Saint Tropez: Friedhof mit Meerblick

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Ein Abstecher hinunter zum Cimetière Marin lohnt sich immer. Der schöne Friedhof mit Meeresblick bezaubert durch eine ganz eigene Atmosphäre, obwohl hier der Gedanke ans Sterben absurd zu sein scheint. Im hintersten Teil findet sich die letzte Ruhestätte von Roger Vadim, dem berühmten französischen Filmregisseur und ersten Ehemannes Von Brigitte Bardot. Sein Grabstein ist verwittert, die Inschrift kaum zu erkennen. Die Vergänglichkeit des Lebens wird nirgendwo deutlicher als hier.

Falls Ihr vor Ort seid, schaut Euch den Friedhof mal an und genießt einfach das Ambiente!

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Tierversuche: Geboren, um zu sterben …

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„Wenn Tiere so sind wie wir,
sind Tierversuche moralisch untragbar.
Wenn sie nicht so sind wie wir,
sind Tierversuche sinnlos.“

PETA

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Mexiko: Das Fest der Toten

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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Jeder möchte dabei sein und mitmachen. So ausgefallen wie dieses Jahr waren die Kostüme noch nie. Die Mexikaner verehren ihre toten Vorfahren und feiern diese alljährlich mit einem Fest: Dia de los Muertos. Es findet an den Tagen um Allerheiligen statt.

Ich bin dabei und berichte auf sl4lifestyle. Keine Angst, das Fest der Toten ist in Mexiko ein fröhliches Fest. Mit Gesang, Tanz und Partys. Vieles davon findet auf den Friedhöfen des Landes statt. Denn man möchte den kurzen Besuch der Ahnen so schön wie möglich machen. Deshalb wird auch „Pan de Muerto“ gereicht. Eine ganz besondere Spezialität! Lasst Euch überraschen! Der Tod ist nicht das Ende, zumindest nicht in Mexiko …

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Saint Tropez Photo Diary

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Saint Tropez wurde bekannt, als Guy de Maupassant 1889 seinen Roman „Auf dem Wasser“ publiziert hatte. Auch ließ sich hier der Maler Paul Signac zum Malen nieder, da er von dem Ort begeistert war. Das zog einen Zustrom von Künstlern nach sich: Maler, Schriftsteller, Filmemacher. Sie alle wurden vom besonderen Licht auf der Halbinsel angezogen.

Henri Matisse malte hier verschiedene Bilder, Colette schrieb zahlreiche ihrer Werke. Jean Paul Sartre und Simone de Beauvoir sowie Pablo Picasso besuchten Saint Tropez.
Francoise Sagan schrieb hier ihr Werk „Bonjour Tristesse“, das in dem Ort auch verfilmt wurde. Ernest Hemingway, Coco Chanel, Orson Welles, Jean Cocteau, Maurice Chevalier, Isadora Duncan folgten.

Der richtige Hype um das Fischerdorf begann im Jahr 1956, als hier der Film „Und immer lockt das Weib“ mit Brigitte Bardot gedreht wurde. Damit begann die ganz große Karriere der Französin. Schließlich bekam der Ort sein Image als Oben-ohne-Stadt, als Stadt der Sünde, der Playboys und leicht bekleideten Frauen. Er wurde zum Treffpunkt des internationalen Jet Sets. So weit, so gut!

Dabei ist Saint Tropez am schönsten, wenn die ersten Sonnenstrahlen unten am Hafen die bunten Häuschen in warmes Licht tauchen, wenn die Promenade leer ist und wenn die Yachten im Rhythmus der Wellen schaukeln. Das sind die Momente, in denen das berühmte Dorf für kurze Zeit zu sich selbst findet.

Die nicht einmal 6.000 Einwohner von Saint Tropez werden alljährlich von fast vier Millionen Besuchern ergänzt. Die meisten kommen im Juli und im August. Der Wochenmarkt ist am Samstag und am Dienstag auf der Place des Lices. Weinliebhaber nehmen gern ein paar Flaschen Rosé oder Rotwein mit. Die Weingüter Château Pampelonne (Route des Plages, Ramatuelle) oder Château de Garcinières (RN 98, Cogolin) gehören zu den besten in ganz Frankreich.

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Kurz nachgebellt: Wir bleiben für immer

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„Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben.
Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird,
und auch, wenn der erste Rausch verflogen ist,
sehen sie uns noch immer mit genau diesem Ausdruck
in den Augen an.
Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug.“

Pablo Picasso

Und das ist wahr!

Euer Gaston Vizsla.

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Das kleine Glück im Herzen Afrikas

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Dieses Buch sollte in keinem Bücherregal fehlen. Denn es ist poetisch wie auch feministisch zugleich, ein Zeitzeuge und dazu wunderschön geschrieben.

Kaum ein Klassiker des 20. Jahrhunderts strahlt eine ähnliche Faszination aus wie „Jenseits von Afrika“. Mit ihrer melancholischen Liebeserklärung an Natur und Ureinwohner Kenias schuf Tania Blixen ein bewegendes Stück Weltliteratur.

Erinnert Ihr Euch noch an die Verfilmung? Mit Meryl Streep und Robert Redford? Daran, wie sehr wir mit den beiden mitgefiebert haben und wie wir am Ende des Filmes Tränen vergossen, als den beiden kein Happy End beschieden war! Dieser Film hat etwas ausgelöst, nicht nur bei mir. Ich habe mich mit meinen Freundinnen unterhalten, und wir alle fühlten mit dieser großartigen Frau mit, dieser Tania Blixen, die so perfekt von Streep dargestellt wurde.

„Eines der schönsten Bücher unseres Jahrhunderts.“
Truman Capote

Und nun dieses kleine Büchlein zum Einstecken, Mitnehmen und Nachlesen. Sich vielleicht noch die eine oder andere Stelle darin markieren. Genau die, die einem auch schon im Film so beeindruckt hatte.

Noch einmal zum Inhalt: Die Eingeborenen Ostafrikas, majestätische Berge und unendliche Savannen zogen Tania Blixen augenblicklich in den Bann, als sie 1914 nach Nairobi, ins koloniale Britisch-Ostafrika reiste, um dort zu heiraten und eine Kaffeeplantage zu betreiben. In farbigen Bildern beschreibt sie die märchenhaft-mystische Atmosphäre der Natur, erzählt von der Jagd, den Bräuchen der Einheimischen und von so mancher bewegenden Begegnung: Mit Kamante, einem kranken Kikuyu-Jungen, den sie zum Koch ausbildet, mit Häuptling Kinanjui, mit Berkeley Cole, der ihr Freund, und Denys Finch Hatton, der ihr Geliebter wird.

1937 erschienen, fanden Blixens berührende Erinnerungen weltweit Millionen begeisterte Leserinnen und Leser. Und die preisgekrönte Hollywood-Verfilmung durch Sidney Pollack – mit Meryl Streep und Robert Redford in den Hauptrollen – beförderte dieses Buch in den Rang des unvergesslichen Klassikers.

Tania Blixen: Jenseits von Afrika, 688 Seiten, 25 Euro.

Wie wäre es mit Schmökern am Wochenende? Zum Bestellen direkt auf das Buch klicken. Dann habt Ihr es rechtzeitig!

Zur Autorin: Tania Blixen (1885–1962), eigentlich Karen Blixen-Finecke, wurde nahe Kopenhagen geboren, studierte Kunst in Paris und Rom und ging 1914 nach Kenia, wo sie heiratete und fünfzehn Jahre eine Kaffeeplantage leitete. 1931 kehrte sie nach Dänemark zurück, erwirkte jedoch zuvor für „ihre“ Kikuyus ein Bleiberecht auf der Farm. Der Vorort von Nairobi, in dem die Hütten der Eingeborenen standen, trägt noch heute ihren Namen.

 

 

 

 

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Helle Orte

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Es gibt Orte, die ziehen Menschen an, die strahlen etwas Besonderes aus, die schenken neue Kraft. An diesen Orten berühren sich Himmel und Erde wie in einem Brennglas und machen diese Orte hell. So beginnen diese Orte zu leuchten. Sie berühren die Herzen der Menschen und strömen von dort hinaus in die Welt.

Saint Tropez, September 2017

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Trend des Tages – Free Hugs!

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Rom, Spanische Treppe, Oktober 2017

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Römische Impressionen

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Es war wie früher. Meine Reise nach Rom mit dem Zug. Zugleich war es eine Reise in meine Vergangenheit. Wie oft habe ich als Studentin die Strecke München – Rom mit dem Zug zurückgelegt. Das langsame Annähern ans Ziel, die Berge, die vorbeiziehen um dann ab Verona in eine eher triste Landschaft überzugehen. Die roten Plüschsitze, die Enge im Abteil, all das war wie damals in den 1980ern. Schlafen im Zug und bei Ankunft am frühen Morgen im erwachenden Rom in einer Bar Cappuccino trinken.

Leben, einfach nur Leben. Viel mehr bleibt uns nicht!

Genießt die Rom-Fotos! Vielleicht wird sich die eine oder der andere auch erinnern wie es war, früher in Rom zu sein. Erzählt doch mal …

 

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The Pope and the Blind

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Some days ago I have been in Rome as a journalist and was very close to Pope Francis. A big part of his audience he dedicated to blind people who came with their dogs. There have been about fifty persons and the pope spoke and hugged every single one of them. Everybody else he let wait. This is the special charisma of this Argentinian church man who is a reformator and idol for many people in the world. Now I understand why …

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