Über das Leben

 „Das Leben ist schön. Zum Verrücktwerden schön! Nicht, dass es das wäre, aber ich glaube daran.“ Bohumil Hrabal

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Kabul Photo Diary Part I

Just follow me on my trip around Kabul!

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Das World Wide Web

L1160827 (Large)Ja klar, finden kann man im Internet alles: Sex, Freunde, Partnerschaft. Sogar ohne große Anstrengungen. Die Frage ist nur, was das World Wide Web so alles mit uns anstellt. Kürzlich habe ich mich unterhalten. Mit einer jungen Frau, die im Netz lebt. Ja, richtig, sie lebt darin. Die Unterhaltung mit ihren Freunden läuft fast zu 100 Prozent virtuell ab.

Ihre Bilder bei Instagram zeigen, was sie macht, was sie anhat, was sie isst, wo sie ist und mit wem. Bei Facebook diskutiert sie mit Freunden, aber auch mit Fremden. Die Dinge sind wichtig oder auch unwichtig, ist eigentlich egal. Wenn jemand Geburtstag hat, den sie nicht gut kennt, wünscht sie ihm über Facebook alles Gute. Die, die sie kennt, bekommen von ihre einen Anruf oder auch mehr, sprich eine persönliche Begegnung.L1160823 (Large)Bei Tinder sucht sie sich Partner für die Nacht, für eine oder auch mehrere. Bei Whats App erzählt sie ihren Freunden davon, wie es war. Meistens sitzt sie alleine zuhause, kriegt Informationen, verarbeitet diese und/oder gibt sie weiter. Je nachdem. Sie ist süchtig nach den schnellen Klicks, den Bestätigungen, den Sex-Dates. Wenn sie telefoniert, dann grundsätzlich nur mit Headset, um währenddessen in Facebook zu liken, Bilder auf Instagram zu laden oder den perfekten Match bei Tinder zu finden. Ab und an liest sie ein Buch. Dabei hat sie ihr Handy stets im Blick, wegen der neuen Nachrichten, die eingehen oder auch nicht!L1160825 (Large)Regelmäßig verlegt sie ihr Handy, vergisst es. Manchmal ist auch der Akku leer. Dann kriecht Panik in ihr hoch. Und es gibt nur den einen Gedanken: Wie komme ich möglichst schnell wieder an mein Handy?

Sie erschrickt über ihr Konsumverhalten und installiert eine App. Die sagt ihr, wie oft sie das Handy am Tag entsperrt und wie oft sie Apps auf ihrem Handy nutzt. Das Ergebnis ist frustrierend: 200 Mal pro Tag Handy entsperrt und für Instagram und Co. gingen meistens mehrere Stunden drauf.

Das ist Suchtverhalten pur. Und sie weiß es. Sie schafft nach langem Anlauf die Entschleunigung. Endlich. Im Klartext heißt das, Tinder löschen, virtuelle Kontakte löschen, wichtige Menschen einfach mal wieder persönlich treffen, Museumsbesuche, Zeitung lesen, in die Kneipe gehen und sich unterhalten. Oder mal wieder telefonieren, richtig telefonieren, ohne das Drumherum! Das Handy mal zuhause liegen lassen, wenn man weggeht. Oder das Handy für ein paar Stunden einfach ausmachen. Als ich so alt war wie sie habe ich Tagebuch geschrieben, stundenlang!!

Echt krass, oder? Was meint Ihr dazu?

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Die Seehunde von Texel

Bitte nicht stören! Ich schlafe!

Bitte nicht stören! Ich schlafe!

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERASie heißen Tamara, Alex oder Brian. Und sie haben eines gemein: Die Seehunde wurden alle am Strand der Nordseeinsel gefunden. Sie waren krank, zum Beispiel durch den Befall von Lungenwürmern, geschwächt oder haben während eines Sturmes die Mutter verloren. KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAWenn sie wieder kräftig genug sind, werden sie im Wattenmeer freigelassen. Es gibt Ausnahmen: Ältere oder behinderte Tiere bleiben für immer in Ecomare, dem Zentrum für Wattenmeer und Nordsee auf Texel. Viele von ihnen sind blind oder es fehlen Zähne. Sie können nicht mehr freigelassen werden. Ein Gnadenhof für Seehunde.

Ein blinder Seehund, der für immer in Ecomare bleiben kann.

