„Für freie Journalisten gibt es keine Unantastbaren“

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Global Media Forum: Anabel Hernández erhält DW Freedom of Speech Award

Für mich definitv eines der Highlights des Global Media Forums 2019 in Bonn! Das bewegende Statement einer mutigen Frau.

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Mit Anabel Hernández in Bonn.

Die mexikanische Journalistin und Autorin Anabel Hernández hat am 27. Mai 2019 in Bonn den Freedom of Speech Award der Deutschen Welle erhalten. DW-Intendant Peter Limbourg überreichte die Auszeichnung am Abend im Rahmen des Global Media Forum im World Conference Center. Hernández erhält den Preis für ihren herausragenden Einsatz für die Meinungsfreiheit und ihren Kampf gegen Korruption, Vertuschung und Straffreiheit in ihrem Heimatland. Die Laudatio hielt der britische Journalist und Buchautor Misha Glenny.

„Ich stehe heute hier, bin unter Ihnen. Aber in den fast zehn Jahren, in denen ich Drohungen ausgesetzt war, sind mehr als 100 Journalisten in meinem Land hingerichtet worden als Folge ihrer Arbeit“, sagte Hernández in ihrer Dankesrede. „Wir Journalisten leben in der gewalttätigsten Zeit der jüngeren Geschichte“, beklagte die Preisträgerin.

In vielen Ländern „ist die Demokratie und sind die Freiheiten bedroht, die wir uns so mühevoll erkämpft haben“. Vielfach seien es „nicht mehr die Bürger, die täglich über ihr Schicksal entscheiden, sondern Gruppen, die Tag für Tag mehr politische, wirtschaftliche, technologische und soziale Macht bündeln. Sie arbeiten im Rahmen des Legalen und des Illegalen“, sagte Hernández. Organisierte Kriminalität gebe es nicht nur in mexikanischen Drogenkartellen, „sondern auch außerhalb Mexikos in Unternehmen, Banken und Börsen“.

Diese Gruppen liebten „die Dunkelheit, das Undurchsichtige“, nur so erreichten sie ihre Ziele. „Es ist unsere Aufgabe als Journalisten, herauszufinden, was sie tun, wie sie es tun, warum sie es tun und wer ihre Komplizen sind“, sagte die Preisträgerin. „Bei unzähligen Gelegenheiten gelangen wir an die Wahrheit, zu der weder Staatsanwälte noch Richter vordringen, denn oft sind diese, vor allem in Ländern wie Mexiko, von diesen Machtgruppen abhängig.“

Die Mächtigen schafften es oft, der Justiz zu entkommen, so Hernández. „Aber nicht entkommen können sie dem unabhängigen, beharrlichen, präzisen Journalismus. Sie wollen unantastbar sein, doch für freie Journalisten, freie Medien gibt es keine Unantastbaren“, so die Preisträgerin. „Deshalb bringen sie uns um. Deshalb diese Jagd auf unabhängige Journalisten und Medien.“

Sie rief dazu auf, die weltweite Zusammenarbeit von Medienschaffenden zu verstärken. Dafür brauche man Regeln, gemeinsame Interessen, flexible Plattformen. „Niemand hier will in Angst leben, aber sich in Schweigen zu hüllen ist auch kein Leben“, sagte Hernández.

Der Preis gelte nicht ihr persönlich, er gelte den ermordeten Journalisten „und all jenen, die Tag für Tag ihren Job machen, mit Moral und Ausdauer“. Die Preisträgerin: „Sie wollen, dass wir tot sind, dass wir zum Schweigen gebracht werden – aber wir stehen noch immer und verschaffen uns Gehör.“

DW-Intendant Peter Limbourg sagte: „Anabel Hernández‘ Berichterstattung über Korruption und die Drogenkartelle ist ein beeindruckendes Beispiel für mutigen investigativen Journalismus. Wir müssen unsere Kolleginnen und Kollegen, die trotz der persönlichen Gefährdung weiter nach der Wahrheit suchen, schützen und unterstützen.“

„Die Preisträgerin ist ein wandelndes Wunder“

Laudator Misha Glenny, Autor des Bestsellers „McMafia“ und ehemaliger Korrespondent von The Guardian und BBC, würdigte Anabel Hernández als „eine jener couragierten Analysten, die aufgedeckt haben, wie sich Staatsbedienstete ebenso illegal am Drogenkrieg bereicherten wie die Kartelle“. Die Preisträgerin habe „diese Verstrickungen und die Gier, die dieses dämonische Netzwerk antreibt“, in unzähligen Artikeln und zahlreichen Bestsellern offengelegt.

