Malta: Souvenirs, Souvenirs …

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Typisch maltesische Tracht.

Damit Ihr schon mal ein klein wenige Appetit auf das Ferienziel Malta bekommt! Neben originellen Postkarten für Liebhaber handgeschriebener Grüße gibt es auch Souvenirs zu entdecken. Denn wer möchte schon nach Hause kommen, ohne eine Erinnerung mitzubringen? Hier also eine kleine Auswahl!

Das traditionsreichste Handwerk auf Malta und Gozo, das über die Grenzen der Inselrepublik hinaus bekannt ist, wird noch immer in Heimarbeit hergestellt. Schon seit Jahrhunderten klöppeln die Frauen Malteserspitze und zieren damit Tischdecken und Taschentücher, Servietten und Schals. Sie stricken aber auch Pullover, Jacken und Mützen oder weben per Hand farbenfrohe Wollteppiche.

Bildhauer fertigen aus dem maltesischen Kalkstein Skulpturen. Aus ihm werden auch die Häuser der Inseln gebaut, sowie Gebrauchsgegenstände für den Alltag wie Aschenbecher und Briefbeschwerer entworfen.L1200584 (Large)L1200549 (Large)

L1200550 (Large)Typisch maltesisch sind Filigranarbeiten aus Silber, besonders beliebt sind silberne oder goldene Anhänger in Form des Malteserkreuzes.

Ein weiteres Kunsthandwerk ist die Glasbläserei mit Gläsern, Kannen, Vasen und Kerzenständern. Auch gibt es Tabakpfeifen aus dem Holz eines einheimischen Heidekrautgewächses. Für lukullische Genüsse gibt es hervorragende lokale Weine, Honig, die Süßigkeit Halva und das sehr seltene maltesische Olivenöl. Auch gibt es auf Malta, der Insel der Ritter, lebensgroße Rüstungen aus Weißblech. Vielleicht hat ja jemand von Euch eine Ritterburg zuhause und möchte sie ausstatten!

Und das Angenehme dabei ist, dass es keine Anhäufung von Souvenirgeschäften gibt und man vor allem nicht zum Kauf gedrängt wird. Alles geht noch eine Spur relaxter zu als an vielen anderen Touristenorten.

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Der Bildhauer Joe Xuereb mit einer Sandstein-Skulptur.

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Sündhaft gut: Maltesische Süßigkeiten.

Fotos: Enric Boixadós

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Flirts und Tabletten

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„Ein Flirt ist wie eine Tablette: Niemand kann die Nebenwirkungen genau voraussagen.“

Catherine Deneuve, französische Schauspielerin

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Malta – Island of the Knights

L1200659 (Large)I always wanted to visit Malta. It was on my bucket list for a long time. And now I was there. A new discovery, so magnificent and beautiful. With lots of rich history. I will start with the capital of Valletta and the Three Cities of Vittoriosa, Isla and Bormla, which are just across the Grand Harbour and only a stone’s throw away from Valletta. Left largely unvisited, these Three Cities are a slice of authentic life as well as a glimpse into Malta’s maritime fortunes.

Be prepared for great castles, stunning palaces, small beaches, and majestic sites on this gorgeous and historic island in the middle of the Mediterranean. I will introduce you to Malta’s treasures during the next weeks, here at sl4lifestyle!

Enjoy with me the travel to the Mediterranean! Have a great spring wherever you are!

Sabine

Photo: Enric Boixadós

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Traumziel Cayman Islands

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Autor und Globetrotter Daniel A. Kempken hat ein neues Buch geschrieben. Einen Reiseführer über die Cayman-Inseln. Überraschen tut mich das nicht. Überhaupt nicht! Denn Daniel lebt zurzeit in Mittelamerika und hat somit auch einen recht leichten Zugang zu den Inseln, die dort ganz in der Nähe, nämlich irgendwo in der Karibik liegen. Was es da wohl alles zu entdecken gibt? Spannend hört sich ja schon die Wikipedia-Beschreibung an! Ihren Namen verdanken die Inseln den hier lebenden Echsenarten, den Kaimanen, die man zu Beginn doch tatsächlich mit Krokodilen verwechselt hat!  Außerdem gibt uns der Autor einen Einblick in die Kulisse des Weltbestsellers von John Grisham Die Firma. Also, Urlaub schon geplant? Nein? Dann nichts wie hin auf die Cayman-Inseln! Und am besten noch mit Daniels Reiseführer im Gepäck!

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Autor Daniel A. Kempken bei den Recherchen zu seinem neuen Buch.

