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Da Mariella: Risotto al Radicchio di Treviso e Pancetta
FROM ITALY WITH LOVE
Ecco qui la mia ricetta preferita a base di Radicchio.
Dopo aver presentato nel mio ultimo post alcune varietà di Radicchio Veneto, ma ce ne sarebbero anche molte altre non meno importanti né per fama né per bontà, era inevitabile che non descrivessi la ricetta con la quale preferisco cucinare il radicchio di Treviso.
A dire il vero io adoro il risotto…e lo faccio con un’infinità di ingredienti.
Questo pero‘ è di sicuro uno tra i miei preferiti!
Approfitto di questa ricetta per raccontare il vero segreto per cucinare un risotto perfetto, in grado di conquistare il palato dei propri commensali: è la mantecatura giusta.
Si tratta di dedicare pochi minuti al giusto completamento della vostra ricetta, così da ottenere un risotto cremoso e delizioso da gustare.
Mantecare, parola che deriva dallo spagnolo „manteca“ cioè burro, significa infatti amalgamare bene l’amido presente nei grassi, in particolare burro e formaggio.
Sono sicura che con questo trucco da chef lascerete tutti a bocca aperta!
Ecco la mia ricetta:
INGREDIENTI X 4 PERSONE:
Riso carnaroli o vialone nano 320 gr
400 gr di Radicchio di Treviso
150 gr di pancetta affumicata
1 cipolla bianca
4 cucchiai di olio
100 gr di vino bianco meglio Prosecco di Valdobbiadene
1 litro di brodo vegetale
100 gr di parmigiano reggiano grattugiato
30 gr di burro
sale, pepe
prezzemolo a piacere
- Foto 1
- Foto 2
- Foto 3
- Foto 4
- Foto 5
- Foto 6
- Foto 7
- Foto 8
PREPARAZIONE:
Trita finemente la cipolla e ponila in un tegame con l’olio (Foto 1).
Lascia cuocere a fuoco basso per 5 minuti, poi aggiungi il Radicchio di Treviso tagliato a listarelle di circa 2 cm (Foto 2).
Lascia cuocere a fuoco medio per circa 10 minuti, mescolando ogni tanto finchè il Radicchio si sarà appassito (Foto 3).
Aggiungi la pancetta tagliata a cubetti (Foto 4) e falla rosolare leggermente per qualche minuto.
Unisci il riso e fallo tostare mescolando spesso (Foto 5).
A questo punto sfuma con il vino bianco a fiamma vivace (Foto 6).
Quando la parte alcolica sarà completamente evaporata, continua la cottura aggiungendo un mestolo di brodo alla volta (Foto 7), lasciando che si asciughi quello precedente prima di aggiungerne un altro, fino a fine cottura.
Il segreto per avere un risotto davvero perfetto è adesso: la MANTECATURA.
A questo punto, a fuoco spento, unire il burro ed il parmigiano reggiano grattugiato (Foto 8).
Regolare di sale, pepe e, se piace, anche un pizzico di prezzemolo.
Mescolare energicamente per alcuni minuti con un movimento circolare e costante finchè il burro e il grana non si saranno sciolti completamente ed incorporati al risotto.
Non utilizzare cucchiai metallici ma scegliete un cucchiaio di legno così da non disfare i chicchi di riso e ottenere invece un risotto compatto e cremoso.
La mantecatura conferirà al risotto quel surplus di lucentezza e sapore, nonché quella felice consistenza “all’onda”, morbida senza essere molle, che segnerà il vostro trionfo.
Il piatto è pronto, Buon Appetito!
Fotos: Enrico Brogiolo
Veröffentlicht unter Da Mariella
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Wilde Tiere
„Ich hatte den tief empfundenen Wunsch, gemeinsam mit wilden Tieren in einer Welt zu leben, die von den Menschen noch nicht kaputt gemacht worden war.“
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World Press Photo des Jahres 2013
Das Bild des für National Geographic arbeitenden US-Fotografen John Stanmeyer, in einer Mondnacht am Strand von Djibouti aufgenommen, wurde als bestes Presse-Foto erklärt. Es zeigt Silhouetten von Migranten, die ihre flimmernden Handys in die Luft recken, um wenigstens ein schwaches Funksignal von ihren Familien zu erhaschen. Es ist nicht nur die mysteriöse und ästhetische Qualität des Bildes, sondern auch die Vielfalt der Themen, wie „Technologie, Globalisierung, Migration, Armut und Verzweiflung“, die die Entscheidung der Jury begründeten. Djibouti ist allgemeiner Sammelpunkt für Menschen aus den umliegenden Krisenländern, die in Europa oder im Mittleren Osten ein besseres Leben suchen.
