Nizza – wird der Alltag zurückkehren?

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Das Leben ist fast wieder Normalität in dieser einst so sorglosen sonnigen Stadt am Mittelmeer. Vor einem Jahr riss ein Lkw in Nizza 86 Menschen in den Tod. Jetzt keimt Hoffnung auf, obwohl der Terror die Metropole verändert hat. Zum Straßenbild gehören Militärpatrouillen in schusssicheren Westen und mit Schnellfeuergewehren. Am 14. Juli 2016, vor etwas über einem Jahr, traf der Attentäter von Nizza das Herzstück der Stadt, die  weltberühmte Flaniermeile Promenade des Anglais, auf der heute Straßenkünstler Seifenblasen in die Luft schwingen, Touristen Eis essen, junge Leute am Strand Gitarre spielen und das Meer bewundern.

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Ich war diesmal nur kurz in Nizza, auf meiner Reise von Saint Tropez nach Barcelona, die ich diesmal im Zug zurücklegte. Ich wollte die Stadt am Mittelmeer wieder entdecken, Spuren suchen und sehen, wie das Leben jetzt dort ist. Denn vor vielen Jahren war ich schon einmal in Nizza, vor dem Studium, ich logierte in einer Jugendherberge und habe den Ort damals als pure Magie erlebt. Hier nun meine Impressionen von heute für Euch.

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Radiobeitrag über Dr. Ruth Pfau: Eine Begegnung

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(see English version below)

Lehnt Euch zurück, macht Euch eine Tasse Tee, denn mein Radiobeitrag für Radio Horeb, München, ist lang. Rund eineinhalb Stunden habe ich gestern abend (1. Oktober 2017) über meine Begegnung mit der Lepraärztin und Ordensfrau in Pakistan gesprochen, mit Moderatorin und Zuhöreranrufen.
Einen guten Start in die neue Woche!

Relax and have a cup of tea! Last night (October 1, 2017) I was speaking at Radio Horeb, Munich about my encounter with Dr. Ruth Pfau, the „Angel of Karachi“, in Pakistan. It is going to be long … 1,5 hours, but it is worthwile … Sorry, in German only!
Enjoy the new week!

 

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Zum Pétanque nach Saint Tropez

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Der Place des Lices in Saint Tropez ist das soziale Herz der Stadt. Zweimal wöchentlich ist Markt, am Spätnachmittag trifft man sich zum Pétanque oder Boule-Spiel und später am Abend sind die Bars und Brasserien am Rand des Platzes mit Menschen gefüllt.

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Zum Pétanque treffen sich an einem Samstagnachmittag im September 2017 die französischen Sportgrößen, u. a. auch Alain Blondel, Leichtathlet und Europameister im Zehnkampf. Die Atmosphäre ist fast dörflich und stimmig, das internationale Jet Set-Leben am Alten Hafen ist weit weg.

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Alain Blondel, ehemaliger französischer Leichtathletik-Star beim Boule-Spiel in Saint Tropez.

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Kurz nachgebellt: Hund entlaufen?

thumb_Entlaufene Hunde kehren oft an den Ort zurück, an dem sie ihre Halter zuletzt gesehen haben © VI_1024

© VIER PFOTEN, Monika Girardi.

Es ist der Alptraum schlechthin. Für Hundehalter. Was machen Ihr, wenn Euer geliebter Vierbeiner sich auf die Socken macht und rennt? Und nicht mehr zurückkommt!

In solchen Situationen müsst Ihr einen kühlen Kopf bewahren und schnellstmöglich effektive Schritte unternehmen. Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN gibt hilfreiche Tipps, auch zu vorbeugenden Maßnahmen.

„Im Sinne der verantwortlichen Tierhaltung raten wir jedem Hundehalter, sein Tier chippen und in einem Haustierregister registrieren zu lassen. Zusammen mit einer Hundemarke am Brustgeschirr, auf der die Telefonnummer der Halter eingraviert ist, werden die Chancen auf eine Mensch-Tier-Wiedervereinigung um ein Vielfaches erhöht“, rät Sarah Ross von VIER PFOTEN.

Warum verschwinden Hunde?

Gründe hierfür sind vielfältig: Sie folgen ihrem Jagdtrieb und kommen dabei weit vom Weg ab. Rüden folgen häufig der Spur einer läufigen Hündin, bis sie aus dem Blickfeld der Halter geraten. Laute Geräusche oder ein Unfall können Ursache dafür sein, dass die Tiere teils unter Schock wegrennen.

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© VIER PFOTEN, Tibur Rauch.

Erste Maßnahmen

Die ersten Maßnahmen erfolgen gewöhnlich intuitiv. Ruft laut nach Eurem Tier und nutzt dabei auch sämtliche Spitznamen Eures Hundes. VIER PFOTEN rät außerdem dazu, am Ort des Verschwindens über mehrere Stunden auszuharren, da entlaufene Hunde gewöhnlich dorthin zurückkehren. Zwischenzeitlich solltet Ihr Hilfe holen, dies funktioniert für gewöhnlich sehr gut über die sozialen Netzwerke. Nicht selten mobilisiert ein einziges Posting sehr viele Unterstützer, die sich auf die Suche begeben und dabei die Plätze, Strecken und Wege ablaufen, auf denen sich der Hund gewöhnlich aufhält. Euch wird empfohlen, weiter am Ort des Verschwindens zu warten. Ist der Hund nach etwa drei Stunden nicht zurückgekehrt, sollte das verschwundene Tier bei der Polizei, Tierheimen und dem Haustierregister gemeldet werden. Anschließend kann ein Steckbrief mit allen notwendigen Daten des Tieres wie Rasse, Alter, Verlustort, Besonderheiten (angewiesen auf bestimmte Medikamente zum Beispiel) und Eure Telefonnummer erstellt und an Menschen in der näheren und weiteren Umgebung verteilt werden. Da ein entlaufenes Tier in einen Unfall verwickelt worden sein kann, sollten auch Tierärzte und -kliniken kontaktiert werden.

Der Radius

Ältere, behinderte und kleine Hunde legen gewöhnlich keine weiten Strecken zurück. Deutlich anders sieht es bei denen aus, die aufgrund einer Panikattacke weglaufen. Diese rennen oft viele Kilometer weit, um nach Hause zu kommen. Ist ihnen das Areal unbekannt, laufen sie orientierungslos weite Strecken, was die Suche sehr erschwert. Tiere, die aufgrund eines Schocks, zum Beispiel nach einem Unfall, weglaufen, rennen oft weit und suchen dabei Plätze mit wenig Menschenkontakt auf. Bei der Suche nach ihnen sollten demnach auch abgelegene Standorte, leerstehende Gebäude, Garagen und Schuppen abgesucht werden.

Vorbeugende Maßnahmen

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERADamit die Hunde erst gar nicht verschwinden können empfiehlt es sich, vorausschauend zu sein und Vorbeugemaßnahmen zu schaffen. Hierzu gehört das Absichern des eigenen Grundstücks durch z.B. einen ausreichend hohen Zaun. Ist der Hund jagdlich orientiert, sollte er in für ihn besonders spannenden Gebieten, wie dem Wald, nicht abgeleint werden. Auch wenn Hunde das Rückrufkommando kennen und es gewöhnlich beherzigen, reagieren sie im Jagdeifer nicht mehr darauf.

Viel Glück!

Euer Gaston von Wolke 9.

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Die dunkle Seite der Liebe

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Und wieder einmal ist Lese-Donnerstag! Wer hat das nicht schon einmal erlebt, eine vollkommen unmögliche und verrückte Liebesgeschichte?! Es mag schon lange her sein, doch wir erinnern uns immer noch daran, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, vielleicht! Oder man hat sie verdrängt, abgelegt in die tiefsten Schubladen seiner selbst. Sie bloß nicht mehr öffnen, bloß nicht mehr damit konfrontiert werden. Mit dem Dunklen seiner Seele nicht mehr konfrontiert werden wollen. Oder genau das Gegenteil: Der Wunsch, diese Unmöglichkeit noch einmal zu erleben, obwohl man weiß, dass es nie mehr geschehen wird, geschehen kann.

Und hier nun ein Buch, das genau diese eine Liebesgeschichte zum Thema hat. Eine Liebesgeschichte, um die sich viele Legenden ranken: Ingeborg Bachmann und Paul Celan lernten sich als junge, noch unbekannte Lyriker im Frühling 1948 kennen. Ihre Beziehung, die von Phasen des Rückzugs gezeichnet war, dauerte bis Anfang der Sechzigerjahre, als sie schon längst zu den bedeutendsten Dichtern der deutschen Nachkriegszeit zählten. Kaum jemand wusste von der Nähe der beiden, und sie hielten es auch nie lange miteinander aus – zu unvereinbar der biografische Hintergrund, zu groß die gegenseitig zugefügten Verletzungen, zu sehr hatten sie ihr Leben der Dichtung verschrieben.

Der vielfach ausgezeichnete Kritiker Helmut Böttiger legt die bislang erste umfassende Darstellung der Beziehung Bachmanns und Celans vor. Eine faszinierende psychologische Studie zweier herausragender Persönlichkeiten, die gemeinsam um Worte rangen, einander brauchten und doch nicht miteinander leben konnten.

Helmut Böttiger: Wir sagen uns Dunkles. Die Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, 272 Seiten mit Abbildungen, 22 Euro.

Auf den Buch-Link klicken und bestellen. Dann habt Ihr das Buch zum Wochenende!

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Kurz nachgebellt: Zum Nachdenken!

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Ich finde es ganz klasse, dass es so viele Organisationen bei Euch auf der Erde gibt, die Vizslas, also meine Rasse, aus schlechten Verhältnissen oder gar Tötungsstationen retten. Ihr wisst auch, dass ich hier oben jenseits der Regenbogenbrücke mit ganz vielen anderen Hunden zusammen komme.

Manche kommen direkt aus den Tötungsstationen dieser Welt und es dauert in der Regel sehr lange, bis sie sich wieder einigermaßen erholen. Denn die letzten Tage ihres Lebens waren nicht schön gewesen und viele von ihnen kommen nie mehr über diese Erfahrungen hinweg. Ich möchte nur mal bellen, dass es nicht nur wir Vizslas sind, die ganz besondere Hunde sind.

Jeder Hund ist doch auf seine eigene Art und Weise etwas ganz Besonderes, egal, ob der Vierbeiner lang- oder kurzhaarig, dick oder dünn ist, Schlapp- oder Stehohren, lange oder kurze Beine hat.

Und es gibt ganz fantastische Mischlinge und Hunde aus dem Tierschutz, die genauso dieses Lob verdienen wie wir Vizslas. Obwohl ich mich nicht besonders schön finde: Ich bin zu semmelgelb, habe zu große Pfoten und einen komischen Gang.

Denkt mal darüber nach, dass wir doch alle den gleichen Respekt und die gleiche Liebe verdienen. Auch darüber, dass Vizslas bevorzugt gerettet werden, aus Tötungsstationen, aber die anderen Kollegen eben nicht.

Ich freue mich auf Eure Kommentare zu dieser doch sehr brisanten Feststellung der Wertschätzung von Hunden, die Eure Hilfe benötigen.

Euer Gaston von Wolke 9.

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China: Chaos im Fluss

 

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Am heutigen Lese-Donnerstag stelle ich Euch ein ganz besonderes Buch vor. Warum ist es besonders? Weil es aus einer Leidenschaft heraus entstanden ist. Mit der Autorin bin ich befreundet, wir kennen uns schon lange, da wir gemeinsam an der gleichen Universität studiert haben. Helga ist Wirtschaftswissenschaftlerin, daher auch das große Interesse an den Produktionsabläufen in China und welche Rolle sie im privaten Bereich der Menschen vor Ort spielen.

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Hier erzählt sie Euch über ihre Reise, die sie nachhaltig geprägt hat.

„Ich fuhr nach China, weil ich in Asien neben Kultur und Landschaft die pulsierende Zukunft der Arbeitswelt unter harter Konkurrenz sehen wollte. Und ja, das ist sehr zu spüren! Unsere Kinder sollten unbedingt das Tempo einer Metropole wie Shanghai kennenlernen und sich nicht in Europa zurücklehnen. Die Metropole ist so lebendig und mitreißend.

Und dann wurde ich vor Ort unerwartet emotional ergriffen: Durch so viel südländische familienorientierte Lebensfreude, Chaos im Fluss und wohlhabenden 400 Millionen Chinesen, die Konkurrenz täglich leben und deren Jugend dennoch genauso leicht wie unsere Jugend ist.

Gleichzeitig dachte ich über das Zusammenhalten eines von vielen Unterschieden geprägten Milliardenvolkes nach. Wo unser viel kleineres Europa sich so schwer tut, zusammen zu agieren!

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Millionenmetropole Shanghai

Meine Perspektive auf China änderte sich. Ich betrachte dieses Land nun absolut respektvoll (wie Helmut Schmidt es auch anmahnt), auch, weil ich nun Kontakt zu gut ausgebildeten Chinesen habe.

Wenn in den Medien Chinas Handlungen kritisch gesehen werden, blicke ich auf unser Europa und sehe, was da auch nicht so gut läuft, z.B. Flüchtlingskrise, Dieselskandal inkl. Smog, militärische Einsätze, politische Berichterstattung und so vieles mehr, auch Religion – in China wird nicht auf das Jenseits vertröstet.

Angeregt zum Buch wurde ich von einer seit Jahren in Shanghai lebenden Freundin, die meinte, mein Blick auf das Land in welchem sie insbesondere als Frau gerne arbeitet, wäre noch ganz frisch. Und genau das wäre interessant! So fotografierte ich unterwegs und machte mir Notizen, viele auch zum Alltag.

Zuhause habe ich die Reiseerlebnisse niedergeschrieben. ‚Es liest sich, als sei man mit auf Reisen‘, sagen viele Leser. Zum fertigen Buch wurde es dann, als ich immer mehr reflektierte und darüber recherchierte, was ich gesehen, beobachtet und erlebt hatte.

essenMein Buch ist zugleich ein neuer Denkprozess über die eigene Identität, den eigenen Kultur- und Wirtschaftsraum, der täglich neue Blickwinkel erschließt. Geistige Erfrischung, die Liebe zum vielfältigen chinesischen Essen und Freunde habe ich als Geschenk mitgenommen. Ich könnte immer weitere Kapitel der Reflektion schreiben …“

Helga Kröger

Helga Kröger: Pulsierendes China. Chaos im Fluss, 175 Seiten, 350 Farbfotos, 19,95 Euro zzgl. Versand 1,65 Euro.

Bestellung: helgakroeger@yahoo.com

Fotos: Archiv Kröger

 

 

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Was Ihr tun könnt! Demenz bei Euren Haustieren?

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Ehrlich gesagt, in letzter Zeit kommen immer mehr Tiere über die Regenbogenbrücke, die sehr alt sind. Und sie erzählen mir dann, dass man bei ihnen eine Demenz festgestellt hat. Wuff! Schon mal was davon gehört?

Ich habe mich da mal ein wenig schlau gemacht. In der Tat, immer öfter werden Tierhalter mit ihren dementen Haustieren konfrontiert. Durch gute medizinische Versorgung, Pflege und hochwertiges Futter werden Eure Haustiere ja immer älter. Mit diesem erhöhten Alter treten leider aber auch typische Erkrankungen auf. Demenz ist eine dieser Krankheiten und tritt mittlerweile regelmäßig bei Haustieren auf. Worauf Ihr achten solltet und wie man mit Demenz bei Hunden und Katzen als Krankheit umgeht, habe ich mal zusammengefasst.

Laut der für die Tierschutzorganisation TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach wird Demenz in der Tiermedizin auch als kognitive Dysfunktion bezeichnet. Die kognitiven Fähigkeiten der Tiere lassen nach und entsprechend ändert sich das Verhalten. Bei dem Krankheitsverlauf spielen mit Plaque-Ablagerungen im Gehirn ähnliche Veränderungen wie bei menschlichen Alzheimer-Patienten eine Rolle.

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Gaston Vizsla weltweit! Vorträge über Demenz bei Haustieren. Heute in der GASTON BAR.

Demenz bei Tieren ist ebenso wie beim Menschen nicht heilbar. Die Krankheit lässt sich aber mit Medikamenten in einem gewissen Rahmen behandeln. Diese Behandlung solltet Ihr genauestens mit dem Tierarzt absprechen.

Demenz bei Hunden und Katzen erkennen

Wie erkennt man ob sein Haustier an Demenz erkrankt ist? Gerade bei Katzen, die von Natur aus zurückhaltender sind als Hunde, fällt eine Veränderung oft nicht sofort auf. Aus diesem Grund solltet Ihr Euren Vierbeiner genau im Blick behalten und auf die ersten Anzeichen einer Demenz achten. Hier einige Symptome:

Verwirrtheit
Desorientiertes Verhalten
Verändertes Wesen
Plötzliche Probleme mit Artgenossen
Unsauberkeit
Neue Ängste
Veränderter Schlafrhythmus
Nächtliches grundloses Schreien bei Katzen

Diagnose Demenz beim Hunden und Katzen

Wenn die Diagnose Demenz erst gestellt ist und Euer Tier die passenden Medikamente erhält, könnt Ihr selbst auch aktiv werden um Eurem tierischen Liebling das Leben zu erleichtern. Ab nun hat die Sicherheit der Tiere die oberste Priorität:

Hunde sollten besser an der Leine laufen, da sie sonst eventuell nicht zu ihrem Halter zurück finden oder auf dessen Rufe reagieren, weil sie diese nicht zuordnen können.

Freigängerkatzen sind nun besser in der Wohnung aufgehoben. Die frühere Freiheit birgt zu große Gefahren, die verwirrte Tiere nicht mehr einschätzen können. Auch hier ist das Risiko groß, dass ein Stubentiger nicht wieder nach Hause findet.

Feste Abläufe helfen Euren Tieren mit Demenz im Alltag zurecht zu kommen

Beständigkeit und Ruhe sind für Hunde und Katzen mit Demenz wichtig
Stress am besten vermeiden
Zusätzliche Futter- und Wassernäpfe erinnern demente Hunde und Katzen daran, zu essen und zu trinken
Katzen fällt es leichter, sich an geeigneten Orten zu erleichtern, wenn weitere Katzentoiletten zur Verfügung gestellt werden
Hunde benötigen manchmal spezielle Windeln, wenn sie nicht mehr stubenrein sind

Denkt dran! Ein dementes Tier gehört noch lange nicht zum alten Eisen! Eure Vierbeiner möchten weiterhin den Tag erleben und Spaß beim Spielen haben.

Wer früher Clicker-Training gemacht hat, kann dies ruhig mit leichten Übungen fortsetzen. Spiele, die die grauen Zellen etwas anstrengen, können hilfreich sein und das Fortschreiten der Krankheit im Idealfall sogar verlangsamen. Die Beschäftigung mit Euch, ihrem Menschen, macht den Tieren Spaß und stärkt die Bindung! Das ist ein positiver Nebeneffekt, der gerade bei einer Krankheit wie der Demenz nicht zu vernachlässigen ist.

Bin gespannt, was mir die nächsten Vierbeiner erzählen, die über die Regenbogenbrücke kommen. Macht das Beste aus diesen Tipps!

Euer Gaston von Wolke 9.

 

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An evening out in Erbil, Kurdistan

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The Choli Minaret is in the Minara Park („Minara“ means „Lighthouse“). It is 36 meters high and was built in 1190 till 1232 AD. It is built of baked bricks, the base being decorated with two tiers of niches with pointed arches, two on each of the eight faces that are inscribed in rectangle frames.

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAIt was the last evening of my stay in Erbil. Work was done and after swimming my laps in the hotel pool I took a local taxi to venture out in town. It was about one hour before sunset and the heat was still there but bearable compared to the hours before. The taxi took me past the Minara Park and I told the driver to stop.

I was in the mood to stroll around. I passed families and a group of youngsters in the compound. Women wearing huge black veils. Some of them were posing, taking photographs and selfies with their mobiles. The atmosphere was pleasant and peaceful.

Only half an hour drive away were mined villages without population, empty. Erbil is more or less safe. The war is outside.

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On September 25, 2017 there will be the referendum for the independency of Iraqi Kurdistan. The local population is very excited about this day. Erbil is the capital city of the Kurdistan Region in Iraq. We will see how it turns out.

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Perfect background for a wedding picture: The Minara Park.

 

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Stimmt Ihr für den Tierschutz?

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Tiere haben keine Stimme – es ist an uns, für sie das Kreuz an der richtigen Stelle zu setzen!

Mit der Bundestagswahl am 24. September 2017 besteht endlich wieder die Möglichkeit, den Tierschutz in Deutschland voranzubringen. Die letzten vier Jahre wurde das Staatsziel Tierschutz von der Politik größtenteils ignoriert. Ihr alle habt nun die Chance, durch Eure Wahlentscheidung eine Verbesserung für die Tiere zu bewirken.

Wir haben die Parteien im Bundestag zu ihren Tierschutzplänen für die nächste Legislaturperiode befragt. Wird es in den nächsten vier Jahren endlich ein Ende der Eingriffe bei Nutztieren geben, wie zum Beispiel das Kupieren der Schnäbel? Wird das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration durchgesetzt? Und wie stehen die Parteien zu einem Wildtierverbot im Zirkus oder der Einführung einer Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von Hunden und Katzen?

Hier der Link zu mehr Tierschutz in der Politik. Schaut bitte nicht weg bei einem so wichtigen Thema!

Wie stimmen die Bundesbürger hinsichtlich Tierschutz ab. Hier zur Umfrage.

Forderungen der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN an die Politiker. Hier!

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat kürzlich eine Bilanz veröffentlicht, die nicht mit Eigenlob spart. Vermeintliche Fortschritte werden als große Erfolge gefeiert. Dabei sieht die Realität der Lebensbedingungen von Tieren in Deutschland am Ende von Landwirtschaftsminister Christian Schmidts Amtszeit nach wie vor sehr traurig aus. Hier!

Die Arbeit des Bündnisses für Tierschutzpolitik. Hier!

Foto: Larissa Brodziak

Dann mal gutes Gelingen! Wer von Euch setzt sich denn aktiv – auch politisch – für den Tierschutz ein? Freue mich über Eure Kommentare.

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