Nervenkitzel mit Dschungel-Thriller

Die Stadt des Affengottes von Douglas Preston

Von Gastautor Daniel A. Kempken

Dem Bestseller-Autor Douglas Preston gelingt eine spannende Mischung zwischen Sachbuch und einer Geisterbahn-Version des Dschungelbuchs.

Schon seit den Zeiten der spanischen Eroberung Zentralamerikas gibt es die Legende der Ciudad Blanca, einer weißen Stadt in den undurchdringlichen Regenwäldern der Mosquitia im Nordosten von Honduras. Doch bis dato hatte niemand den geheimnisvollen Ort gefunden. Ein rätselhafter Amerikaner namens Theodore Morde behauptete im Jahre 1940, Pyramiden und das gigantische Standbild eines Affen entdeckt zu haben.

Doch erst im Jahr 2012 gelang ein wirklicher Fund. Der Urwald wurde mit einer aufwendigen Lasertechnik der NASA durchleuchtet. Die Forscher entdeckten unter der dichten Vegetationsdecke gleich mehrere große Ruinenfelder. 2015 folgt eine leibhaftige Expedition in die Wälder. Bestseller-Autor Douglas Preston war dabei.

Prestons Reisebeschreibung ist fesselnd. Er verwandelt Honduras und seine Urwälder in die dramatische Kulisse eines seiner Fiktion-Thriller. Schlimmstes Dornengestrüpp und wilde Attacken wütender Tiere bringen die Forscher immer wieder in Lebensgefahr. Der Hubschrauber der Expedition wird von einem unaufmerksamen Geier beinahe zum Absturz gebracht. Der blutrünstige Jaguar schleicht um die von Killer-Milben und Sandflöhen verseuchten Zelte, und die Lanzenotter versprüht ihr tödliches Gift. Durch diese geschickten Geisterbahn-Effekte wird die Stadt des Affengottes, die im Grunde genommen ein Sachbuch ist, streckenweise zu einem fesselnden Thriller. Die längliche Beschreibung von Tropenkrankheiten erinnert dagegen eher an eine Regenwald-Ausgabe der Apotheken Rundschau.

Das Buch gibt einen recht guten Einblick in die Tatsachen, die sich hinter den Legenden von der Ciudad Blanca und der Stadt des Affengottes verbergen. Die Regenwälder der Mosquitia müssen in grauer Vorzeit einmal dicht besiedelt gewesen sein.

Douglas Preston: Die Stadt des Affengottes. Eine unbekannte Zivilisation, ein mysteriöser Fluch, eine wahre Geschichte, 380 Seiten, 20 Euro.

Zum Bestellen auf das Buch klicken. Dann habt Ihr den Lesegenuss pünktlich zum Wochenende!

 

 

 

 

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The Chihuahua Connection

OLYMPUS DIGITAL CAMERASeen at Pampelonne Beach near Saint Tropez, September 2017.

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Photo Diary Pampelonne Beach, Saint Tropez

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Die Sonne taucht den Pampelonne-Strand bei Saint Tropez in warmes Licht. Noch ist der Himmel tiefblau und die Schaumkronen des Meeres schimmern silber bis zum Horizont. Unterbrochen nur von dem Weiß der Yachten, die vor Anker liegen. Beiboote bringen auch heute das Partyvolk an Land.

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Es sind die „Novorich“, wie man die jungen Russen nennt, die über genügend Geld verfügen, um Champagner für mehrere tausend Euro zu bestellen. Über die Lautsprecher am Bagatelle Beach ertönen die Hits des vergangenen Sommers. Während die Gäste im Sand tanzen, achten die philippinischen Kindermädchen auf ihre Kleinen.

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Letzte Sonnenhungrige räkeln sich auf den orangen Matratzen am Tahiti Beach, und am Nikki-Beach werden die Strandbuden winterfest gemacht.

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Fast ununterbrochen fliegen Hubschrauber im Start- und Landeanflug zu und von den Villen im Hinterland. Hier logieren die Reichen und jene, die unbekannt bleiben wollen. Die sich hier, mitten in den Hügeln an der Côte d’Azur ihren Rückzugsort auswählten, um anonym den Sommer oder auch mehr zu genießen.