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Verschlagwortet mit Djibouti, Fotograf, John Stanmeyer, Krise, Natonal Geographic, World Press Photo 2013
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Foto der Woche – Vintage
„Niemand ist tot, solange wir uns an ihn erinnern.“
Weiß jemand, welcher Jahrgang dieser Kinderwagen sein könnte? Habe dieses Bild unbeschriftet im Familienalbum gefunden!
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Neuer Trend: Steinzeitkost
Von der Paleo-Ernährung höre ich zurzeit viel: Es ist der aktuelle Ernährungstrend aus den USA, der jetzt auch Deutschland erobert: Frisches, gesundes und nachhaltiges Essen, das sich an der Ernährung unserer Vorfahren in der Steinzeit orientiert. Denn: Die Steinzeit kannte keine Zivilisationskrankheiten.
Erlaubt ist, was damals erbeutet oder gesammelt wurde: Fleisch, Fisch, Eier, Früchte, Gemüse und Kräuter. Verzichtet wird auf verarbeitete und somit nicht steinzeittaugliche Lebensmittel, wie Getreide, Milchprodukte und Zucker. Paleo sei gut für die Verdauung, helfe abzunehmen bzw. das Idealgewicht zu halten, lindere Krankheitsbilder und steigere allgemein das Wohlbefinden.
Das Buch beinhaltet mehrere Themenschwerpunkte. Neben Bewegung und Entspannungstipps gibt es auch Tipps zu Brunch oder Frühstück im Paleo-Sinn. Ein vielfältiger Speiseplan soll für mehr Energie, ein verbessertes Wohlbefinden und dauerhafte Gewichtsabnahme sorgen.
Romy Dollé: Der Paleo-Code, 280 Seiten, 19,99 Euro.
Wer von Euch hat sich schon mit der Paleo-Ernährung befasst oder möchte sie ausprobieren? Ich bin gespannt!
Ihr könnt ein Buch gewinnen! Schreibt einfach Euren Kommentar bis Karsamstag, 4. April 2015. Dann nehmt Ihr an der Verlosung teil. Viel Glück!
Übrigens, Eure E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
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Blogger, Bloggen, Workshop … Blog-Camp Lifestyle

Mode-Ikone Riccardo Simonetti und die Teilnehmer des Blogcamps: „Bitte recht freundlich! Und jetzt alle mal die Hände hoch und winken!“
In der Tat, ich vermisse es schon ein wenig, sich mit Bloggern auszutauschen. So viele gibt es in meinem Bekanntenkreis nicht, die meisten meiner Freunde wollen mit Blogs, Facebook und Co. nur sehr wenig zu tun haben. Als begeisterte Bloggerin finde ich das natürlich schade. Umso mehr genieße ich die Möglichkeiten, mich mit Gleichgesinnten auszutauschen und auf diesem Weg auch immer noch etwas dazu zu lernen.
Gerade komme ich von zwei Tagen geballter Blog-Leidenschaft zurück. Ich war in Hannover, genauer gesagt in der VW-Konzernrepräsentanz, mit 25 weiteren Blog-Fans. Gemeinsam nahmen wir an dem Workshop Blog-Camp Lifestyle teil. Organisiert wurde es vom Verlag Rommerskirchen (der journalist) und unterstützt von Volkswagen.

„The fabulous life of Ricci.“ In der Tat, das ist es! Starlet Riccardo Simonetti erzählt von sich und dem Fashion Business as usual!
Kurzweilig wurde es mit den Vorträgen von Indre Zetsche, Thomas Stadler, Gunnar Sohn, Christian Stromann, Riccardo Simonetti, Conny Wagner, Marcus Lindemann, Peter Jebsen und Isabel Bogdan.