Das Schwerwiegendste aber sei, so Glenny, dass „dieses Blutvergießen in Mexiko, das Elend, das sich Anabel Hernández zu dokumentieren gezwungen sieht, vor allem Folge einer gescheiterten Politik ist, maßgeblich gesteuert aus Washington D.C., gewissenhaft umgesetzt von Regierungen in Mittel- und Südamerika“. Angesichts der Gefahren, denen Journalisten gerade hier ausgesetzt seien, sei die Preisträgerin so etwas wie ein „wandelndes Wunder“. Dieses Wunder bestehe schlicht in dem Umstand, „dass sie noch unter uns weilt“, so Glenny.

Abgesehen von der Akribie, mit der sie ihre Recherchen betreibe, pflege Anabel Hernández einen sehr eleganten Schreibstil. „Sie bekämpft Ungerechtigkeit sowohl mit Wahrheit als auch mit Schönheit“, sagte der Laudator im alten Plenarsaal des Deutschen Bundestags.

Anabel Hernández und „Los Señores del Narco“

Anabel Hernández, 1971 in Mexiko geboren, schreibt als anerkannte Investigativjournalistin über Regierungskorruption, Drogenhandel und sexuelle Ausbeutung. Motiviert und angetrieben, wie sie sagt, nicht zuletzt durch das Schicksal ihres Vaters; er wurde im Jahr 2000 in Mexiko-Stadt entführt und ermordet. Der Fall wurde bis heute nicht aufgeklärt.

International bekannt wurde Hernández durch ihren 2010 erschienenen Bestseller „Los Señores del Narco“ (englische Fassung: „Narcoland“) über die Verbindungen hochrangiger mexikanischer Regierungsvertreter und der Drogenkartelle des Landes. Nach Morddrohungen musste sie 2015 Mexiko verlassen. Seither lebt sie im Exil, mittlerweile in Europa.

Im Herbst 2018 erschien ihr Buch über die nicht aufgeklärten Morde an 43 Studenten im mexikanischen Bundesstaat Guerrero im Jahr 2014 in englischer Übersetzung („A massacre in Mexico: The true story behind the missing forty-three students“).

Erste Frau unter den Preisträgern

Anabel Hernández ist die erste Frau unter den Preisträgern. Seit 2015 verleiht die Deutsche Welle den Freedom of Speech Award an eine Person oder Initiative, die sich in herausragender Weise in den Medien für Menschenrechte und Meinungsfreiheit engagiert.

Ausgezeichnet wurden bisher der in Saudi-Arabien weiterhin inhaftierte Blogger Raif Badawi (2015), der ehemalige Chefredakteur der türkischen Zeitung Hürriyet, Sedat Ergin (2016), die US-amerikanische White House Correspondents’ Association (2017) sowie der iranische Politikwissenschaftler Sadegh Zibakalam (2018). Verliehen wird der Freedom of Speech Award jeweils im Rahmen des Global Media Forum der Deutschen Welle in Bonn.

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Karriereplanung mit Pippi

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„Sei frech und wild und wunderbar.“

Astrid Lindgren

Business kunterbunt oder als Frau die Stärke und den Mut haben, die positiven Eigenschaften von Pippilotta als Erfolgsinstrument ins Berufsleben zu integrieren.

Liebe Leserinnen, heute am Lese-Donnerstag geht es mal nur um Euch! Denn mit dem heutigen Buchtipp treffen wir Pippi wieder. Ja, genau: Die Heldin unserer Kindheit!

Viel hat sich in den letzten Jahren für berufstätige Frauen getan – doch wenig hat sich verändert. Nach wie vor unterschätzen sich viele Frauen im Beruf, haben Angst vor Misserfolgen, vor dem Risiko, Dinge auszuprobieren oder etwas Neues zu wagen – und scheitern an ihren eigenen, viel zu hohen Ansprüchen an sich selbst. Statt sich zu ermutigen und zu motivieren, bremsen und blockieren Frauen sich leider oft selbst.

