Tierschutzunterricht für Schulkinder

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Liebe Lehrer und Lehrerinnen!

Das ist wirklich eine tolle Sache: Tiere stehen auf dem Stundenplan! Hund, Katz & Co – im Alter zwischen 6 und 10 Jahren ist der Wunsch nach einem Spielgefährten auf vier Pfoten groß. Ein Haustier bringt Kindern viel Freude, zusammen kann man jede Menge Spaß haben. Als treue Kameraden und beste Freunde sind die Vierbeiner immer für uns da. Gerade bei Jugendlichen kann sich das Zusammenleben mit einem Tier außerdem positiv auf die Entwicklung der Persönlichkeit auswirken – darüber sind sich viele Experten einig. Vierbeiner können Spielgefährten und Lehrer zugleich sein. Sie geben Sicherheit, stärken das Verantwortungsbewusstsein, fördern die Empathie und können aus Kindern sozialkompetentere Menschen machen. Unsere Freunde auf vier Pfoten unterstützen die Entwicklung des Nachwuchses, motivieren zu kindgerechten Spielen in der Natur, tragen zu Ausgeglichenheit und Wohlbefinden bei und geben emotionalen Halt.

Doch mit einem Vierbeiner kommen nicht nur Spaß und Freude ins Haus. Der Mensch übernimmt auch eine Verpflichtung gegenüber seinem Tier. Das Projekt Liebe fürs Leben möchte Kindern Respekt und Verantwortung im Umgang mit Haustieren vermitteln. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler für die Achtung und den Schutz von Tieren zu sensibilisieren. Sie sollen den Umgang mit Haustieren erlernen indem sie aufgeklärt werden über die Ansprüche, Bedürfnisse und Unterschiede von Haustieren sowie zur Reflektion darüber angeregt werden, ob sie auch langfristig dazu bereit sind, die Verantwortung für ein Haustier zu übernehmen.

Nutzen möchte das Projekt dabei die Tatsache, dass Kinder aufgrund ihrer Begeisterung für Tiere von Natur aus ein großes Interesse an ihnen mitbringen und mehr über den Umgang mit Haustieren lernen möchten. Diese Neugier können sie aktiv in den Tierschutzunterricht einbringen. Den Kids soll damit auf emotionale und sympathische Weise, manchmal humorvoll, stets kindgerecht und immer ohne erhobenen Zeigefinger möglichst viel Fachwissen rund um das Thema Umgang mit Haustieren vermittelt werden. Damit Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen glücklich werden und aus dem Herzenswunsch Haustier eine echte Liebe fürs Leben wird.

www.liebefuersleben.net

Bitte weitersagen!

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Memories and Spirit

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„There is nothing more important than family, because family is with you always. Even when family passes away, they remain with you in your memories, spirit and in your life.“

Odette Pavlova, Russian Fashion Model

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Unser Zuhause

sachen-richtig-machenIch bin viel unterwegs, doch freue ich mich jedes Mal, wieder heim zu kommen. Irgendwie ist das Zuhause dann doch der wichtigste Ort in meinem Leben. Geht es Euch auch so?

Klar, und dann tauchen immer wieder Fragen auf. Wie pflege ich meine Sachen oder die Möbel, an denen mein Herz hängt und die ich zum Teil aus Afrika mitgebracht habe? Was ist ein gut sortierter Kleiderschrank? Und welche Drinks sollte man unbedingt mixen können?

Autorin Linda-Luise Bickenbach hat international renommierte Fach- und Stilexperten befragt und praktische, unterhaltsame und überraschende Erkenntnisse zum modernen Haushalt und Lifestyle gesammelt. Und Bente Schipp hat die passenden Illustrationen entworfen.

Das Büchlein zeigt, wie es geht. Dazu Tipps von Spezialisten der Häuser Meissen, Vitra, Wempe und Geheimtipps von Stars wie Nadja Auermann, Daniel Brühl und Moritz Freiherr Knigge, der sich in Sachen Höflichkeit prima auskennt.

Linda-Luise Bickenbach, Bente Schipp: Sachen richtig machen, 213 Seiten, gebunden, 22 Euro.

sl4lifestyle verlost ein Exemplar. Erzählt doch mal in den Kommentaren, womit Ihr besser zurechtkommt! Falls Ihr wissen würdet, wie es geht! Bin gespannt! Bei mehreren Kommentaren entscheidet das Los. Und jetzt ganz viel Glück!

 

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Mein treuer Begleiter von damals …

OLYMPUS DIGITAL CAMERAGestern fand ich ihn wieder. In den Untiefen meines Wandschrankes. Das grüne Ungetüm mit den vielen aufgenähten Stickern ferner Urlaubsziele: Granada, Kufstein, Bordeaux, Portugal, Formentera, Paris. Wie viele lange Abende saß ich doch mit der Nähnadel in der Hand da und bearbeitete den festen Tuchstoff. Ich erinnere mich auch daran, wie oft ich mir dabei in den Finger stach.

