„You will never be completely at home again, because part of your heart will always be elsewhere. That is the price you pay for the richness of loving and knowing people in more than one place.“
Miriam Adeney
„You will never be completely at home again, because part of your heart will always be elsewhere. That is the price you pay for the richness of loving and knowing people in more than one place.“
Miriam Adeney
„Nicht der erste Kuss ist der schwierigste, sondern der letzte.“
Paul Géraldy
Ich habe Schwester Veronika Racková im Herbst 2013 besucht und sie bei ihrer Arbeit und auf den Fahrten zu ihren Patienten in die entlegensten Regionen des Landes begleitet. Geschätzt habe ich ihren Lebensmut und die Tatsache, dass ihre Nächstenliebe einfach grenzenlos war. Sie war optimistisch und lebensfroh, was sich gerade auch immer wieder in unseren langen Gesprächen herausstellte. Ihre Sicht auf die Dinge in dieser Welt, auf die Arbeit in einem Bürgerkriegsland, die ständige Lebensgefahr, in der sie schwebte, hat auch mein Denken verändert. Und für mich war es deshalb auch ein ganz besonderes Anliegen, diese Geschichte nun zu schreiben.
Seit Ende 2013 herrscht das totale Chaos im Südsudan. Auslöser war ein blutiger Machtkrieg zwischen Präsident Salva Kiir Mayardit und Riek Machar, südsudanesischer Rebellenchef und früherer Vizepräsident des Landes. Auch 12.500 Blauhelme der UNO können Gewalttaten und Terror nicht verhindern. Immer noch flüchten Hunderttausende in Auffanglager nach Äthiopien und mehr als 150 Menschen starben dort kürzlich bei einem Attentat durch südsudanesiche Rebellen.
Von Soldaten angeschossen
In diesem Umfeld von Gewalt und Anarchie arbeitete die Ordensfrau Veronika Racková als medizische Leiterin des St. Bakhita-Krankenhauses im Süden des Landes. Viele Jahre wurde sie von der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe unterstützt. An Pfingsten wurde sie angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Vergangenen Freitag erlag sie ihren schweren Schussverletzungen.
Nachdem die 58-Jährige in der Nacht auf Pfingstmontag eine schwerkranke Patientin mit einem Ambulanzwagen in ein Regierungskrankenhaus gebracht und dort erstversorgt hatte, wurde die Steyler Missionsschwester auf dem Rückweg unter noch ungeklärten Umständen von Soldaten angeschossen. Die Kugel durchschlug ihren Darm und ihren Hüftknochen. Helfer brachten sie in das Hospital, in das sie zuvor ihre Patientin eingeliefert hatte. Auch zwei Notoperationen konnten ihren Zustand nicht verbessern. Aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen wurde sie noch am Pfingstmontag nach Kenia ausgeflogen und auf die Intensivstation eines Krankenhauses in Nairobi verlegt. Ihr Überlebenskampf endete dort schließlich nach vier Tagen.
Sudans Unabhängigkeitskriege dauerten fast 40 Jahre. Als eines der ersten Hilfswerke überhaupt arbeitet die DAHW seit dem ersten Krieg ab 1973 im Süden des Landes, dem heutigen unabhängigen Südsudan. Die Region war und ist bis heute ein Schwerpunkt der Lepra-Arbeit mit einer sehr hohen Zahl von Neuerkrankungen. Grund ist die kaum vorhandene medizinische Versorgung als Folge der langjährigen Bürgerkriege. Der zweite Unabhängigkeitskrieg von 1983 bis 2005 hat diese Arbeit immer wieder zurückgeworfen. Trotzdem hat das in Würzburg ansässige Hilfswerk die von Lepra betroffenen Menschen während der gesamten Kriegszeit unterstützt.
Der vorübergehende Frieden 2005 und die Unabhängigkeit 2011 brachten einen kleinen Aufschwung in der medizinischen Versorgung. Erstmals konnte die DAHW im gesamten Land den von Lepra betroffenen Menschen helfen.
