Bio Aktiv Hotel Grafenast, Tirol: Kuhglocken und Idylle pur

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thumb_P6100112_1024Bevor ich die Augen öffne, höre ich sie: Die Kühe! Genauer: Ihre Glocken. Direkt auf der Weide unter meinem Zimmer. Schön. Ich blicke auf die grüne Wiese. Vom Bett aus. Und dann schweift mein Blick hinunter ins Tal bis nach Innsbruck, das unter dem Morgennebel in der Ferne liegt. Rechts und links die Berge. Ja, ich habe es mit den Bergen, im Sommer wie im Winter. Ich kann mich nie sattsehen, werde es auch nie können. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken an den grünen Hängen, den vereisten Gletschern und den schneeweißen Gipfeln im Sonnenlicht.

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Ich bin im Zirbe-Zimmer des Bio Aktiv Hotels Grafenast, ganz oben, mit Panorama-Sicht auf die Umgebung. Schon beim Aufwachen rieche ich den Holzgeruch, diesen Duft nach Zirbenholz. Bevor ich den Start des Tages mit dem Frühstück beginne, denke ich kurz nach, ob ich unter die Dusche gehe oder in der dem Bett gegenüberliegenden Badewanne mit Panorama-Sicht ein Schaumbad genießen soll. Die Wanne hebe ich mir lieber für den entspannten Spätnachmittag auf, wenn ich meinen Muskeln nach der geplanten Bergwanderung etwas Gutes tun will. Lieber also duschen und dann frühstücken.

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Das Hotel ist Geschichte. Familiengeschichte. Ich könnte mich hier für Wochen aufhalten und würde täglich immer noch etwas Neues entdecken. Peter Unterlechner und seine Frau Waltraud haben es vor acht Jahren von den Eltern übernommen. Und die wiederum von den Großeltern und dann gibt es auch noch die Urgroßeltern. Der Urgroßvater kaufte die Alm vor über 100 Jahren von einem Adligen. Das erste Haus war klein, es gab gerade mal eine Küche. Man fuhr viel Ski und machte die Weiden urbar für die Selbstversorgung.

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Jetzt, nach über 100 Jahren ist ein Hotel daraus geworden, ganz im traditionellen, alpenländischen Stil, doch mit modernen großzügigen Spa-Anlagen, wie einem orientalischen Hamam, dem Holzturm mit Wald-Sauna im Jurte-Stil und Relax-Raum, verschiedenen Kunstwerken an den Wänden und einem Garten mit Hängematten und der Möglichkeit, das Bogenschießen zu erlernen. Denn Kellner Peer Woldrich gibt gerne ein Schnuppertraining.

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Auch im Restaurant und auf der Terrasse fasziniert dieser Weitblick. Dazu gibt es Küche vom Feinsten, alles Bio. Darauf legen die Hotelbesitzer großen Wert. Körper und Seele in Einklang bringen, ist das Motto von Wirt Peter. Durch Genuss, der Natur und den Wellness-Angeboten! „Unsere Mission ist es, die Gäste abzuholen und runterzubringen“, beschreibt er den Umgang mit Stress und Entspannung. Dass das zu klappen scheint, beweist der Besuch eines sehr bekannten Meditations-Guru, der während meines Aufenthaltes gerade mit seiner Gruppe vor Ort ist.

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Dann noch die besondere Ausstattung der Zimmer. Jedes ist halt ein bisschen anders. Mal mit einer integrierten Felswand, mal mit einer großen Terrasse und Stativ zum Malen, mal mit einer eigenen Sauna. Waltraud, die gute Seele von Grafenast, ist gelernte Schneidermeisterin. Klar, dass sie sich auch in Grafenast eine kleine Schneiderei eingerichtet hat. Hier gibt sie Nähkurse für Kinder und macht auch sonst ganz viel selbst. Und Kellner Woldrich plant, die jungen Gäste in Bogenschießen zu unterrichten.

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Hotelwirtin Waltraud sorgt fürs gute Schlafen der Gäste.

Am Nachmittag machen wir uns mit Peter auf den Weg der Sinne, der mit unterschiedlichen Kunststationen ausgestattet ist. Meditativ wird es am Holz-Labyrinth oder auf dem Barfußweg. Peters Vater hat den Weg mit verschiedenen Künstlern gestaltet. Nach 6.230 Schritten und rund 2 Stunden hat man es geschafft. Naturerlebnis pur: Der Kopf ist klar! Sogar ein Taubenschwänzchen kreuzte unseren Weg. Was für ein besonderes Erlebnis, dem mitteleuropäischen Kolibri hier zu begegnen.

