Coromandel Peninsula: Der Weg ins Paradies

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Schon mal was vom New Chum’s Beach gehört? Nein? Ich auch nicht! Zumindest nicht bis vor wenigen Tagen. Er wird als einer der weltweit besten Strände gelistet. Aha!

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Und ich bin ganz in der Nähe: Auf der Coromandel Peninsula in Neuseeland. Auf der Nordinsel und nur etwa 3 Autostunden von Auckland entfernt.

Und solltet Ihr mal auf Coromandel sein, dann nichts wie hin. Einfach den State Highway 25 entlangfahren bis Whangapoua. Dort das Auto parken und rund 3 Kilometer über den Strand und durch tropischen Busch laufen.

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Hört sich schlimmer an, als es ist. Für mich war es eine tolle Wanderung mit einem faszinierenden Ende. Denn auf einmal lichtet sich der Wald und man blickt auf einen fast unberührten Strand. Ein richtiges Bilderbuchmärchen.

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Und nachdem es doch nicht ganz so leicht ist, das Paradies zu erreichen, ist es auch fast menschenleer. Ich habe an dem langen Strand vielleicht gerade mal 5 Leute entdeckt!

Also: Falls Ihr mal im Norden Neuseelands Urlaub macht, dann nichts wie hin.
Und ein Filmchen – ja, sl4lifestyle hat nun einen eigenen You Tube-Kanal (!!) – habe ich Euch auch mitgebracht. Hier!

Und nun wünsche ich Euch ein bisschen Fernweh beim Angucken! Nur ein ganz kleines bisschen!

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Whale and Dolphin watching

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We approach the harbour front of Thesen Island at Knysna, Garden Route. Here it is: Ocean Odyssey. What does it mean? Their slogan: A whale of an adventure.

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We are curious: A bunch of people, getting windproof jackets and a life jacket. I am one of them. With a speed boat we are heading towards The heads, the landmark of Knysna and beyond into the magic blue of the ocean. We are still along the coast. The first dolphins are swimming by. They greet us with big jumps and joyful play. Two girls are the first who are indicating the air fountain further out in the Ocean. A whale!

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„It is a Southern Right whale“, says the Skipper. He drives the boat out there. Allowed is an approach of up to 50 meters. Indeed, the area of navigation runs parallel with the migration route favoured by Humpback and Southern Right whales. From May to December they are regularly sighted. We get him. The whale! Wow!

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Info: Insider Tour South Africa

This trip was kindly arranged by Ocean Odyssee – however the thoughts are my own.

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Die Maoris: Der Vertrag von Waitangi

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Ich habe Waitangi besucht, dem Ort, an dem die Gründung Neuseelands seinen Anfang nahm.

Doch woher kamen die Maori, die Ureinwohner Neuseelands? Von den Inseln Polynesiens? War es Zufall, der sie auf der Inselgruppe im Südwestpazifik landen ließ?

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Es ranken sich viele Mythen um ihre Ankunft. Eine davon erzählt von Kupe, dem Seefahrer. Er segelte um die Inseln herum und ließ schließlich einen Teil seiner Familie zurück, damit sie die ersten Bewohner des Landes würden. Und auf Kupes Tochter soll auch der Maori-Name Aotearoa („Land der langen weißen Wolke“) zurückgehen. “He ao! He ao!“ – „Eine Wolke! Eine Wolke!“, soll sie bei der Ankunft gerufen haben.

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Wissenschaftlich gesichert ist nur, dass die Maori Neuseeland zwischen dem achten und dem 14. Jahrhundert besiedelten. Wahrscheinlich kamen sie von den Inseln der Südsee. Die Ankömmlinge fanden ein Land vor, das genug Raum zum Siedeln bot. Sie lebten in kleinen Familiengruppen („Whanau“) zusammen, wie sie es aus ihrer Heimat gewohnt waren. Aus diesen wurden im Laufe der Zeit größere Einheiten, die „Hapu“, die die soziale Grundstruktur der Maori-Gesellschaft bildeten.

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Dass jedoch auch das Aufeinandertreffen mit Fremden Probleme mit sich bringen würde, war abzusehen. 1642 war der niederländische Seefahrer Abel Tasman der erste Europäer, der neuseeländischen Boden betrat. Der Engländer James Cook bereiste und kartografierte im Jahr 1769 die Nord- und Südinsel und beschrieb die dort lebenden Menschen als „intelligent und verwegen“.

