Wilde Tiere

„Ich hatte den tief empfundenen Wunsch, gemeinsam mit wilden Tieren in einer Welt zu leben, die von den Menschen noch nicht kaputt gemacht worden war.“

Dian FosseyPitjouin 001Kribi, Kamerun, May 2000

Veröffentlicht unter Notabene | Verschlagwortet mit , , , , , | 4 Kommentare

World Press Photo des Jahres 2013

John Stanmeyer, USA, National  Geographic, World-Press-Photo des Jahres 2013 (Large)Das Bild des für National Geographic arbeitenden US-Fotografen John Stanmeyer, in einer Mondnacht am Strand von Djibouti aufgenommen, wurde als bestes Presse-Foto erklärt. Es zeigt Silhouetten von Migranten, die ihre flimmernden Handys in die Luft recken, um wenigstens ein schwaches Funksignal von ihren Familien zu erhaschen. Es ist nicht nur die mysteriöse und ästhetische Qualität des Bildes, sondern auch die Vielfalt der Themen, wie „Technologie, Globalisierung, Migration, Armut und Verzweiflung“, die die Entscheidung der Jury begründeten. Djibouti ist allgemeiner Sammelpunkt für Menschen aus den umliegenden Krisenländern, die in Europa oder im Mittleren Osten ein besseres Leben suchen.

Mehr zu World Press Photos 2013 und 2012 hier!

Veröffentlicht unter Aktuelles, Foto der Woche | Verschlagwortet mit , , , , , | 2 Kommentare

Foto der Woche – Vintage

früher 001„Niemand ist tot, solange wir uns an ihn erinnern.“

Weiß jemand, welcher Jahrgang dieser Kinderwagen sein könnte? Habe dieses Bild unbeschriftet im Familienalbum gefunden!

Veröffentlicht unter Foto der Woche | Verschlagwortet mit , , , | 8 Kommentare

Neuer Trend: Steinzeitkost

sys_paleocode__coverVon der Paleo-Ernährung höre ich zurzeit viel: Es ist der aktuelle Ernährungstrend aus den USA, der jetzt auch Deutschland erobert: Frisches, gesundes und nachhaltiges Essen, das sich an der Ernährung unserer Vorfahren in der Steinzeit orientiert. Denn: Die Steinzeit kannte keine Zivilisationskrankheiten.

Erlaubt ist, was damals erbeutet oder gesammelt wurde: Fleisch, Fisch, Eier, Früchte, Gemüse und Kräuter. Verzichtet wird auf verarbeitete und ­somit nicht steinzeittaugliche Lebensmittel, wie Getreide, Milchprodukte und Zucker. Paleo sei gut für die Verdauung, helfe abzunehmen bzw. das Idealgewicht zu halten, lindere Krankheitsbilder und steigere allgemein das Wohlbefinden.

Das Buch beinhaltet mehrere Themenschwerpunkte. Neben Bewegung und Entspannungstipps gibt es auch Tipps zu Brunch oder Frühstück im Paleo-Sinn. Ein vielfältiger Speiseplan soll für mehr Energie, ein verbessertes Wohlbefinden und dauerhafte Gewichtsabnahme sorgen.

Romy Dollé: Der Paleo-Code, 280 Seiten, 19,99 Euro.

Wer von Euch hat sich schon mit der Paleo-Ernährung befasst oder möchte sie ausprobieren? Ich bin gespannt!

Ihr könnt ein Buch gewinnen! Schreibt einfach Euren Kommentar bis Karsamstag, 4. April 2015. Dann nehmt Ihr an der Verlosung teil. Viel Glück!

Übrigens, Eure E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Veröffentlicht unter Literatur, sl4lifestyle empfiehlt ... | Verschlagwortet mit , , , , , | 9 Kommentare

Blogger, Bloggen, Workshop … Blog-Camp Lifestyle

Mode-Ikone Riccardo Simonetti und die Teilnehmer des Blogcamps: "Bitte recht freundlich! Und jetzt alle mal die Hände hoch und winken!"