Angefangen von Lifestyle im Berliner Szeneviertel Friedrichshain, Wissenswertes rund ums juristische Basiswissen, über die Käsekuchen-Runden eines Wirtschaftsbloggers bis hin zur sehr dünnen Luft in Sterne-Restaurants! Erfrischendes gab’s dann noch von einer Modeikone, Leckeres zu den Themen Essen und Vermarkten, Spannendes aus der WISO-Redaktion des ZDF und abschließend kuriose Interview-Porträts und heimliche Bekenntnisse.
Kurzum: Es waren 2 Tage, die sich gelohnt haben!
Fotos: Blog-Camp Lifestyle/Roland Niepaul
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Verschlagwortet mit Blog-Camp Lifestyle, der journalist, Verlag Rommerskirchen, Volkswagen, VW
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Kurz nachgebellt: Die Hoffnung stirbt zuletzt
Ich war mal in Sachen Pelz unterwegs. Damit meine ich nicht meinen, sondern den meiner Freunde. Die werden leider immer noch getötet, um den Menschen ein bisschen Haute Couture, Glamour und Glitzer vorzugaukeln.
Pelz ist in. Wirklich? Das sagt zumindest Karl Lagerfeld. Klar, muss er auch. Denn für Fendi entwarf er gerade seine neueste Kollektion, maßgeschneidert und mit Pelz. Tierfreunde in aller Welt schreien auf. Denn es gibt sie wieder: Die weichen Mützenbommel, die Verbrämungen an Anorakkragen und Jackenaufschlägen oder Stiefel. Aus Pelz, Echtpelz wohlgemerkt. Die Zeiten, in denen Models gegen Pelz protestiert haben – damals, in den 1990ern – sind vorbei. Alle Welt trägt tote Tiere.
Doch der Aufschrei Tausender Tierschützer bleibt nicht ungehört. Denn jedes Jahr sterben circa 100 Millionen Nerze, Füchse und Marderhunde für die Modebranche. Doch nicht nur sie. In Asien werden auch Hunde und Katzen zu Bommeln und pelzigen Accessoires verarbeitet. Mitgefühl gibt es in den Schlachthäusern nicht. Oft werden sie lebendig gehäutet oder in kochendes Wasser geworfen, um ihnen das Fell abzuziehen.
Modezar Lagerfeld liebt seine Katze Choupette. Sie ist nur eine von vielen. Aber sie hat das große Los gezogen. Anders als ihre Artgenossen, die in dunklen, verdreckten Lagern auf ihren Tod warten. Wie würde wohl der Modezar reagieren, wenn man ihm direkt vor Ort zeigen würde, wie die „Echtpelze“ für seine Kollektion produziert werden? Oder wenn er all das Tierelend in Bild, Video und Texten ansehen müsste? Auch in den nordischen Ländern wird geerntet, mal ganz lapidar ausgedrückt. Auf finnischen Pelzfarmen zum Beispiel, beginnt die Schlachtsaison, also die so genannte Pelzernte, ab Ende Oktober und den ganzen November hindurch bei Hunderttausenden von Tieren.
Doch es gibt Hoffnung. Zumindest ein bisschen. Die Warenketten Galeria Kaufhof GmbH und Zara verzichten ab sofort auf Echtpelz, ebenso wie der Modegigant H&M.
„Unsere Vision ist, dass unser Handeln wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltig sein soll. Das bedeutet, dass unser Unternehmen den Bedürfnissen sowohl der gegenwärtigen als auch den zukünftigen Generationen Rechnung trägt. Das Wohlergehen von Tieren ist dabei H&M wichtig. Wir wollen einen positiven Einfluss auf unsere gesamte Wertschöpfungskette und die Textilindustrie ausüben“, sagt H&M-Sprecherin Kristina Jovanovic. „Unter anderem gehört dazu, dass H&M keine echten Pelze anbietet und auf der Liste der pelzfreien Einzelhändler der Fur Free Alliance steht.“
Die Fur Free Alliance (FFA) ist eine internationale Koalition von Tierschutzorganisationen, um der Ausbeutung und der Tötung von Tieren zur Pelzgewinnung ein Ende zu setzen. Dazu gehört auch das Fur Free Retailer-Programm. Es geht dabei um eine internationale Bemühung, Verbrauchern genaue Informationen über die Pelzpolitik eines Einzelhändlers zu geben, damit die Kunden selbst eine fundierte Entscheidung bei ihrem Einkauf machen können
Die GALERIA Kaufhof GmbH ist der „Fur Free Retailer“-Initiative auch beigetreten. „Für Galeria Kaufhof stellen das Wohl und die artgerechte Haltung von Tieren wichtige Auswahlkriterien beim Einkauf dar – genau wie für eine wachsende Zahl unserer Kunden“, betont Marion Sollbach, Leiterin Nachhaltigkeit. „Deshalb engagieren wir uns im Schulterschluss mit verschiedenen Tierschutzorganisationen und unseren Lieferanten für das Wohlergehen von Tieren.“
Galeria Kaufhof hat dabei eine Vielzahl von Produkten ausgeschlossen, die mit kritischen Haltungs- und Produktionsbedingungen verbunden sind. Gleichzeitig baut das Unternehmen das Angebot an Produkten aus, die unter anerkannten Tierwohlleitlinien hergestellt wurden. Sein Angebot an vegetarischen und veganen Lebensmitteln stockt das Unternehmen in seinen Gourmet-Abteilungen kontinuierlich auf.
Außerdem verzichten nun auch Aldi Nord und Aldi Süd auf Echtpelz in ihrem Sortiment. Damit machen sie es Vorreiter Lidl nach. Die zwei deutschen Discounter gehören jetzt auch offiziell zum „Fur Free Retailer“-Programm.
Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN ist seit 2012 deutscher Repräsentant dieses Programms und hilft damit Verbrauchern, beim Shoppen eine bewusste Entscheidung zu treffen. Über 350 Modeunternehmen sind der Initiative bereits beigetreten.
„Zara steht seit jeher für nachhaltige Produktionsstandards in Bezug auf die Verwendung von Produkten tierischen Ursprungs. In diesem Zusammenhang legen die Grundsätze im Bereich des Tierschutzes unter anderem fest, dass jegliche Produkte von Tieren stammen müssen, die auf eine ethische und verantwortungsbewusste Weise behandelt werden. Bereits seit 2004 ist es Unternehmensrichtlinie, weder Pelzprodukte noch Artikel, die Leder von Tieren enthalten, die ausschließlich zur Gewinnung Ihrer Häute gezüchtet oder geschlachtet werden, zu verkaufen. Somit war es eine logische Konsequenz dem Fur Free Retailer-Programm beizutreten“, betont Zara-Sprecherin Celin Lange-Hückstädt.
Das gemeinsame Ziel, ein Europa ohne Pelzfarmen und Pelzmode, rückt damit hoffentlich in unmittelbare Nähe. Lagerfelds Einstellung könnte also bald überholt sein, denn auch die internationale Modebranche mit ihren Shows in den Metropolen wird sich beugen müssen. Bewusstseinsbildung steht auf der Tagesordnung. Denn wer möchte durch einen Bommel oder einen kuscheligen Kragen für Massentötungen verantwortlich sein? Es wird noch dauern, aber die Tierschützer werden nicht aufgeben.
Dabei liegt Stella McCartney voll im Trend. Für ihre pelzfreie Mode hat sie mit „fur free fur“ ein eigenes Label entwickelt. Damit wendet sie sich entschieden gegen Lagerfeld und Co. Und die Tierfreunde danken es ihr mit steigenden Umsatzzahlen.
Und hier geht’s zur Tierschutz-App! Klickt man auf dem Startscreen auf „Pelzfrei shoppen“, erhält man eine Liste all jener Firmen, die beim „Fur Free Retailer“-Programm mitmachen.
In diesem Sinne: Hoffen wir auf das Beste!
Euer Gaston.
Fotos: VIER PFOTEN (4)
Veröffentlicht in der Huffington Post und bei wuerzburgerleben.
Veröffentlicht unter Kurz nachgebellt
Verschlagwortet mit Anti-Pelz-Kampagne, Choupette, Echtpelz, Fur Free Alliance (FFA), fur free fur, Fur Free Retailer-Programm, Haute Couture, karl lagerfeld, Kimi, Pelz, Pelzmode, Stella McCartney, Tierschützer, Tierschutz-App, Vier Pfoten
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Let’s go Bauhaus
„Gentlemen, we’re through with Weimaring, let’s go Dessauing!“
Lyonel Feininger, 1925

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Gute und schlechte Klamotten
Kleidung muss nicht nur gut aussehen sondern auch gut sein. Das ist meine Meinung. Das gute Aussehen ist individuell verschieden, je nach Gusto, doch nachhaltig produziert und umweltverträglich sind Kriterien, auf die ich Wert lege. Und hier nun das Neueste von Greenpeace zum Thema Schadstoffe in unserer Kleidung.
