Kurz nachgebellt: Die Sache mit der Schönheit

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„Ein hübsches Antlitz, hinter dem sich ein schlechter Charakter verbirgt, ist schlimmer als ein nicht so hübsches Gesicht mit einem Herz aus Gold.“

„A pretty face with a crap attitude is worse than a not so pretty face with a heart of gold.“

Zitat von Gaston Vizsla

Euch allen ein glückliches und gesundes Wochenende!

Have a happy and healthy weekend!

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Wirklich Glück gehabt?

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Zum heutigen Lese-Donnerstag habe ich ein Buch entdeckt mit einem etwas außergewöhnlichen Inhalt. Denn die Protagonistin ist ein Kindermädchen. Wie sehr wünschen sich doch manchmal gestresste Eltern, eine Nanny zu haben, der sie die quengelnden Kleinen einfach mal übergeben können. Ich denke, das ist der Traum so vieler Familien. Auch Myriam und Paul träumen davon und können sich ihren Wunsch sogar erfüllen. In Louise haben sie die Richtige gefunden, denken sie …

Die beiden Franzosen wollen das perfekte Paar sein, Kinder und Beruf unter einen Hut bringen, alles irgendwie richtig machen. Und sie finden die ideale Nanny, die ihnen das alles erst möglich macht. Doch wie gut kann man einen fremden Menschen kennen? Und wie sehr kann man ihm vertrauen?

Sie haben Glück gehabt, denken sich Myriam und Paul, als sie Louise einstellen – eine Nanny wie aus dem Bilderbuch, die auf ihre beiden kleinen Kinder aufpasst, in der schönen Pariser Altbauwohnung im 10. Arrondissement. Wie mit unsichtbaren Fäden hält Louise die Familie zusammen, ebenso unbemerkt wie mächtig. In wenigen Wochen schon ist sie unentbehrlich geworden. Myriam und Paul ahnen nichts von den Abgründen und von der Verletzlichkeit der Frau, der sie das Kostbarste anvertrauen, das sie besitzen. Von der tiefen Einsamkeit, in der sich die fünfzigjährige Frau zu verlieren droht. Bis eines Tages die Tragödie über die kleine Familie hereinbricht. Ebenso unaufhaltsam wie schrecklich.

Slimani1 (Large)Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani gilt als die aufregendste literarische Stimme Frankreichs. Slimani wurde 1981 in Rabat geboren und wuchs in Marokko auf. Nach dem Studium an der Pariser Eliteuniversität Sciences Po arbeitete sie als Journalistin für die Zeitschrift Jeune Afrique. „Dann schlaf auch du“ wurde mit dem höchsten Literaturpreis des Landes, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet und erscheint in 32 Ländern. Ihr ebenfalls preisgekröntes literarisches Debüt Dans le jardin de l’ogre wird derzeit verfilmt. Leïla Slimani ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Sie lebt in Paris.
Foto: Catherine Hélie/Editions Gallimard

Leïla Slimani: Dann schlaf auch du, 224 Seiten, 20 Euro. Bestellen könnt Ihr es hier!

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Do you still remember?

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„Do you still remember?
As me, I still do.
Sailing dream across the clouds
Spring has told a secret about a road
When disappear soon the fog from the air
Being together as we hunting a summer dream.
We ride on the air with the birds
Flying in summer dream.
Do you still remember?
As me, I still do.
My childhood sweet stories
Recalled everyone, you and me.
Who raised me as who I am now
In this summer dream.
Endless summer, endless love
Summer dream never lost
Never gone.
Still now I own
Of what i dream since years
Stay innocent and free.“

Unwritten Soul

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About Kurdish Dancing

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Kurdish dancing is usually made up of a group of people from both genders of men and women or a group of the same sex. As a tradition, in the past a big drum bang and a pipe playing would have meant the start of the dancing and men and women in groups would have made a circle of people holding each other’s hands and made slow movements forward and backward or to the right or left. The most common Kurdish dancing are the three steps, Chopi, Shekhani, Suskeyi and the Badinani Styles.

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Fußnoten einer Leidenschaft – Teil 2

Rechtfertigung meiner letzten Neuanschaffung oder Bekenntnisse eines Füller-Junkies

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Von Gastautorin Anne Henrich

Teil 1 hier!