Mode-Ikone Riccardo Simonetti und die Teilnehmer des Blogcamps: „Bitte recht freundlich! Und jetzt alle mal die Hände hoch und winken!“

In der Tat, ich vermisse es schon ein wenig, sich mit Bloggern auszutauschen. So viele gibt es in meinem Bekanntenkreis nicht, die meisten meiner Freunde wollen mit Blogs, Facebook und Co. nur sehr wenig zu tun haben. Als begeisterte Bloggerin finde ich das natürlich schade. Umso mehr genieße ich die Möglichkeiten, mich mit Gleichgesinnten auszutauschen und auf diesem Weg auch immer noch etwas dazu zu lernen.

"Blog-Camp Lifestyle" in der VW-Konzernrepräsentanzin Hannover.

„Blog-Camp Lifestyle“ in der VW-Konzernrepräsentanz in Hannover.

Gerade komme ich von zwei Tagen geballter Blog-Leidenschaft zurück. Ich war in Hannover, genauer gesagt in der VW-Konzernrepräsentanz, mit 25 weiteren Blog-Fans. Gemeinsam nahmen wir an dem Workshop Blog-Camp Lifestyle teil. Organisiert wurde es vom Verlag Rommerskirchen (der journalist) und unterstützt von Volkswagen.

Indre plaudert über Stil und Style.

Indre plaudert über Stil und Style.

Gunnars Bekenntnisse eines Wirtschaftsbloggers.

Gunnars Bekenntnisse eines Wirtschaftsbloggers.

Thomas erzählt über juristische Fallstricke, in die Blogger tappen können.

Thomas erzählt über juristische Fallstricke, in die Blogger tappen können.

Wie Christian einen Shitstorm meisterte! Und über die dünne Luft in den Sternerestaurants!

Wie Christian einen Shitstorm meisterte! Und über die dünne Luft in den Sternerestaurants!

"The fabulous world of Ricci." In der Tat, das ist sie! Starlet Riccardo Simonetti erzählt von sich und dem Fashion Business as usual!

„The fabulous life of Ricci.“ In der Tat, das ist es! Starlet Riccardo Simonetti erzählt von sich und dem Fashion Business as usual!

rn150326BlogCamp_033 (Large)Kurzweilig wurde es mit den Vorträgen von Indre Zetsche, Thomas Stadler, Gunnar Sohn, Christian Stromann, Riccardo Simonetti, Conny Wagner, Marcus Lindemann, Peter Jebsen und Isabel Bogdan.

Angefangen von Lifestyle im Berliner Szeneviertel Friedrichshain, Wissenswertes rund ums juristische Basiswissen, über die Käsekuchen-Runden eines Wirtschaftsbloggers bis hin zur sehr dünnen Luft in Sterne-Restaurants! Erfrischendes gab’s dann noch von einer Modeikone, Leckeres zu den Themen Essen und Vermarkten, Spannendes aus der WISO-Redaktion des ZDF und abschließend kuriose Interview-Porträts und heimliche Bekenntnisse.

Stärkung zwischendurch!

Stärkung zwischendurch!

Bitte lächeln!

Bitte lächeln!

Kurzum: Es waren 2 Tage, die sich gelohnt haben!

Fotos: Blog-Camp Lifestyle/Roland Niepaul

Veröffentlicht unter Aktuelles, Glücksbote | Verschlagwortet mit , , , , | 8 Kommentare

Kurz nachgebellt: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Meine Hoffnung stirbt zuletzt.

Meine Hoffnung stirbt zuletzt.

Ich war mal in Sachen Pelz unterwegs. Damit meine ich nicht meinen, sondern den meiner Freunde. Die werden leider immer noch getötet, um den Menschen ein bisschen Haute Couture, Glamour und Glitzer vorzugaukeln.

Pelz ist in. Wirklich? Das sagt zumindest Karl Lagerfeld. Klar, muss er auch. Denn für Fendi entwarf er gerade seine neueste Kollektion, maßgeschneidert und mit Pelz. Tierfreunde in aller Welt schreien auf. Denn es gibt sie wieder: Die weichen Mützenbommel, die Verbrämungen an Anorakkragen und Jackenaufschlägen oder Stiefel. Aus Pelz, Echtpelz wohlgemerkt. Die Zeiten, in denen Models gegen Pelz protestiert haben – damals, in den 1990ern – sind vorbei. Alle Welt trägt tote Tiere.