Und nun, ganz plötzlich, halte ich ihn wieder in den Händen: Meinen Seesack! Den mit den vielen bunten Abzeichen. Um abzuhauen? Nein, um die Erinnerungen zu bewahren. An früher! Ich denke an die mondlosen Nächte auf den Campingplätzen zurück; der Seesack irgendwo ganz hinten im Zelt verstaut. An die Morgen, an denen ich diesen Sack verfluchte, weil die Unterwäsche und die Seife ganz unten verstaut waren.

Aber missen mochte ich ihn trotzdem keinen Moment! Ich fühlte mich immer so wunderbar, wenn ich ihn mir lässig über die Schulter warf, mal mehr, mal weniger ausgebeult. Weil es dann immer auch losging, in die Ferne, ins Unbekannte. Früher mit einer bunten Jugendgruppe von der Kirchengemeinde oder als Halbstarke mit dem CVJM, später dann auch schon mal allein oder mit einer Freundin auf Städtereise. Wenn er nur erzählen könnte …

Die trägen, heißen Sommer meiner Kindheit und Jugend, sie werden nie zurückkehren. Was bleibt, ist die Erinnerung, so lebhaft und intensiv, als könnte man alles noch einmal erleben, als wäre alles zum Greifen nah. Ein Versprechen, das sich nie mehr einlösen lässt.

Danke, Seesack! Für die Momente der Erinnerung …

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Road Trip im Herbst

OLYMPUS DIGITAL CAMERAIch sehe meine Freundin nicht allzu oft, aber diesmal haben wir uns für unser Treffen etwas Besonderes überlegt: Einen Road Trip mit ihrem Vintage-Jaguar durch Oberfranken. Hinzu kam, dass es ein schöner sonniger Herbsttag war.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.

Eduard Mörike
(1827, Erstdruck 1828)

 

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Those summer nights

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„Now we are here, lighting cigarettes, hand in hand, time is a threat. I know that you won’t stay another night. Will I see you again, maybe I might.
They never fade, those summer nights.“

Audrey Stieglitz

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Kurz nachgebellt: Tierversuche

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Ts, Ts, Ts – Tierversuche …  Ein No Go!

Hallo, Ihr Lieben,

etwa drei Millionen Tiere werden in Deutschland jedes Jahr in Tierversuchen missbraucht – diese Zahl präsentiert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft offiziell auf seiner Website. Allerdings erfasst das Ministerium weder „überschüssige“ Tiere aus der so genannten Vorratshaltung noch Tiere, die nicht den Versuchskriterien entsprechen und vorab getötet werden, oder wirbellose Tiere wie etwa Insekten. Die Dunkelziffer wird daher mindestens doppelt so hoch geschätzt und man kann davon ausgehen, dass vermutlich über sechs Millionen Tiere für und in deutschen Laboren gezüchtet, gequält und getötet werden.

Ergebnisse aus Tierversuchen sind nicht auf den Menschen übertragbar. Die „Wissenschaftler“ in den Tierversuchslaboren wissen, dass Zyankali (Kaliumsalz der Blausäure) für den Menschen tödlich ist, Schafe, Kröten und andere Tiere dieses Gift jedoch in großen Mengen vertragen; dass Insulin in der Humanmedizin eingesetzt wird, bei Hühnern, Kaninchen und Mäusen aber zu Missbildungen führt. Die „Forscher“ wissen auch, dass Mäuse eine Million Mal mehr Bakterien aufnehmen können als der Mensch, bevor sie eine Blutvergiftung erleiden. Obwohl 92 Prozent aller an Tieren getesteten Medikamente beim Menschen versagen, wird aus reinen Profitgründen jedoch weiter an Tierversuchen festgehalten.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bedient sich für ihre Tierversuche jedes Jahr mit mindestens 2,7 Milliarden Euro aus dem deutschen Steuertopf – der tierversuchsfreien Forschung stehen dagegen nur etwa 4 Millionen Euro zur Verfügung. In Deutschland ergibt sich daraus ein milliardenschwerer Umsatz für Labore, die Tierversuche durchführen.

Wehren wir uns! Tun wir etwas dagegen! Reden wir darüber! Jetzt!

Euer Gaston.

Quelle: PETA

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Sister Love

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Thanks to the sisters Eliana and Elena from Rome for posing for my picture.

