Top 5 – Die große Liebe zu sich selbst

5 Aussagen – 5 Übungen. Sicherlich können es auch mehr sein, aber auf diese hier kommt es an. Und sie sind recht einfach in der Umsetzung.

1.Sehe Dich selbst wie Deine beste Freundin/ Deinen besten Freund!

Die wichtigste Beziehung im Leben hast Du mit Dir selbst. Mach Dich also zu Deiner besten Freundin/zu Deinem besten Freund.

2. Sei stolz auf Dich und vergiss nicht, Dich zu loben.

Finde 5 Dinge an Dir, auf die Du stolz sein kannst. Helfen kann Dir dabei, was Du in der Vergangenheit bewältigt hast und was gar nicht so einfach war. Darauf kannst Du heute stolz sein.

3. 20 Minuten täglich für Dich.

Vergesse im Alltag nicht Dich selbst. Für alles hast Du Zeit, aber oft eben nicht für Dich selbst. Schenke Dir doch einfach in Zukunft mehr Zeit. 20 Minuten täglich wirst Du für Dich finden können. Lese in dieser Zeit in Deinen Lieblingsbuch, schreibe Tagebuch oder lege Dich hin und höre eine Entspannungs-CD. Du wirst sehen, dass es Dir nach den paar Minuten gut gehen wird. Deine Gedanken und vielleicht das Wirrwarr in Deinen Kopf haben sich strukturiert und es fällt Dir leichter, eine Entscheidung zu treffen. Denn Du hast Dich in einer sehr positiven Weise mit Dir selbst beschäftigt.

4. Spiegelübung – Klasse siehst Du aus!

„Wow, heute sehe ich wieder toll aus!“ Wann hast Du das das letzte Mal zu Dir selbst gesagt. Stelle Dich einmal am Tag vor den Spiegel und schaue Dich an. Gehe mit einem positiven Gefühl auf Dich und Dein Spiegelbild zu. Lass negative Gedanken außen vor. Betrachte Dich als etwas Einzigartiges und lerne, Dich zu lieben und Deinen Körper zu mögen. Sorge dafür, dass Du in diesen Momenten für Dich allein sein kannst.

5. Lass Kritik an Dir abprallen.

Kennst Du die Stimme in Deinem Kopf, die Dich ständig kritisiert? Wie kannst Du Deinen inneren Kritiker überwinden? Wenn er sich mal wieder zu Wort meldet, dann denke einfach „STOPP“!

Dieses Wort bringt Dich auf andere Gedanken. Dein innerer Kritiker wird Dich damit in Ruhe lassen. Und höre damit auf, Dich selbst zu kritisieren. Das ist wichtig. Lasse aber konstruktive Kritik zu. Denn die kann manchmal ganz gesund sein.

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3 Generationen von Frauen in Mittelamerika. Um sich selbst zu lieben ist auch die Unterstützung von Familie und Freunden wichtig.

Zitat von Charlie Chaplin, das er an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959 schrieb:

„Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man ‚Authentisch-Sein‘. Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif, noch der Mensch dazu bereit war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich, das nennt man Selbstachtung.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man Reife.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich Selbstachtung.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man Ehrlichkeit.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das ‚gesunden Egoismus‘, aber heute weiß ich, das ist Selbstliebe.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man Einfach-Sein.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, das ist das LEBEN!“

Ich freue mich auf Eure Kommentare zum Thema „sich selbst zu lieben“!

Tipp: Nach vier spannenden Terminen der Gesprächsreihe „Woran glauben?“ im März und April im Mainfrankentheater in Würzburg bildet der Fachvortrag des Psychologen Christoph Schalk über den Glauben an sich selbst am 15. Mai 2017, 19 Uhr, den Abschluss. Dabei geht es um Denkanstöße aus der psychologischen Forschung und Erfahrungen aus der langjährigen Coaching-Praxis des Experten.

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You only have yourself

Sabine und Gaston
„The most important relationship in your life is the relationship you have with yourself.“

Diane von Furstenberg

Because in the end, you only have yourself. Call it pessimistic or call it realistic … call it whatever you will.