Doch der Aufschrei Tausender Tierschützer bleibt nicht ungehört. Denn jedes Jahr sterben circa 100 Millionen Nerze, Füchse und Marderhunde für die Modebranche. Doch nicht nur sie. In Asien werden auch Hunde und Katzen zu Bommeln und pelzigen Accessoires verarbeitet. Mitgefühl gibt es in den Schlachthäusern nicht. Oft werden sie lebendig gehäutet oder in kochendes Wasser geworfen, um ihnen das Fell abzuziehen.

Kimi, ein finnischer Polarfuchs-Welpe, ist das Gesicht der Anti-Pelz-Kampagne von VIER PFOTEN.

Kimi, ein finnischer Polarfuchs-Welpe, ist das Gesicht der Anti-Pelz-Kampagne von VIER PFOTEN.

Modezar Lagerfeld liebt seine Katze Choupette. Sie ist nur eine von vielen. Aber sie hat das große Los gezogen. Anders als ihre Artgenossen, die in dunklen, verdreckten Lagern auf ihren Tod warten. Wie würde wohl der Modezar reagieren, wenn man ihm direkt vor Ort zeigen würde, wie die „Echtpelze“ für seine Kollektion produziert werden? Oder wenn er all das Tierelend in Bild, Video und Texten ansehen müsste? Auch in den nordischen Ländern wird geerntet, mal ganz lapidar ausgedrückt. Auf finnischen Pelzfarmen zum Beispiel, beginnt die Schlachtsaison, also die so genannte Pelzernte, ab Ende Oktober und den ganzen November hindurch bei Hunderttausenden von Tieren.

In jedem noch so kleinem Stück Fell hat einmal ein Herz geschlagen.

In jedem noch so kleinem Stück Fell hat einmal ein Herz geschlagen.

L1160442 (Large)Doch es gibt Hoffnung. Zumindest ein bisschen. Die Warenketten Galeria Kaufhof GmbH und Zara verzichten ab sofort auf Echtpelz, ebenso wie der Modegigant H&M.

„Unsere Vision ist, dass unser Handeln wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltig sein soll. Das bedeutet, dass unser Unternehmen den Bedürfnissen sowohl der gegenwärtigen als auch den zukünftigen Generationen Rechnung trägt. Das Wohlergehen von Tieren ist dabei H&M wichtig. Wir wollen einen positiven Einfluss auf unsere gesamte Wertschöpfungskette und die Textilindustrie ausüben“, sagt H&M-Sprecherin Kristina Jovanovic. „Unter anderem gehört dazu, dass H&M keine echten Pelze anbietet und auf der Liste der pelzfreien Einzelhändler der Fur Free Alliance steht.“

Die Fur Free Alliance (FFA) ist eine internationale Koalition von Tierschutzorganisationen, um der Ausbeutung und der Tötung von Tieren zur Pelzgewinnung ein Ende zu setzen. Dazu gehört auch das Fur Free Retailer-Programm. Es geht dabei um eine internationale Bemühung, Verbrauchern genaue Informationen über die Pelzpolitik eines Einzelhändlers zu geben, damit die Kunden selbst eine fundierte Entscheidung bei ihrem Einkauf machen können

Die GALERIA Kaufhof GmbH ist der „Fur Free Retailer“-Initiative auch beigetreten. „Für Galeria Kaufhof stellen das Wohl und die artgerechte Haltung von Tieren wichtige Auswahlkriterien beim Einkauf dar – genau wie für eine wachsende Zahl unserer Kunden“, betont Marion Sollbach, Leiterin Nachhaltigkeit. „Deshalb engagieren wir uns im Schulterschluss mit verschiedenen Tierschutzorganisationen und unseren Lieferanten für das Wohlergehen von Tieren.“

Galeria Kaufhof hat dabei eine Vielzahl von Produkten ausgeschlossen, die mit kritischen Haltungs- und Produktionsbedingungen verbunden sind. Gleichzeitig baut das Unternehmen das Angebot an Produkten aus, die unter anerkannten Tierwohlleitlinien hergestellt wurden. Sein Angebot an vegetarischen und veganen Lebensmitteln stockt das Unternehmen in seinen Gourmet-Abteilungen kontinuierlich auf.

