Geheimtipp Oldenburg

collageNovember 2012

Oldenburg

Nur ein kurzes Wochenende hatte ich Zeit, Oldenburg kennen zu lernen. Verbunden war es mit einem Besuch bei zwei lieben Freundinnen: Nicht erst am Bahnhof, als ich mir das Zugticket kaufte, erfuhr ich, dass es in Deutschland zwei Oldenburgs gibt. Ich vergewisserte mich noch einmal, dass mich der Zug nach Oldenburg in Oldenburg bringt und nicht nach Oldenburg irgendwo an der Ostsee-Küste. Ich war noch nie in Oldenburg in Oldenburg gewesen, dieser angeblichen Perle des Nordens. Umso erstaunter war ich, als ich hörte, dass Oldenburg nach München auf Platz 2 der Liste mit den deutschen Städten sei, die über die höchste Lebensqualität verfügen. Zu Recht, stellte ich bald fest.
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Eine Fränkin im hohen Norden

Mir begegneten Menschen, die Spaß am Leben zu haben schienen und die sich auch nicht scheuten, mich, eine Fränkin und zudem noch Bayerin, in ihre Gemeinschaft aufzunehmen. Neue Kontakte ergaben sich in Nullkommanix und Gespräche mit der lokalen Bevölkerung ebenso.

Zu Mittag, gleich nach Ankunft, aßen wir im Restaurant Altera (www.altera-hotels.de) das laut den Tipp meiner Freundinnen auch als Hotel mitten im Stadtzentrum zu empfehlen sei. Und am Abend wurde ich mit einer Show im Oldenburgischen Staatstheater überrascht. In der Tat, die Tanzshow Plafona von den Israelis Sharon Eyal und Gai Behar bewegte sich zwischen harten Techno, kraftvollen Bewegungen und einem futuristischen Tanzstil. Eine fast schon robotische Körpersprache steht bei den Werken im Vordergrund. Gezeigt wird die Zerrissenheit des Individuums, die Gleichförmigkeit der Masse und die Frage nach dem eigenen Ich. Für alle Modern Dance-Fans ein absolutes Muss! Weitere Vorstellungen finden am 19. und 30. Januar 2013 statt (Spielplan).
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Techno im Gründerzeit-Outfit

Techno-Musik im beeindruckenden Oldenburger Gründerzeit-Theater sah ich als wohltuenden Kontrast. Nicht jeder denkt so, doch mir gefiel diese Gegensätzlichkeit. Gleich gegenüber vom Theater liegt das In-Lokal Bestial. Hier ließen wir den Abend ausklingen. Empfehlen kann ich die Pizza Nummer 1. Wahrhaft lecker mit Nüssen, Feigen, Zucchini und Akazienhonig. Ein Gaumenschmaus für alle, die mal was Neues ausprobieren wollen.
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Natürlich durfte eine Stadtführung nicht fehlen. Die 160.000 Einwohner Oldenburgs rühmen sich, nicht nur eine exzellente Lebensqualität zu haben, sondern auch noch im Geburtsort von Mega-Star Dieter Bohlen zu leben. Genau, hier wuchs das Allroundtalent auf, wie ein Graffiti mitten in der Stadt zeigt.

Berühmter Sohn der Stadt: Dieter Bohlen
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Lange vor Bohlens Geburt, nämlich im Jahr 1676 wütete in Oldenburg ein großer Stadtbrand. Über 700 Häuser brannten, ausgelöst durch einen Blitzschlag, nieder. Eines der wenigen erhaltenen Häuser ist das Degodehaus am Markplatz aus dem Jahr 1502. Das Fachwerkhaus mit seinem steilen Giebel besitzt innen eine sehenswerte bemalte Holzdecke. Den Namen erhielt das Haus übrigens von seinem ehemaligen Besitzer, dem Kaufmann Wilhelm Degode.
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Durch die Gassen der Altstadt geht es zum „angelappten“, angesetzten Wahrzeichen von 1467. Es ist das Älteste der Stadt. Die Oldenburger nennen es liebevoll „Lappan“. Der 35 Meter hohe Glockenturm mit Renaissancehaube überstand den Stadtbrand von 1676 unbeschadet. Zurück zum Marktplatz, wo seit 1888 das heutige Rathaus auf dem dreieckigen Grundstück steht.
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Oldenburg erfindet die Postkarte

Und in Oldenburg wurde am16. Juli 1870 vom Hof-Druckereibesitzer August Schwartz die erste Ansichtskarte erfunden und natürlich auch versandt.
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Gleich neben dem Schlosswall und in der Nähe des Schlosses steht der Pulverturm. Unmittelbar daneben liegt das Büro meiner Freundin, das man sowohl von der Fußgängerzone aus erreichen kann, wie durch einen verwunschenen Garten, der direkt hinter dem Schlosswall liegt. Wie idyllisch! Der Pulverturm wurde 1529 erbaut und ist das einzige noch erhaltene Bauwerk der Oldenburger Stadtbefestigung. Meine Freundin befindet sich also in bester historischer Gesellschaft.
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Übermorgen-Stadt

Seit 1998 wird in dem Denkmal geschützten Gebäude die Ausstellungsreihe „Keramik im Pulverturm“ präsentiert, die ein Forum der Nachwuchskünstlerförderung der Stadt Oldenburg ist. Oldenburg wird übrigens auch als „Übermorgen-Stadt“ bezeichnet. Warum? Nur fünf Städte wurden zwischen 2005 und 2009 offiziell als „Stadt der Wissenschaft“ ausgezeichnet. Bremen war die erste, dann folgten Dresden, Braunschweig, Jena und Oldenburg. Der Titel „Stadt der Wissenschaft“ scheint wertvoll zu sein. Denn er zeige, dass in Oldenburg viele kluge Menschen leben. Sie machen sich Gedanken, wie die Dinge funktionieren und wie die Zukunft aussehen wird. So sagt man zumindest vor Ort. Doch zurück zum Pulverturm. Als Ausstellungs-Highlight im Kultursommer wird jungen, begabten Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit geboten, keramische Installationen im mittelalterlichen Turm zu präsentieren. Professoren der führenden Kunsthochschulen in Deutschland empfehlen für diese Ausstellung begabte Meisterschüler und Absolventen. Der Preis beinhaltet eine Einzelausstellung im Pulverturm und einen die Ausstellung begleitenden Katalog. Die Keramik-Ausstellung erfreut sich großer regionaler und überregionaler Akzeptanz, darunter viel Fachpublikum.
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Römischer Pantheon und Schienenersatzverkehr

Nicht zu vergessen ist die St. Lamberti-Kirche. Mit ihren prägnanten fünf Türmen erhebt sich die St. Lamberti-Kirche am Oldenburger Markplatz gleich in der Nähre des Rathauses. Erbaut zwischen 1155 und 1234 als romanische Saalkirche wurde sie mehrfach umgebaut. Der erste äußere Eindruck wirkt eher ernüchternd. Die im Innern dem römischen Pantheon nachempfundene Rotunde gehört dagegen zu einer der wenigen in Deutschland.
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Das Wochenende in Oldenburg ist schnell vorbei, zu schnell, um alles zu erfassen und zu verarbeiten. Sonntagabend dann im Oldenburger Hauptbahnhof. Anzumerken ist, dass es auch hier historisches zu entdecken gibt, denn genau hier eröffnete 1867 die erste Eisenbahnverbindung zwischen Bremen, Oldenburg und Wilhelmshaven. Doch trotz dem bedeutenden geschichtlichen Ereignis ging heute nichts mehr. Kurz vor dem Bahnhof war ein Zug entgleist, der für zwei Tage den Zugverkehr lahm legte. Personen wurden Gottseidank nicht verletzt. Macht nichts! Es gab den Schienenersatzverkehr, wie man die eingesetzten Busse liebevoll nannte. Die brachten mich dann in der Nacht noch südlich, damit ich per Zug von Hannover aus meine Reise in den Süden fortsetzen und beenden konnte. In der Tat – Oldenburg ist eine Reise wert. Und: Ich komme wieder!

Foto-Collage Titel: Nicola Mesken (www.nicola-mesken.com)
Alle anderen Fotos: sl4lifestyle

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Adventskatze 7: Gandalf

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Adventskatzen – Mit Patenschaften Gutes tun

Info: Katzen-Patenschaften

Caroline erzählt:

Dieser Straßenkater kam mehr aus Zufall zu mir. Er tappte in eine meiner Lebendfallen, die ich für einen ganz anderen Kater aufgestellt hatte. Wochen zuvor hatte ich schon bemerkt, wie er sich im Stadtpark herumtrieb. Er schien neu zu sein, denn er kämpfte aufs Erbitterste mit allen sich dort befindlichen Katern.
Mir schien er gleich gar nicht über den Weg zu trauen. Er kam nicht einmal in die Nähe des Futterplatzes, beäugte mich misstrauisch; sicher unter Sträuchern versteckt.
Früh um fünf Uhr stellte ich die Lebendfalle bereit und machte den Rest der Katzenrunde. Als ich zurückkam, sah ich schon von weitem, dass die Falltür unten war. Ich frohlockte, schaute dann aber doch etwas dumm, als sich nicht der von mir gewollte Kater in der Falle befand, sondern Gandalf.
Ich hievte die Falle ächzend auf den Beifahrersitz meines Jeeps und fuhr los. Irgendwann bemerkte ich, wie sich etwas auf dem Boden bewegte. Dachte, es wäre ein Schatten von den Häusern oder Bäumen, die sich am Straßenrand befanden. Da tauchte seitlich der Gangschaltung ein weiss-grauer großer Katzenkopf auf, der mich mit durchdringendem Blick ansah.
Mir verschlug es die Sprache. Wie ist denn …? Wie konnte er …? Langsam dämmerte es mir. Ich hatte die Falle benutzt, bei der eine Falltür keinen Stopper mehr hatte und nach unten durchfiel, erhob man sie vom Boden. Wie konnte ich nur so unachtsam sein!!!!
Ich parkte in der Garage, schloss schnell deren Tür. Fieberhaft überlegte ich, wie ich den Kater in eine Box oder in die Falle locken könnte. Der große Kater hatte sich zwischenzeitlich unter die Pedale geklemmt und schaute mich angstvoll an. Eigentlich hätte ich mich wundern müssen, dass sein Blick überhaupt nicht wild und abweisend war. Doch ich war so darauf konzentriert, eine Lösung zu finden, dass ich dies übersah.
Ich ging hoch ins Lokal, holte ein dickes grosses Kissen und die Betäubungsspritzen. Vorsichtig öffnete ich die Fahrertür, näherte das Kissen langsam dem Kater, drückte es fest auf ihn, um ihn so bewegungsunfähig zu machen. Schnell stach ich die Spritze in den Oberschenkel, danach wartete ich. Nichts geschah. Immer wieder lüftete ich kurz das Kissen, der Kater schaute mich nach wie vor mit großen Augen an. Nach einer halben Stunde wiederholte ich die Prozedur – mit dem gleichen negativen Ergebnis. Ich erhöhte die Dosis der Betäubung, ich wartete, nichts. Der Kater schlief und schlief nicht ein. Was nun?
Ich holte eine Decke und begann, ihn damit einzuwickeln und zog ihn langsam unter den Pedalen hervor. Er ließ es widerstandslos mit sich geschehen. Ich nahm an, dass die verschiedenen Betäubungsspritzen doch ein wenig gewirkt hatten. Oben tat ich ihn in den für den anderen Kater vorbereiteten Käfig, wo er sich zuerst einmal in die kleine Box verzog und lange schlief. Danach machte er sich über das leckere bereitgestellte Futter her und begann, seine Umgebung zu betrachten.
Ich betrachtete ihn kritisch. Entschlossen näherte ich mich dem Käfig, öffnete wagemutig dessen Tür, streckte die Hand hinein, worauf der Kater sich sofort schnurrend an ihr rieb. Das war eine Überraschung.
Der Kater erwies sich als vollkommen verschmuster Haustiger. Wie ist er wohl auf der Straße gelandet? Da er nicht kastriert war, nahm ich an, dass er sich irgendwann einmal aufgemacht hat, Katzendamen zu suchen und dann nicht mehr nach Hause fand oder einfach nicht wieder zurückwollte. Oder aber man hatte ihn ausgesetzt.
Zwischenzeitlich ist er natürlich kastriert und erfreut sich eines ruhigen Lebens im Garten mit einem Lieblingsschlafplatz auf dem Sofa. Der verhärmte Gesichtsausdruck eines Straßenkaters hat sich in den eines umsorgten und geliebten Hauskaters verwandelt. Im 7. Himmel schwebt er allerdings, wenn er auf den Arm genommen wird.

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Hilfe für Straßenhunde in Kroatien

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Tierschutzorganisation in Kroatien, die ich empfehlen kann:

www.tierhilfe-benkovac-zadar.de

Unterstützung und Spenden:

http://www.tierhilfe-benkovac-zadar.de/unterstuetzung.html

Ich kenne keine Tierschutzorganisationen, die in Albanien und Montenegro tätig sind. Wer weiß etwas darüber? Schreibt bitte unter Kommentare.