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Mit dem Sessellift geht es am nächsten Tag hinauf auf den Pillberg und zur Einkehr in den Hecherhof. Wirt „Wuf“ Schulze-Boysen hat schon viel von der Welt gesehen. „Wenn es einem hier oben nicht gefällt, dann wird es schwierig“, sagt er. Wir genießen den Almdulder und blicken direkt hinein ins Karwendelgebirge, umrahmt von blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein.

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Hecherhof-Wirt „Wuf“ Schulze-Boysen.

Und dann gibt es auch noch ein Ski-Museum im Hotel. Denn Urgroßvater Toni war ein begeisterter Ski-Läufer und hat vieles aufgehoben. „Dokumentiert wird hier die Ski-Geschichte von 1900 bis 1950“, ergänzt Urenkel Peter. „Mein Urgroßvater wollte unbedingt hier begraben werden.“ Das sei nur möglich gewesen, indem er eine Kapelle baute. Gesagt getan. Unweit steht also dieses hoteleigene Kirchlein mit Friedhof. „Toni und seine Frau Käthe haben sich ihren letzten Willen erfüllen können“, sagt der Urenkel. „Weihnachten zelebrieren wir hier eine Messe“, ergänzt Ehefrau Waltraud. Und nachdem sie den Pfarrer aus Innsbruck auch sehr schätzt, holt sie ihn jedesmal persönlich ab und bringt ihn auf den Berg.

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„Letztendlich wollen wir hier für unsere Gäste eine Atmosphäre schaffen, die eher der in einem großen Wohnhaus ähnelt als der in einem Hotel.“ Und das haben Peter und Waltraud zweifelsohne geschafft. Denn Grafenast ist ein ganz besonderer Ort. Es lohnt sich, ihn auszuprobieren und kennenzulernen.

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Hunde sind übrigens willkommen! Ein Hundewaschplatz für die Vierbeiner ist geplant!

Bio Aktiv Hotel Grafenast
Pillbergweg 205
6136 Pill, Tirol, Österreich

Telefon: +43-5242-63209

E-Mail: sehnsucht@grafenast.at

www.grafenast.at

Zur Diashow:

 

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Fotos: Enric Boixadós

Passender Lesestoff für den Aufenthalt im Bio Aktiv Hotel Grafenast . Falls Ihr es spannend mögt gibt es hier ein paar erstklassige Krimis aus Tirol!

Georg Haderer: Sterben und sterben lassen

Bernhard Aichner: Totenrausch

Joe Fischler: Veilchens Blut

Lena Avanzini: Tirolerwut

Lina Hofstädter: Satansbrut

Der Aufenthalt wurde vom Bio Aktiv Hotel Grafenast unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

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Tour de France am Start

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Die Tour de France. Sie startet heute. Erstmals sogar in Düsseldorf. Zeitgleich zum berühmtesten Radrennen der Welt findet im NRW Forum Düsseldorf eine Gruppenausstellung zum Thema statt. Werke internationaler Fotografen wie Andreas Gursky, Philipp Hympendahl und Robert Capa (ja, genau der bekannte Kriegsfotograf!)  erzählen von mehr als 80 Jahren Tour de France.

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Mit dabei ist meine Freundin Nicola Mesken, Fotografin aus Barcelona. Die Deutsche hat daraus ihr ganz persönliches Langzeitprojekt gemacht, nämlich die Menschen an der Strecke fotografiert. Über zwölf lange Jahre hinweg. Analog und Schwarz-weiß. Damit ist sie noch längst nicht fertig, erzählte sie mir bei der Eröffnung. Es sind Leidenschaften, die sich hier auftun, denn um Rennen so zu fotografieren wie es Nico tut, muss man besessen sein.

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Und die Landschaftsaufnahmen, Fahrer- und Fanporträts zeigen nicht nur den Ruhm, sondern auch die Schattenseiten der Tour. Ich denke, Nico wird schon in den Startlöchern stehen, um wieder mal ihre ganz persönliche Tour de France festzuhalten.

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Die Ausstellung läuft noch bis diesen Sonntag, den 2. Juli 2017.