Von der Kinderbuch-Kultfigur Pippi Langstrumpf ist zwar nicht überliefert, dass sie später Karriere gemacht hätte, doch für Millionen Leserinnen auf der ganzen Welt ist das Mädchen mit den Sommersprossen und den abstehenden Zöpfen zum Vor- und Sinnbild für einen selbstbestimmt lebenden Frauentyp geworden. Sie hat genau die Eigenschaften, die Frauen – vor allem im Job – oft fehlen: Sie ist aufmüpfig, mutig und offen, steht für Authentizität und einen unerschütterlichen Glauben an sich selbst; sie lässt sich weder abhalten noch abschrecken und ist immer an Neuem interessiert.

Die Autorinnen Christine Weiner und Carola Kupfer sind überzeugt, dass diese Qualitäten in jeder Frau stecken – es ist nur eine Frage von Stärke, Mut und Haltung, sie auch auszuleben. In ihrem Buch werden Frauen ermutigt, sich an einer erwachsenen Pippi Langstrumpf, Pippilotta genannt, als Leitbild und Role Model zu orientieren. Sie zeigen, wie Frauen ihr Potenzial ent­wickeln und ihre Ziele erreichen können: Für mehr Erfolg im Job und deutlich mehr Spaß! Dabei helfen viele prakti­sche Übungen, ein umfangreicher Selbst-Test sowie zahlreiche Beispiele aus dem eigenen Berufsalltag.

Aus dem Inhalt:

Präsenz mit Sommersprossen: Vorstellungsgespräche, Vorträge und Präsentationen selbstsicher meistern

Das Pferd auf der Veranda: Mit kluger Selbst-PR immer im Gespräch bleiben

Ein Koffer voller Gold: Über den Umgang mit Geld und Status

Warum Pippilotta Herrn Nilsson, die kleine Stadt und die Südsee braucht:
Sinn und Zweck von Netzwerken

Keine Angst vor Schiffbruch, Haien und Banditen: Souverän mit Fehlern, Alphatieren und Ideendieben umgehen

Taka-Tuka-Land und Karriere

Christine Weiner/Carola Kupfer: Das Pippilotta-Projekt, 224 Seiten, 16,99 Euro.

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Badebomben basteln – so geht´s!

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Lehrer Michael Seifensieder mit meinen Badebomben. Duftrichtung: Lavendel.

Neulich habe ich im Bayerischen Wald einen Workshop der Naturseifenmanufaktur Woidsiederei besucht, um Badekugeln zu basteln. Ihr glaubt es nicht? Dann schaut mal, was daraus geworden ist.

Das brauchst Du:

  • 160 g Backpulver/Natron
  • 100 g Zitronensäure
  • 50 g Stärke
  • 20 g Kokosöl
  • Duftöl
  • Getrocknete Blütenblätter oder Rosenknospen

So gehst Du vor:

Das Backpulver und die Stärke in eine Schüssel geben und zärtlich durchmischen. Das Kokosöl leicht erhitzen, so dass es flüssig wird und danach mit einer für Dich angenehmen Menge an Duftöl vermengen. Nun mischst Du die Inhaltsstoffe – Du fügst die Kokosölmischung zur Backpulvermischung hinzu  und knetest das Ganze so richtig leidenschaftlich durch. Zum Schluss gibst Du noch Deine Blütenblätter und die Zitronensäure dazu. Fertig ist der Bade-Hochgenuss!

So genießt Du:

Badewanne mit warmem Wasser füllen, Badebombe hinzugeben. Kerzen aufstellen und zu zweit oder allein ins Badewasser hüpfen! Wer will, trinkt noch ein Glas Sekt zum Sprudeln der Badekugel!

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Design Cakes by Gosha: Lava Cake

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Chocolate … who can resist it? The smell, the taste, the smooth texture … Not to mention its health benefits. Even the very idea of a chocolate square melting in my mouth makes me want it. And I mean: want it now!

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Today, I’m going to give you a really simple recipe of my very favorite chocolate fondant, also known as Molten Chocolate or LAVA CAKE. It is cakey on the outside with an irresistable center of warm dark chocolate flowing through the middle. And, what’s extremely important: It is super-easy to make in less than 30 minutes.

INGREDIENTS:

100g dark chocolate

50g butter + a little butter to spread over the dessert rings

2 eggs

4 tablespoon sugar

1 tablespoon flour

a pinch of salt

Toppings: powdered sugar, ice-cream, berries, whatever you choose.

  1. Preheat the oven to 200°C
  2. Grease the dessert rings with butter (for this recipe I used two 9 cm rings)
  3. Melt chocolate and butter either in the microwave or on a double-boiler on low heat until both are melted.
  4. In a separate bowl, whisk together the eggs, sugar, flour and salt.
  5. Combine the two mixtures, slowly adding the chocolate into the egg mixture.
  6. Pour the mixture into greased dessert rings.
  7. Bake for 8 – 9 minutes only. The center of the cakes should be risen, but not cracked.

