Die Liebe eines Schweines

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Schon mal die Liebe eines Schweines gespürt? Von dem Gefühl habe ich eine ganze Menge abgekriegt.

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Genauer gesagt auf der Route 309, die als idyllische Schotterstraße mitten durch die Coromandel-Halbinsel führt. Und kurz hinter Coromandel Town treffe ich auf Stewart und seine Schweine. Er liebt jedes einzelne von ihnen. Die Vierbeiner töten oder gar essen kommt nicht in Frage. Denn er hat genug Land, auf dem alle Tiere Platz haben.

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Und es kommen jede Menge Besucher vorbei, die Futter mitbringen. Wem’s gefällt: Einfach mal anhalten und Hallo sagen. Und eines der Schweinchen ans Herz drücken. Gutes Gefühl! Es lohnt sich!

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New Zealand: Animal Rights or what?

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Frage: Wie kann es dann zu diesen Tiertransporten kommen, wie ich sie auf der Fähre von Wellington nach Picton gesehen habe?

Grundrechte für Tiere wurden in Neuseeland in die Verfassung aufgenommen.
Das Gesetz, welches bereits im Mai 2015 in Kraft trat, bescheinigt allen Tieren in Neuseeland eine Empfindungsfähigkeit und stellt die Misshandlung von Tieren und Tierversuche unter Strafe. Damit sind auch die Jagd und die Gefangenhaltung von wilden Tieren strafbar.

Durch diese Maßnahme ist Neuseeland Vorreiter in der Auffassung, dass Tiere wie Personen behandelt werden und nicht wie Sachen.

Question: How do I understand those transports of sheep on the ferry from Wellington to Picton?

On May 5, 2015 New Zealand has set a great example to the world by recognizing what animal lovers have known forever – that animals are as sentient as we are, and they have feelings just like we do. This landmark ruling by NZ is the first time this shift in perception and policy has been extended to all animals, not just chimpanzees, orangoutangs or dolphins.

The Animal Welfare Amendment Bill passed May 5, 2015, aims to make it easier to prosecute people in animal cruelty cases, as well banning animal testing and research, and making all hunting, capture or ill-treatment of any wild animal illegal. Animal rights activists have celebrated the decision. „To say that animals are sentient is to state explicitly that they can experience both positive and negative emotions, including pain and distress“, said Dr Virginia Williams, chair of the National Animal Ethics Advisory Committee. „The explicitness is what is new and marks another step along the animal welfare journey.“

„Expectations on animal welfare have been rapidly changing, and practices that were once commonplace for pets and farm stock are no longer acceptable or tolerated,“ said New Zealand Veterinary Association president Dr Steve Merchant. „The bill brings legislation in line with our nation’s changing attitude on the status of animals in society.

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Photo Diary Coromandel Town

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Ein Städtchen wie aus einer längst vergangenen Epoche. In der Tat, es stammt aus der Zeit des Goldbooms, der auf der Coromandel-Halbinsel im Jahr 1852 begann. Bis heute sind eine Reihe viktorianischer Häuser erhalten geblieben.

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Tipp: Während eines Spazierganges einen Zeitsprung wagen! Vergessen, was heute ist, und sich in das 19. Jahrhundert hineinträumen. Auch wenn es nur für eine Stunde ist. Es lohnt sich!

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Anreise: Coromandel Peninsula, Staatsstraße 25 bis Coromandel Town.

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Elefanten auf der Spur

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Der Fußabdruck eines Elefanten. Während meiner Zeit als Eco-Ranger in der Wildnis gefunden!

During my time as an Eco Ranger. Look what I found in the wilderness! An elephant trace!

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Photo Diary Cape Reinga

Genau hier ist er, dieser magische Ort, von dem die Maori glauben, dass die Seelen der Toten ihre letzte Reise antreten. Die Reise ins sagenhafte Land Hawaiki, irgendwo in der Ferne, nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen.

Hier treffen sich die beiden Ozeane, der Pazifik mit der Tasmanischen See. in Maori-Sprache bedeutet Reinga „Absprung“. Mein Blick fällt nach unten, in diese atemberaubende Tiefe, wo schäumende Wasser alles verschlucken. Und hier ist die Vergänglichkeit fühlbar, die Mystik des Ortes greifbar. Gestern, heute und morgen. Die Zeit ist nur ein Begriff, sie wird angesichts der Natur zu einer Nebensächlichkeit.

Anreise: Über die Bay of Islands zum Cape Reinga. Entweder mit einer Tour oder mit dem eigenen Wagen.

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Moments

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„In the end it’s not going to matter how many breaths you took, but how many moments took your breath away.“

Unknown

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Das Höllenloch im Südpazifik

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Russell, so heisst es. Das sogenannte Höllenloch, wo einst Walfänger, abtrünnige Häftlinge und Banditen lebten. Kapitän James Cook und Charles Darwin waren dort. Letzterer beschrieb Russell als „Ort der Gesetzlosen“.

Heute ist es ein kleines verschlafenes Städtchen in der Bay of Islands, nur auf Umwegen mit dem Auto zu erreichen oder mit der Autofähre von Opua bzw. mit der Passagierfähre ab Paihia. Den Namen Russell bekam der Ort 1844, vorher, zwischen 1840 und 1841 war er sogar kurz mal Hauptstadt von Neuseeland.