Die Trendsetter der sauberen Textilproduktion sind tatsächlich die Fast-Fashion-Ketten wie H&M und Zara, Sportartikelhersteller Puma und Adidas sowie zwölf weitere Modefirmen. Auf Druck der Detox-Kampagne von Greenpeace haben diese globalen Textilkonzerne einige besonders schädliche Chemikalien aus der Produktion verbannt. Zudem sind sie Vorreiter im Kampf gegen Wasserverschmutzung. Nike und der chinesische Sportartikelriese LiNing dagegen setzen weiterhin umwelt- und gesundheitsgefährdende Schadstoffe in der Produktion ein.
Absolute Schlusslichter sind die Luxusfirmen. „Die meisten Firmen stehen zu ihrem Wort und beginnen Mode zu produzieren, die die Umwelt verkraften kann. Der Wandel zur giftfreien Kleidungsproduktion ist bereits in vollem Gange“, sagt Kirsten Brodde, Textil-Expertin von Greenpeace.
Greenpeace prüft 18 globale Kleidungsfirmen, die sich auf Druck von Greenpeace schon lange auf eine saubere Textilproduktion bis 2020 verpflichtet haben. Außerdem bewertet die Umweltorganisation weitere Unternehmen, die sich bislang gegen das Entgiften sperren. Die Firmen listet Greenpeace in den Kategorien „Detox-Trendsetter“, „Greenwasher“ und „Detox-Schlusslichter“.
Haben Unternehmen besonders gefährliche Schadstoffe wie Alkylphenolethoxylate, Weichmacher oder per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) aus ihrer Produktion bereits entfernt und Abwasserdaten veröffentlicht, dann werden sie als „Detox-Trendsetter“ geführt. Dies ist bei 16 Firmen der Fall. H&M verbannte als erste Firma vor zwei Jahren die krebserregenden und hormonell wirksamen PFC, die Kleidung gegen Schmutz und Wasser imprägnieren. Zara hat die Abwasserdaten von über 100 Fabriken offen gelegt – und führt auf diesem Sektor. Die „Greenwasher“ Nike und LiNing dagegen haben trotz Detox-Verpflichtung weder Chemikalien aussortiert noch Abwasserdaten veröffentlicht.
Die giftige Produktion der Luxusmarken
Aha! Die Detox-Schlusslichter sind GAP und Luxusfirmen wie Versace, Louis Vuitton oder Hermès – diese haben noch nicht einmal versprochen, die teure Haute Couture sauber zu produzieren. „Die angeblichen Edel-Marken scheren sich nicht um giftfreie Produktion. Gerade bei hohen Preisen muss Spielraum für saubere Produktion sein“, sagt Brodde.
Discounter sind Vorreiter
Tatsächlich! Bereits 30 internationale Modemarken und Discounter wie Lidl und Penny haben sich gegenüber Greenpeace verpflichtet, bis zum Jahr 2020 alle Risiko-Chemikalien aus ihrer Produktion zu entfernen. Das entspricht etwa 15 Prozent der globalen Textilproduktion. Die giftigen Chemikalien, die die Modefirmen zum Färben und Ausrüsten von Textilien einsetzen, verschmutzen Gewässer und Trinkwasserreserven besonders in den Herstellungsländern. In den großen Städten Chinas – dem Land mit der größten Textilproduktion – sind über 60 Prozent der Trinkwasserreserven ernsthaft verschmutzt. Chinas Textilindustrie ist dafür mitverantwortlich: Sie ist für 10 Prozent der industriellen Abwasserlast des Landes verantwortlich.
Sind Schadstoffe bei Eurem Kleidungskauf ein Thema?
Veröffentlicht unter Reportagen, sl4lifestyle empfiehlt ...
Verschlagwortet mit Chemikalien, Einkauf, Greenpeace, Klamotten, Kleidung, Pestizide, Schadstoffe, Textilindustrie, Umweltgifte
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