Let the Lava Cake rest for 1 – 2 minutes, then carefully place them on a plate. Decorate with the desired toppings and serve immediately as it’s warm.

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ENJOY!!!

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Any questions? Ask Gosha! designcakesbygosha@gmail.com

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Hurtigruten setzt auf soziales Engagement

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Jetzt bewerben! Interessenten können sich hier informieren.
Stichtag ist der 1. November 2019.

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Vom Schutz der südgeorgischen Küste, Kunststoff-Recycling auf den Philippinen, dem Gemüseanbau in der Arktis über die Ausbildung von Rettungshunden bis zur Unterstützung von lokalen Initiativen für den Erhalt der Eisbärenpopulation: Das sind nur einige der Projekte, die 2018 von der Hurtigruten Foundation gefördert wurden. Auch 2019 will die Stiftung Initiativen in den von Hurtigruten bereisten Gebieten unterstützen. Anträge auf Förderung können bis 1. November 2019 gestellt werden.

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„Wir haben die Hurtigruten Foundation gegründet, um sicherzustellen, dass sich unsere Gäste von morgen an den gleichen einzigartigen Erlebnissen erfreuen können wie die Gäste, die heute mit uns reisen“, sagt Hurtigruten CEO Daniel Skjeldam. Über die Hurtigruten Foundation vergibt die Reederei Mittel an Projekte, Gemeinden und Organisationen, die sich auf drei Ziele konzentrieren:

081 Sabine an Bord (Large)1. Den Erhalt der weltweiten Eisbärenpopulation

2. Den Kampf gegen Meeresverschmutzung und Plastikmüll

3. Die finanzielle Unterstützung globaler und lokaler Projekte an den über 200 Orten in mehr als 30 Ländern, die Hurtigruten-Schiffe und -Gäste erkunden.

Die Stiftung wird durch direkte Spenden und verschiedene Aktionen an Bord finanziert, darunter Auktionen, Spendensammlungen und das Programm „Green Stay“.

087 Hurtigrute Abendstimmung (Large)Hier spendet Hurtigruten einen festen Betrag für jede Übernachtung, bei der dem Gästewunsch folgend die Kabine nicht gereinigt wird. Gleichzeitig werden Energie, Strom, Reinigungsmittel und Wasser gespart. Mit minimalem Verwaltungsaufwand werden überschüssige Mittel an ausgewählte Organisationen und Projekte gespendet.

In der norwegischen Kleven Werft baut Hurtigruten derzeit das weltweit erste Hybrid-Expeditionsschiff der Welt: MS Roald Amundsen wird 2019 in den Dienst gestellt, gefolgt von MS Fridtjof Nansen 2020 und einem dritten, noch namenlosen Schwesterschiff 2021.

2018 feierte Hurtigruten das 125-jährige Jubiläum mit dem Verbot aller Einweg-Kunststoffe. Eine weitere Branchenneuheit ist die Umrüstung bestehender Schiffe, um sie künftig mit großen Batteriepacks, Flüssigerdgas (LNG) und Biogas (LBG) aus organischen Abfällen wie totem Fisch zu betreiben.

Mitmachen oder weitersagen! Der Umwelt zuliebe! Vielleicht habt Ihr ja selbst ein Projekt im Sinn.

Impressionen während der Landgänge:

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Ich wurde für diesen Beitrag in keiner Weise unterstützt sondern habe die Reisekosten selbst getragen.

 

 

 

 

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Die geheimnisvolle Welt der Birder!

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„Mir war klar, unter Vogelkundlern wurde über die Frage gestritten, ob es überhaupt möglich sei, in einem Kalenderjahr 5000 Arten aufzuspüren. Am Ende sollte die Reise sogar meine kühnsten Träume übertreffen.“

Noah Strycker

Heute, am Lese-Donnerstag, geht es um die magische Welt der Vogelkundler. Und es geht um Noah Strycker. Dieser hat nur eine Leidenschaft: Vögel beobachten. Seit seiner Kindheit begeistert ihn deren Vielfalt, Schönheit und Freiheit. 2015 fasst er den Entschluss, ein Jahr um die Welt zu reisen, mit dem Ziel, so viele Vogelarten wie möglich aufzuspüren. Von der Antarktis über Lateinamerika, die Vereinigten Staaten, Europa, Afrika bis nach Asien führt ihn sein „Big Year“ – und am Ende steht die sagenhafte Zahl 6042. Das bedeutet zu diesem Zeitpunkt: Weltrekord! Unter den Vögeln, die er sichtet, sind Raritäten wie Harpyien oder Goldrücken-Bergtangaren.