Außerdem verzichten nun auch Aldi Nord und Aldi Süd auf Echtpelz in ihrem Sortiment. Damit machen sie es Vorreiter Lidl nach. Die zwei deutschen Discounter gehören jetzt auch offiziell zum „Fur Free Retailer“-Programm.

Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN ist seit 2012 deutscher Repräsentant dieses Programms und hilft damit Verbrauchern, beim Shoppen eine bewusste Entscheidung zu treffen. Über 350 Modeunternehmen sind der Initiative bereits beigetreten.-® FOUR PAWS, Kimikampagnenmotiv (Large)

„Zara steht seit jeher für nachhaltige Produktionsstandards in Bezug auf die Verwendung von Produkten tierischen Ursprungs. In diesem Zusammenhang legen die Grundsätze im Bereich des Tierschutzes unter anderem fest, dass jegliche Produkte von Tieren stammen müssen, die auf eine ethische und verantwortungsbewusste Weise behandelt werden. Bereits seit 2004 ist es Unternehmensrichtlinie, weder Pelzprodukte noch Artikel, die Leder von Tieren enthalten, die ausschließlich zur Gewinnung Ihrer Häute gezüchtet oder geschlachtet werden, zu verkaufen. Somit war es eine logische Konsequenz dem Fur Free Retailer-Programm beizutreten“, betont Zara-Sprecherin Celin Lange-Hückstädt.

Das gemeinsame Ziel, ein Europa ohne Pelzfarmen und Pelzmode, rückt damit hoffentlich in unmittelbare Nähe. Lagerfelds Einstellung könnte also bald überholt sein, denn auch die internationale Modebranche mit ihren Shows in den Metropolen wird sich beugen müssen. Bewusstseinsbildung steht auf der Tagesordnung. Denn wer möchte durch einen Bommel oder einen kuscheligen Kragen für Massentötungen verantwortlich sein? Es wird noch dauern, aber die Tierschützer werden nicht aufgeben.

Dabei liegt Stella McCartney voll im Trend. Für ihre pelzfreie Mode hat sie mit „fur free fur“ ein eigenes Label entwickelt. Damit wendet sie sich entschieden gegen Lagerfeld und Co. Und die Tierfreunde danken es ihr mit steigenden Umsatzzahlen.

Stella McCartney sorgt mit ihrem "fur free fur"-Label für Furore.

Stella McCartney sorgt mit ihrem „fur free fur“-Label für Furore.

Und hier geht’s zur Tierschutz-App! Klickt man auf dem Startscreen auf „Pelzfrei shoppen“, erhält man eine Liste all jener Firmen, die beim „Fur Free Retailer“-Programm mitmachen.

In diesem Sinne: Hoffen wir auf das Beste!

Euer Gaston.

Fotos: VIER PFOTEN (4)

Veröffentlicht in der Huffington Post und bei wuerzburgerleben.

Veröffentlicht unter Kurz nachgebellt | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | 4 Kommentare

Let’s go Bauhaus

„Gentlemen, we’re through with Weimaring, let’s go Dessauing!“

Lyonel Feininger, 1925L1160655 (Large) L1160657 (Large) L1160673 (Large) L1160676 (Large)

Veröffentlicht unter Notabene | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gute und schlechte Klamotten

219 San Antonio Aguas Calientes Kunsthandwerkszentrum Frau  (Large)Kleidung muss nicht nur gut aussehen sondern auch gut sein. Das ist meine Meinung. Das gute Aussehen ist individuell verschieden, je nach Gusto, doch nachhaltig produziert und umweltverträglich sind Kriterien, auf die ich Wert lege. Und hier nun das Neueste von Greenpeace zum Thema Schadstoffe in unserer Kleidung.