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Nikolaus-Katze 6: Knolli

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Adventskatzen – Mit Patenschaften Gutes tun

Info: Katzen-Patenschaften

Caroline erzählt:

Knolli ist einer der Welpen, die auf dem OP-Tisch geboren wurden, gerade als seine Mutter kastriert werden sollte. Man hatte seine Mutter Rara in einer Abstellkammer vergessen, durch diesen Stress bedingt, lösten sich bei ihr wohl die Wehen aus, und die Kleinen erblickten das Licht der Welt früher als erwartet unter einer OP-Lampe. Da er einen Stummelschwanz hat, nannte ich ihn Knolli. Er ist ein aufgewecktes Kerlchen, der vor einigen Wochen entschied, nicht mehr im Katzengehege wohnen zu wollen. Er fand ein Schlupfloch, durch das er immer wieder hinaus in den Garten konnte. Durch dasselbe ging er dann aber auch wieder zurück. Bis er eben der Meinung war, dass das Leben im Garten doch um einiges aufregender ist als im Katzengehege. Gern spaziert er mit Bobby, unserer Hündin, durch den Garten. Einmal fand er ein Schlupfloch hinaus auf die Strasse, doch diese Erfahrung war wohl nicht so ganz nach seinem Geschmack. Seitdem ist er nie wieder hinaus. Sehr zu meiner Beruhigung.
Immer wieder piesackt er gerne seine Schwester Athenea, die, wie er entschieden hat, im Garten und nicht im Katzengehege lebt. Da Knolli um einiges größer und schwerer ist als seine Schwester, zieht diese immer den Kürzeren und sucht ihr Heil in der Flucht. Gern ist er mit Taqueta zusammen, an dem er sich orientiert. Sie sind sozusagen dicke Freunde.

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Adventskatze 5: Estrellita

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Adventskatzen – Mit Patenschaften Gutes tun

 Info: Katzen-Patenschaften

 Caroline erzählt:

Estrellita saß verloren unter einem Auto mitten in der Stadt und miaute verzweifelt, als genau in diesem Moment mein Sohn vorbeikam. Und da hier der Apfel nicht weit vom Stamm gefallen ist, begann er sofort nach der Quelle des dünnen Stimmchens zu suchen. Eng an die Brust gedrückt kam er mit der Kleinen zuhause an. Prozedur wie immer: Eine Dusche, Floh- und Wurmmittel, einen Napf mit leckerem Futter, danach ein langer heilsamer Schlaf für das knapp fünf bis sechs Wochen alte kleine Mädel. Die nächsten Wochen trennte sie sich nicht von meinem Sohn. Stand er auf, begann sie sofort zu klagen. Das Ergebnis war dann, dass er sie ständig bei sich trug. Sie war das einzige junge Kätzchen im Haus und hatte daher niemanden zum Spielen und um auf Entdeckungstouren zu gehen. Sie erhielt den Namen „Estrellita“ (Sternchen), was der deutschen Bedeutung von „Sonnenscheinchen“ gleich käme. Die Kleine war der personifizierte Liebreiz, sie spielte mit ihrem Charme, wann immer sie nur konnte. Inzwischen ist aus ihr eine einjährige hübsche Katzendame geworden, etwas eigenwillig allerdings. Mit den ihren will sie nichts zu tun haben. Sie sucht nur den Kontakt mit ihren Menschen, mit denen sie fröhlich kommuniziert. Leider gehört auch sie zur berüchtigten „Vierer-Bande“, daher muss sie jetzt ihre Tage im Katzengehege verbringen, denn würde sie eines Tages von ihren Streifzügen nicht mehr zurückkommen, hier zuhause ginge die Welt unter.
Es erübrigt sich zu erwähnen, dass sie mit ihrer Gefangenschaft natürlich überhaupt nicht einverstanden ist, was sie den ganzen Tag über durch lautes missmutiges Mauzen kundtut. Schlecht gelaunt rennt sie durchs Gehege, um ja mit keiner anderen Katze zusammenzustoßen. Zum Schlafen verkriecht sie sich in luftige Höhen und an unmögliche Plätze, an denen keine andere Katze interessiert wäre.
Doch bis ich nicht alle Schlupflöcher im Zaun behoben habe, lasse ich sie nicht aus dem Gehege. Es würde mir das Herz brechen, würde ich mein kleines Sternchen verlieren.

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Fotos der Woche – Yoko Ono: The story of my long life

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P1110108 (Medium)Photographed by Karl Lagerfeld, 2011

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Adventskatze 4: Chu-Chu

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Adventskatzen – Mit Patenschaften Gutes tun

 Info: Katzen-Patenschaften

Caroline erzählt:

Chu-Chu ist unser absoluter Star unter all den Katzen. Eine enge Beziehung hat er vor allem mit meinem Sohn, bei dem er, wann immer dieser Zuhause weilt, im Bett schläft. Hat mein Sohn ihn mal vergessen, miaut er vorwurfsvoll vor der Tür, bis ich ihm diese öffne. Danach springt er sofort aufs Bett und kuschelt sich unter die Bettdecke, von wo aus er mich dann zufrieden anblinzelt. Er fand mich im Jahr 2000 als er ein etwa zwei Monate alter Welpe war. Ausgesetzt am Strand. Genau an diesem Tag änderte ich die Route der Gassirunde, was für den kleinen Kerl ein Glücksfall sein sollte. Denn er wäre in den Regenfluten des darauffolgenden Tages jämmerlich ertrunken, so wie das vielen Strandkatzen, die in den Felsblöcken Zuflucht suchen, geschieht.
An jenem Tag hörte ich ein forderndes Miauen, erstaunt blickte ich um mich, sah aber nichts. Ich ging weiter Richtung Strand hinunter, drehte mich um, da das Miauen dringlicher wurde, da sah ich ihn auch schon den Gang des Strandcafés herunterkommen. Mit aufgestelltem Schwanz, schnell trippelnd und eifrig rufend kam das Kätzchen näher. Ich lächelte erstaunt. Das war keine Strand- oder Straßenkatze. Dieses Kerlchen hatte hier jemand ausgesetzt und allein gelassen. Nun war es hungrig und suchte Anschluss. Und ich war der erste Mensch, der ihm an diesem Morgen begegnete.
Zuhause badeten wir den Kleinen erst einmal. 38 Flöhe klaubten wir ihm aus dem Fell. Danach fraß das Kätzchen, mit vollem Bäuchlein schlief es fast den ganzen Tag hindurch.
Gern schläft er auch mit unserem Hund Charly zusammen, immer schön zugedeckt. Er hat einen ruhigen, ausgeglichenen Charakter, ist sehr verschmust und streift gerne durch den Garten.

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Guest Author Gwynneth Anderson: A binder full of writing strategies

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Revising the first draft is a long, drawn out process. Here’s how I’m tackling it.

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Adventskatze 3: Bambi

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Adventskatzen – Mit Patenschaften Gutes tun

Info: Katzen-Patenschaften

Caroline erzählt:

Bambi (von Bambolina) ist eine meiner liebsten Katzen, leider hat sie sich dazu entschieden, außerhalb des Gartens im Wald zu leben. Gezwungenermaßen, denn eine der im Vorjahr geborenen Katzen, mit der sie zusammen geschlafen und gespielt hat, begann vor Monaten auf einmal, Bambi zu vertreiben.
Irgendwann hatte Bambi es satt, immer auf der Hut vor Angriffen sein zu müssen und bleibt nun außerhalb des Zauns. Ihr Widersacher kann nicht hinaus, und Bambi will nicht hinein. Sie könnte, wenn sie wollte.
Das Futter reiche ich ihr unterhalb des Zauns hindurch. Zu gerne hätte ich sie wieder bei mir, doch die Male, die ich sie gegen ihren Willen wieder in den Garten holte, allein beim Anblick ihres Widersachers, sprang sie eine drei Meter hohe Mauer hoch und verschwand wieder im Wald.
Demnächst werde ich einen entsprechend hohen Zaun ziehen müssen, damit sie nicht mehr über die Mauer kann. Dann werden allerdings erst einmal Rangkämpfe erfolgen. Die müssen ausgestanden werden, danach werden sich die beiden geeinigt haben. Hoffentlich.
Bambi ist sehr verschmust und anhänglich. Sie da draußen im Wald zu wissen, missfällt mir absolut. Ich werde auf jeden Fall versuchen, Bambi wieder in den Garten zu locken, bevor die Jagdsaison beginnt. Für alle Fälle.

 

 

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Interview mit Lady-Blog

sabine-9714 (Medium)Neulich wurde ich von Lady-Blog nach meinen zehn Lieblingsprodukten gefragt. Ich habe lange darüber nachgedacht, an welchen Dingen mein Herz hängt. Es folgten intensive Blicke in den Kleiderschrank, ins Schmuckkästchen, Bücherregal, auf die DVD- und CD-Sammlung. Ein paar Sachen habe ich gefunden, auf die ich nicht verzichten möchte. Doch wesentlicher sind für mich die ideellen Dinge. Und davon gibt es eine ganze Menge, die ich liebe. Dinge, die ich kaufen kann, bedeuten mir nicht allzu viel. Das hat sicher auch viel mit meinem Gefühl für Freiheit und Unabhängigkeit zu tun, dass ich das „geistige“ Besitzen dem materiellen vorziehe.

Sabines Love List

Foto: Nicola Mesken (www.nicola-mesken.com)

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