I love how much we laugh together – me and Carmen. I’m pretty sure I’ll live a few extra years thanks to her, haha!
Photo: Inge Schroeder
I love how much we laugh together – me and Carmen. I’m pretty sure I’ll live a few extra years thanks to her, haha!
Photo: Inge Schroeder
Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche.
Che Guevara
Heute ist Internationaler Tag der Freundschaft! Vielleicht habt Ihr Lust, mal jemanden anzurufen oder einen Brief zu schreiben. Und einfach mal Danke sagen, dass er/sie für Euch da ist. Auch kleine Gesten können viel ausmachen und unser Leben ein Stückweit zum Positiven verändern!
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Sonntag!
Wir Haustiere werden immer älter. Ich zwar nicht mehr, aber dafür meine Kumpels. Und für die belle ich das hier!
Leider steigt mit dem Alter auch das Risiko, an Demenz zu erkranken. Wie Menschen eben auch! Das altersbedingte Schwinden der kognitiven Fähigkeiten wie Erinnerung, Lernfähigkeit, Auffassungsgabe und Aufmerksamkeit, hat starke Auswirkungen auf unser Verhalten und führt zu neuen Herausforderungen für Frauchen und Herrchen.
„Umfragen unter Katzenhaltern zeigen, dass bis zu 88 Prozent aller Katzen im Alter zwischen 16 und 19 Jahren Verhaltungsstörungen aufweisen, die auf Einschränkungen der mentalen Leistungsfähigkeit zurückzuführen sind. Leider ist eine Demenz nicht heilbar, aber Tierhalter können vorbeugend schon viel tun, um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. Richtiges Futter sowie eine angemessene physische als auch psychische Auslastung sind hier gute Ratgeber“, sagt Sarah Ross, Heimtierexpertin bei der Tierschutzorganisation Vier Pfoten.

Guter alter Pago!
Unsere häufigsten Symptome sind verändertes Lern- und Erinnerungsvermögen, Verlust der Stubenreinheit, verändertes Verhalten gegenüber dem Halter und unseren Artgenossen, räumliche und zeitliche Desorientiertheit sowie Veränderungen der Schlafgewohnheiten wie zum Beispiel das vermehrte Aufwachen in der Nacht. Die Demenz kann auch zur gesteigerten Angst und Rastlosigkeit, verändertem Appetit, Veränderung des Putzverhaltens sowie zur Verminderung von Reaktion auf Ansprache und Veränderung der Aktivität führen.
Schmerzen können aber ebenfalls Ursache für Verhaltensänderungen sein. Um Demenz sicher diagnostizieren zu können, ist es wichtig, krankhafte Ursachen für unsere Verhaltensänderungen durch einen Tierarzt auszuschließen. Steht die Diagnose, müssen Herrchen oder Frauchen darauf achten, tägliche Routinen strikt einzuhalten und die Umgebung konstant und sicher zu gestalten.
Diäten mit Antioxidantien, angemessene Abwechslungen im Alltag durch beispielsweise wechselndes Spielzeug und Artgenossen, Training sowie abwechslungsreiche Spaziergänge, sowie eine präventiv eingesetzte medikamentöse Behandlung können der Krankheit vorbeugen.
Denkt also dran! Es gibt fast immer Lösungen!
Euer Gaston.
Und hier eine Checkliste!
Demenz bei Hunden und Katzen – eine Checkliste für Tierhalter
Was war das für ein Spaß, als uns während der Achterbahnfahrt noch der Geschwindigkeitsrausch und in der Geisterbahn das Grauen packte! Oder wir nach der Fahrt im Kettenkarussell völlig orientierungslos waren! Dann war es Zeit für Kiliani, das alljährlich im Sommer auf Würzburgs Talavera stattfand. Die Mittwochnachmittage waren besonders beliebt, denn dann konnten wir Jugendlichen für den halben Preis fahren.
Die Jungs fuhren Autoscooter und blieben am liebsten unter sich. Manchmal schossen sie für uns eine Rose oder ein Plüschtier. Und vom Duft gebrannter Mandeln konnten wir nicht genug kriegen.
Am Abend hatte Kiliani etwas leicht Verruchtes. Schwere Jungs und leichte Mädchen trafen sich und manchmal kam es nach zu viel Alkoholkonsum zu Schlägereien. Für uns Halbstarke war das ein spannendes Pflaster, doch unseren Eltern war die abendliche Atmosphäre gar nicht geheuer. Entweder man besuchte mit ihnen gemeinsam das Fest oder man musste spätestens um 20.30 Uhr zuhause sein. Eine Ausnahme war das große Abschlussfeuerwerk über der Steinburg. Da war ganz Würzburg auf den Beinen. Und wieder einmal hatte es sich gelohnt, das Taschengeld für Kiliani zu sparen!
Entnommen aus meinem Buch: „Aufgewachsen in Würzburg in den 60er und 70er Jahren“, Wartberg Verlag.
Fotos: Enric Boixadós
„Darkness cannot drive out darkness. Only light can do it. Hate cannot drive out hate. Only love can do it.“
There’s been a lot of hate and negativity in our world lately, and it’s hard not to fall in a funk from it all. My friends are very important people in my life, they might drive me mad but I could not imagine my life without them. I surround myself with people I am proud to know. I appreciate the relationships I have with people who leave me feeling great after a phone conversation. I hope to make them feel appreciated in return. I always try to find a community that likes what I like, whether it is sport, dogs or travelling. There’s something for all of us, even if the community is based online.
Old school friends. Friends from university. Single friends. Married friends. Work friends. Sport buddies. Going out friends. There are many names for my them
. Everyone needs a friend who’s been around for the long haul. So do I. Even if we do not talk with each other often, but this friend can tell me the most of my major life moments. In return I simply try to listen to my friend and making her/him feel valued.
Nobody is happy all the time, but I am the only person who can decide what happiness means to me. My path, my way of life may not always take me there. There are times when I am feeling fulfilled, and times when I wish I could sleep through the pain of life. But this thing I have to experience is incredibly short. It could be over tomorrow.
And therefore, it is always good to have friends on your side.
A trip around the world is an adventure, but so is my and our everyday life. Living an adventurous life is about pushing myself out of my comfort zone and trying new things.
I also love sitting in my house drinking tea, writing, reading and working. I like my life at home and my life with a routine, just as much as I love my more adventurous pursuits. And it’s a completely different love, but an important one.
Adventure always shapes me. It pulls me out of my comfortable life and shakes me awake. It is the sand in between my toes. That might sound like it is out of reach. But no, it is not. There are no rules for adventure. There is no one way to do it. Our lives are so different, in many ways.
I can find adventure every day – it is not just the big stuff. It comes in small steps too. I try to stop saying I do not have time, and I try to stop saying I do not have money. Everything is possible, you just have to want it. And I do say yes to things outside of the normal. Hehe, but what is normal?
Living adventurously is a mindset where I remove the limits I placed on myself. If I want to go to Zimbabwe, I will. As long as I decide to, I will go wherever I want to.