Die Trendsetter der sauberen Textilproduktion sind tatsächlich die Fast-Fashion-Ketten wie H&M und Zara, Sportartikelhersteller Puma und Adidas sowie zwölf weitere Modefirmen. Auf Druck der Detox-Kampagne von Greenpeace haben diese globalen Textilkonzerne einige besonders schädliche Chemikalien aus der Produktion verbannt. Zudem sind sie Vorreiter im Kampf gegen Wasserverschmutzung. Nike und der chinesische Sportartikelriese LiNing dagegen setzen weiterhin umwelt- und gesundheitsgefährdende Schadstoffe in der Produktion ein.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Absolute Schlusslichter sind die Luxusfirmen. „Die meisten Firmen stehen zu ihrem Wort und beginnen Mode zu produzieren, die die Umwelt verkraften kann. Der Wandel zur giftfreien Kleidungsproduktion ist bereits in vollem Gange“, sagt Kirsten Brodde, Textil-Expertin von Greenpeace.

Greenpeace prüft 18 globale Kleidungsfirmen, die sich auf Druck von Greenpeace schon lange auf eine saubere Textilproduktion bis 2020 verpflichtet haben. Außerdem bewertet die Umweltorganisation weitere Unternehmen, die sich bislang gegen das Entgiften sperren. Die Firmen listet Greenpeace in den Kategorien „Detox-Trendsetter“, „Greenwasher“ und „Detox-Schlusslichter“.

Haben Unternehmen besonders gefährliche Schadstoffe wie Alkylphenolethoxylate, Weichmacher oder per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) aus ihrer Produktion bereits entfernt und Abwasserdaten veröffentlicht, dann werden sie als „Detox-Trendsetter“ geführt. Dies ist bei 16 Firmen der Fall. H&M verbannte als erste Firma vor zwei Jahren die krebserregenden und hormonell wirksamen PFC, die Kleidung gegen Schmutz und Wasser imprägnieren. Zara hat die Abwasserdaten von über 100 Fabriken offen gelegt – und führt auf diesem Sektor. Die „Greenwasher“ Nike und LiNing dagegen haben trotz Detox-Verpflichtung weder Chemikalien aussortiert noch Abwasserdaten veröffentlicht.

Die giftige Produktion der Luxusmarken

Aha! Die Detox-Schlusslichter sind GAP und Luxusfirmen wie Versace, Louis Vuitton oder Hermès – diese haben noch nicht einmal versprochen, die teure Haute Couture sauber zu produzieren. „Die angeblichen Edel-Marken scheren sich nicht um giftfreie Produktion. Gerade bei hohen Preisen muss Spielraum für saubere Produktion sein“, sagt Brodde.

Discounter sind Vorreiter

Tatsächlich! Bereits 30 internationale Modemarken und Discounter wie Lidl und Penny haben sich gegenüber Greenpeace verpflichtet, bis zum Jahr 2020 alle Risiko-Chemikalien aus ihrer Produktion zu entfernen. Das entspricht etwa 15 Prozent der globalen Textilproduktion. Die giftigen Chemikalien, die die Modefirmen zum Färben und Ausrüsten von Textilien einsetzen, verschmutzen Gewässer und Trinkwasserreserven besonders in den Herstellungsländern. In den großen Städten Chinas – dem Land mit der größten Textilproduktion – sind über 60 Prozent der Trinkwasserreserven ernsthaft verschmutzt. Chinas Textilindustrie ist dafür mitverantwortlich: Sie ist für 10 Prozent der industriellen Abwasserlast des Landes verantwortlich.203 San Antonio Aguas Calientes Kunsthandwerkszentrum Frau  (Large)

Sind Schadstoffe bei Eurem Kleidungskauf ein Thema?

Veröffentlicht unter Reportagen, sl4lifestyle empfiehlt ... | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 2 Kommentare

Foto der Woche – Grüße aus Guatemala

214 San Antonio Aguas Calientes Kunsthandwerkszentrum 3 Mädchen (Large)San Antonio Aguas Calientes, Guatemala

Veröffentlicht unter Foto der Woche | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

Da Mariella: School of Radicchio

DALL’ ITALIA CON AMOREritratto_mina (Large)FROM ITALY WITH LOVE

Era da un po’ che volevo proporre un piatto a base di radicchio, dopo tutto sono veneta e quindi con orgoglio parlo delle eccellenze della mia regione.

Girovagando per le fiere ho trovato questa simpatica lavagna con tre tipi di radicchio che hanno acquisito la certificazione di Indicazione Geografica Protetta (IGP). Non ho resistito e l’ho fotografata!