Ach ja, und den passenden Bildband hat sie auch gemacht, die Nico! Hier!

Fotos: Privat

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Krimmler Wasserfälle, Tirol

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thumb_P6130223_1024Mit einer Fallhöhe von 380 Metern sind sie die höchsten Europas. Und die fünfthöchsten weltweit: Die Krimmler Wasserfälle. Ein perfektes Ausflugsziel, wenn Ihr mal in Tirol seid.

Und ich war ganz oben. Dauert ein bisschen, aber Ihr schafft es. Genau wie ich, die mit Sicherheit keine Bergsteigerin ist. Hatte sogar einen Rock an! Naja, das nächste Mal werde ich andere Kleidung tragen.

Der Ausblick hinunter auf die weite Landschaft ist zauberhaft. Auf geht’s!

Hoteltipp: Das Alpenwelt Resort**** in Königsleiten im Salzburger Land, direkt an der Grenze zu Tirol und dem Zillertal.

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Wie Du gut schlafen kannst!

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Geht es Euch manchmal auch so? Man kann und kann nicht einschlafen. Das wird zur Tortur! Besonders dann, wenn man am nächsten Tag etwas Wichtiges vorhat und unbedingt ausgeschlafen sein will.

In der Tat, Schlaf ist ein wichtiger Mechanismus unseres Geistes, um sich wieder mit frischer Energie und Willenskraft aufzuladen, Erlebnisse zu verarbeiten und zur Ruhe zu kommen. Wenn der Schlaf ausbleibt, oder ganz einfach nicht effizient genug ist, führt das zu erhöhtem Stress, Unaufmerksamkeit und sogar Krankheit. Schlafmangel kommt aus Sicht des Yoga meist durch eine Überaktivität oder eine Übermüdung des Geistes.

Elf einfühlsam geführte Meditationen und meditative Musik von und mit Yoga-Meister Marcel Anders Hoepgen helfen, den Stress des Tages abzulegen, den Geist zur Ruhe zu bringen und ihn mit der nötigen Energie zu versorgen, sodass man tief und entspannt schlafen kann.

Bei mir hat es geklappt. Probiert es einfach mal aus! Denn wenn wir gut schlafen können, wird auch das Aufwachen zu einem schönen Erlebnis!

Marcel Anders-Hoepgen: Endlich gut schlafen (Doppel-CD), Spielzeit ca. 120 Minuten, 15 Euro.

 

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Großglockner Hochalpenstraße

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Hinein ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern, zum höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner auf 3.798 Metern und seinem Gletscher, der Pasterze. Es geht entlang der 48 Kilometer Hochalpenstrasse mit 36 Kurven mit einem Höhenanstieg bis auf 2.571 Meter. Wir durchqueren eine einzigartige Gebirgswelt mit blühenden Almwiesen, mächtigen Felsen und dem ewigen Eis bis zum Fuße des Großglockners, der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Und ich habe auch mal wieder Schnee gefühlt! Übrigens, ein Paradies für Cabrio-Fahrer, Mountainbiker, Rennradler und Biker! Probiert es aus! Der Sommer hat gerade erst begonnen!

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Und hier die Diashow mit weiteren Sehnsuchtsbildern! Genießt sie! Es riecht nach frischen Almwiesen und weiter oben nach Schnee.

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Fotos: Enric Boixadós

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Trend des Tages – 27. Juni 2017

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Schon mal im Heu geschlafen? Nein? Dann unbedingt ausprobieren! Aber: Nichts für Allergiker!

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Ansichtssache

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Handverfasste Texte kombiniert mit opulenter Optik: Urlaubsgrüße per Postkarte kommen einfach am besten an.

„Schreib mal wieder!“ Wir erinnern uns noch an diesen Satz und seine Ursprünge irgendwann in den 1980er Jahren. Die Deutsche Post hat damit erfolgreich fürs Briefe- und Postkartenschreiben geworben. Jetzt greift der Slogan aufs Neue: Als charmantes Lebenszeichen aus mehr oder weniger entfernten Reise-Destinationen. Die klassische Ansichtskarte ist gefragt wie nie.

Insgesamt 210 Millionen Postkarten beförderte die Deutsche Post im Jahr 2014. Auch weltweit setzen immer mehr Reisende auf die Postkarte. Die rund 670.000 Mitglieder des internationalen Postcrossing-Projektes haben einander schon mit mehr als 40 Millionen Karten erfreut.