Als erneute Konflikte Ende 2013 ausbrachen, fragte einer ihrer Mitarbeiter Schwester Veronika, warum sie denn überhaupt noch in dem Land bleiben wolle. „Ja, warum? Weil Jesus seinen Weg konsequent gegangen ist. Er hat nicht aufgegeben, als es schwierig wurde. Er hat Entbehrung und Leiden angenommen und sein Kreuz getragen, bis ans Ende. Er war dem Willen des Vaters gehorsam. Er bewegte sich ständig unter den Menschen und hat sie nicht abgewiesen. Er war sogar bereit, den Tod anzunehmen, denn er hat die Menschen geliebt – grenzen- und bedingungslos“, antwortete sie. „Als Jüngerin Jesu folge ich ihm in der Kraft des Heiligen Geistes. Ich kann die Menschen im Südsudan nicht verlassen, weil ich sie liebe.“
1987 legte die gebürtige Tschechin ihre ersten Gelübde in der Missionskongregation der Dienerinnen des Heiligen Geistes ab und machte ihre ewige Profess im Jahr 1994. Als Ärztin spezialisierte sie sich auf Tropenkrankheiten und arbeitete als Missionarin in Ghana. Von 2004 bis 2010 war sie die Leiterin der slowakischen Provinz. Nach ihrer Amtszeit erhielt sie im Jahr 2010 die Bestimmung für Yei im Süd Sudan und begann dort als Pionierin der Steyler Missionsschwestern.
Schwester Veronikás Tod ist ein weiterer Verlust auf dem Weg zu Frieden und Versöhnung im Südsudan.
Barbarisch und menschenverachtend
Stephen Lodu Onesimo, Informationsminister des Bundesstaates Yei, verurteilt die Tat als barbarisch und menschenverachtend. Drei Soldaten der Joint Operation Unit, die eigentlich Zivilisten bei Nacht schützen sollten, wurden verhaftet und unter Anklage gestellt.
Mittlerweile ist Rebellenführer Riek Machar erneut als zweiter Mann im Staat vereidigt worden. Dazu war er vor kurzem aus seinem zweijährigen Exil nach Juba, der Hauptstadt, zurückgekehrt. Somit hat Staatschef Kiir Mayardit seinen bisherigen Erzfeind, zum Vizepräsidenten ernannt. Die Frage stellt sich, ob es dabei um einen geplanten Schachzug geht oder um die im Rahmen eines Friedensabkommens angestrebte Teilung der Regierungsführung in dem krisengeschüttelten Land.

Unterwegs mit Schwester Veronika im Südsudan.
Fotos: Enric Boixadós
Mehr zu meiner Arbeit im Südsudan hier!
Bei Schwester Veronika im Südsudan hier!
Huffington Post vom 26. Mai 2016 hier!
„Es ist besser, voller Hoffnung zu reisen, als anzukommen.“
Japanisches Sprichwort
„Damit du mich nicht vergisst
und ich in Gedanken bei dir bin,
lies meine Briefe,
die dir jeden Tag sagen, dass ich dich liebe.
Damit du mich nicht vergisst
und unsere Liebe niemals enden wird,
überwinde ich jede Entfernung
und halte für immer die Zeit an.“
„Para que no me olvides
y me dediques un pensamiento
te llegaran mis cartas
que cada día dirán te quiero.
Para que no me olvides
y nuestro amor llegue a ser eterno
romperé las distancias
y detendré para siempre el tiempo.“
Karol
Für mich war es die perfekte Adresse: Das Courtyard Marriott Belgrade liegt zentral am Platz der Republik, neben dem Nationaltheater und somit mitten im Zentrum Belgrads. Ich konnte alle Sehenswürdigkeiten, die zum Kennenlernen der serbischen Metropole unbedingt dazu gehören, bequem zu Fuß erreichen.