Daniel hat mir dann auch ein wenig über den Entstehungsprozess seines Reiseführers erzählt:

Die Schlaglichter Cayman Islands habe ich in die Bücher-Welt gebracht wie die Jungfrau das Kind. Und das kam so:

Meine Frau Ingrid und ich sind zum ersten Mal aus purer Neugierde auf die Cayman Islands geflogen. Wir hatten gehört, dass dort ein Steuerparadies ist und wollten einfach mal schauen, wie Leute ausschauen, die ihr Geld im Paradies verstecken. Ein Blick ins Internet reichte, und schon war uns klar: Karibische Inseln mit schönen Stränden und vielen Palmen sind die Cayman Islands auch. Wir leben in Honduras. Von La Ceiba an der Nordküste war es nicht weit, nur anderthalb Stunden mit dem Flugzeug. Also, nichts wie hin.

Wir kamen am berühmten Seven Mile Beach auf Grand Cayman unter und haben nur gestaunt, waren wir doch plötzlich mitten in einer Telenovela, die sich in die Wirklichkeit verirrt hatte: Perlenweißer Strand, Sonnenuntergänge in Technicolor und Gourmet-Restaurants bis zum Abwinken; bunte Cocktails schlürfen, im Korallenriff tauchen, auf einer schicken Yacht kreuzen, und in edlen Klamotten vor glitzernden Schaufenstern flanieren. Mein Recherchetrieb war erwacht. Ich fing an, Grand Cayman weiter zu erkunden und fand bald zwei Superstars aus der Tierwelt: halbzahme Stachelrochen aus Stingray City, der „Stadt“ im Meer, und quietschblaue Leguane, die aussehen, als wären sie der Augsburger Puppenkiste gesprungen.

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Ganz klar: Für einen Reiseautoren gehört die Erforschung der Unterwasserwelt auch dazu …

Es hat uns so gut auf dem kleinen Archipel gefallen, dass wir noch drei weitere Male  in das schicke Tropenparadies gefahren sind. Mit kleinen Inselhüpfern bin ich auch auf die beiden Sister Islands geflogen und war plötzlich in einer ganz anderen Welt: Little Cayman, ein stilles Inselchen mit 200 Einwohnern und 20.000 Rotfußtölpeln; auf Cayman Brac fand ich ein Dutzend Höhlen, in denen die Piraten in der alten Zeit (vielleicht) ihre Beute versteckt haben; ich stieß auf einen Aussteiger, der vor der Insel ein Unterwasser-Atlantis baut. Auch auf der mondänen Hauptinsel Grand Cayman habe ich noch reichlich Kurioses gefunden: Selbstbewusste Leguane, die wie selbstverständlich über Golfplätze latschen, und herrenlose Hühner, die völlig angstfrei vor der Filiale von Kentucky Fried Chicken herumstolzieren.

Obwohl Grand Cayman, Cayman Brac und Little Cayman zusammen nur 265 Quadratkilometer umfassen (Zum Vergleich: Mallorca hat alleine 3.640 Quadratkilometer), gibt es also eine Menge zu sehen, zu tun, zu genießen und zu entdecken. Stoff für einen kleinen Reiseführer mit Einblicken in die Kulisse des Weltbestsellers „Die Firma“ haben die drei Inseln mir allemal geboten. Da gibt es doch tatsächlich ein Haus, in dem etwa 18.000 Firmen registriert sind. Briefkastenfirmen können das eigentlich nicht sein. Denn so viele Briefkästen passen in ein vierstöckiges Gebäude ja nicht hinein. Erstaunlichstes Recherche-Ergebnis aber war, dass die Reichen, die ihr Geld auf den Cayman Islands verstecken, die Inseln meiden wie der Teufel das Weihwasser – die Armen!

Daniel A. Kempken: Schlaglichter Cayman Islands. Highlights, Tipps und Kuriositäten, 100 Seiten, 9,90 Euro.

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Trend des Tages – 23. April 2016 (Sant Jordi)

P1090250 (Large)Can you imagine a city filled with roses and books, where the people go out for a walk and enjoy the Book Day and love? That’s what Barcelona is today on Sant Jordi, its most romantic festival. P1100083 (Large)

Strolling through the city when the weather is fine, seeing smiling people and couples exchanging roses and books (and the occasional kiss), smelling the flowers, meeting favourite authors …

Sant Jordi is a day when the scent of roses and literature come together. There is one day every year when travellers and visitors to Barcelona feel like they are on another planet. A planet of good vibes. This is a day when Barcelona is filled with a different atmosphere and it seems that everybody heads to the streets. If it were the other way round and it was an alien who came to visit Barcelona on April 23, his report would read something like this:

„A planet heavily populated by earthlings walking around with flowers and smiles on their faces, while others sit in little huts decked out with flags and scribble strange signs in books.“

The Book and Rose Day is arguably the Barcelonians’ most cherished day.L1150609 (Large)

History:

imagesCAXLAY1ZSant Jordi (Saint George) is the patron saint of Catalonia, and on his feast day the Catalans celebrate two major universal themes: Love and Culture. Sounds good right from the start, doesn’t it? LOVE and CULTURE. Just imagine!