Strycker knackt damit aber nicht nur alle Rekorde unter „Birdern“, er erlebt viel mehr als nur Vögel. Er passiert abgelegene Andenstraßen, bewegt sich im mexikanischen Grenzgebiet auf Drogenrouten, durchstreift die afrikanische Savanne und das indische Tiefland. Bei seinen Abenteuern in unterschiedlichsten Landschaften und Ländern erfährt er überwältigende Unterstützung von einheimischen Birdern und begeisterten Vogelfreunden, die seinen Traum verwirklichen helfen. Mehrfach gerät er in Lebensgefahr, Tse-Tse-Fliegen und sture Grenzbeamte machen ihm das Leben schwer, aber der Zusammenhalt der Birder-Community hilft ihm über alle Schwierigkeiten hinweg. Wenn es etwas gibt, dass er in seinem Big Year gelernt hat, dann ist es die Feststellung: Grenzen sind etwas Künstliches, für Vögel wie für Menschen.

Vogelfrei ist die Beschreibung einer außergewöhnlichen und faszinierenden Reise, getragen von Humor und durchdrungen von einer hoffnungsvoll stimmenden weltweiten Leidenschaft für Natur und Vogelwelt. Ein Buch für Reiselustige, Abenteurer und natürlich Vogelfreunde.

Noah Stryker: Vogelfrei. Fünf Kontinente, 41 Länder und 6042 Vogelarten – meine große Reise, 320 Seiten, 16,95 Euro.

 

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Bellas letzte Reise

„Für alle mit großen Träumen und einem Herz voller Liebe,
die nach herbem Verlust ein Leben der Leere
und eine Welt ohne Hoffnung erfahren mussten,
die sich weigern, in dieser Realität zu existieren, und eine neue erschaffen wollen.“

Rob Kugler

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Eine Geschichte wie nur das Leben sie schreiben kann. Eine Geschichte, die uns lehrt, nie aufzugeben und jeden Tag zu leben, als ob es der letzte wäre. Eine Geschichte, die auf Liebe und Treue basiert. Und letztendlich eine Geschichte, die von der tiefen Freundschaft eines Mannes und seiner Hündin erzählt. Autor Rob Kugler war US-Marine. Aufgrund einer Verletzung musste er das Militär verlassen. Und dann trat die dunkelbraune Labrador-Hündin nach einem Schicksalsschlag in sein Leben. Nach acht Jahren mit Bella dann die Diagnose: Knochenkrebs im fortgeschrittenem Stadium. Laut Tierärztin hatte sie damals nur noch drei bis sechs Monate.

Kugler wollte dieses Todesurteil so nicht akzeptieren und schmiedete einen Plan: Dem Tod die Zunge herausstrecken und das Leben zu genießen. So gut es eben geht. Mit Bella.

Kugler begibt sich mit seinem Vierbeiner auf die Reise seines Lebens. Quer durch die USA. Herr und Hündin entdecken das Land, schlafen gemeinsam im Auto, steigen auf Berge, schwimmen in Seen, treffen in allen Ecken des Landes neue und aufgeschlossene Freunde. Und Bella zaubert jedem ein Lachen auf die Lippen und Freude ins Herz. Und Rob macht Fotos und hält damit die Zeit fest. Genau so, wie er später die Geschichte schreiben wird. Die Geschichte seines Lebens. Und die er Bella widmen wird.

Rob Kugler: Bellas letzte Reise. Was ich von meinem Hund auf unserem großen Roadtrip lernte, 398 Seiten, 15 Euro.

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Nach Hause kommen ist immer wieder schön

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Ferne Länder sehen, andere Kulturen kennenlernen, das Unbekannte entdecken – das Reisen und Unterwegssein ist immer irgendwie aufregend und spannend. Doch auch das Nachhausekommen ist wichtig. Für mich zumindest.

Christchurch, Colombo, Kabul. Eine Schreckensnachricht jagt die nächste. Es dominieren Ängste und Unsicherheiten. Sie geben uns Stress. Wir haben das Bedürfnis nach Rückzug und danach, es uns in unseren eigenen vier Wänden gemütlich zu machen. Geht es Euch auch so? Eine Tasse Tee zuhause auf dem Sofa, Ruhe und Zeit für Dinge, die einem Kraft und Ausgeglichenheit geben. So soll es sein!