But it is true. In the end, we only have ourselves when all of our worldly possessions and relationships are stripped away. But that’s not a bad thing! It’s just something we should aim to accept earlier in life – to prepare ourselves for the long and rough road ahead. Life was not made to be easy, seamless or plain. We’re put on this earth to make our lives as good as they can be, it is our decision what we do with the time that is given to us.

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„Embrace“ – Seinen Körper lieben lernen

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Wer ist schon mit seinem Aussehen immer zufrieden? Ich zumindest nicht. Foto: Nicola Mesken

Wer ist schon mit seinem Körper zufrieden? Ich nicht! Zumindest nicht uneingeschränkt. Ich denke, es geht vielen von uns so. Besonders uns Frauen. Der Bauchspeck, die neue Falte, die Schlupflieder, die Krampfadern und die kräftigen Oberarme. Hmmm! So ist es halt mal. Nein, so ist es nicht.

Unser Körper ist unsere Heimat. Punktum. Das ist mir bewusst geworden. Und dass wir nur diesen einen Körper haben, dem wir zumindest ein bisschen Liebe und Aufmerksamkeit schenken sollten.

Woher ich nun diese Erkenntnisse ziehe? In der Tat, es war ein Film, den ich mir gestern angesehen habe. Im Kino. In einem gut gefüllten Saal, die meisten Zuschauer waren Frauen.

Gehört habe ich schon länger von „Embrace. Du bist schön.“ Es ist das sehr ehrgeizige Projekt der Australierin Taryn Brumfitt, die ein „Vorher-Nachher-Foto“ von sich auf Facebook postete und damit die Lawine ins Rollen brachte. Denn ihr „Vorher-Foto“ war augenscheinlich schmeichelnder als ihr „Nachher-Foto“. Doch was brachte das alles, wenn ihr Weg zum Vorher-Foto ein sehr schmerzhafter war, der ihr jegliches Glücksgefühl raubte.

Daraus ist nun ein beeindruckender Dokumentarfilm geworden, der nicht nur Taryns Geschichte erzählt, sondern die vieler Frauen auf unserer Welt. Taryn ist für ihre Interviews und Dokumentationen um die Welt gereist. Und sie hat viele Frauen kennengelernt. Frauen, die verzweifelt waren und wieder Zuversicht und Hoffnung gefunden haben. Oder auch nicht.

Es sind bewegende Zeugnisse, die über die Kinoleinwand hinweg direkt in unser Herz gelangen. Uns zum Nachdenken anregen. Eine Frau, die wegen eines Gen-Defektes beeinträchtigt ist und sich umbringen wollte, macht eine bewegende Aussage:

„Als es soweit war und ich mich umbringen wollte, dachte ich noch einmal nach: Warum sollte ich nicht die negativen Gedanken, die mich und meinen Körper betreffen, in positive umwandeln. Warum nicht?“

Und heute ist sie mit ihrer „Besonderheit“ zu einem gefragten Model geworden. Ein Model, das auf Einschränkungen und Behinderungen aufmerksam macht. Im positiven Sinne. Denn genau davon erzählt dieser Film. Von den scheinbar Benachteiligten in unserer Gesellschaft, die es geschafft haben, zu sich selbst und ihren Körper zurückzufinden. Und ganz wichtig: Zu ihm stehen. Was durchaus nicht leicht ist. Aber einen Versuch wert. Denn das kann jeder schaffen: Sich annehmen und lieben lernen.

Schaut Euch diesen Film an. Er ist so wichtig.

Hier geht’s zum Trailer.

Heute abend (12. Mai 2017, ab 19 Uhr) gibt es dazu eine Live-Diskussion auf Facebook.
Mit dabei Schauspielerin Nora Tschirner, die Executive Producerin des Films.

Und weil es doch Nachfragen gab. Hier könnt Ihr den Film bestellen. Denn er lief tatsächlich nur an einem Tag. Schätzungsweise morgen habt Ihr dann die DVD rechtzeitig zum Wochenende.

Wer von Euch hat den Film auch gesehen? Berichtet doch mal, wie er oder die Diskussion Euch beeinflusst hat! Ich freue mich auf Eure Beiträge.

