Martina Szyszka, Tierschutz-Aktivistin

Ich bin ein weltoffener Mensch von 48 Jahren und liebe, solange ich denken kann, die Natur und die Tiere. Ich versuche, denen eine Stimme zu geben, die keine haben. Tierrechte sind meiner Meinung nach heutzutage wichtiger denn je, was aber nicht heißt, dass ich mich nicht auch für Menschenrechte und Umweltschutz einsetze; dies ist zeitlich bedingt allerdings nur im kleinen Rahmen möglich. Da ich in den 80iger Jahren eine Weile in Spanien gelebt habe, liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit auch in diesem eigenlich wunderschönen Land, deren dunkle Seiten leider noch viel zu wenige Menschen kennen. Besonders am Herzem liegen mir das Leid der Spanischen Windhunde und die Abschaffung der Stierkämpfe. Folter und Tortur eines Lebewesens haben in unserer heutigen modernen Gesellschaft schon lange ihre Daseinsberechtigung verloren. Dank Internet bin ich mit Tierrechtlern aus aller Welt in Kontakt, habe viele Freunde gefunden, mit denen ich Seite an Seite, wenn auch oft nur virtuell kämpfe, damit die unhaltbaren Zustände sich endlich ändern. Es ist ein langer, beschwerlicher Weg, aber steter Tropfen höhlt den Stein und die Hoffnung stirbt zuletzt. Dankbar bin ich meinen Töchtern, denen die Liebe und der Respekt zu den Tieren und die Erfucht vor der Natur schon in die Wiege gelgt wurde und die Verständnis für meine zeitaufwenige Arbeit haben.

http://www.sos-galgos.net/

12 Fragen – 12 Antworten

Ihr ultimatives Gute-Laune-Lied?

Gibt es nicht.

Ihr Lieblingsbuch?

„Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry.

Ihr Lieblingsfilm?

„Der mit dem Wolf tanzt“.

Ihre Lieblingsküche?

Ohne Tierleid.

Ihr Lieblingsreiseziel?

Spanien

Ihr Haustier?

Galgo Español

Park oder Prärie – Welcher Freizeittyp sind Sie?

Prärie, soviel Natur wie möglich.

Ihr erstes Auto?

Ein wunderschöner anthrazitfarbener VW Käfer.

Mit wem würden Sie gerne eine Spritztour machen?

Mit Morrissey.

Was haben Sie immer dabei?

Optimismus gepaart mit Kampfgeist.

Hätten Sie einen Wunsch frei, so wäre dieser …?

… eine Revolution für die Tierrechte.

Ihr Lebensmotto?

Glücklichsein heißt nicht das Beste von allem zu haben, sondern das Beste aus allem zu machen.

Hier im Blog: „Fleischlos glücklich“ mit Buchverlosung! https://sl4lifestyle.wordpress.com/2012/03/23/fleischlos-glucklich-mit-buchverlosung/

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Angélique Kidjo – die neue „Mama Africa“

Nach dem Tod von Miriam Makeba verwaltet Angélique Kidjo in ihrer neuen Bühnenshow das große musikalische Erbe der Grand Dame der afrikanischen Musik. Mit riesigem Erfolg gastierte die Beninerin mit ihrem „Tribute to Miriam Makeba“ beim Montreux Jazz Festival 2010, wo sie mit zahlreichen Gästen die Songs von Makeba zelebrierte. Damals war der berühmte südafrikanische Songwriter Vusi Mahlasela dabei, den Kidjo neben den Mitgliedern der Makeba-Band zum Africa Festival nach Würzburg im Mai mitbringt (www.africafestival.org).

Video: YouTube

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DAHW – Einsatz gegen Lepra und Tuberkulose

http://www.dahw.de

Seit 55 Jahren unterstützt die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. den Aufbau von Gesundheits- und Sozialstrukturen in Afrika, Asien und Lateinamerika. In dieser Zeit konnten mehr als 2,1 Millionen Leprakranke und über 3,9 Millionen Tuberkulosekranke medizinische und soziale Hilfe erhalten.

Aktuell fördert die DAHW 232 Projekte in 27 Ländern mit 10.507.953 Euro. Sie beteiligt sich an wissenschaftlichen Forschungsprojekten, u.a. zur Vermeidung von Nervenschädigungen bei Menschen mit Lepra. Darüber hinaus setzt sich das Hilfswerk dafür ein, dass Menschen mit Behinderung, egal welcher Art, Zugang zu Rehabilitation und gesellschaftlicher Teilhabe haben („gemeindenahe Rehabilitation“). In vielen Ländern fördert die DAHW die Aus- und Weiterbildung von medizinischem Personal. Ein weiterer Schwerpunkt des Hilfswerkes ist sein Einsatz gegen „vergessene“ Krankheiten, wie etwa „Buruli Ulcer“.