Ich schreibe meine Karten nur an Sammlerinnen und Sammler bzw. gute Freunde, die sie aufheben. Gefragt sind vor allem Mehrbildkarten bzw. Collagen örtlicher Highlights. Russische Touristen zum Beispiel mögen goldgeprägte Designs und Asiaten die Motive von Schloss Neuschwanstein oder die Loreley. Deutsche Kartenfans mögen immer mehr Naturfotos mit regionalen Sprüchen. Na, dann schreibt mal wieder!

Wie sieht es bei Euch aus? Welches sind Eure bevorzugten Postkartenmotive?

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Das Großglockner-Bergmassiv ist ein beliebtes Postkarten-Motiv.

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Bergliebe de Luxe im Alpenwelt Resort in Königsleiten

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Aufgewachsen ist er in den Bergen. Hoch droben. Die Sommer verbrachte er in einer Schutzhütte am Fuße des Großglockners. Und da gibt es noch etwas, das sein Leben geprägt hat: Mit 6 Jahren hat er zum ersten Mal den Großglockner bestiegen – damals als jüngster Österreicher – gemeinsam mit seinem Vater, dem Hüttenwirt. Auch heute will Hannes Kröll-Schnell gemeinsam mit seiner Frau Susanne noch hoch hinaus. Mit dem Alpenwelt Resort in Königsleiten. Auf über 1.600 Meter. Das musste sein. Ganz hoch droben.

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In diesem 4 Sterne Spa- und Wellnesstempel für die ganze Familie fühlt er sich wohl. Es ist sein Domizil, Heimat und Arbeitsplatz zugleich. Und hier ist er den Bergen nahe. Seinen Bergen. „Im Tal könnte ich nicht leben.“ Er deutet auf den nahen Lift. „Mein Schwiegervater hat hier den ersten Skilift gebaut.“ Der Tourismus sei erst später, zu Beginn der 1970er Jahre, nach Königleiten gekommen. Die Hütte am Großglockner wurde letztes Jahr abgerissen. „Hinaufgehen, wo sie stand, nein!“ Der 40-Jährige schüttelt den Kopf. „Das würde mir noch heute das Herz brechen.“

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Hannes Kröll-Schnell: „Im Tal könnte ich nicht leben.“

Die Träume seiner Kindheit hat er sich mit diesem Hotel erfüllt. „Hier habe ich meinen Platz wiedergefunden“, betont er. „Die Berge haben eine wahnsinnige Ausstrahlung und gleichzeitig sind sie sicher wie eine Festung.“

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Der Schlüssel zu den Annehmlichkeiten des 4-Sterne-Hauses trägt jeder Hotelgast am Handgelenk. Das hellblaue Bändchen ist der Türöffner ins Wellness-Paradies. Ganz oben auf dem Dach die große Terrasse mit Blick auf das verschneite Bergmassiv der Zillertaler Alpen. Gleich darunter der Infinity Pool mit Innenbecken und Panorama-Außenbecken. „Mit 25 Metern ist er der längste Hotelpool im Zillertal“, sagt Stefanie Lachmayer. „Mit Wohlfühltemperatur von 30 Grad!“ Sie arbeitet hier und kommt aus dem nahen Krimml. „Ein Muss sind die Krimmler Wasserfälle mit einer Fallhöhe von 380 Metern“, lautet ihr Ausflugstipp. Es sind die höchstgelegenen Fälle in Europa, weltweit stehen sie an fünfter Stelle. Doch auch die Hochalpenstraße zur Kaiser-Franz-Josefs Höhe am Großglockner und zum ewigen Eis der Gletscherwelt ist nicht nur ein Augenschmaus, sondern der reinste Fahrgenuss. Und auf dem nahen Jodel-Wander-Weg werden einfache und traditionelle Jodler zum Nachsingen angeboten. Hier können Urlauber aus dem Flachland ihr Musiktalent entdecken. Außerdem für die Wintersportler: Zwei Skiabfahrten liegen direkt am Hotel.