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Kleiner Vogel mit großer Lebensfreude

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„Penguin und Sam wurden unzertrennlich. Immer schaute einer nach dem anderen.“

Wieder mal ist Donnerstag, und es ist an der Zeit, Euch ein weiteres meiner Lieblingsbücher vorzustellen. Ehrlich gesagt, ich habe es an einem regnerischen Nachmittag in einem Rutsch durchgelesen. Es geht dabei um die bewegende Geschichte eines jungen, aus dem Nest gefallenen Vogels, der ein ganz großes Wunder vollbringt. Denn er gibt einer Familie aus dem australischen Newport die Lebensfreude zurück. Einfach so. Durch seine Gegenwart, durch seine Hingabe und durch seine Streiche.

Nach dem Sturz von Mutter Sam von einem morschen Geländer während eines Familienurlaubs in Thailand ist nichts mehr so wie es war. Für Ehemann Cameron und die beiden Kinder bricht eine Welt zusammen. Und Sam kann und will nach zahlreichen Krankenhausaufenthalten nicht mehr leben. Ihr fehlen schlichtweg Mut, Hoffnung und Zuversicht.

Und genau dann kommt Penguin. Dieser kleine zerzauste Vogel …

Mehr möchte ich Euch nicht verraten, denn allein schon die zauberhaften Bilder und rührenden Texte sind ein Fest für die Sinne. Es lohnt sich, ein wenig Zeit zu investieren. Fürs Lesen. Fürs Betrachten.

Vielleicht sogar an diesem Wochenende? Beim Familienausflug, Picknick oder beim Faulenzen auf der Couch! Und das Neueste, was ich gehört habe: Das Buch soll verfilmt werden!

Cameron Bloom, Bradley Trevor Greive: Penguin Bloom, 208 Seiten, 19,99 Euro.

Hier könnt Ihr das Buch bestellen! Rechtzeitig habt Ihr es spätestens am Samstag!
Penguin Bloom als Wandkalender 2018 hier!
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Ein paar Sätze zu Sams Ehemann und Fotografen Cameron Bloom und dem Autor Bradley Trevor Greive:

Cameron begann seine Karriere mit 16 Jahren als Surf-Fotograf an den Stränden Sydneys. Als Fotograf reiste er mit seiner Familie durch die ganze Welt. Seine Arbeiten wurden in internationalen Zeitschriften wie Harper’s Bazaar, Vogue und dem Gourmet Traveller veröffentlicht. Penguin Bloom ist sein erstes Buch.

Bradley, 1970 in Tasmanien geboren, wurde mit „The Blue Day Book“ zum internationalen Bestsellerautor. Seine Bücher sind in 115 Ländern erschienen und verkauften sich bisher über 25 Millionen Mal. Für seinen außergewöhnlichen Beitrag zur Literatur und zum Naturschutz wurde ihm im Jahr 2014 der Order of Australia verliehen.

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Der Mut einer Frau

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„Ich werde zeigen, was eine Frau kann.
Sie werden den Mut Cäsars in der Seele einer Frau finden.“

Artemisia Gentileschi (1593 – 1653)

Artemisia Gentileschi ist die erste professionelle Malerin, die in der Kunstgeschichte Erwähnung findet. Ihre Bilder entstanden unter den Einfluss Caravaggios. Ihr bekanntestes Bild ist zweifelsohne „Judith enthauptet Holofernes“, ein biblisches Motiv, das sie mit ungewöhnlicher Brutalität darstellte. Die besondere Vorliebe für das Motiv der „Rächerinnen“ schrieb man gemeinhin ihrer frühen Erfahrung als Vergewaltigungsopfer zu, die ihr gesamtes Leben überschattete.

Zum Foto: Das Bild zeigt meine Großmutter mit ihren Brüdern. Es ist anno 1920 entstanden. Der Fotograf ist unbekannt.

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Die Perle im Sachsenland

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Bad Schandau ist der ideale Ausgangspunkt, wenn Ihr die Sächsische Schweiz entdecken wollt. Und nach Dresden dauert es mit dem Auto auch nur eine Stunde, was ideal für einen Tages-, oder auch für einen Nachtausflug ist, falls Ihr Lust auf eine Aufführung in der weltberühmten Semperoper habt.