Il radicchio rosso di Treviso è una varietà di cicoria, è caratterizzato da un colore rosso scuro intenso, da striature bianche, da una consistenza croccante e da un inconfondibile gusto delicatamente amarognolo.cover (Large)

La coltivazione del Radicchio Rosso di Treviso è frutto di una tradizione che affonda nei secoli: veniva coltivato già dalla metà del XVI secolo. Lo si vede rappresentato in alcuni dipinti come „Le Nozze di Cana“ di Leandro da Ponte detto Il Bassano (oggi al Museo del Louvre di Parigi). Ma il processo di produzione si sarebbe affinato solo nella seconda metà del XIX secolo. Sarebbe stato il vivaista Francesco Van Den Borre, giunto dal Belgio nel 1870 per realizzare un giardino patrizio, a portare nella zona del Trevigiano la tecnica di imbianchimento già in uso per la cicoria belga. È nell’anno 1900 che il Radicchio Rosso di Treviso raggiunge la consacrazione con la realizzazione sotto la Loggia dei Grani di Piazza dei Signori a Treviso della prima mostra dedicata ai produttori del Radicchio Rosso di Treviso e voluta dall’agronomo di origine lombarda, Giuseppe Benzi.

Si presenta in due varianti: precoce e tardivo.

Il Radicchio Rosso di Treviso Precoce, meno pregiato, ha foglia più larga e sapore più amaro. Viene coltivato in campo aperto e dopo l’estate, i cespi vengono legati per proseguire la maturazione e l’imbianchimento forzato. Segue quindi la raccolta e la toelettatura prima della commercializzazione.

Il Radicchio Rosso di Treviso Tardivo è invece assai più pregiato, in ragione della complessità del processo di produzione. Si presenta con foglie lunghe e affusolate, con una costa centrale bianca e foglie di un colore rosso-violaceo intenso. Secondo il disciplinare di produzione la raccolta dal campo aperto può iniziare solo dopo che le piante abbiano subito due brinate. Una volta raccolto (ancora con il suo fittone o radice) viene legato in mazzi e posto con il fittone immerso in vasche di acqua di falda a temperatura costante (12-15 gradi) per la fase di imbianchimento. La temperatura mite dell’acqua favorisce la ripresa del processo vegetazionale, ma l’assenza di luce impedisce alla pianta di produrre clorofilla: da qui il colore tipico e l’ammorbidimento delle note amare della cicoria. Dopo un periodo di forzatura in acqua, che varia dai venti ai quindici giorni, il Radicchio Rosso di Treviso Tardivo IGP è pronto per la toelettatura finale.

Radicchio Variegato di Castelfranco Le foglie hanno un colore bianco crema con variegature che vanno dal rosso al viola chiaro.

Il radicchio di Castelfranco nasce nel 1800 da un incrocio del radicchio rosso di Treviso e l’indivia scarola (anch’essa facente parte delle cicorie).

I radicchio, sia rosso sia verde, può essere consumato crudo in insalata o cotto. Per quel che concerne le pietanze a base di radicchio si potrebbe scrivere un libro… In particolar modo quello tardivo di Treviso è oggetto di molte ricette locali. E’ un ingrediente fondamentale per svariati primi piatti della zona, ottimo poi alla griglia ma anche in pietanze composite tipo involtini, scaloppine e arrosti con radicchio; inoltre, la varietà di salse che lo contengono è praticamente sconfinata. E per finire anche l’Amaro al radicchio rosso di Treviso che viene prodotto in tutta la provincia di Treviso. Il suo segreto deriva non solo dall’utilizzo di un prodotto conosciuto e stimato in tutto il mondo, ma anche dalla tecnica utilizzata per l’infusione e la distillazione, che viene tramandata da generazioni. L’Amaro sia all’olfatto che al gusto riporta il classico sapore del radicchio di Treviso, con profumo erbaceo, gusto pieno e retrogusto amarognolo. Viene generalmente consumato come digestivo dopo i pasti.

Ovviamente la mia prossima ricettina sarà a base di … radicchio!

Veröffentlicht unter Da Mariella | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar