Tagebuch schreiben – damals und heute

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Mein Tagebuch. Auf Reisen habe ich es immer dabei. Es gibt mir die Möglichkeit, darüber nachzudenken, wer ich bin und was mir wichtig ist. Ich kann in Ruhe analysieren, was mir im Moment eher schwerfällt, mir Sorgen macht und mich manchmal nachts wach hält. Aber genauso auch das, was mich glücklich macht. Hier kann ich immer wieder die Gelegenheit ergreifen, das, was mich so beschäftigt, in Worte zu fassen und zu erforschen. Ich nutze diese Zeit, um mich selbst besser kennenzulernen.

Tagebuch schreibe ich schon seit ich klein bin. Damals waren es andere Geschichten, die mir wichtig waren. Es ist immer wieder schön, in den alten Büchern zu schmökern und staunend zu erfahren, was mir zum Beispiel im Teenie-Alter von 15 Jahren wichtig war.

Bald gehe ich wieder auf Reisen. Und es ist dabei, wie immer, als stetiger Begleiter: Mein Tagebuch!

Wie ergeht es Euch? Schreibt Ihr auch?

Foto: Anne Henrich

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Die Magie der Berge

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Mein neuer Buchtipp zum Lese-Donnerstag! Ich mag die Berge. Sehr sogar. Im Sommer genauso wie im Winter. Sie beruhigen mich, sie wühlen mich auf. Kommt immer darauf an, in welcher Stimmung ich selbst gerade bin. Und jetzt habe ich etwas entdeckt, das sich zu lesen lohnt. Nicht nur für Bergfreunde. Vielleicht ist es ja auch für Euch das Richtige?

Anfang Juli 2017 ging der diesjährige Premio Strega, der renommierteste italienische Literaturpreis, an Paolo Cognetti und seinen Roman „Acht Berge“. Nicht ganz überraschend, denn der Autor zählt zu den interessantesten jungen Stimmen Italiens, und sein Roman über die Freundschaft von Pietro und Bruno bekam seit seinem Erscheinen große Beachtung.

Vor der Kulisse des Monte-Rosa-Massivs schildert der Autor mit poetischer Kraft die lebenslange Suche dieser beiden Freunde nach dem Glück. Bestechend sind seine Schilderungen von der Natur und den Bergen. Die Berge – das sind nicht nur Felsen und Gipfel, Schnee und Schluchten, Seen und Weiden. Die Berge sind eine bestimmte Art zu leben: Sie zwingen uns, immer nur einen Schritt vor den anderen zu setzen, erfordern Stille, Zeit und Maßhalten und lenken unseren Blick auf das, was wesentlich ist. Eine eindringliche, archaische Geschichte über die Unbezwingbarkeit der Natur und des Schicksals.

Zum Inhalt: Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Erwachsene trennen sich die Wege der beiden Freunde: Der eine wird sein Heimatdorf nie verlassen und versucht, die Käserei seines Onkels wiederzubeleben, der andere zieht als Dokumentarfilmer in die weite Welt hinaus, magisch angezogen von immer noch höheren Gipfeln.

Doch immer wieder kehrt Pietro in die Berge und zu seinem Kindheitsfreund Bruno zurück – und zu diesem Dasein in Stille und Ausdauer. Beständig ringen die beiden um eine Antwort darauf, welcher Weg der richtige ist: Bei dem bleiben, was man kennt? Oder den Aufbruch ins Ungewisse wagen? Was zählt wirklich im Leben?

Paolo Cognetti: Acht Berge, 256 Seiten, 20 Euro.

Bestellt es Euch heute noch, dann habt Ihr es am Wochenende. Denn es wird regnerisch und kühl! Zeit, mal wieder ein Buch zu lesen! Einfach auf den Buch-Link klicken!

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Geschichten erfinden

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„Wenn ich gehe erfinde ich Geschichten. Wenn ich jemanden weinen sehe, überlege ich, was der Grund dafür sein könnte.“

Carlos del Amor

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Moody Autumn days

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Like everyone else in the world, I want to be happy. I want to accomplish crazy dreams, have an amazing relationship with myself, and be surrounded by awesome and loving people.

Socializing and the craziness of life takes a toll on everyone. But to sustain your happiness and keep your sanity, it’s best to take a step back from your world and be with yourself. We sometimes get so caught up in life that we forget who we are. We need to return to a sense of grounded awareness, rather than forcing our minds to be busy with worries, work, and future obligations.

Just close your eyes for a few minutes and think of all the things you are grateful and happy for. This could be your family, your assets, or your achievements at work. Doing this will relieve your stresses and clear your mind. Then visualize for another two minutes. Picture yourself being exactly where you want to be to reinforce motivation. Finally, for the last one minute, think about yourself in the most positive way. You will feel instantly more energized and ready to face the day. I did it this morning. It works. Just try it out!

 

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Darf ich vorstellen? Fritzle aus Ungarn!

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Zum Wochenbeginn nun die berührende Geschichte einer Hunde-Adoption …

Von Ursula Weidmann

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Herr Kluftinger

Als mein Vizsla Herr Kluftinger in den Himmel ging war ich total fertig. Blockiert und untröstlich! Aber Kluftis Platz sollte so schnell als möglich wieder einem Tierschutz-Vizsla gehören. Da wir ja sowieso schon auf dem Sprung nach Ungarn in die Ferien waren, war das also ein guter Zeitpunkt, damit sich ein neuer Hund an uns gewöhnen kann.

Kluftingers ehemaliger Pflegedaddy Miklos aus Budapest, mit dem ich seit 2012 in Kontakt bin, engagiert sich in der ungarischen Tierschutz-Organisation Vizslamentés.

Ihn bat ich um Hilfe. Er weiß welche Hunde ich mag und stellte mir sechs Hunde von Vizslamentés auf ihrer Website vor. Er versprach, mich dorthin zu begleiten. Vizslamentes unterhält kein Tierheim sondern arbeitet ausschließlich mit Pflegestellen. Das hat, wie ich finde, den unschätzbaren Vorteil, dass man die Hunde anders beobachten und beschreiben kann als im Zwinger.

Ich entschied mich, erst mal zwei von den sechs zu „daten“. Den ca. zehnmonatigen rotgoldenen Vizsla-Mix Báro und einen sportlichen Deutsch Drahthaar, der bei einem Jagdhunde-Ausbilder ist, nicht schussfest sei und daher vom Besitzer nicht mehr abgeholt wurde.

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Fritzle hat das Rennen gemacht!

Wir fuhren mit Miklos und seinem wunderschönen und hervorragend erzogenen Vizsla-Rüden Brownie, der als Assistent zum Austesten der Sozialverträglichkeit immer dabei ist, los. Zuerst 120 Kilometer zu Báro. War der süß, voller Puppy-Charme, einfach ein Wonneproppen. Er kam mir vor wie die Wiedergeburt meines früheren Hundes Lorenz! Wir gingen mit ihm Gassi, er kannte keine Leine, lief aber gerne mit Brownie mit. Mein Mann strahlte mit mir um die Wette und meinte „Müssen wir noch weiter fahren?“ und Miklos fragte „Was meinst Du zu Báro, Uschie?“ Ich: „Mein Herz ist weit offen für ihn! Aber Koma (so hieß der Deutsch Drahthaar) sollte auch die Chance eines Besuches bekommen.“

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Nach weiteren 180 Kilometern bei Koma-Jack-Fritzle angekommen.

Also fuhren wir weitere 180 Kilometer in die Nähe von Eger. Dort besuchten wir Koma, der zusammen mit drei Deutsch Kurzhaar und einem Malinois lebte. Koma bestand nur aus Muskeln und Rippen. Und ich sagte nur: „Das ist mein Hund!“ War ich tatsächlich wahnsinnig geworden?

Ich lief einige Schritte mit ihm im Hof herum und erfuhr schließlich, dass Koma eigentlich Jack hieß und zweifacher Studienabbrecher sei: Weder in der Ausbildung zum Schutz- noch zum Jagdhund sei er talentiert. Dann machte Miklos, der auch ein Hundeflüsterer ist, ein paar Tests mit ihm. Auch Brownie musste ran. Alles Bingo!

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Stolz auf sein neues Halsband.

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Zuhause angekommen mit neuem EU-Heimtierausweis. Willkommen Fritzle!

Als ich ihm das mitgebrachte Halsband umlegte, schaute er mich sehr lange und seltsam intensiv an! Das war der Beginn einer neuen Liebe, kleinflammig noch aber mit der Tendenz zu wachsen! Zuhause stellte sich schnell heraus, dass Koma-Jack eigentlich ein Fritzle ist. Natürlich ist mir klar, dass ich jetzt einen eineinhalbjährigen Drahthaar habe, der erzogen und beschäftigt werden möchte. Das wird noch eine große Aufgabe werden!

Ich kann die Organisation Vizslamentés von ganzem Herzen empfehlen! Sie geben sich unendlich Mühe und betreuen Hund und Mensch rundum hervorragend! Evelin spricht Deutsch und Miklos und Judit sprechen Englisch. Schaut doch einfach mal auf deren Facebookseite (deutsch, englisch und ungarisch) vorbei!

 

Buchtipp: Ursula Weidmann: Magyar Vizsla: Charakter, Erziehung, Gesundheit, Cadmos Verlag, 128 Seiten, 19,90 Euro.

 

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Kurz nachgebellt: Die Sache mit der Schönheit

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„Ein hübsches Antlitz, hinter dem sich ein schlechter Charakter verbirgt, ist schlimmer als ein nicht so hübsches Gesicht mit einem Herz aus Gold.“

„A pretty face with a crap attitude is worse than a not so pretty face with a heart of gold.“

Zitat von Gaston Vizsla

Euch allen ein glückliches und gesundes Wochenende!

Have a happy and healthy weekend!

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Wirklich Glück gehabt?

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Zum heutigen Lese-Donnerstag habe ich ein Buch entdeckt mit einem etwas außergewöhnlichen Inhalt. Denn die Protagonistin ist ein Kindermädchen. Wie sehr wünschen sich doch manchmal gestresste Eltern, eine Nanny zu haben, der sie die quengelnden Kleinen einfach mal übergeben können. Ich denke, das ist der Traum so vieler Familien. Auch Myriam und Paul träumen davon und können sich ihren Wunsch sogar erfüllen. In Louise haben sie die Richtige gefunden, denken sie …

Die beiden Franzosen wollen das perfekte Paar sein, Kinder und Beruf unter einen Hut bringen, alles irgendwie richtig machen. Und sie finden die ideale Nanny, die ihnen das alles erst möglich macht. Doch wie gut kann man einen fremden Menschen kennen? Und wie sehr kann man ihm vertrauen?

Sie haben Glück gehabt, denken sich Myriam und Paul, als sie Louise einstellen – eine Nanny wie aus dem Bilderbuch, die auf ihre beiden kleinen Kinder aufpasst, in der schönen Pariser Altbauwohnung im 10. Arrondissement. Wie mit unsichtbaren Fäden hält Louise die Familie zusammen, ebenso unbemerkt wie mächtig. In wenigen Wochen schon ist sie unentbehrlich geworden. Myriam und Paul ahnen nichts von den Abgründen und von der Verletzlichkeit der Frau, der sie das Kostbarste anvertrauen, das sie besitzen. Von der tiefen Einsamkeit, in der sich die fünfzigjährige Frau zu verlieren droht. Bis eines Tages die Tragödie über die kleine Familie hereinbricht. Ebenso unaufhaltsam wie schrecklich.

Slimani1 (Large)Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani gilt als die aufregendste literarische Stimme Frankreichs. Slimani wurde 1981 in Rabat geboren und wuchs in Marokko auf. Nach dem Studium an der Pariser Eliteuniversität Sciences Po arbeitete sie als Journalistin für die Zeitschrift Jeune Afrique. „Dann schlaf auch du“ wurde mit dem höchsten Literaturpreis des Landes, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet und erscheint in 32 Ländern. Ihr ebenfalls preisgekröntes literarisches Debüt Dans le jardin de l’ogre wird derzeit verfilmt. Leïla Slimani ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Sie lebt in Paris.
Foto: Catherine Hélie/Editions Gallimard

Leïla Slimani: Dann schlaf auch du, 224 Seiten, 20 Euro. Bestellen könnt Ihr es hier!

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Do you still remember?

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„Do you still remember?
As me, I still do.
Sailing dream across the clouds
Spring has told a secret about a road
When disappear soon the fog from the air
Being together as we hunting a summer dream.
We ride on the air with the birds
Flying in summer dream.
Do you still remember?
As me, I still do.
My childhood sweet stories
Recalled everyone, you and me.
Who raised me as who I am now
In this summer dream.
Endless summer, endless love
Summer dream never lost
Never gone.
Still now I own
Of what i dream since years
Stay innocent and free.“

Unwritten Soul

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About Kurdish Dancing

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Kurdish dancing is usually made up of a group of people from both genders of men and women or a group of the same sex. As a tradition, in the past a big drum bang and a pipe playing would have meant the start of the dancing and men and women in groups would have made a circle of people holding each other’s hands and made slow movements forward and backward or to the right or left. The most common Kurdish dancing are the three steps, Chopi, Shekhani, Suskeyi and the Badinani Styles.

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Fußnoten einer Leidenschaft – Teil 2

Rechtfertigung meiner letzten Neuanschaffung oder Bekenntnisse eines Füller-Junkies

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Von Gastautorin Anne Henrich

Teil 1 hier!

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Nun ja, ich sehe mich schon gerne in der Tradition eines hominem scribens. Nicht allein, weil die Homepage von Visconti mir das gerne suggerieren möchte, sondern weil ich den Schreibvorgang mit Füller und Papier als solchen schätze. Das Geräusch der Feder auf Papier, ja, auch den Materialverbrauch und dass ich – auch wenn es seine Zeit dauern mag – am Ende etwas in der Hand habe, was es vorher nicht gab. Dass dieses Schreiben auch funktioniert, wenn man (wie in Afrika häufig geschehen) im Dunkeln sitzt, weil der Generator wieder leergelaufen ist! Dann ist wieder die Zeit von Kerze, Papier und Stift …

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Wenn etwas nicht geglückt ist, spricht auch nichts dagegen, das Erzeugnis theatralisch zu verbrennen – ein kathartischer Effekt, den die Delete-Taste nicht zu evozieren vermag. Nichtsdestotrotz muss ich ehrlicherweise zugeben, dass ich aber auch eine gute Werbung schätze. Da wäre bei Visconti noch ein bisschen mehr gegangen …

Die Tinte in Schwüngen

Ich hatte mir die Bronezausgabe des HS mit einer 23Kt 950 Palladium Flexpoint M-Feder bestellt, da ich gerne mehr Tinte auf das Papier bringe (obwohl das bei meiner kleinen Handschrift schon ein bisschen gewagt ist).

Die M-Feder überraschte mich: der Strich war anfangs äußerst dünn (inzwischen, dank eifriger Nutzung und ständiger Kringel übers Papier ziehen) ist die Dicke des Strichs gerade richtig. Gleichmäßig verteilt sich nun die Tinte in den Schwüngen, sammelt sich nur dort, wo ich neuen Schwung hole. Anfangs ging die Feder etwas sperrig übers Papier und ich war schon am Zweifeln, ob ich mir da einen technischen Flop an Land gezogen hatte.

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An manchen Stellen bekam sie die Kurve nicht. Doch mit etwas Geduld und viel Einschreiben, geht sie inzwischen wunderbar leicht übers Papier. Ich teste gegenwärtig noch verschiedene Tintenmarken durch, um zu sehen, welche Marken gut laufen.

Momentan ist es Lie de Thé von Herbin, wie auf den Schriftproben auch zu sehen. Auch muss ich anmerken, dass für Jemanden, der mit dem High Vacuum Power Filter System nicht vertraut ist (wie ich das war), mangelndes Fließen der Tinte durchaus auch am falschen Befüllen liegen kann. Da ist dann unter Umständen der Tank einfach gleich wieder geleert worden. Ich musste einige Videos zu Rate ziehen, bis ich den Dreh raus hatte: Erst hinten die Kuppe nach links drehen, dann ziehen, eintauchen, WARTEN, nach einigen Sekunden langsam runterpressen und dann den Vorgang noch zwei-, dreimal wiederholen.

Tankanzeige – ja oder nein?

Anfangs habe ich den Tank scheinbar immer gleich wieder entladen. Da kommen wir auch zum Nachteil dieses Modells: Es gibt keine „Tankanzeige“ (einen Tacho ebenfalls nicht :-)!). Andererseits bedarf es dadurch wieder einer Vertrautheit mit dem eigenen Schreibgerät, das man eben auch kennen muss, um sich voll an seiner Funktionalität erfreuen zu können.

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Auf den Fotos kann man sehr gut den raffinierten Verschlussverlauf erkennen, den sich Visconti für dieses Modell ausgedacht hat: Anstelle banaler Rillen, um die Kappe festdrehen zu können, ist ein Ornamentmuster gesetzt, in das die Kappe mit Drehung einrastet und dann auch festsitzt. Ebenso ist es natürlich möglich, die Kappe beim Schreiben hinten auf zu stecken, was den Füller dann noch einmal länger macht. Trotz der Größe, ist er nicht zu schwer und kommt auf 45 Gramm – Kappe inklusive. Die Länge bemisst sich auf 14,5 cm (Kappe geschlossen), bzw. ca. 17 cm (Kappe aufgesteckt).

Als weitere Raffinesse hat sich Visconti das My Pen System ausgedacht: Das metallene Visconti-Logo auf der Kappe kann durch verschiedene Steine ersetzt werden, um dem HS eine individuelle Note zu geben. Die Arretierung erfolgt magnetisch.

Das Design der Feder ist eine Augenweide für sich, und ich persönlich finde es sogar noch schöner als das von Montblanc.

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Etwas Gehaltvolles

Ich benutze den HS gerne, habe aber den Spleen, mit meinen guten Füllern (zu denen zähle ich ihn definitiv) nur Gehaltvolles schreiben zu wollen. Deswegen bleiben sie an etlichen Tagen in der weichen, ledernen Stifterolle und warten auf ihren Einsatz.

Und deswegen schreibe ich auch diesen Text auf meinem Macbook… ;-).

Nun interessiert uns wirklich, ob es noch mehr Füller-Junkies unter Euch gibt?! Wir freuen uns auf Eure Kommentare.

 

 

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