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Bad Schandau liegt sehr schön direkt an der Elbe. Umgeben von bizarren Felsriffen, urwüchsigen Wäldern und tief eingeschnittenen Wildbächen liegt das Städtchen inmitten der Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz. Erleben könnt Ihr hier noch wahre Abenteuer, egal ob ganz klassisch zu Fuß auf den vielen Wanderwegen, mit dem Rad auf dem Elberadweg, zu Wasser mit dem Kanu auf der Elbe oder gar am Fels beim Klettern im Schrammsteingebiet. Dazu vermittelt Bad Schandau Nostalgikern immer noch ein wenig Ost-Gefühl. Mit seiner direkten Lage am Nationalpark ist das Städtchen ein idealer Ausgangspunkt für Euren Aktivurlaub.

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Von Bad Schandau aus haben wir Wanderungen auf den Pfaffenstein, hinauf zur historischen Felsenfestung Königstein und zum Luther-Denkmal, Luchs-Gehege (was meiner Ansicht nach zu klein ist) und den Sendig-Holzvillen hoch über Bad Schandau unternommen. Hier nicht vergessen, mit dem modernen Aufzug, dessen Anlage bereits über 100 Jahre besteht, hinaufzufahren.

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Zum Luther-Denkmal möchte ich Euch gerne eine kleine Anekdote erzählen:

Einst standen vor dem Denkmal 3 geschätzte Luther-Eichen, die extra von der Wartburg Anfang des 19. Jahrhunderts nach Bad Schandau transportiert wurden. Und warum steht heute nur noch ein Baum? Des Rätsels Lösung: Eine ging gleich nach kurzer Zeit ein. Im Herbst 2011 fällten Waldarbeiter irrtümlich bei Pflegearbeiten die kleinere der beiden verbliebenen Eichen, da sowohl die Stadtverwaltung Bad Schandau als auch die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz nur von einer Luther-Eiche Kenntnis hatten. 😉 (Da muss jetzt ein Smiley hin!)

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Habt Ihr noch den einen oder anderen Tipp für die Sächsische Schweiz?
 

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Ein Felsenpool der besonderen Art

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Wie Ihr bestimmt schon wisst: Ich liebe Swimming Pools. Und bin dabei immer auf der Suche nach dem ganz Besonderen. Während meines Sabbaticals war ich in der Südsee und habe auf Tonga einen Felsenpool entdeckt, der ins Meer hineinragt. Das Schwimmbecken wird mit Meerwasser gespeist, ganz automatisch bei hohem Wellengang. Location: Liku’alofa bei Kanokupolu.

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Ich war darin schwimmen, und es war ein ganz besonderes Gefühl. Man weiß ja schließlich nie, was da so herein schwappen kann. Ich genoss es. Als ich ein paar Tage später wieder hinfuhr (dazu musste ich mit dem Leihwagen von meinem Domizil aus fast die ganze Insel umrunden), um zu baden, war es unmöglich. Die See war derart rau und hatte einen hohen Wellengang, so dass ich es lieber bleiben ließ. Da ging es dann nicht mehr darum, dass etwas herein schwappen, sondern dass ich selbst heraus schwappen könnte! Und dazu hatte ich keine allzu große Lust! In einem unberechenbaren Meer wegzutreiben – Nein, Danke!

Aber seht Euch mal diese Fotos an! Ist der Ort nicht berauschend?

Durch ihn habe ich Lust auf die Südsee bekommen: Paul Theroux. Sein Buch hat mich schon vor langer Zeit begeistert. Lesetipp hier!

Immer im Gepäck: Ein Badeanzug von Speedo. Klassisch schwarz, schlanker Schnitt, platzsparend im Reisegepäck. Dazu ein großes Mikrofaser-Handtuch, welches man auch als Badetuch verwenden kann. Schnell trocknend und bequem.