Ein blinder Seehund, der für immer in Ecomare bleiben kann.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERADoch oberstes Ziel ist die Wiederauswilderung von jährlich 50 bis 70 Seehunden und Robben. Das war nicht immer so. Seit 1952 werden auf Texel Seehunde und Robben aufgefangen. Zu Beginn blieben alle aufgenommenen Lebewesen für immer im damaligen Texel Museum, da sie damals bejagt wurden. Woher kommt der Name Ecomare? Eco führt seinen Namen auf ecology und ecosystem zurück und mare ist der lateinische Name für Meer.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERABei Ecomare leben auch zwei Schweinswale. Beide wurden von der Stiftung SOSDolfijn aufgenommen und können nicht mehr ausgesetzt werden. Schweinswale kommen häufig in der Nordsee vor, sie sind jedoch wegen ihrer unauffälligen Lebensweise relativ unbekannt.

Es gibt auch eine Vogelpflegestation. Hier werden vor allem Seevögel aufgenommen, zum Beispiel die, die durch Öl verschmutzt sind.

Bildungsauftrag

Pro Jahr besuchen Hunderte von Schulklassen das Zentrum. Sie nehmen an Programmen teil, die von einem Tag bis zu einer gesamten Arbeitswoche dauern können. Themen wie Strand, Dünen, Watt oder Vögel werden in Programmen für unterschiedliche Altersklassen entwickelt.

Zeit, Futter zu fassen. Tamara, Alex und Brian warten schon auf die freiwilligen Helfer, die sich mit großer Zuneigung um die Tiere kümmern. Und wenn ihr Kopf aus dem Wasser ragt und sie mit großen, dunklen Knopfaugen die Besucher betrachten, könnte man meinen, es sei ihnen noch nie besser gegangen.

www.ecomare.nl

Für alle, die von den putzigen Tieren nicht genug kriegen können (zumindest geht es mir so!)!!

Fotos: Enric Boixadós

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Kurz nachgebellt: Die Hundewaschstraße von Texel

Die Einladung in die Waschstraße hätten sie sich sparen können. Das war zumindest meine Meinung. Frauchen dachte darüber ganz anders. Sie meinte, ich hätte es mal wieder nötig. Ts, ts, ts …

Also stürzte ich mich ins Unvermeidliche. Diese Waschanlagen sind etwas Außergewöhnliches. Finde ich. Man wird in die Wanne gesetzt und alles passiert am selben Ort. Waschen, Shampoo, Föhnen! Schneiden nicht! So einfach ist das! Leider hat man überhaupt keine Privatsphäre. Andere – Vierbeiner wie Zweibeiner – schauten ungeniert zu. Ich schämte mich ein bisschen, zumal ich nass nicht besonders sexy wirke.

Wuff, der Föhn brachte mein Fell dann endlich wieder in die richtige Form. Wie Ihr wisst bin ich eben ein sehr kritischer Beobachter. Man wird ja auch nicht umsonst zum Korrespondenten ernannt.

Also, wenn Ihr scharf darauf seid, es auszuprobieren, dann klickt mal hier!

Euer Gaston.

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Texel: Anton und der World Cheese Award

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA DSCF0527 (Large)Käsebauernhof Wezenspyk. Die Käselaiber sind zum Anbeißen schön. Aber es ist kalt hier drinnen in den Lagerstätten der runden Köstlichkeiten. Käsebauer Anton Witte hat sich den weißen Kittel übergestreift. „Wir produzieren insgesamt rund 70.000 Kilogramm pro Jahr“, sagt er. „400 Liter Milch ergeben dabei 40 Kilogramm Käse.“KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Der Familienbetrieb stellt Kuh-, Ziegen- und Schafkäse her. Stolz zieht Bauer Anton einen großen Laib aus dem Regal: „Dieser Schafkäse hat letztes Jahr den World Cheese Award bekommen“, sagt er stolz. Es gibt viele Sorten: Käse mit Kräutern, Käse mit Chilli, Käse mit Kümmel und dazwischen immer wieder die ganz feinen Geschmacksnuancen.

Die Käserei ist der Tummelplatz für Feinschmecker und Genießer. Im Verkaufsraum wartet Rosanne. Auch sie hat einen besonderen Tipp: „Mein persönlicher Lieblingskäse ist der Fenegriek.“

Verkäuferin Rosanne mag den Fenegriek.

Verkäuferin Rosanne mag den Fenegriek.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Fotos: Enric Boixadós

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Texel, eine Insel und noch eine

DSCF0341 (Large)Die heutige Insel Texel bestand bis zum 17. Jahrhundert aus zwei Inseln: Das Alte Land von Texel zwischen Den Hoorn, Den Burg, De Waal und Oosterend, das in der Eiszeit entstanden war, und nördlich davon die Düneninsel Eierland. Um ihr Land gegen Überflutungen zu schützen, bauten die Bewohner von Texel im 14., 15. und 16. Jahrhundert Deiche.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Bis 1629 war Eierland eine eigene Insel nördlich von Texel. Sie hieß Eierland, da es hier eine große Möwenkolonie gab und im Frühjahr dementsprechend viele Eier. Diese wurden im 17. und 18. Jahrhundert in großen Mengen gesammelt. Der Verwalter von Eierland schickte rund 30.000 Eier pro Jahr an die Bäckereien in Amsterdam. Der Pächter von Eierland unterhielt auch jahrhundertelang den Postdienst nach Vlieland. Im Jahr 1629 wurden Texel und Eierland durch einen Flugsanddeich miteinander verbunden.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts befand sich zwischen dem Meer und dem Leuchtturm ein großes Dünengebiet, das aber zum Ende des Jahrhunderts ganz verschwunden war. Um den Leuchtturm zu erhalten, wurde ein Deckwerk aus Asphalt angelegt.