Since the 15th century, men have given a rose to their loved one. And by the look of all the roses you will see in the streets, there are thousands of people in love in Barcelona! In 1930 the custom of giving a book to mark Book Day was introduced as part of the Sant Jordi celebrations.P1030038 (Large)

 

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Das Széchenyi Heil- und Schwimmbad

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAEs ist vielleicht sogar mein Lieblingsbad in Budapest: Das Széchenyi. Das mag daran liegen, dass einige der Gäste im Außen-Schwimmbecken Schach spielen. Ja, Schach! Und es hat so etwas richtig Nostalgisches. Das liegt vielleicht am Renaissance-Stil, aber nicht nur. Da gibt es auch noch eine ganz besondere Atmosphäre, die an die vielleicht doch ganz gute alte Zeit erinnert!OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ach, lass ich jetzt einfach mal die Umschreibungen. Vielleicht habt Ihr ja Lust, bei einem Budapest-Besuch selbst mal dieses ganz besondere Flair zu entdecken. Und übrigens, erbaut wurde das Bad zwischen 1909 und 1913 von den ungarischen Architekten Gyözó Czigler und Ede Dvorzsák in Schönbrunn-Gelb. 1926 wurde es um einen weiteren Flügel ergänzt.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der gesamte Komplex besteht aus drei Außenbecken sowie vielen Thermal- und Dampfbecken innen. Das ganze Jahr über kann man dank der hohen Temperaturen draußen baden. Vor allem unter einem kristallklaren Nachthimmel und vielleicht mit ein wenig Schnee, genau dann, wenn Ihr vorhabt, Budapest im Winter zu besuchen. Ja, genau, und einige Gäste können sogar im Außenbecken Schach spielen! Sie sitzen dabei stundenlang im Wasser, ganz ins Spiel versunken, während um sie herum der Dampf aufsteigt. Das Széchenyi – wirklich ein Top-Programmpunkt für Euren Budapest-Besuch!

Heilindikationen:
Degenerative Erkrankungen der Gelenke
Chronische und halbakute Gelenkentzündungen
Orthopädische Behandlungen und Unfallnachbehandlungen

Öffnungszeiten:
Schwimmbad: 6 -22 Uhr; Dampfbad: 6 -22 Uhr; Thermalbad: 6 -19 Uhr. Keine getrennten Badezeiten.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

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Die Zukunft

IMG_4638„Die Zukunft hat viele Namen.
Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare.
Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte.
Für die Tapferen ist sie die Chance.“

Victor Hugo

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Love and Peace – die Hippies kommen wieder

P1100433 (Large)Das Woodstock-Festival ist über 40 Jahre her und in diesem Sommer so aktuell wie nie, zumindest was die Mode angeht. Die Hippies sind zurück und mit ihnen die langen Flatterkleider, bunte Prints, üppige Ketten und riesige Sonnenbrillen.

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Eigentlich war die Mode der Hippies, der sogenannten Love-and-Peace-Generation, gar kein direkter Modestil, sondern viel eher eine Lebensauffassung, die sich eben auch in der Kleidung niederschlug.
Die Hippiebewegung entstand in den sechziger Jahren als eine Jugendbewegung, die sich gegen die Ideale der Mittelschicht auflehnte und einen humanen, friedlichen Lebensstil im Sinn von „Love and Peace“ propagierte.
Dies zeigte sich auch in der Musik und der Hippie-Mode. Typisch für diese war, dass eigentlich alles erlaubt war, was gefiel, Hauptsache, die Kleidung war keinem gängigen Modetrend unterworfen und vermittelte das den Hippies so wichtige Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit.

Was einst Symbol für eine liberale Weltanschauung war, signalisiert heute Modebewusstsein. Die langen Röcke und Kleider dürfen gerne bis zum Knöchel reichen, die Hosen dabei schön weit sein und die Tücher farbenfroh!

Was nicht fehlen darf sind Schlapphüte aus Filz oder Stroh. Welcome back – Love and Peace!

 

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Budapests Café Gerbeaud: Eine Institution

OLYMPUS DIGITAL CAMERAMan kommt sich schon ein wenig dekadent vor, wenn man in Budapests Café Gerbeaud sitzt, an seinem Kaffee nippt und genüsslich ein Stückchen Buttercrème-Torte verspeist.