Nicht zu vergessen: Der klassische Reiseführer zu den Inseln, die im Paradies liegen. Tonga im Lonely Planet auf englisch und DuMont mit der Südsee und Tonga auf deutsch.

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Sächsische Schweiz: Balsam für Körper und Geist

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„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen: Denn das Glück ist immer da.“

Johann Wolfgang von Goethe

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Auf meinem Weg in die Sächsische Schweiz kommt mir Goethes Gedicht „Erinnerungen“ in den Sinn. Ich wohne für zwei Nächte im Parkhotel in Bad Schandau. Ich habe nicht viel Zeit, aber zum Reinschnuppern und Wandern reicht es. Schließlich möchte ich noch mal wiederkommen.

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In die Epoche der Romantik fiel die Entdeckung des Elbsandsteingebirges mit seinen beiden Teilen Sächsische Schweiz und Böhmische Schweiz als Reiseziel. Die Romantiker fanden hier das große mystische Naturer­lebnis, nach dem sie sich sehnten. Warum schreibe ich das? Diese bis heute eigentümliche Felsenwelt berührt immer noch durch ihre geheimnisvolle Schönheit. Und genau darum wollte ich mir das einmal mit eigenen Augen ansehen.

Das Elbsandsteingebirge im Osten Deutschlands unweit von Dresden gehört zu den geologisch vielfältigsten Landschaften der Erde.  Das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz ist die Barbarine, eine 43 Meter hohe freistehende Felsnagel. Die Sage deutet den Fels als ungehorsame Jungfrau, die durch den Fluch der Mutter in Stein verwandelt wurde.

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Ich entscheide mich für eine Wanderung auf den Pfaffenstein mit der Barbarine und später für die Besichtigung der historischen Festungsanlage Königstein. 1852 wird die erste Sommerwirtschaft auf dem Pfaffenstein errichtet, jedoch bald wieder abgerissen, weil der Wirt den Geldfälscher F. E. Goldschmidt versteckt und zu seinem Tun angeregt hat. 1891 schließlich wird der Bau eines massiven Gasthauses begonnen und 1904 wird ein Aussichtsturm errichtet.

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Königstein im Nachbarort ist eine der größten Bergfestungen in Europa und liegt auf dem gleichnamigen Tafelberg oberhalb des Ortes Königstein.

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Das 9,5 Hektar große Felsplateau, das nach Scherbenfunden schon in der Bronzezeit 1100 v. Chr. besiedelt war, erhebt sich 240 Meter über der Elbe und zeugt mit über 50 teilweise 400 Jahre alten Bauten vom militärischen und zivilen Leben auf der Festung. Der Wallgang der Festung ist 1.800 Meter lang und hat bis zu 42 Meter hohe Mauern und Sandstein-Steilwände.

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Die wohl älteste schriftliche Erwähnung einer Burg auf dem Königstein findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1233.

Die Muße kommt bei all den Besichtigungen zwar etwas kurz, aber trotzdem kann ich in der Natur auftanken. War früher das Erholen nicht viel einfacher? Man legte sich unter einen Apfelbaum und ließ die Gedanken mit den Wolken ziehen. Körper und Geist kamen dabei zur Ruhe. Und gut war es.

Heute dagegen fordern die Informationsschnipsel aus unserer digitalen Welt unsere Aufmerksamkeit. Und das Erholen fällt viel zu oft aus. So geht es auch mir. Umso wichtiger sind für mich und irgendwie für uns alle auch mal Zeiten des Nichtstuns. Ich ziehe vor, sie in schöner Natur zu verbringen. Hier nun ein paar Impressionen von meinen Wanderungen. Vielleicht bekommt Ihr dadurch Lust auf diesen Teil der Welt, der für uns in Deutschland doch so nah und gleichzeitig auch so fern ist.

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Lukullus in der Sächsischen Schweiz

Das kulinarische Markenzeichen der Sächsischen Schweiz ist der Krautwickel. Den gibt es auch fleischlos im Romantikhotel Deutsches Haus in Pirna. Neben dem klassischen Krautwickel mit Schweinehackfleisch hier nun die vegetarische Variante: Statt Fleisch kommen Rübchen und Kohlrabi hinein. Umgarnt wird der Weißkohlwickel von einer deftigen Tomaten-Zwiebel-Soße. Und je nach Saison wird der Wickel auch schon mal mit Spargel und Hartkäse oder mit einer Zanderhackmasse gefüllt.
Na, dann mal Guten Appetit!