Mein Zimmer erfüllte mit einem Arbeitstisch und High Speed-Internet ein Ideal, das ich als Journalistin erwarte. Das Frühstücksbüfett war hervorragend, obwohl ich morgens außer Obst und/oder Müsli kaum etwas esse. Auch das war in verschiedenen Kombinationen vorhanden. Das frühere Möbelhaus ist heute ein 5-Sterne-Hotel, ideenreich kombiniert aus alten Bauelementen, wie Stahlstrukturen, und neuen Glasfassaden. Im Oktober 2015 erst eröffnete es.
Hotelmanagerin Dunja Matic kam vor ein paar Jahren aus den USA in das Land ihrer Vorfahren. Den Schritt, nach Serbien zu kommen, bereut sie nicht: „In Serbien ist das Leben viel entspannter, die Leute haben noch Zeit füreinander, anders als in den USA, wo ich aufgewachsen bin.“

Dunja Matic (links) mit Kollegin Olivera Skoric vom Courtyard Marriott Hotel in Belgrad.
„Die Stadt lebt in vollen Zügen, und das fast rund um die Uhr“, ergänzte Kollegin Olivera Skoric. Doch das sei längst nicht immer so gewesen. „In Zeiten des Kommunismus sind die Leute zuhause geblieben, es gab kaum Straßencafés oder Lokale, wo man ausgiebig feiern konnte. Damals lud man seine Freunde nach Hause ein.“
Zum Hotel gehören Fitnesscenter und Bar/Restaurant „Credo“. Auf Wunsch wird das Essen auf dem Josper Grill zubereitet. Durch eine hohe Temperatur werden die Lebensmittel gegrillt, ohne sie durchzugaren.
Kuchentipp: Weiße Mousse au Chocolat-Torte!
Das Hotel erhielt von der nationalen Handelskammer die Auszeichnung „sozial verantwortlich“: Es unterstützt das SOS Kinderdorf in Serbien.
Die Autorin war Gast im Courtyard Marriott Belgrade. Ihre Meinung ist wie immer ihre eigene.
Tipps für Nachtschwärmer hier!
Belgrad in der Huffington Post hier!
Ich finde, ich habe meine passende Schwimmbadlektüre gefunden. Augen schließen, am Poolrand sitzen und die Zehen ins Wasser tauchen. Und daran denken, dass man so überall verweilen könnte. An der Côte d’Azur ebenso wie an der Amalfi-Küste oder auf den Bahamas. Mehr als einen Pool braucht man nicht, um sich in die Stimmung von damals, den 1920er Jahren, zu versetzen.
Im Sommer 1926 fahren Hemingway und seine Frau Hadley von Paris in ihr Haus in Südfrankreich. Sie verbringen ihre Tage mit Schwimmen, Bridge, Drinks und Hadleys bester Freundin Pauline. Dass sie zugleich Hemingways Geliebte ist, scheint Mrs. Hemingway Nr.1 in Kauf zu nehmen – vorerst. Bald ist klar: Weder sie noch Pauline wird die letzte der Ehefrauen sein. Naomi Woods Roman über die Liebe vierer Frauen zu einem der berühmtesten Schriftsteller seiner Generation spielt zwischen den 1920er und 1960er Jahren in Frankreich, Kuba und Key West. Basierend auf Briefen und anderen authentischen Quellen, beschwört die Autorin nicht nur die immer wieder scheiternden Ehen mit dem Schriftsteller herauf, sondern auch die Atmosphäre in den Kreisen der Bohème jener Zeit.
Eine tragische, herzzerreißende, großartig erzählte Geschichte über das Scheitern vierer Frauen an der Seite eines charismatischen Mannes und erfolgreichen Schriftstellers.
Naomi Wood: Als Hemingway mich liebte, 368 Seiten, 20 Euro. Auch als Hörbuch lieferbar mit Sprecherin Brigitte Hobmeier (6 CDs, 19,99 Euro).