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Ein Stockwerk unter dem Pool befindet sich der Spa-Bereich mit Salzgrotte, Dampfbädern, mehreren Saunen, zwei Heubetten und Relax-Räumen. Fast immer mit dabei: Der Blick auf die Berge. Mitarbeiterin Barbara Hollaus füllt täglich verschiedene trockene Kräuter in den Aufgussbereich der Panorama-Sauna. „Zur Entspannung“, sagt sie. Tatsächlich, was für ein Aroma! Vom Saunabereich geht es nach draußen, einen kleinen Pfad entlang zum Bärensee. Das Eintauchen in das kühle Wasser tut gut. Bergsicht inklusive. Wer Lust hat, kann hinauf zur kleinen Hotelkapelle wandern. Nebenan grasen Kühe auf der Weide. Bergliebe de Luxe. Genau so, auf den Punkt gebracht.

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Barbara Hollaus mit ihrem Kräuter-Ensemble.

Das Hoteliers-Ehepaar Susanne und Hannes hat alles selbst entwickelt und umsetzen lassen. Das Interieur, das Konzept der kulinarischen Vielfalt für die ganze Familie, die Idee mit der Schatzi-Bar, der Vinothek, der Heart Rock Lounge und dem Heart Hotel Shop neben der Rezeption.

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Stimmig ist es, Modernität wechselt sich mit Tradition ab, im Gleichklang. Im Haus hängen historische Fotomotive, ästhetisch in schwarz-weiß oder sepia dargestellt, Alpinisten, Impressionen aus dem Bergbauern-Leben von einst, Skifahrerinnen und Skifahrer aus vergangenen Jahrzehnten.

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Und dann gibt es die Kinderbetreuung, den Streichelzoo, einen speziellen Abenteuer-Schwimmbereich für die Jüngsten. Genussurlaub für die ganze Familie, egal ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Und es kann durchaus passieren, dass Hannes als DJ beim Après Ski selbst auflegt. Denn eine Musik-CD mit cooler Lounge-Musik hat er auch herausgebracht. Doch das ist ein anderes Thema, nämlich eines für die Wintertage am Berg.

Jetzt ist auf 1.600 Metern nur Ruhe und Erholung angesagt, in einer nebel- und pollenfreien Umgebung mit den Bergen als Kraftspender. Ehefrau Susi hilft beim Hotelbetrieb mit. Als dreifache Mutter kennt sie die Wünsche der Gäste. „Sie ist auch am Berg aufgewachsen, „wir beide sind aus dem gleichen Holz!“, lacht Hannes. Ein wahres Dream-Team, sowohl privat als auch geschäftlich.

Ausleihen von E-Bikes gehört zum Hotelangebot. Die Gästezahl in dem Lifestyle Family Spa Hotel liegt bei jährlich 40.000 Übernachtungen, in erster Linie sind es Deutsche und Holländer.

Und übrigens: Hunde sind willkommen. Kosten 20 Euro pro Nacht inklusive Napf und Decke (ohne Futter).

Das Alpenwelt Resort ****
Lifestyle – Family – SPA
Königsleiten 81
A-5742 Königsleiten, Österreich
Telefon: +43 6564 8282
alpenrose@alpenwelt.net
http://www.alpenwelt.net

Zur Diashow:

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Fotos: Enric Boixadós

Lesetipps für den Aufenthalt im Alpenwelt Resort. Falls Ihr es spannend mögt gibt es hier ein paar erstklassige Krimis aus Tirol!

Georg Haderer: Sterben und sterben lassen

Bernhard Aichner: Totenrausch

Joe Fischler: Veilchens Blut

Lena Avanzini: Tirolerwut

Lina Hofstädter: Satansbrut

Der Aufenthalt wurde vom Alpenwelt Resort in Königsleiten unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

 

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Kurz nachgebellt: Kollege Hund

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Früher hat mich Frauchen manchmal ins Büro mitgenommen. Und heute, in der Tat, gibt es den „Tag des Bürohundes“. Der ist ganz offiziell. Der Deutsche Tierschutzbund e.V. veranstaltet immer am 29. Juni, also in einer Woche, den Aktionstag „Kollege Hund“. Und Der Bundesverband Bürohund e.V. (BVBH) ruft schon heute am 23. Juni 2017 zum „Bring-deinen-Hund-mit-zur-Arbeit“-Tag – kurz: Bürohundtag – auf.

Wieso das Ganze? Ganz einfach: Hunde sind Studien zufolge gut für das Arbeitsklima. Man munkelt, sie könnten sogar Burnout vorbeugen. Sowohl der Deutsche Tierschutzbund als auch der BVBH wollen die Idee vom Bürohund mit ihren Aktionstagen verbreiten.