Fotos: Enric Boixadós (www.enric-boixados.com)

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„Vizsla in Not“ – Hilfe für die schönen Ungarn

http://vizsla-in-not.eu/

Vereinsziel ist, in Zusammenarbeit mit deutschen wie auch europäischen Tierheimen Magyar Vizslas wieder art- und damit vizsla-gerecht zu vermitteln und weiterhin über diese höchst sensiblen Hunde aufzuklären. Wir werden nicht das Leid dieser Welt retten können, nur ist es an der Zeit, wenigstens etwas zu tun!
Vizslas gibt es nicht nur in ungarischen und südeuropäischen Tierheimen. Auch in den deutschen Tierheimen werden immer mehr dieser Vierbeiner abgegeben, die aus der uns allen bekannten „Modehunde-Welle“ angeschafft wurden, ohne die nötige Information, dass der Vizsla sich nicht ausschließlich als Familienhund eignet.


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„Embark“ für Straßenhunde in Sri Lanka

http://www.embark.lk/

Embark is a campaign dedicated to improving the wellbeing of stray dogs, whilst reducing their population and preventing rabies in Sri Lanka. Since its inception, the programme has been active in many ways, addressing the said critical issues facing society. Embark approaches these issues with immense hope, creating a strong impact on the welfare of both animals and people of Sri Lanka.

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Die vergessenen Seelen von Sri Lanka

Straßentiere in Sri Lanka. Momentaufnahmen.

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Amys Patenkind

Dionne Bromfield, 15, Patenkind von Amy Winehouse. Ein Name, den man sich merken wird. Ihre Stimme klingt doppelt so alt, wie sie wirklich ist. „Good for the soul“ ist das zweite Album der britischen Sängerin. Angeblich hat sie alle Songs selbst geschrieben. Untermalt vom peppigen Soul der 1960er Jahre singt sie über vergangene Liebe und Teenager-Leidenschaften. Als ob sie diese Erfahrungen schon hinter sich hätte. Vor allem: Ihre Stimme erinnert an Patentante Amy… einfach mal reinhören!

Dionne Bromfield: “Good fort he Soul”, CD, 14 Songs, 62 Minuten, 18,99 Euro.

Video: YouTube

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Nora Dirisamer, Schauspielerin

Ich bin ein Theatermensch. 31, neugierig, offen für die verschiedensten Formen der Darstellenden Kunst und  verliebt in die Möglichkeiten der Phantasie, die alle Grenzen mühelos hinter sich lassen kann, wenn man ihr vertraut. Meine Tätigkeitsfelder sind: Schauspiel, Regie, Stückentwicklung und -erfindung und theaterpädagogische Arbeit. Nach 5 Jahren Fixengagement am Landestheater Linz, u/hof:, bin ich nun freischaffend tätig und liebe es in den unterschiedlichen Feldern des Theaterkosmos’ tätig sein zu können. An meinem Beruf liebe ich neben den Kontakt zu Menschen die Magie des Geschichtenerzählens. Ich will berühren und begeistern, aber auch informieren und irritieren.„Live“ ist in unserer digitalen Welt eine Seltenheit, Begegnungen in der„Echtzeit“ Mangelware. Daher ist Theater eine unabkömmliche Form, die – vielleicht mehr denn je  – ihre Berechtigung hat und  sich zum Glück trotz Widerstände nicht zum Schweigen bringen lässt. Wenn wir es wagen, die altenFormen zu verlassen, ohne sie zu zerstören oder zu negieren, kann Theater sogar mehr sein als „modern“ – nämlich zeitlos.

www.noradirisamer.com

http://www.noradirisamer.com/Noras_Website/the_sisters_three.html

12 Fragen – 12 Antworten

Ihr ultimatives Gute-Laune-Lied?

„Es ist Sommer“ von den Wise Guys.

Ihr Lieblingsbuch?

„Pompeij“ von Robert Harris.

Ihr Lieblingsfilm?

„Papa ante Portas“ von Loriot.

Ihre Lieblingsküche?

Asiatisch

Ihr Lieblingsreiseziel?

Frankreich

Ihr Haustier?

2 Wellensittiche (Apoll und Daphne) und sporadisch Obstfliegen.

Park oder Prärie – Welcher Freizeittyp sind Sie?

Prärie – vor allem mit meinem Bogen im Gepäck!

Ihr erstes Auto?

Hyundai Accent in scheußlich-grün.

Mit wem würden Sie gerne eine Spritztour machen?

Mit einer Zeitmaschine.

Was haben Sie immer dabei?

Meinen riesigen Schlüsselbund (sperrt fast alles ;)).

Hätten Sie einen Wunsch frei, so wäre dieser …?

… sicher maßlos egoistisch, fürchte ich! Aber so auf die Schnelle würde ich sagen: Eine wunderschöne Gesangsstimme, die hätte ich gern!

Ihr Lebensmotto?