„Ich liebe Dich, mein armer Engel, und Du weißt es nur allzu gut. Dennoch willst Du, dass ich es Dir schreibe. Du hast recht. Man muss sich lieben, man muss es laut sagen, und dann sollte man es schreiben.“
Victor Hugo (an seine Geliebte)
H

Belgrade’s famous party district Savamala on the bank of the Sava river.
To get into a rhythm of the town I always try to explore a bit of the local club scene. There are a lot of hotspots in Belgrade, which I would like to introduce to you. Just party and have fun in one of the new hotspots of Europe!
Abandoned industrial spaces in Belgrade, like in many of the world´s cities, are particularly inspirational areas for creative people. Excellent locations in the city were once used as manufacturing facilities – brickyards, breweries, steel factories or slaughterhouses. Today they are the most attractive party zones. Belgrade´s quarter Savamala was among the first to become famous, but it recently received competition. Just check it out!
With this post I will start a small series on Belgrade, the Serbian capital.
Many would be quite shocked to discover that the space of this popular „techno cathedral“ was a slaughterhouse in the late 19th and 20th centuries. There are innovative DJs from around the world, concerts of alternative bands and hip-hop power. A cold grey space of about 1.000 square meters has positioned itself as a proper field for different artistic interventions, with which this city place also gained its visual authenticity – at the entrance to the main area of the club stands the „Crucifixion“ (a plaster cast of the body of the artist crucified on the cross).
Cetinjska 15
In the world of Belgrade clubbing the latest news is Cetinjska 15 – the address of the abandoned buildings of former Dorde Vajfert and Ignjat Bajloni breweries where six clubs have emerged in recent months. Zaokret is a relaxed venue for lovers of indie rock sound and acoustic gigs. Polet is tailored for a public that likes something different – experimental music concerts, poetry evenings, retro parties, etc. Kenozoik easily won over regular guests with its dance halls where resident DJs play proven pop and rock hits. Showroom provides an opportunity for young artists to test their skills on the big stage, while opposite this club is Elektropionir, which provides exclusive concerts of local and foreign musicians.
Ciglana
A club for lovers of heavy industry, Ciglana (brickyard), is located in a former brick factory. A group of artists, led by sculptor Viktor Kis, entered the premises of the former Trudbenik building company and converted it into probably the weirdest club that you will find in Belgrade. Its trademark is Kis´ giant metal sculptures, although the space is open to all artists and creative people who want to showcase their work. Original bands find a stage for performances there, while visual artists have a gallery for their works and performers have a dance podium for acrobatics. Ciglana is also open during the day, ensuring it also represents a unique place to escape from the bustle of the city.
The building which now contains Mikser House was once a steel factory that was abandoned after closing and which is today a design centre, concert hall, gallery space and one of the most successful examples of the new concept of cultural institutions that combine entertainment, educational, artistic and commercial activities. The story is similar when it comes to other places in Savamala, an abandoned former industrial area on the right bank of the River Sava, in the very centre of the city, and today the cultural and creative core of Belgrade. KC Grad, Tranzit, Depo Magazine – these are just some of the clubs that operate here, bringing together an urban team that is hungry for good parties and concerts, but also exhibitions, plays and artistic performances.
Hotel Recommendation here!
About 1967
The first night club in Belgrade opened in 1967. „Laza Šećer’s“, named after its owner, Lazar Šećerović, a descendant of former politician Jevrem Grujić. The latest trends in music and fashion could be heard and seen in that club, frequented by prominent local and foreign figures of the music, film, and fashion worlds, like Omar Sharif, Marisa Berenson, Alain Delon, marking the 1960s as the time of major social changes and freedoms in the former Yugoslav capital.
„Jeder für sich allein sind wir alle sterblich.
Zusammen jedoch werden wir ewig leben.“
Lucius Apuleius