„I think my sister is one of the funniest people I know.
I’m just really glad she’s my sister and not someone else’s.“

Edie Campbell, It-Model from Great Britain

 

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Die Ebene von Paestum

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Der Segeltörn war zu Ende, und ich wollte ein wenig Kultur. Paestum. Warum nicht? Das lag ganz in der Nähe unseres Ausschiffungshafens Akropoli. Ich las ein wenig über diese archäologische Stätte und war angetan. Breite Alleen, riesige Tempel und eine sehr interessante Geschichte. Genau das war es, worauf ich Lust hatte! Nun möchte ich Euch den Ort kurz vorstellen, damit Euch die Fotos zumindest ein bisschen vertraut werden.

Gegen 600 vor Christus gründeten die Griechen eine Stadt, die sie Poseidonia nannten, dem Meeresgott zu Ehren. Die Einwohner bauten auch ein Heiligtum (Heraion), nicht nur, um ihre Göttin Hera von Argo zu ehren, sondern wahrscheinlich auch, um sich vor den Etruskern zu schützen, die sich auf der anderen Seite des Flusses angesiedelt hatten und eine nahe und drohende Gefahr darstellten. Dieses Heiligtum war in der ganzen griechischen Welt berühmt.

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Geschützt von mächtigen und nach und nach gefestigten Mauern, die zu den großartigsten des Altertums gehören, mit vier Toren gemäß den Himmelsrichtungen, der guten geografischen Lage, seiner Wasserläufe und der Fruchtbarkeit des Bodens erreichten Poseidonias Bewohner bald einen hohen Lebensstandard.

Mit dem Bau von drei dorischen Tempeln innerhalb nur eines Jahrhunderts erlangte die Stadt ihren Höhepunkt. Wegen ihrer Großartigkeit wollten die Lukaner sie erobern. Gegen 400 vor Christus nahmen sie die Stadt ein und änderten ihren Namen in Paistom. Später dehnte sich jedoch eine andere Macht aus: Rom. Nach dem Krieg gegen Pyrrhus im Jahre 273 vor Christus beherrschte Rom unangefochten dieses Gebiet und gründete dort eine lateinische Kolonie. Die Stadt bekam den Namen Paestum. Besonders der römische Senat schätzte diesen Ort sehr, da er während des Krieges gegen Hannibal Lebensmittel von Paestum bekommen hatte.

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Die Römer bauten prächtige Gebäude, wie den Säulengang des Forums, die Thermen, das Amphitheater und den Friedenstempel. Rund 800 Jahre nach ihrer Gründung verfiel die Metropole zusehends. Einige Bewohner flüchteten in die Berge, um Malaria und Sarazenen-Angriffen zu entgehen. Nachdem Paestum ganz verlassen wurde, geriet es in Vergessenheit. Für Jahrhunderte sogar, obwohl sich seine Tempel inmitten der dichten Vegetation erhoben und vom Meer aus sichtbar waren.

Es ist letztendlich auch Verdienst der Schriftsteller und Dichter des 16. und 17. Jahrhunderts, dass schließlich Paestum wiederentdeckt wurde, denn sie beschrieben den Ort und weckten damit die Neugier. Aber die tatsächliche Wiederentdeckung Paestums begann in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als Schriftsteller, Dichter und Künstler verschiedener Nationalitäten (unter ihnen Goethe, Shelley, Canova, Piranesi) anfingen, die berühmte Stadt zu besuchen.

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Eine Modeerscheinung ergab sich daraus, die unter dem Namen „Grand Tour“ bekannt wurde und Anhänger in ganz Europa fand. Damit wurde die Kultur Europas geprägt. Aber nicht nur! Der dorische Stil von Paestums Tempel hat auch die neoklassische Architektur in USA beeinflusst. Die Wanderausstellung „Das Glück Paestums“ kam erst kürzlich von USA nach Italien …

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Zum Verlieben: Das Pustertal

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Es ist schön dort, wirklich schön! Ich bin im italienischen Teil Südtirols. Sanfte, weite Wiesen, dunkle Wälder, Hochplateaus und kleine Dörfer, die sich hübsch der Sonne präsentieren, kennzeichnen das Pustertal. Je weiter sich das Tal nach Norden, Osten und Süden zieht, umso gebirgiger zeigt es sich, um dann schließlich ganz von den bleichen Riesen der Dolomiten vereinnahmt zu werden.

Mit dem Bau der neuen Bahnlinie im Jahr 1869 wurde das Pustertal zu einer Art Sommersalon der Wiener Gesellschaft. Hier traf sich alles, was im Habsburgerreich und im alten Europa Rang und Namen hatte, wie Gustav Mahler, Arthur Schnitzler oder Hugo von Hofmannsthal. Die Herrschaften wussten schon damals, wo es idyllisch ist. Ich möchte gerne noch einmal zurück kehren.

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