„Folge nicht den Spuren der Meister. Suche, was sie gesucht haben.“ (zen)

 

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Das Ende der „Tamil Tigers“

Gordon Weiss, Buchautor und ehemaliger UN-Sprecher in Sri Lanka, weiß, dass er mit „The Cage“ ein brilliantes Buch geschrieben hat. Nicht umsonst steht es in Sri Lanka auf der roten Liste und wurde dort aus dem Handel genommen.

Nach dem Ende des blutigen Krieges in Sri Lanka im Mai 2009, der schließlich die Rebellen der„Tamil Tigers“ (LTTE) vernichtete, widerspricht es den Behauptungen der Regierung, dass es keine zivilen Todesopfer in den letzten Tagen des Krieges gegeben habe. Neben der lebendigen Beschreibung der Endphase mit Details über Brutalität, Leid und Tod zeigt das Buch die tief verwurzelte Kluft zwischen der tamilischen und der singhalesischen Bevölkerung in Sri Lanka, die ihren heftigsten Ausdruck im jahrzehntelangen Bürgerkrieg fand.

Die umfangreichen Referenzen, die sorgfältige Dokumentation, die Art und Weise der direkten Benennung von Tatsachen und Tätern sowie die Schilderung der einzelnen Instrumente der Unterdrückung machen das Buch zu einer spannenden und zugleich quälenden Lektüre.

Es war sein Buch, zusammen mit dem sensationellen Channel Four Dokumentarfilm (“Sri Lanka’s Killing Fields”), das den Schleier der Geheimhaltung des Kriegsgeschehens lüftete. Es stellt den Kontext für den UN Panel-Bericht dar und ist allgemein als zuverlässiger Nachweis darüber akzeptiert, was genau passiert ist in den letzten Tagen des Krieges, als ein winziges Stückchen Land im Norden von Sri Lanka unter Belagerung staatlicher Streitkräfte st

Weiss arbeitet als Journalist und für internationale Organisationen vor allem in Konflikt- und Katastrophen-Gebieten seit über zwei Jahrzehnten. Dem neutralen Standpunkt stets verpflichtet, ist er ebenso streng in seinen Ansichten über die „Tamil Tigers“. So sehr, dass eine tamilische nationalistische Gruppe vor kurzem die Veröffentlichung der tamilischen Version seines Buches verhindern wollte.

Gordon Weiss: The Cage: The fight for Sri Lanka & the Last Days of the Tamil Tigers, 384 Seiten, 16,95 Euro.

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Schwule und Lesben in Uganda

Dirk Niebel vergibt entwicklungspolitischen Sonderpreis „CINEMA fairbindet“ im Rahmen der Berlinale

Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat heute zum zweiten Mal den entwicklungspolitischen Filmpreis „Cinema fairbindet“ in Kooperation mit der Berlinale vergeben. Preisträger sind die Regisseurinnen Malika Zouhali-Worrall und Katherine Fairfax Wright für ihren Film „Call me Kuchu“.

Dirk Niebel: „Mit dem Preis ‚Cinema fairbindet’ zeichnen wir Filme aus, die Menschen über Länder- und Sprachgrenzen hinweg verbinden und neue Ideen und Perspektiven aufzeigen. Leider schaffen es solche Filme immer noch viel zu selten in die deutschen Kinos. Das wollen wir ändern. Neben einem Preisgeld von fünftausend Euro unterstützen wir deshalb eine Tour des Siegerfilms durch 25 deutsche Städte. Durch diese Deutschlandreise gewinnt der Film nicht nur eine schöne Trophäe, sondern ein bundesweites Publikum. Ich bin sicher: Wenn sich mehr Menschen mit Entwicklungspolitik beschäftigen, profitieren wir alle. ‚Zukunft entwickeln’ können wir nur gemeinsam.“

Die Dokumentation „Call me Kuchu“ zeigt das Leben und den Kampf von schwulen und lesbischen Aktivisten und Aktivistinnen in Uganda. Die „Kuchus“, wie sie vor Ort genannt werden, kämpfen mutig für ihre Gleichberechtigung. Der bekannte Aktivist David Kato, von dessen Leben der Film berichtet, wurde nach Beginn der Dreharbeiten im Januar 2011 ermordet, so dass der Film eine unerwartete Wende nimmt.

Dirk Niebel: „Ich freue mich, dass dieser Preis gleichzeitig ein Signal in Richtung Uganda setzt. Dort hat es in den letzten Jahren immer wieder den Versuch gegeben, die Gesetzgebung gegen Homosexuelle zu verschärfen. Ich habe mich von Anfang an gegen solche Bestrebungen eingesetzt. Das hat sich als richtig erwiesen: Bis heute ist es nicht zu Verschärfungen gekommen. Dass der Film ‚Call me Kuchu‘ gleichzeitig den ‚Teddy Award‘ erhalten hat, mit dem im Rahmen der Berlinale schwul-lesbische Dokumentarfilme ausgezeichnet werden, freut mich besonders.“

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