Empfehlung Reiseführer hier!

Habt Ihr noch weitere Tipps für einen Aufenthalt in der Sächsischen Schweiz? 

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Neuseelands Südinsel mit dem Auto

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Faszinierend sind sie beide: Neuseelands Nord- und Südinsel. Hier nun ein kurzer Abstecher auf die Südinsel.

Länge der Südinsel von Nord nach Süd

Wollt Ihr die Südinsel auf der Staatsstraße SH1 von Nord nach Süd durchqueren, müsst Ihr mit einer Fahrtzeit von rund 15 Stunden rechnen. Insgesamt sind es fast 1.100 Kilometer. Wir haben das alles in Etappen unternommen.

Route Südinsel

Picton –ChristchurchOamaru – Dunedin – Invercargill – Bluff – Stewart Island – Queenstown – Lake Tekapo – Haast – Fox Gletscher – Franz Josef-Gletscher – Greymouth – Pancake Rocks and Blowholes – Takata – Farewell Spit – Nelson – Picton (Fährhafen)

Fähre von der Süd- zur Nordinsel

Fährhafen ist Picton. Überfahrt durch den malerischen Marlborough Sound und durch die Cook-Straße.

Fakten zur Südinsel

Sie umfasst 150.437 Quadratkilometer und hat eine Bevölkerung von nur etwas über einer Million Menschen. Man hat also wirklich viel Platz zum Leben!

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Macau – a world beyond imagination

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Once I have been in Macau 20 years ago. It was at the time when I lived in Hong Kong and it was just a weekend trip together with a friend. Now I came back and, of course, I planned again a visit to the former Portuguese colony. My memories were different from that what I saw now. Especially what made me laugh were the endless chain of buyers who explored the shops and malls with suitcases. Yes, no shopping bags but suitcases.

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Macau, a tiny region on the southern coast of China, was one of the first Asian settlements to be forced into the yoke of European colonization and the last to shed it, achieving independence from Portugal in 1999, 2 years after the same happened to Hong Kong from Great Britain. As with Hong Kong, Macau is a special administrative region of China now and enjoys a certain laissez-faire and capitalist-friendly approach. The Turbo ferry ride from Hong Kong across the Pearl River was reasonably quick and comfortable. Ferries leave from various spots in Hong Kong regularly.

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I wanted to see as much as I could and went on the Hop on/Hop off Sightseeing Bus which I left for various stops. Macau is divided into 3 sections: the Peninsula and the islands of Coloane and Taipa. First what I saw was the prestigious Venetian Macau made out of steel and glass. Opened in 2007, it is home to one of the largest casinos on earth. By the way, in 2014 eight of the 10 biggest casinos in the world have been in Macau.

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Owing to its colonial past, Macau with its cobblestone streets, old Catholic churches and narrow alleyways, has an almost European feel, along with an interesting local cuisine that dominates Portuguese and Chinese flavors.

Concerning currency: The Macanese Pataca and the Hong Kong Dollar are separate currencies. Change will sometimes come in Patacas, sometimes in Hong Kong Dollars. A Dollar has a bit more value than a Pataca.

In the old town I walked down to Senado Square with beautiful old yellow and pink pastel buildings. The historic square is paved with small tiles. And I enjoyed some egg tarts, the typical sweets of Macau. It reminds me of the Portuguese Pastel de Nata, creamy custard with a pleasantly caramelized top on it.

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Catholic influence is still very much present: For example at St. Dominic’s Church, a beautifully restored custard-colored 16th-century building. Or the Ruins of St. Paul, a stone façade with lots of steps to walk up that is one of the few remaining pieces of a centuries-old complex. Macau was fun. You can easily do it as a day trip from Hong Kong. But think about to get up early enough to stroll around in Macau enjoying the special atmosphere. For sure, you will be very tired in the evening!

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