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Nun ja, ich sehe mich schon gerne in der Tradition eines hominem scribens. Nicht allein, weil die Homepage von Visconti mir das gerne suggerieren möchte, sondern weil ich den Schreibvorgang mit Füller und Papier als solchen schätze. Das Geräusch der Feder auf Papier, ja, auch den Materialverbrauch und dass ich – auch wenn es seine Zeit dauern mag – am Ende etwas in der Hand habe, was es vorher nicht gab. Dass dieses Schreiben auch funktioniert, wenn man (wie in Afrika häufig geschehen) im Dunkeln sitzt, weil der Generator wieder leergelaufen ist! Dann ist wieder die Zeit von Kerze, Papier und Stift …

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Wenn etwas nicht geglückt ist, spricht auch nichts dagegen, das Erzeugnis theatralisch zu verbrennen – ein kathartischer Effekt, den die Delete-Taste nicht zu evozieren vermag. Nichtsdestotrotz muss ich ehrlicherweise zugeben, dass ich aber auch eine gute Werbung schätze. Da wäre bei Visconti noch ein bisschen mehr gegangen …

Die Tinte in Schwüngen

Ich hatte mir die Bronezausgabe des HS mit einer 23Kt 950 Palladium Flexpoint M-Feder bestellt, da ich gerne mehr Tinte auf das Papier bringe (obwohl das bei meiner kleinen Handschrift schon ein bisschen gewagt ist).

Die M-Feder überraschte mich: der Strich war anfangs äußerst dünn (inzwischen, dank eifriger Nutzung und ständiger Kringel übers Papier ziehen) ist die Dicke des Strichs gerade richtig. Gleichmäßig verteilt sich nun die Tinte in den Schwüngen, sammelt sich nur dort, wo ich neuen Schwung hole. Anfangs ging die Feder etwas sperrig übers Papier und ich war schon am Zweifeln, ob ich mir da einen technischen Flop an Land gezogen hatte.

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An manchen Stellen bekam sie die Kurve nicht. Doch mit etwas Geduld und viel Einschreiben, geht sie inzwischen wunderbar leicht übers Papier. Ich teste gegenwärtig noch verschiedene Tintenmarken durch, um zu sehen, welche Marken gut laufen.

Momentan ist es Lie de Thé von Herbin, wie auf den Schriftproben auch zu sehen. Auch muss ich anmerken, dass für Jemanden, der mit dem High Vacuum Power Filter System nicht vertraut ist (wie ich das war), mangelndes Fließen der Tinte durchaus auch am falschen Befüllen liegen kann. Da ist dann unter Umständen der Tank einfach gleich wieder geleert worden. Ich musste einige Videos zu Rate ziehen, bis ich den Dreh raus hatte: Erst hinten die Kuppe nach links drehen, dann ziehen, eintauchen, WARTEN, nach einigen Sekunden langsam runterpressen und dann den Vorgang noch zwei-, dreimal wiederholen.

Tankanzeige – ja oder nein?

Anfangs habe ich den Tank scheinbar immer gleich wieder entladen. Da kommen wir auch zum Nachteil dieses Modells: Es gibt keine „Tankanzeige“ (einen Tacho ebenfalls nicht :-)!). Andererseits bedarf es dadurch wieder einer Vertrautheit mit dem eigenen Schreibgerät, das man eben auch kennen muss, um sich voll an seiner Funktionalität erfreuen zu können.

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Auf den Fotos kann man sehr gut den raffinierten Verschlussverlauf erkennen, den sich Visconti für dieses Modell ausgedacht hat: Anstelle banaler Rillen, um die Kappe festdrehen zu können, ist ein Ornamentmuster gesetzt, in das die Kappe mit Drehung einrastet und dann auch festsitzt. Ebenso ist es natürlich möglich, die Kappe beim Schreiben hinten auf zu stecken, was den Füller dann noch einmal länger macht. Trotz der Größe, ist er nicht zu schwer und kommt auf 45 Gramm – Kappe inklusive. Die Länge bemisst sich auf 14,5 cm (Kappe geschlossen), bzw. ca. 17 cm (Kappe aufgesteckt).

Als weitere Raffinesse hat sich Visconti das My Pen System ausgedacht: Das metallene Visconti-Logo auf der Kappe kann durch verschiedene Steine ersetzt werden, um dem HS eine individuelle Note zu geben. Die Arretierung erfolgt magnetisch.

Das Design der Feder ist eine Augenweide für sich, und ich persönlich finde es sogar noch schöner als das von Montblanc.

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Etwas Gehaltvolles

Ich benutze den HS gerne, habe aber den Spleen, mit meinen guten Füllern (zu denen zähle ich ihn definitiv) nur Gehaltvolles schreiben zu wollen. Deswegen bleiben sie an etlichen Tagen in der weichen, ledernen Stifterolle und warten auf ihren Einsatz.