Besucht auf Texel unbedingt den Leuchtturm! Nach genau 153 Stufen seid Ihr ganz oben und habt eine tolle Aussicht über die Nordsee, das Wattenmeer, Nord-Texel und Vlieland. Der Leuchtturm wurde 1864 wegen der vielen Schiffsstrandungen erbaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde er stark beschädigt. Nach dem Krieg erhielt der Turm eine neue Ummantelung.

Besonderer Tipp des Leuchtturmwärters:

Auf der 4. Etage könnt Ihr zwischen den Mauern des alten und des neuen Leuchtturms Einschusslöcher aus dem Zweiten Weltkrieg sehen!KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Fotos: Enric Boixadós

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Kurz nachgebellt: Texel mit Fahrrad und Hund

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAIch konnte es kaum glauben. Ein Fahrradverleih für Frauchen und Herrchen. Mit auf uns Vierbeinern zugeschnittenen Anhängern, Körben und Wägelchen.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Hmmm! Als mir Frauchen erzählte, dass sie so ein Gefährt mit mir ausprobieren wollte, war ich sehr skeptisch. Ich traute ihr das nicht zu, mich zu transportieren. Doch ich machte mit. Ihr wisst ja alle, dass ich selbst den Führerschein habe. Und da wird man dann halt auch vorsichtiger.iPhone_2013_2014_2015 813

Seht ihr die Angst in meinen Augen? Frauchen kann doch nicht fahren – zumindest nicht mit dem Rad! Das konnte nicht gut gehen. Und es war mir ein bisschen peinlich, dass mich die Hundemädels im Anhänger sahen. Ich hatte ihnen vorher noch von meinem Sportwagen gebellt und nun das. Ja, ich schämte mich ein bisschen.

Anschließend bellte ich mit meinen vierbeinigen Kollegen. Die fanden es toll! Nun ja, jedem seine Sache.

Falls Ihr es ausprobieren wollt, dann schickt Euer Frauchen oder Herrchen zum Fahrradverleih Van der Linde, De Koog

Fotos: Enric Boixadós

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Happy Birthday, Alain Delon!

Ich traf Alain Delon Mitte der 1990er Jahre in Paris.

Ich traf Alain Delon Mitte der 1990er Jahre in Paris.

Unterkühlt, eiskalt, wortkarg, undurchdringlich und schön: Das war Alain Delon, als er jung war. Er war der Superstar des Film Noir in den 1960er Jahren. Verletzlich und unantastbar wird Delon zum Schwarm einer ganzen Generation. Eine Amour fou mit Romy Schneider fütterte die Schlagzeilen der internationalen Presse. Romy über Delon: „Er hat mich zur Frau geformt. Vor ihm war nichts.“

Beziehungen zur Unterwelt, ein ungeklärter Mord, Waffengeschäfte, die Fremdenlegion – all das sind die dunklen Seiten Delons.

Heute, am 8. November 2015, feiert Alain Delon seinen 80. Geburtstag. Der frühere „eiskalte Engel“ ist noch immer ein Mythos.

„Ich wünsche mir, so geliebt zu werden, wie ich mich selbst liebe.“

Delon über Delon

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Kurz nachgebellt: Meine erste Pressereise

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAIch war im Urlaub. Und zwar auf der holländischen Insel Texel. Zum ersten Mal. Ich hatte ja schon viel von dem Land gehört: Flache Landschaften zum Herumtoben, lange Strände zum Flirten mit Hundemädels und Restaurants, wo Vierbeiner willkommen sind .Und außerdem Hotels, in denen Überraschungen für uns bereit liegen. Ich dachte immer, es seien nur Gerüchte. Aber die Sache sei ernst, bellte man mir.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAIch wollte es selber auschecken. Da ich immer noch nicht alleine reisen darf, mussten Frauchen und Herrchen mit. Sie fanden das sogar ganz gut. Ich hoffte nur, dass ich auch ein wenig Zeit für mich und die anderen Hundekumpels haben würde. Denn die sollten auch vor Ort sein. Also, Party war angesagt! Hoffentlich!