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Vor 20 Jahren habe ich diese Gegend, die Bay of Islands, zum ersten Mal besucht. Viel verändert hat sich nicht. Das Leben hier ist immer noch so relaxt wie damals. Die Uhren gehen anders, entschleunigter. Damals habe ich in der Bay of Islands ein paar deutsche Auswanderer kennengelernt. Sie haben vom Leben im Norden Neuseelands geschwärmt. Jetzt sind sie immer noch hier. Älter geworden, aber immer noch zufrieden. Zurück gehen wollen sie nicht.

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Sie haben Friedensreich Hundertwasser gekannt oder waren mit ihm befreundet. Der österreichische Künstler kam erstmals in den frühen 1970er Jahren nach Neuseeland. 1975 kaufte er eine Farm in der Bay of Islands, wo er heute auch begraben ist. Ich erinnere mich an sein Schiff „Regentag“, das bei meinem damaligen Besuch vor Anker lag.

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Im ersten Hotel Neuseelands von 1827, dem Duke of Marlborough, gibt es den ältesten Pub des Landes. Genießt ein kaltes Bier an der Bar oder auf der Terrasse mit Blick über die Bucht und fühlt Euch in die Vergangenheit zurück versetzt!

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Mit der Christ Church hat Russell auch die älteste Kirche von Neuseeland, gebaut 1836. Charles Darwin trug mit seiner Spende zum Bau des anglikanischen Gotteshauses bei. Noch immer stecken in den Mauern Gewehrkugeln von Angriffen der Maori, die sich nach dem Treaty of Waitangi von den Weißen betrogen fühlten.

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Russell wird Euch gefallen. Es hat immer noch den Flair von gestern und vorgestern: Weiß gestrichene Holzhäuser mit blühenden Vorgärten, Straßencafés, ein kleines Museum im 1950er Jahre Stil und der Flagstaff Hill mit großartigem Panoramablick. Die aufregenden Pionierzeiten könnt Ihr im Russell Museum in der York Street nacherleben.

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Anreise mit dem Auto: Am einfachsten mit der Autofähre ab Opua.
Als Fußgänger ist die Fährüberquerung tagsüber ab Paihia mindestens einmal pro Stunde möglich.

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Die Endlichkeit der Liebe

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Wir kennen sie als begnadete Krimi-Autorin: Andrea Maria Schenkel. In ihrem letzten Buch geht es jedoch um etwas ganz anderes als Mord und Totschlag, na vielleicht nicht ganz, denn im entferntesten handelt es sich auch hier um Täter-Opfer-Profile. Aber auf eine ganz eigene, subtile Weise.

Alles nimmt seinen Anfang kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges in Bayern. Es geht um Flucht und Neubeginn, um Anfang und Ende. Und darum, inwieweit die Täter von damals die Opfer von heute sind.

Da gibt es die kleine Ida, den jungen Carl und ihre Eltern Grete und Erwin Schwarz. Alle sind sie verbunden mit der in der Gegenwart alten Emmi, Carls späterer Frau, die beide einen Neuanfang in Amerika gewagt und geschafft haben. Doch da sind die Erinnerungen, an Regensburg, an die Conte Biancamano, dem Luxuskreuzer auf dem Weg nach Shanghai mit den vielen jüdischen Flüchtlingen an Bord und an Dachau …

Ich habe das Buch auf meiner Reise um die Welt gelesen, und es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Absolut empfehlenswert!

Andrea Maria Schenkel: Als die Liebe endlich war, 384 Seiten, 22 Euro. Auch als E-Book erhältlich.

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Samahita Retreat: Axel de Boynes

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„My job at Samahita is a chance of a lifetime. Everybody is cool here. It is a community with people from all over the world. We are all Yogis. When I wake up I do this with a smile. And the food is amazing and healthy. Before I worked in hotels around the globe with just too much stress involved. Here I am happy.“

Axel de Boynes, General Manager at Samahita Retreat. He is from France.

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Ein Affenleben auf Ko Lanta

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Haben Tiere Rechte? Ich bin der Meinung: JA!

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Ist das ein artgerechtes Leben? Ich bin der Meinung: NEIN!

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Gesehen habe ich den Affen in einer Seitengasse in Saladan auf Ko Lanta, einer Insel im Süden Thailands, und ihn fotografiert. Ich habe seine Situation der Tierschutzorganisation Lanta Animal Welfare (LAW) geschildert. Sie haben mir gesagt, dass sie sich kümmern und vorbeischauen wollen. Und mit dem Besitzer wollen sie reden. Aufklären. Über Tierrechte! Die es eben dort nicht gibt. Das Recht, das Tier zu konfiszieren haben sie nicht.

Am nächsten Tag war ich wieder dort. Und habe wieder Fotos gemacht. Diese habe ich dann an die WFFT Gibbons of Thailand weitergeleitet, mit der Bitte, sich zu kümmern. Bis jetzt habe ich keine Antwort bekommen.

Es gibt da ein schönes Sprichwort über eine Muschel am Strand unter vielen anderen Muscheln, die man auswählt und ins Meer zurückwirft. Jetzt habe ich es verstanden.

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