Und deswegen schreibe ich auch diesen Text auf meinem Macbook… ;-).

Nun interessiert uns wirklich, ob es noch mehr Füller-Junkies unter Euch gibt?! Wir freuen uns auf Eure Kommentare.

 

 

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It is a fascinating world out there

Climb the steps between the carpet shops on Qalat Street, and at the top you will be greeted by the big entrance gate to the Erbil Citadel. Old Erbil is not confined to the walls of the citadel both rather it is a high citadel and was a place for living. It is almost 25 to 32 meters higher than its surrounding areas.

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Houses inside the citadel walls are organized in an oval same and along 430 meters of lengths and 340 meters wide covering an area of around 102.000 square meters. The place is believed to be the world’s ancient one still inhabited.

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The earliest evidence about the citadel goes back to the 5th millennium B.C. Inside the high walls of the citadel there are three districts: Saray, Takya and Topkhana. People lived in Saray were from notable families. Takya was named after the dervishes who live there and Topkhana was housing families of the Craftsmen and farmers. Until 2008, around Hundreds of families used to live on the citadel. At present the place is in renovation process to preserve it as an archeological site.

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Whenever you are in Erbil have a stroll around this fascinating place.

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Journey to Erbil, Iraq

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I was for a reportage journey in Erbil, Iraq. After work I ventured out to the center of the city and enjoyed the lively street scene at the place of the Citadel. Here I had some tea and watched people and vendors passing by. In the nearby bazaar I got some typical oriental sweets. Delicious! I talked to the people and when they got to know that I am German they were very enthusiastic about my nationality.

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Qaysari bazaar is a type of covered bazaar typical of Kurdistan and Iraq. In Erbil it is just south of the citadel in the center of town. The Qaysari is entered through numerous alleys.

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Once inside, visitors walk through a maze of narrow paths between the shops, underneath a roof of corrugated metal. Most alleys feature an unique product that is sold by a majority of the vendors in that location. The northeast corner of the Qaysari contains a north-south alley offering honey and dairy products, such as yoghurt and cheeses.

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I guess I was the only tourist in town. Erbil is Kurdistan and gets controlled by the Kurdish Peshmerga and military police. The front line where the fights are is 140 Kilometers away. I considered the town of Erbil as a safe place. Just outside of it there is another world and I wouldn’t recommend anybody to leave the city.

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Schon mal beim Lesen Gänsehaut gehabt?

Die Gewalt der Dunkelheit von Michael Koryta

Letztes Wochenende hatte ich Lust auf einen Krimi. Besser gesagt auf einen Thriller. Und als mir Stephen Kings Zitat „Dieses Buch ist ein Killer!“ auffiel, war mir klar: Das ist er! Ich habe ihn mir als E-Book herunter geladen. Und die letzten schönen Tage dieser Woche im Schwimmbad verbracht. Mit meinem neuen Thriller. Echt gut war’s. Kann ich Euch für dieses Wochenende nur empfehlen. Den lest Ihr in einem Rutsch durch. Gänsehaut-Feeling pur!

Und um das geht es: Mark Novak steht im Mittelpunkt, denn er ist ein effektiver Ermittler. Hart, schnell, unbeugsam. Er arbeitet für die Organisation Innocence Incorporated, die unschuldig zum Tode Verurteilte vertritt. Doch seit seine Frau erschossen wurde, sucht Novak nach ihrem Mörder. Als er zur Gefahr wird, schickt man ihn in die gnadenlose Kälte von Garrison, Indiana. Vor zehn Jahren ist dort eine junge Frau in einem gigantischen Höhlensystem verschwunden. Ein Retter konnte ihren Leichnam bergen – und gilt seitdem als Hauptverdächtiger. Doch es gibt keine Beweise. Der Jagdinstinkt erwacht in Novak: Um Erlösung zu erlangen, muss er die Wahrheit finden – die Wahrheit, die in der kalten Dunkelheit der Höhlen liegt.

Hier könnt Ihr das Buch gleich bestellen!

Michael Koryta: Die Gewalt der Dunkelheit, 544 Seiten, 9,99 Euro, als E-Book 8,99 Euro.

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Katzenliebhaber, oder?

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„Die Menschheit lässt sich grob in zwei Gruppen einteilen:
In Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte.“

Francesco Petrarca

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Ein letzter Sommergruß

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… bevor der Herbst endgültig Einzug hält!

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