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„Ein Bewohner lässt sich jeden morgen seine Croissants aus Monte Carlo einfliegen, die, die es in Saint Tropez gibt, schmecken ihm nicht“, sagt Schiffseigner Chris, der Gäste gerne mit aufs Meer hinausnimmt.

Spätsommer in Saint Tropez. Das letzte Aufbäumen des Lebens, bevor der Herbst endgültig einzieht.

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Frauenpower – Was sonst?

Das weisse Feld von Lenka Hornakova-Civade

Wieder mal ein Lese-Donnerstag. Diesmal geht es um Frauen. Um geballte Frauenpower. Drei Generationen lassen sich nicht unterkriegen. Eine Geschichte, die Mut macht und Hoffnung gibt, nie aufzugeben.

Magdalena, ihre Tochter Libuče und deren Tochter Eva teilen dasselbe Schicksal: Sie wachsen ohne leiblichen Vater auf. Aber statt an diesem Schicksal, das in den Augen ihrer Umgebung ein regelrechter Makel ist, zu zerbrechen, entwickeln sie jede auf ihre Art einen unbändigen Überlebens- und Freiheitswillen: Magdalena kämpft um ihre aussichtslose Liebe zu einem Sohn aus reichem Haus. Libuče hält mit ihrer Neugierde auf die Außenseiter der uniformierten Gesellschaft ihre Umgebung in Atem. Und Eva, die als Linkshänderin pädagogische Umerziehungsprogramme sabotiert und sich aus dem engen mährischen Dorf, in dem sie alle leben, fort nach Paris träumt.

Alle drei eint die Zuneigung zu ihrer ebenso mürrisch-verschlossenen wie unbeirrbar selbstbewussten, beinahe überlebensgroßen Großmutter „Maman Marie“, die sich als Hebamme im Dorf unentbehrlich zu machen verstand. Sie musste 1939 Wien verlassen, weil der Vater ihrer Tochter, ein Frauenarzt, mit seiner eigenen Familie vor den Nazis floh und sie mittellos zurück ließ. Eindringlich warnt sie Magdalena davor, schwanger zu werden, doch der Familienfluch zieht sich über drei Generationen von vaterlosen Töchtern, vom Untergang der k.u.k-Monarchie, über die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 bis zum Fall der Mauer 1989.

Appetit auf mehr? Für den Wochenend-Lesegenuss einfach auf den Buch-Link klicken und bestellen.

Lenka Horňáková-Civade: Das weiße Feld, 272 Seiten, 20 Euro.

 

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Breaking News: Gucci wird PELZFREI!

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Man darf nie aufhören zu kämpfen und zu hoffen. Für eine bessere Zukunft von uns allen. Tiere gehören dazu. Nutztiere genauso wie Haustiere. Und heute haben die Nutztiere, nämlich die, die ihr Leben für die Pelzindustrie lassen müssen, einen klaren Sieg errungen. Lest hier!

„Die Ankündigung von Gucci zeigt, dass ethischer Konsum und Tierschutz auch für Luxuslabels enorm an Bedeutung gewonnen haben. Anstatt Echtpelz aus Tierquälerei wünschen sich moderne Konsumentinnen und Konsumenten heute auch in diesem Bereich Nachhaltigkeit und Innovation. Wir sind zuversichtlich, dass die grandiose Entscheidung von Gucci viele Nachahmer unter führenden High Fashion Unternehmen finden wird, die in der Vergangenheit ein wichtiges Absatzsegement für die Pelzindustrie dargestellt haben.“

Thomas Pietsch, Experte für Wildtiere bei VIER PFOTEN

Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN freut sich, zusammen mit der Humane Society of the United States (HSUS), der italienischen Tierschutzorganisation Lega Anti Vivisezione (LAV) und der Fur Free Alliance (FFA), über die Nachricht, dass das führende, weltweit bekannte Modehaus Gucci beginnend mit seiner Frühjahrs-Sommer-Kollektion 2018 auf die Verarbeitung von Echtpelz verzichten wird.

