Gastautorin Caroline Waggerhauser: Wie Clothilde und Ottilie den Winter überstanden haben

Rara: Was willst´n du hier bei uns auf dem Katzentisch? Clothilde: Lasst mich doch bitte bei euch bleiben. Mir ist so kalt. Beim Bauern hab ich fast alle Federn verloren. So schlecht hat der mich ernährt. In seinem dreckigen Stall wär´ ich beinah´  erfroren. Darf ich ein bisschen unter die Wärmelampe, bitte?

Rara: Was willst´n du hier bei uns auf dem Katzentisch?
Clothilde: Lasst mich doch bitte bei euch bleiben. Mir ist so kalt. Beim Bauern hab ich fast alle Federn verloren. So schlecht hat der mich ernährt. In seinem dreckigen Stall wär´ ich beinah´ erfroren. Darf ich ein bisschen unter die Wärmelampe, bitte?

Clothilde: Hmmm, es scheint keine Gegenstimmen zu geben. Ich wag´s jetzt einfach mal.

Clothilde: Hmmm, es scheint keine Gegenstimmen zu geben. Ich wag´s jetzt einfach mal.

Clothilde: Na wer sagt´s denn? Man hat mich schon im Katzenkreis aufgenommen.

Clothilde: Na wer sagt´s denn? Man hat mich schon im Katzenkreis aufgenommen.

Clothilde: Schön eng zusammenrücken. So haben wir es schön warm bei diesem Sauwetter heute.

Clothilde: Schön eng zusammenrücken. So haben wir es angenehm warm bei diesem Sauwetter heute.

Othilie scheint dagegen die ungemütliche und kalte Hasenbox vorzuziehen

Othilie scheint dagegen die ungemütliche und kalte Hasenbox vorzuziehen.

Doch sie scheint es sich zu überlegen. Vorsichtig nähert sie sich dem Katzentisch.

Doch sie scheint es sich zu überlegen. Vorsichtig nähert sie sich dem Katzentisch.

Clothilde entdeckt ihre Freundin Othilie: "Hey, Othilie. Komm doch hoch zu mir. Hier ist es schön warm!"

Clothilde entdeckt ihre Freundin Othilie:
Hey, Othilie. Komm doch hoch zu mir. Hier ist es schön warm!

Othilie: Ich trau mich nicht. Und wenn die mich jetzt fressen? Die schauen mich schon so komisch an.

Othilie: Ich trau mich nicht. Und wenn die mich jetzt fressen? Die schauen mich schon so komisch an.

Doch dann fasst sich Othilie ein Herz: Hmmm, ja, gar nicht so schlecht. Die Katzen wissen schon, wie man den Winter übersteht.

Doch dann fasst sich Othilie ein Herz:
Hmmm, ja, gar nicht so schlecht. Die Katzen wissen schon, wie man den Winter übersteht.

Othilie: Aaaah, das tut gut an diesem düsteren Wintertag. Ja, das ist was anderes als da allein in der kalten Hasenbox zu sitzen. Hier ist es schön warm und weich. Einfach toll. Hier bleib ich. Katzen hin oder her!

Othilie: Aaaah, das tut gut an diesem düsteren Wintertag. Ja, das ist was anderes als da allein in der kalten Hasenbox zu sitzen. Hier ist es schön warm und weich. Einfach toll. Hier bleib ich. Katzen hin oder her!

Text und Fotos: Caroline Waggershauser

 

 

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Brauche ich das wirklich noch?

In die Altkleidersammlung geben? Nie und nimmer! Fast jede von uns hat Teile im Kleiderschrank, die sie nie anzieht. Und die für uns trotzdem unverzichtbar sind, weil sie uns träumen lassen: von gestern, von morgen und davon, mal jemand ganz anderes zu sein.

Ich bin jemand, der Klamotten aufhebt, von denen ich weiß, dass ich sie bestimmt nicht mehr anziehen werde. Es heißt ja, dass die Stücke, die man ein Jahr lang nicht anhatte, weg können. Doch bei manchen Teilen geht das nicht. Wie bei meiner Latzhose von OshKosh, die ich mir vor zehn Jahren auf einem Secondhand-Markt in Afrika gekauft hatte. Ich habe sie seit bestimmt fünf Jahren nicht mehr getragen. Doch ich liebe sie immer noch. Heiß und innig. Fakt ist, dass sie zu meinem momentanen Leben einfach nicht passt. Aber das heißt noch lange nicht, dass ich sie einfach wegschmeiße.

Dann gibt es noch den Sweater von meiner Universität in den USA, wo ich studiert habe. Und das ist wirklich schon ewig her. Doch den gebe ich erst recht nicht her. Denn das wäre das Gleiche, als sich vom Jungsein auf immer zu verabschieden. Nein, dieses Stück behalte ich auf Lebenszeit.

Kleidung hat auch viel mit Identität zu tun, und auch damit, dass man vielleicht für einen Tag mal jemand ganz anderes sein möchte. Dann kaufe ich mir schon mal hohe Pumps, um sie dann doch wieder gegen bequeme Sneakers einzutauschen. Und ich weiß, dass ich sie nicht mehr als einmal anziehen werde, bevor sie für immer im Schuhschrank verschwinden werden. Doch sie waren mir den Preis wert!

Können Sie sich leicht von alten und liebgewordenen Kleidungsstücken trennen?

Meinen alten Uni-Sweater kann ich nicht wegwerfen!

Meinen alten Uni-Sweater kann ich nicht wegwerfen!

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Nay Pyi Taw, new capital of Myanmar

March 27, 2006: The day, month and year, when the new capital  of Myanmar – Nay Pyi Taw – was announced.