Achtet dabei unbedingt auf die glückliche Hund-Mensch-Beziehung am Arbeitsplatz. Bitte kommt nicht unangekündigt mit dem vierbeinigen Kollegen ins Büro. Chef und Kollegen sollten informiert und einverstanden sein – was Haustiere am Arbeitsplatz angeht, sind die Beschäftigten in Deutschland zwiegespalten.

Auch auf Hundehaar-Allergiker im Team müsst Ihr unbedingt Rücksicht nehmen. Nicht zuletzt sollten nur gut sozialisierte Hunde mit zur Arbeit kommen, die mit der Situation auch zurechtkommen. Also solche „Kollegen“ wie mich!

Das ist übrigens mein Büro-Dress. Schlicht und hinreißend. Eleganz ist eben Charaktersache! Wuff!!

Passt gut auf Euch auf!

Euer Gaston von Wolke 9

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Die große Angst vor dem Vergessen

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Donnerstag ist Büchertag! Mal wieder. Heute geht es um ein ernstes Thema, das uns alle betreffen kann.

Demenzrisiko einfach wegessen – oder: Wie die Ernährung vor Alzheimer & Co. schützen kann.

Ich denke wir alle machen uns darüber Gedanken. Und klar, davor haben wir auch Angst. Gunter Sachs hat sich scheinbar aus diesem Gefühl heraus umgebracht. Andere nehmen ihr Schicksal an, warten ab, bis das große Vergessen, die Dunkelheit eintritt. Die Eltern einiger meiner Freunde sind betroffen. Ich bekomme es zum Glück nur am Rande mit. Bis jetzt.

Die große Angst vor dem Vergessen beschäftigt eine ganze Generation – das Schicksal „Alzheimer“ trifft Menschen vermeintlich wahllos. Dabei kristallisiert sich inzwischen immer deutlicher heraus: Lebensstilfaktoren haben Einfluss auf Entstehung und Verlauf dieser demenziellen Erkrankung.

Eine Tasse Kaffee zuviel, zu wenig Zucker im Blut – kleine Ernährungsänderungen, und schon werden viele Menschen fahrig, nervös und unkonzentriert. Trotzdem kümmert sich die Hirnforschung erstaunlich wenig um die Ernährung. Der Arzt Dr. Peter Heilmeyer und die Ökotrophologin Ulrike Gonder setzen genau hier an: Sie zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen optimaler Ernährung und langfristig guter Funktion unseres Denkorgans gerade im Hinblick auf die Alzheimer–Erkrankung. Die frohe Botschaft lautet: Jeder kann etwas gegen das Vergessen tun!

„Doch der Mensch lebt nicht vom Brot allein!“ – natürlich sind gesellschaftliche und intellektuelle Stimulanz sowie Bewegung eminent wichtig für die Hirnfunktion – die angemessene Nahrungsversorgung spielt aber ebenso eine entscheidende Rolle. Allerdings ist es nicht das Brot, das hier an erster Stelle steht. Klar ist: Brot ist es wohl kaum, das sich auf die dauerhafte geistige Klarheit auswirkt.

Hilfreich sind vielmehr kohlenhydratreduzierte Ernährungsweisen, wie die seit vielen Jahren bekannte LOGI-Methode: „LOGI plus Kokosnuss“ ist das Kurzrezept der Autoren – eine spezielle Low-Carb-Ernährung, kombiniert mit der positiven Eigenschaft des Kokosöls. Daraus entwerfen Peter Heilmeyer und Ulrike Gonder eine Lebensweise, die nach vielen ausgewerteten internationalen Studien und Erfahrungen in der Praxis Gesundheit und vor allem geistiges Wohlbefinden im Alter verspricht.

Konkrete Ernährungsempfehlungen, die den Spaß am Essen nicht mindern, versprechen deutliche Erfolge. Unterstützt von ausreichend Schlaf, maßvoller Bewegung und naturnahen Lichtverhältnissen lässt sich so die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, senken.

Dr. Peter Heilmeyer, Ulrike Gonder: Essen! Nicht! Vergessen!, 192 Seiten, 15,95 Euro

Wie geht es Euch damit? Habt Ihr Erfahrungen mit Alzheimer gemacht?

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