„Soziale Verantwortung zu tragen gehört zu den zentralen Werten von Gucci, und wir werden uns weiterhin darum bemühen, Umwelt- und Tierschutz in unserer Strategie zu integrieren. Gucci freut sich, mit Unterstützung von HSUS und LAV diesen nächsten Schritt zu gehen und wir hoffen, dass wir dazu beitragen werden, Innovationen anzuregen und Bewusstsein zu schaffen, um die Luxusmodeindustrie zum Besseren zu verändern.“

Marco Bizzarri, Guccis Präsident & CEO

Guccis Präsident & CEO Marco Bizzarri kündigte gestern während des Kering Award for Sustainable Fashion in London die pelzfreie Zukunft seines Unternehmens an. Diese Selbstverpflichtung Guccis folgt langjährigen Beziehungen zu Mitgliedern der Fur Free Alliance, einer internationalen Koalition von 40 Tierschutzorganisation, die gemeinsam ein Ende des Pelzhandels erwirken wollen. Guccis pelzfreie Strategie beinhaltet Nerz, Kojote, Marderhund, Fuchs, Kaninchen und Karakulschaf (auch bekannt als Swakara, persisches Lamm oder Astrachan) sowie alle weiteren Spezies, die speziell für die Pelzproduktion gezüchtet oder gefangen werden. Als Mitglied der Fur Free Alliance (FFA) begrüßt VIER PFOTEN die Entscheidung von Gucci sehr.

Das Unternehmen schließt sich einer Vielzahl von anderen, führenden Modemarken und Einzelhändlern an, darunter auch Armani, HUGO BOSS, Yoox Net-a-Porter, Stella McCartney und viele mehr – und wird Teil des internationalen Fur Free Retailer Programms, das weltweit bereits von 750 Einzelhändlern unterzeichnet wurde.

Jedes Jahr werden mehr als 100 Millionen Tiere von der Pelzindustrie getötet. Nerze, Füchse und Marderhunde leiden auf Pelzfarmen in winzigen Maschendrahtkäfigen, andere Arten sterben durch Fallen einen grausamen Tod. Für die Verarbeitung von Fellen zur Pelzmode werden hohe Mengen an gefährlichen Chemikalien und ein hoher Energieverbrauch benötigt. VIER PFOTEN setzt sich für ein langfristiges Verbot der Haltung und Tötung von Pelztieren, sowie für ein Ende der Nutzung von Echtfell in der Modebranche.

„Seit Jahrzehnten sind Tiere in der Pelzindustrie unglaublicher Grausamkeit ausgesetzt und verbringen ihr ganzes Leben kläglich in schmutzigen Käfigen. Guccis neue, pelzfreie Strategie setzt nun einen Meilenstein für die gesamte Luxusmodeindustrie. Gucci nimmt eine klare Haltung für das Wohl der Tiere ein und zeigt der Welt, dass die Zukunft der Mode pelzfrei ist.“

Joh Vinding, Vorstandsvorsitzender der Fur Free Alliance

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Kurz nachgebellt zum Welthundetag: Jenseits der Regenbogenbrücke

IMG_7170Ihr wisst es, dass es diese eine Brücke gibt, die den Himmel und die Erde, dass Diesseits mit dem Jenseits verbindet. Wegen der vielen bunten Farben trägt sie den Namen:

Brücke des Regenbogens

Auf meiner Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist – wie ich damals eingeschlafen bin, dann geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes schönes Frühlingswetter. Naja, Sturm hatten wir aber auch schon hier oben! Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Ich zum Beispiel bleibe immer 9 Jahre jung.

Es gibt nur eine Sache, die wir alle vermissen: Wir sind nicht mehr mit unseren Menschen zusammen, die wir auf der Erde so geliebt haben. Und irgendwann werdet Ihr hier auch bei uns sein. Wir werden uns wiedersehen. Ganz bestimmt. Ich werde warten am Ende der Regenbogenbrücke und zusehen, wie Du den letzten Gang unternimmst, vom Diesseits ins Jenseits. Und ich bin für Dich da, am anderen Ende der Brücke. Wir werden nie mehr getrennt werden. Im Herzen sind wir schon jetzt auf ewig verbunden.

Wir warten auf Euch. Versprochen!

Euer Gaston.