Wohnen mit Wohlfühlfaktor und ein gemütliches Zuhause liegen im Trend. Beides ist uns wichtig. Unsere eigenen vier Wände stehen auf einmal hoch im Kurs. Zuhause sein bringt Vorteile mit sich: Keine überfüllten Kinos, keine teuren Restaurants. Freunde einladen zum Filmabend. Warum nicht? Entspannung pur mit guten Gesprächen! Ich mache es seit ein paar Monaten, und es hat sich bewährt. Ganz klar, im Freundeskreis entscheiden wir gemeinsam, welche DVD wir sehen möchten.

Homing heißt der Trend, wenn sich der soziale Lebensmittelpunkt in die eigenen vier Wände verlagert. Dabei geht es vor allem um ein behagliches Ambiente und das Bedürfnis, nette Leute um sich herum zu haben. Und mein Lieblingstier natürlich auch! Homing ist auch bei mir angekommen. Wie sieht es bei Euch aus?

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Check in: Hotel Hüttenhof, Bayerischer Wald

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Einfach mal ein paar Tage raus aus dem Alltag, abschalten, genießen. Mit Blick auf die sanft geschwungenen Hügel des Bayerischen Waldes. Das Hotel Hüttenhof bei Grainet habe ich während einer Reportagereise kennen- und liebengelernt. Hotelchef Helmut Paster hat den Familienbetrieb 2014 in der dritten Generation übernommen. „Ich bin stolz darauf, die Familienära weiterzuführen“, betont der gelernte Koch. Investiert hat er 2017 beim Neubau des ehemaligen traditionsreichen Gasthauses Paster, das von seiner Großmutter 1960 gegründet wurde. Heute kümmern sich 100 Mitarbeiter um rund 105 Gäste.

Das Hotel

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Die Bergchalets

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Entstanden ist ein Spa- und Wohlfühlhotel mit 55 Zimmern und neun Bergchalets. Die Zimmer gibt es in verschiedenen Preisklassen, ab 95 Euro pro Person und pro Nacht. Dazu gehören ein reichhaltiges Frühstücksbüfett, Nachmittagskaffee und –kuchen und ein dreigängiges Gourmet-Abendessen à la carte. Nicht zu vergessen ist der große Spa-Bereich mit geheiztem Infinity-Pool, Aromadampfbad mit Salzpeeling, Eventsauna, Biosauna und den stilvollen Sole-Infrarot-Relaxraum. Großzügige Ruheräume und on top noch die Panorama-Sauna auf der Dachterrasse gehören dazu. All das ist im Übernachtungspreis inbegriffen.

Ich genoss das Wochenende mit meinem Liebsten in einer der Romantik-Suites. Inklusive Whirlpool vor dem flackernden Kamin und einer Wohlfühlmassage im Spa-Center! Was kann es Schöneres geben als dem Winter auf diese Weise Adieu zu sagen? Probiert es einfach mal selbst aus. Körper, Geist und Seele in Einklang bringen und so die wärmere Jahreszeit begrüßen. Man lebt nur einmal! Das sollte man nicht vergessen. Genießt das Leben!

Unser Aufenthalt wurde vom Hotel Hüttenhof unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

 

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Design Cakes by Gosha: Easter Mint Pomegranate Cake

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Easter time. Full of special memories for me. I close my eyes and see the whole family sitting all dressed up at the Easter table, I hear the fuss everyone is making and smell the flavour of our favourite Easter dishes, including naturally the freshly baked cakes. Unforgettable!

My mother used to bake the best Mazurka Cake, a flat Polish pastry made with caramel, nuts and almonds. We simply loved it and never had enough!

Today, we still sit all dressed up at the Easter table. Some have passed away and it will  never be the same anymore. But we still try to enjoy every moment of this special holiday, spending time together, talking and eating our beloved food. Obviously, I bake.

This Easter I made Mint Pomegranate Cake. The base of this cake stems from the White Dream Cake, which I have previously presented to you. But this time, I added pomegranate into the inside cream and, as you can see, I used a lot of mint to decorate it. Looks amazing, doesn’t it?

Family, food and a stunning cake. Could I ask for more this Easter?

Wishing you a Perfect and Memorable Easter,

Gosha

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