Die Inneneinrichtung besteht aus Marmor, edlen Hölzern und Bronze. Der Stuck an der Decke wurde im Rokoko-Stil von Ludwig des XV. angefertigt. Bei den Kronleuchtern ließ man sich vom Maria Theresia-Stil inspirieren. Für die Gäste wurden sowohl französische Tische als auch sezessionistische Tische bereitgestellt, die Gerbaud von der Weltausstellung in Paris kommen ließ. Noch heute zeigt sich das Etablissement im Stil der Gründerzeit. Das Gerbeaud ist eines der größten und traditionsreichsten Kaffeehäuser in Europa. Das Unternehmen war sogar ein k.u.k. Hoflieferant.

Doch nun der Reihe nach:

Das Caféhaus begann seinen Aufstieg mit Henrik Kugler, dem dritten Nachkommen einer Konditordynastie. Sein Wissen und seine Erfahrung eignete sich dieser vor allem während seiner Lehrjahre in elf europäischen Metropolen an, darunter auch in Paris. Daraufhin eröffnete er 1858 seine Konditorei auf dem József-Nádor-Platz, die bald zu einer der besten in Budapests Stadtteil Pest zählte. Besonderheiten waren die chinesischen und russischen Teespezialitäten sowie seine Eiskreationen, die von den Budapestern als das „beste Speiseeis von Pest“ gerühmt wurden.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Um näher im Zentrum der Stadt zu sein, verlegte Kugler sein Geschäft 1870 an den damaligen Alten Theaterplatz (Régi Színház tér, seit 1926: Vörösmarty tér). Besonders beliebt waren bei seiner Kundschaft in dieser Zeit seine Kaffees, Liköre und Zuckerbonbons. Aber auch die Kugler-Torten und -Mignons fanden starken Absatz, vielleicht weil es erstmals bei Kugler möglich war, diese eingepackt auf einem Papiertablett mit nach Hause nehmen zu können. Gäste in Kuglers Konditorei waren unter anderem der Politiker Franz Deák und der Komponist Franz Liszt.

1882 traf Henrik Kugler auf einer Reise nach Paris zum ersten Mal auf Emil Gerbeaud und erkannte sofort seinen Unternehmergeist. Emil Gerbeaud, der ebenfalls einer Konditorfamilie entstammte, wurde in Genf geboren und sammelte seine Erfahrungen in Deutschland, Frankreich und England.

1884 lud Kugler ihn schließlich nach Budapest ein, um Gerbeaud zu seinem Geschäftspartner zu machen. Dieser übernahm später Kuglers Geschäft, behielt aber den ursprünglichen Namen des Cafés bei. Zahlreiche Neuerungen gingen mit dem Eintritt Emil Gerbeauds einher. Mit neuen Produkten, wie Buttercremes, Pariser Cremes, hunderte Sorten an Teegebäck, Zuckerwaren, verschiedenartigste Bonbons, vergrößerte er das Angebot. Ende 1899 hatte er bereits etwa 150 Mitarbeiter, von denen viele nur nach Budapest kamen, um bei Gerbeaud lernen und arbeiten zu können. Er hatte einen sehr guten Geschäftssinn und rüstete seine Backstube nach und nach mit modernen Maschinen aus, um die steigende Nachfrage bedienen zu können. So wurde sein Name bald zum Synonym für Qualität und Backkunst. Da die bereits von Henrik Kugler eingeführten, aufwendig gestalteten Papierschachteln für die außer Haus gelieferten Torten bei seiner Kundschaft sehr beliebt waren, führte Gerbeaud diese Tradition fort und gestaltete sie sogar selbst.

Den Besuchern seines Cafés stellte er bereits 1909 Parkplätze für Automobile neben denen für Kutschen zur Verfügung.

Zwar ging der Erste Weltkrieg auch am Hause Gerbeaud nicht spurlos vorüber, aber dem Unternehmer gelang es, sein Geschäft durch diese schweren Jahre mit Erfolg zu führen. Am 8. November 1919 starb Emil Gerbeaud und vermachte das Geschäft seiner Frau Esther, die es bis 1940 führte.

Der Name blieb dem Café bis heute erhalten, ausgenommen die Zeit zwischen 1950 bis März 1984, als es zwischenzeitig den Namen Vörösmarty trug. 1995 erwarb der deutsche Unternehmer Erwin Franz Müller die Konditorei und ließ sie aufwändig renovieren, so dass die Spuren der letzten 50 Jahre nicht mehr zu sehen sind. Heute erscheint das Café wieder in seinem ursprünglichen, von Emil Gerbeaud geplanten Stil.

Im Jahr 2009 wurde sogar in Tokio die Konditorei Gerbeaud eröffnet.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

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Black is Black

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