Der Betrug

Man hat mich gesehen und kaufte mich prompt,
denn ich bin ein Hund, der vom Züchter kommt.
Und wird es nicht allenthalben empfohlen,
man soll gute Hunde beim Züchter holen?
Und alle Erwartungen trafen ein:
Ich bin hübsch, lieb und kann auch folgsam sein.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAMich hat man am Strand draußen aufgelesen,
da bin ich seit Monaten schon gewesen.
Man hat mich getreten, es gab nichts zu fressen,
dann stieß man mich weg und hat mich vergessen.
Bin alt nun und krank, mein Herz tut mir weh.
Hab nur gelernt, dass ich gar nichts versteh.
P1150803 (Large)Ich wurde in einer Tonne geboren,
meine Finder gaben mich schon verloren.
Mein rechtes Ohr hängt, das linke blieb stehen
und auf einem Auge kann ich nicht sehen.
Ich liebe die Menschen und weiß nicht warum.
Sie finden mich hässlich, mickrig und dumm.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAIhr seht, ich bin hübsch und mein Fell ist glatt.
Man pflegte mich gut in der großen Stadt.
Sie haben mich sogar angezogen,
operiert und die Ohren hochgebogen.
Dann wurde ich an einen Baum gebunden,
dort hat mich nach Tagen jemand gefunden.
DSCF2398 (Large)Und Du? Wer bist Du? Hast noch nicht gesprochen.
Hast bis jetzt mit der Nase am Gitter gerochen.
Wenn sie kommen um einen auszusuchen,
verschmähst du all ihre Hundekuchen.
Siehst niemanden an und willst dich nicht binden.
Möchtest du keine neue Familie finden?
Eine Pause tritt ein. Niemand sagt ein Wort.
Der Blick des Gefangenen driftet weit fort.
Sein Kopf ist erhoben, die Schultern gestrafft,
der Körper ist mager und doch voller Kraft.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERADann dreht er sich um, sein Schwanz fächelt
leicht den Wind, der von Norden herüberstreicht.
Der Blick seiner blauen Husky-Augen
scheint sich am Fragenden festzusaugen.

„Versteht ihr nicht“, flüstert er in den Wind,
dass wir nur eine Laune der Menschen sind?
Sie wollen uns schaffen nach ihrem Gefallen
und wissen doch nicht wohin mit uns allen.
In dieser Sekunde sind wir schon verloren,
denn es werden tausend Welpen geboren.
Wir sind zu viele, das ist der Betrug,
denn Menschen bekommen niemals genug.
Sie wissen es alle, doch die endlose Flut
immer neuer Hunde gefällt ihnen gut.
Die endlosen Züge der Überschussfracht
sind in Tierheimen ja wunderbar untergebracht.“
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERASanft hebt er die Schnauze, setzt an zum Gesang.
Ein klagender Ton zieht die Gitter entlang.
Eine Türe schlägt zu und dann schweigt er still,
weil das, was er weiß, niemand wissen will.
Er legt sich nieder, bettet ruhig sein Haupt.
Oh ja, es sind viele! Viel mehr, als man glaubt …

Ingrid Winiawsky

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My personal paradise: Ngapali Beach, Western Burma

collage

January 2014

Ngapali Beach

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAWith its palm-fringed golden shoreline, calm, azure waters and fresh seafood, Ngapali Beach is fast becoming one of Southeast Asia’s most desirable beach destinations, attracting thousands of visitors from across the world. This is the future, which will come in a very fast way.

I have been at Ngapali Beach now and I won’t return when those forecast is coming true. And it will become true, sure! Ngapali Beach is just too beautiful, just too much paradise for being ignored of the list of the international beach hotspots. I still experienced that place as a remote region, somewhere located at the Bay of Bengal.

I prolonged my stay here because I liked it so much. Maybe because I knew, that I won’t come back anymore.

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Ngapali Beach – I love it!
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My name is Gaston – why?/Wie ich zu meinem Namen kam!

Deutsche Übersetzung siehe unten!

My ancestor Kim in Africa/Mein Vorgänger Kim in Afrika

My ancestor Kim in Africa/Mein Vorgänger Kim in Afrika

In summer of 2006 my ancestor Kim died of cancer. He had a very adventurous life, was born in Africa and got adopted there from my later family. They lived happily with Kim in Africa for 2 years, then they moved all together to Germany, starting a new life in Bonn.

For them Kim’s death was a great loss and both got very depressed. My future owners started to search for another dog similar to Kim. They only wanted one from a rescue organization. In the worldwide web they finally found a German Short Hair, who looked exactly like Kim. He was abandoned and lived in a shelter in Alsace, France.

Gaston in a shelter in France/Gaston im Tierheim in Frankreich

Gaston in a shelter in France/Gaston im Tierheim in Frankreich

Mum fall at once in love with him, only because of his foto. His name was Gaston. Friends of Mum told her not to adopt one looking similar to late Kim, but she only wanted Gaston, the dark German Short Hair. A quick holiday from work was arranged and two weeks later my future family was on its way to France to meet Gaston. But, what for a pity for them and what for a great luck for me, Gaston had just been adopted one day before they arrived. Mum was sad but considered it as destiny.

The tragically story was followed by days and weeks of checking the web. Finally, they found me through the rescue organization Vizsla in Not (Vizsla in Emergency). At this time I was about 7 months old and I lived with foster parents in Hungary. The Hungarian animal lovers of Vizsla in Not found me as an abandoned pup in a garden outside of Budapest. I was sick and my belly full of worms. I had no food in the garden und I ate all kind of trash.

Finally, I had to compete with another abandoned Vizsla with the age of 4. Since Mum never had a puppy and last but not least my new family decided that I would be their housemate. OK, woof – long story, short solution. They still remembered Gaston from France and decided I should take his name. At least! Since then … I am Gaston.

Me at the first evening in Germany/Mein erster Abend in Deutschland

Me at the first evening in Germany/Mein erster Abend in Deutschland

Deutsche Übersetzung:

Mein Vorgänger Kim starb im Sommer 2006 an Krebs. Er war ein richtiger Abenteurer gewesen, geboren und aufgewachsen war er in Afrika. Meine Familie lebte dort und adoptierte ihn, als er 4 war. Glücklich lebten sie für die nächsten 2 Jahre in der Ferne, bis meine Familie zurück nach Deutschland zog. In Bonn begannen sie ein neues Leben.

Kim

Kim

Die Tatsache, dass Kim sterben musste, war für sie unerträglich. Es folgten Monate schwerer Depressionen. Dann begannen Frauchen und Herrchen nach einem anderen Hund zu suchen, der Kim ähnlich war. Aber sie wollten nur einen Vierbeiner aus dem Tierschutz und schließlich fanden sie über eine Tierschutzorganisation einen Deutsch-Kurzhaar, der Kim stark ähnelte. Dieser war ausgesetzt worden und lebte in einem Tierheim im Elsass/Frankreich.

Frauchen verliebte sich sofort in ihn, denn sie erkannte Kim wieder. Sein Name war Gaston. Freunde warnten Frauchen, besser nicht einen Hund zu adoptieren, der seinem Vorgänger aufs Haar glich. Doch Frauchen wollte nur Gaston. Sie nahm sich ein paar Tage Urlaub und war zwei Wochen später auf dem Weg ins Elsass, um den Vierbeiner kennen zu lernen. Was für ein Pech für sie und was für ein Glück für mich! Als Frauchen ankam, war Gaston bereits vermittelt worden. Genau am Tag davor. Frauchen war traurig, betrachtete es aber letztendlich als unumgängliches Schicksal.

Die tragische Geschichte geht weiter. Frauchen und Herrchen checkten in den nächsten Wochen erneut das Internet. Letztendlich gelangten sie auf die Seite von Vizsla in Not und entdeckten mich. Ich war gerade mal 7 Monate alt und lebte auf einer Pflegestelle bei Budapest. Ungarische Tierschützer hatten mich erst kurz vorher in einem Schrebergarten gefunden, wo ich zurückgelassen wurde. Ohne Futter kämpfte ich dort ums Überleben. Ich fraß alles, was ich finden konnte. Als ich entdeckt wurde, war ich krank und mein Bauch voller Würmer.

Me as little Devil/Ich, der kleine Teufel

Me as little Devil/Ich, der kleine Teufel

Letztendlich hatte ich eine weitere Konkurrenz zu bewältigen: Ein 4-jähriger Vizsla, der aus einer Tötungsstation kam, eroberte ebenso das Herz meiner zukünftigen Familie. Doch ich gewann das Kopf-an-Kopf-Rennen! Da Frauchen noch nie einen Junghund hatte, fiel die Wahl auf mich (Der 4-Jährige wurde etwas später auch nach  Deutschland vermittelt!). So wurde ich das neue Familienmitglied. Lange Geschichte, kurzer Sinn. Und schließlich folgte mein Happy End: Als Hommage an Gaston in Frankreich bekam ich seinen Namen. Und seitdem bin ich Gaston!

I feel well in the new house/Hier fühl ich mich wohl!

I feel well in the new house/Hier fühl ich mich wohl!

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Kurz nachgebellt: Liebe am Valentinstag

1796651_458391204287707_1110819846_nHeute habe ich einen Liebesbrief von meiner Düsseldorferin Motte erhalten. Aber: Lest selbst!

„Ein Gedicht für meine Liebe, für GASTON, also bin ich in mich gegangen und das ist dabei herausgekommen (Pssst, nicht verraten, dass ich mir Hilfe geholt habe, aber bekanntlich ist es ja der Gedanke, der zählt, oder???)!

 Ich habe dem Wind soeben gesagt,
er möge Dir auf dem Weg durchs Fell wehen.
Ich habe die Nacht gebeten, um Dich zu sein,
wie mein Popo an Deinem, auf dem Weg heimwärts
zu unserer Hundehütte.

Und über das Mondlicht werde ich wandern in Deine Träume,
und in der Früh wird Deine Pfote noch warm sein von meiner.
Gaston, ich freue mich, wenn ich mit Dir über die Wiesen und Felder laufen darf,
über die Blumen springend, im Schlaf nebeneinander zuckend,

Deine Lefzen stupsend … 

Deine Motte.“

Weitere Collagen über ihre Liebe zu mir, Gaston Vizsla, seht Ihr auf Mottes Blog!

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Winterzauber

„Für einen Augenblick die Welt um sich herum vergessen. Nähe spüren. Vertrautheit. Die tiefe Verbundenheit zwischen Mensch und Hund. Wie Magie.“

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Mit eigenen Augen

„Die eigentlichen Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen neuer Landstriche, sondern darin, etwas mit anderen Augen zu sehen.“

Marcel Proust (1871 – 1922)

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Foto der Woche – Novizen

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAPyin Oo Lwin (Maymyo), Burma, Januar 2014

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Gaston’s new hat collection!

Many of my followers already wait. Here it is! My newest hats from all over the world. Which one is fitting me best, underlining my personality? What do you think? Please leave your comments!

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A Burmese fairy tale from the past: Bagan

Bagan is a vast plain of Buddhist devotion on the east bank of the Ayeyarwaddy River. It is one of the most remarkable archaeological sights in Asia – if not the world. Once it was the centre of a glorious kingdom. Its landscape is dotted with thousands of temples and pagodas dating back hundreds of years. They are striking at first sight and the wonder only increases upon closer inspection, which reveals interiors decorated with Buddhist statues, murals and other samples of traditional craftsmanship.

Watching the sunset from the top of Shwesandaw Paya was in the past my favourite. Now, with loads of tourists up there, it is just half of the fun. But still, the view is breathtaking.

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