It’s also Armed Forces Day!

Celebrating the new capital of Burma.

Celebrating the new capital of Burma.

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Kurz nachgebellt: Gaston am Broadway

Gaston_Times_SquareHi Folks,
that’s me! On Broadway in New York City!
Yeah, Yeah, Yeah!
Just follow my adventures. Welcome in my World!
Yours,
Gaston Vizsla

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Krieg und Entmenschlichung

„Der erste Schritt in den Krieg ist immer die Entmenschlichung des Feindes.“

Tiziano Terzani

Als Journalistin in Camp Marmal, Masar-e Sharif, Afghanistan.

Im Camp Marmal, Masar-e Sharif, Afghanistan.

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Kurz nachgebellt: In der Presse

newsMeine Karnevalsparty hat es in die Medien geschafft. Ich danke allen, die diesen Abend unvergesslich gemacht haben.
Euer Gaston.

Internationalnews

 

 

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Cambodia: Siem Reap

Foreign Correspondents' Club (FCC), Siem Reap

Foreign Correspondents‘ Club (FCC), Siem Reap

Some cities are so closely linked to one iconic structure that they are practically defined by it. For example, Paris and its Eiffel Tower, or Siem Reap and Angkor Wat. The temple complex is undoubtedly awe-inspiring, but the city through which visitors typically pass en route to Angkor Wat is more than a mere gateway. Once you have made the most of your visit to the temple city, spend some time getting to know Siem Reap, whose colonial architecture, marketplace, museums and cultural village make it a worthy destination in itself. I liked the place.

Colonial Dining, Siem Reap

Colonial Dining, Siem Reap

City Center, Siem Reap

City Center, Siem Reap

Market, Siem Reap

Market, Siem Reap

Temple city: Angkor Wat

Temple city: Angkor Wat

Photos: Enric Boixadós

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Streben nach Glück

Glücksforscher behaupten, jeder könne sein Glück beeinflussen. Aber was ist Glück überhaupt? Und welche Rolle spielen Schornsteinfeger, vierblättriger Klee, ein gefundenes Ein-Cent-Stück? Das ganz normale Glücksgefühl widerfährt uns meist schicksalhaft. Etwa, dass wir von einem nahenden Unglück verschont bleiben oder das Glücksgefühl, das sich beispielsweise bei einem Lottogewinn einstellt. Diese Formen von Glück sind Zufälle, die von uns kaum beeinflussbar sind. Ganz anders verhält es sich mit dem Glücksempfinden, dem Glücksgefühl und dem Glücklichsein.

Wenn ich Freunde und Bekannte nach ihren Glücksgefühlen frage, beschreiben sie meistens flüchtige Situationen, in denen sie sich für kurze Zeit glücklich gefühlt haben. Zum Beispiel harmonische Zeiten mit dem Partner, ein gutes Essen, vertrauensvolle Gespräche oder der Augenblick eines Erfolges – es sind die kleinen vergänglichen Glücksmomente, die die meisten mit Glück verbinden. Glücksempfinden ist also etwas ganz Persönliches. Man will es festhalten und dauerhaft binden, doch dieser Wunsch ist nahezu unerreichbar.

Und doch gibt es Menschen, denen das gelingt. Die alles in allem in ihrem Leben zufrieden und oft sogar glücklich sind. Die Glücksforschung spürt diesem Phänomen nach. Sie verwendet statt des Glücksbegriffes allerdings lieber die Bezeichnung „subjektives Wohlbefinden“.

Glücksforscher Karlheinz Ruckriegel weist darauf hin, dass die Anhäufung materieller Werte nicht zu einer dauerhaft höheren Zufriedenheit führt. Dann beginnt schnell ein Teufelskreis von Gier nach mehr, rascher Gewöhnung, gefolgt von Überdruss in immer kürzeren Abständen. Wer stets darauf bedacht ist, mitzuhalten oder zu übertreffen, erreicht das Gegenteil von Glück.

„Rattenrennen“ nennt der amerikanische Ökonom Richard Easterlin den Wettkampf um den sozialen Status. Sich von den sozialen Vergleichen zu lösen und stattdessen herauszufinden, was einem wirklich wichtig ist, sei daher der richtige Ansatz für eine gewisse Lebenszufriedenheit. Doch eine ganz unverzichtbare Grundvoraussetzung für ein „glückliches Leben“ ist übrigens Gesundheit. In der Tat bewerten 80 Prozent der Deutschen Gesundheit als höchstes Gut zum Glück. Vielleicht tragen unsere Glückssymbole, wie Schornsteinfeger und Co., doch irgendwie dazu bei!

Haben Sie ein persönliches Glücksrezept?

Glück empfinden ist meistens etwas ganz Persönliches.

Glück empfinden ist meistens etwas ganz Persönliches.

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Einmal im Leben sollte man …

… einen Wahrsager konsultieren. Ich fand meinen an einer Straße in Yangun, Burma. Sein Büro war die Ladefläche eines kleinen Lieferwagens!

DSCF0705 (Large)"You are going to be a social butterfly and will want to meet everyone and be everywhere!"

„You are going to be a social butterfly and will want to meet everyone and be everywhere!“
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My Tarotscope predictions for 2014

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA„You are going to be very busy – and not just with work. You will be a social butterfly and will want to meet everyone and be everywhere. There will be lovely people around you who will be helpful and caring. Work will be a little boring, so you will be looking for other opportunities. You may be thinking about setting something up for yourself. You may feel spiritually inclined and take up workshops or courses. You are going to try out your skills in the kitchen. Taking time out and meditating is a good idea.“

Sounds not bad. OK – let’s wait and see!!

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