Johann Weiss liebt Lederhosen. Und die am besten täglich. Und Kräuter. Wildkräuter. Am liebsten die nicht giftigen. Die, die man gourmettechnisch verwerten kann. Und die er am liebsten selbst anbaut. Und dann gibt es noch seine Frau, die Annemarie. Die leidenschaftlich gerne kocht. Und Paula, eine strubbelige charmante Bearded Collie-Hündin. Das Ergebnis ist der Steinschalerhof in Warth, ein Wildkräuterhotel, zwischen dem österrreichischen St. Pölten und dem Ötscher Nationalpark gelegen. Und es gibt noch eine Besonderheit. Das Hotel ist am beqemsten mit der Mariazellerbahn erreichbar. Haltestelle: Steinschal-Tradigist. Den Zug gibt es seit 1898. Natürlich jetzt ganz modern und auf die Bedürfnisse der Reisenden zugeschnitten.
Johann Weiss hat seine eigene Philosophie: Nachhaltig und Gesund. Sein Elternhaus, einen Bauernhof, hat er Anfang der 1990er Jahre in ein Naturhotel umgebaut. Die Landwirtschaft hat ihn von klein auf geprägt. „Mit den Wildkräutern mache ich unseren Bauern keine Konkurrenz, alle Zutaten für die Küche werden regional gekauft“, sagt er. Er spricht von seinem „guten Bezug zur Erde“ und auch davon, dass der Vater früh gestorben sei, und er von klein auf im Betrieb mit anpacken musste.
Wann immer die Hotelgäste mögen, können sie die nahen Naturgärten besuchen. Hier gibt es über 1.000 verschiedene Pflanzen. „Wir planen regelmäßig eine neue Speisekarte. Sie gibt uns vor, welche Kräuter aus den Gärten geholt werden.“ Kräuter anfassen, riechen, weitergehen. Ein Erlebnis der besonderen Art. Ein wildromantischer See tut sich auf, lädt zum Verweilen auf einer der alten Holzbänke ein. „Hier ist Bieber-Territorium“, verrät Weiss. Man muss sich nur ein wenig in Geduld üben.
Zurück im Hotel begrüßt uns Paula. Sie managt die vierbeinigen Gäste. Die sind sehr willkommen und dürfen auch mit ins Hotelrestaurant. Und natürlich in den Garten. Annemarie Weiss lädt zur Kochvorführung ein. Das kommt häufig vor. Heute sind Brennesselblätter im Backteig angesagt. Süß oder deftig. Je nach Gusto. „Unsere Rezeptsammlung bewegt sich im vierstelligen Bereich“, ergänzt Weiss.

Für die Gäste gibt es verschiedene Arrangements: Erholung und Wandern im nahen Ötscher-Nationalpark, Essen mit Genuss oder einfach die Seele baumeln zu lassen. Dazu Seminare rund um das Thema Nachhaltigkeit. Die Zimmer sind im alpenländischen Stil, rustikal, gemütlich.
Und die Vierbeiner kommen auch nicht zu kurz. Hündin Paula sorgt für eine garantiert böllerfreie Silvesterfeier. Das lieben die Fellnasen, und wenn es denen gut geht, freuen sich auch Frauchen und Herrchen.
Exkurs: Was sind denn um Gotteswillen Dirndl?

Ein Dirndl-Strauch.
Zuerst haben mich die Dirndl schon sehr verwirrt. Nein, es geht dabei nicht um die spezielle Kleidung, die mittlerweile jede modebewusste Frau im Schrank haben sollte (außer mir!!). Sondern um eine ganz spezielle Frucht, lateinisch Cornus mas oder besser bekannt als gelber Hartriegel. Die gelben bis schwarzroten Früchte finden sich im ganzen Pielachtal an großen Sträuchern und werden geerntet und verarbeitet zu Spezialitäten wie Saft, Marmelade, Likör, Schnaps und Chutney. Sogar Schmuck und Holzknöpfe entstehen aus Dirndln.
Fotos: Enric Boixadós
Der Aufenthalt wurde unterstützt von Mostviertel Tourismus Österreich.