 

 

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Dem Leben Gelassenheit schenken

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Es ist der Herbst,
der die Blätter färbt
und die Keller füllt,
der den Saft aus
den Reben presst
und im milden Licht
dem Leben Gelassenheit schenkt.

Es hat der Herbst seinen eigenen Reiz.
Gewiss: Des Frühlings überschäumende
Lust ist vorbei,
und wo im Sommer
die Ernte wuchs,
ist nun ein karges Feld,
bald regnet es grau.

Doch jetzt ist Herbst,
noch bleibt die Zeit,
dass das Leben reift
in der gütigen Sonne
des göttlichen Lichts.

Gerhard Eberts

Foto: Enric Boixadós

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Das Schreiben, das Leben und die Liebe

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Wieder ist Lese-Donnerstag. Diesmal geht es um eine spannende Familiengeschichte. Es ist eine Tragödie, die sich in dem alten Gutshaus abspielt: Da ist der Vater, der gar nicht der Vater ist. Da ist die bizarr schöne Mutter. Der Onkel, der ununterbrochen schläft. Die hinkende Tochter. Und eines Tages steht die junge Braut in der Tür, die sich dem Sohn versprochen hat – der unauffindbar ist.

Sie bleibt bei der Familie und lernt, was es heißt, das eigene Schicksal zu bestimmen. Als sie genau darin die Katastrophe erkennt, rettet sie sich in die Liebe zu dem abwesenden Sohn und in das stoische Warten auf ihn. Doch eines Tages muss sie einsehen, dass sie nicht mehr warten kann.

Der italienische Autor Alessandro Baricco führt uns in eine Welt, die zusammengesetzt ist aus Schicksalen, Geheimnissen, Erwartungen. Es ist ein Experiment: Was, wenn alles immer nur ein und dieselbe Geschichte ist, aus wechselnden Perspektiven erzählt, von verschiedenen Sehnsüchten geprägt, von unterschiedlichen Menschen gelebt? Eine verstörende, doch umso interessantere Annäherung.

Alessandro Baricco: Die junge Braut, 224 Seiten, 20 Euro.

Für den Wochenend-Lesegenuss einfach auf den Buch-Link klicken und bestellen.

 

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Kurz nachgebellt: Heute ist Welttierschutztag

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(see English version below)

Hey Leute,

habt Ihr es gewusst? Heute, am 4. Oktober, ist Welttierschutztag. Nicht nur für uns, sondern auch für Euch, denn Tierschutz fängt immer zuerst beim Menschen an. Die Welttierschutzgesellschaft e. V. hat da eine coole Sache ins Leben gerufen. Beteiligt Euch daran und schreibt Eure schönsten Tierschutz-Geschichten auf deren Facebookseite. Denn damit gebt Ihr Tieren, die es nicht so gut haben, gemeinsam eine Stimme! Ist doch eine klasse Idee. Macht mit!

Noch was zum Schmökern: Die Tierschutzpost. Hier!

Euer Gaston von Wolke 9!

Hey Folks,

and here is another approach with a great idea: Soi Dog Foundation, Thailand.

„People often ask me what the best way of helping homeless animals is. Today at World Animal Day, I can think of no greater gift than the gift of sponsorship.“

John Dalley, Co-Founder, Soi Dog Foundation

By sponsoring a shelter dog, you will be supporting not just your chosen dog, but all our shelter animals. Many of these dogs will most likely be long-term shelter residents. Some are too elderly to fly to a new home abroad. Others have chronic health issues that require ongoing medical treatment. 

It truly is one of the biggest ways you can help animals that have nobody else who cares. When you join the Sponsor Club, you will receive regular updates and photos throughout the year from your chosen dog. Your sponsorship will mean your dog and hundreds of other shelter animals can continue to receive love and care until they are ready for a home of their own.

Yours Gaston from Cloud 9!

 

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The poetry of Brigitte Bardot

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„La Madrague“ at the Bay of Saint Tropez. The house of Brigitte Bardot.

Dedicated to her house „La Madrague“ at the Bay of Saint Tropez. It is about leaving and returning, about the last sun beams and the coming autumn. It is a Good Bye hymn to the passing summer.

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Impressions with Brigitte Bardot from the swinging 1960s and 1970s at Saint Tropez. Enjoy!

 

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