Rüden interessieren mich ja weniger, dafür umso mehr die angekündigten Hundemädels mit klingenden Namen wie Grindel, Suri, Ginger, und, und, und. Ludwig, Mika, Mailo und Dayo waren als Rüden dabei, doch die ignorierte ich so gut es eben ging.

Schon die Überfahrt auf der Fähre war aufregend. Unter und neben mir fibrierte alles, und hier schnupperte ich zum ersten Mal Seeluft. Im Hotel Prins Hendrik in Oosterend kamen wir bei Dunkelheit an. Mich erwartete auf dem Zimmer ein leckeres Betthupferl! Nein, nicht was Ihr jetzt denkt! Sondern eine Kaustange, die mir das Einschlafen erleichterte. Ich war doch so aufgeregt!DSCF0335 (Large)

Am nächsten Morgen war ich draußen. Natur pur. Ein paar Schritte von der Unterkunft entfernt liegt schon das Wattenmeer mit einem langen Damm, auf dem ich mit Frauchen spazieren ging. Dann ging’s ans Meer, also an die Nordsee. Und hier lernte ich das Rudel kennen. Wie schon gebellt, die Mädels waren reizend, zu den Jungs hielt ich lieber gehörigen Abstand. Manche von denen waren noch größer als ich! Puh, Respekt!

Einer der bekanntesten Hundetrainer Hollands, Jos Oosting, war dabei und machte sich ein Bild von unserer bunten Truppe. Ich hörte auch, wie er mit Herrchen sprach. Da ging es um Leinenführigkeit und Gewitterangst. Ich glaube, die haben über mich gesprochen. Denn das sind genau meine Schwachpunkte. Ich tat aber so, als hörte ich nicht zu und liess meine Schlappohren lieber von der frischen Seeluft streicheln.

Zwischendurch machten wir Rast in idyllischen Strandpavillons, wie Paal 28 oder Kaap Noord, zum Essen. Ich konnte es kaum glauben, denn überall im Restaurant standen für uns Wassernäpfe bereit. Wie aufmerksam! Und keiner von dem Personal verdrehte die Augen, wenn es mal ein wenig lauter zuging unter uns. Auch im Hotel war das so. „Ich glaube, die mögen uns hier.“ Texel sei eine hundefreundliche Insel, hörte ich Frauchen sagen. Aha, endlich hat man uns Vierbeiner als Touris der Zukunft erkannt! Die langen Strandwanderungen haben mich dann richtig ausgepowert, und ich schlief wie ein Engel.

Eine Nacht verbrachte ich mit Frauchen und Herrchen im Grandhotel Opduin. Inklusive weiter Dünen und ein langer Strand zum Wandern vor der Türe. Ich war mit dem ganzen Rudel unterwegs: Rauhhaar- wie Zwergdackel, Deutsch Drahthaar, Rhodesian Ridgebacks, Huskys, Mischlinge in allen Farben und Variationen, Labbies und Goldies! Wir alle trabten am Strand entlang. Mit sentimentalen Eroberungen hielt ich mich jedoch zurück. Das hatte ich Frauchen vorher versprechen müssen.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAAnschließend stand eine Fahrradtour an. Denn: Alle Holländer fahren Rad. So musste ich auch ran. Doch nicht mit mir. Frauchen verfrachtete mich in einen Anhänger, Nee, das war nichts für mich. Ich streikte. Schließlich gab sie nach und holte mich wieder raus. Zum Glück! Und was dann kam, gefiel mir auch nicht besonders. Eine Waschanlage für Hunde im Ferienpark De Krim. Waschen und Föhnen, je nach Gusto gibt es verschiedene Programme. Ich ließ es über mich ergehen. War auch nicht so schlimm wie ich dachte. Frauchen wollte einen sauberen Hund mit ins Hotel nehmen. Und sauber war ich nach dieser Waschstraße!KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAAls wir aufs Zimmer zurückkamen, gab es eine Willkommensüberraschung: Ein großes weiches Kissen für mich allein und einen leckeren Kauknochen. Mit folgender Notiz: „Für Monsieur Gaston Vizsla!“ Ahhhh, das ging doch runter wie Champagner!IMG_2250 (Large)Ich schlief wie ein junger Gott, und am nächsten Tag überraschte mich Frauchen mit einer langen Wanderung durch die Dünen.

Und noch ein kleiner Hinweis: An den meisten Stränden dürfen wir Vierbeiner ohne Leine laufen. Und in den Dünen auch! Nur in Naturschutzgebieten und in der Nähe von Weidetieren müssen wir angeleint werden.

Fotos: Enric Boixadós

Gaston Vizsla war zu dieser Pressereise vom Tourismusbüro Texel eingeladen. Doch seine Meinung ist wie immer seine eigene. Frauchen und Herrchen durften ihn begleiten.

Der Beitrag wurde in der Huffington Post Deutschland am 4. November 2015 veröffentlicht.

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