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Anfang des 19. Jahrhunderts kamen immer mehr europäische Siedler nach Neuseeland – vor allem Briten. Die Maori standen ihnen aufgeschlossen gegenüber, denn sie lernten nützliche Gegenstände kennen.

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Doch die europäische Besiedlung Neuseelands hatte auch gravierende Nachteile für die Maori: Die Neuankömmlinge schleppten Krankheiten ein, gegen die die Ureinwohner keine Abwehrkräfte besaßen und an denen sie in großer Zahl starben,wie an Grippe oder Masern.

Darüber hinaus bekamen die kriegerischen Auseinandersetzungen der Maori untereinander völlig andere Dimensionen, weil sie nun die von den Europäern mitgebrachten Gewehre einsetzen konnten. Schätzungsweise ging die Zahl der Maori in dieser Zeit um mindestens zehn Prozent zurück. Insgesamt machte sich mehr und mehr Gesetzlosigkeit im Land breit – worauf die britische Krone im Jahr 1840 reagierte: Sie sandte einen Gouverneur nach Neuseeland, und am 6. Februar wurde der Inselstaat durch den Vertrag von Waitangi zu einer britischen Kolonie. Er gilt als das Gründungsdokument Neuseelands.

Reisetipp: Das Museum von Waitangi, Bay of Islands

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Leaving legacy

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„My way of leaving legacy is conservation work, giving something back to this world when I die one day.”

Brendon Strydom, Ranger, Gondwana Game Reserve

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Kurz nachgebellt: 19.1.2016 – 19.1.2017

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19.01.2017: Heute. Gaston. Ein Jahr. Als ob es gestern war. Immer noch gegenwärtig. So sehr.

His name was Gaston. He left us on this day one year ago, January 19, 2016.

Wish you all the best. We love you, Gaston.

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Tropical flower – Frangipani

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Lilawadee, also known as Frangipani or Plumeria, grows on a round domed tree. Clusters of tubular pinwheel-shaped flowers with five petals accompany the shiny green leaves. The flower blooms are often white with yellow accents, but they also appear in red, yellow, pink and multiple colors.

Those flowers belong to my favorite when I am in the tropics.

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Haere Mai – Willkommen in Neuseeland!

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„Das Land ist eine Mutter, die niemals stirbt.“

Maori-Sprichwort

Ich freue mich auf neue Erlebnisse, interessante Menschen, auf die Maori-Kultur und einzigartige Landschaften. Und das alles am Ende der Welt! Oder ist es der Beginn? Wie auch immer – ist egal!

Ich freue mich, wenn Ihr mich ein Stückweit begleitet. Ein paar Fotos, ein paar Texte und wie immer, mal auf deutsch, mal auf englisch. Damit alle meine Leserinnen und Leser etwas davon haben! Die Reise durch Aotearoa, das Land der langen weißen Wolke, wird bestimmt spannend. Und herzlich! Davon bin ich überzeugt.

Haere Mai!

 

 

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A conscious silence

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„I smiled at him and turned to gaze out the little window at the moon again, intensely aware of the side of his body so warm against mine as we lay together in a conscious silence.
Very nice, he said after a while. Very nice, he repeated.
What is? I asked, turning to him, though I knew.
Everything, he said.
And it was true.“

Cheryl Strayed

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Samahita Retreat: Sopanat

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„We have a lot of thoughts constantly in our minds. Work, stress, daily life issues. With meditation you can release one by one. But you have to learn how to apply it. In our Buddhist world it is very important. You can even meditate when you are at work or when you meet people. For me meditation is essential. It gives me personal strength and a good feeling.“

Sopanat, Fitness and Meditation Instructor. Originally he is from the island of Ko Phangan.

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Lanta Animal Welfare: Ein Herz für Tiere

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(see English version below)

Sie hat es geschafft. Die Norwegerin Junie Kovacs kennt fast jeder auf der Insel Ko Lanta. Seit 2005 widmet sie sich hier dem Tierschutz. Als Touristin kam sie einst in den Süden Thailands und traf wie so häufig im Land auf verwahrloste, kranke und dem Tod geweihte Hunde und Katzen. Sie sah ihre Todeskrämpfe, wenn sie vergiftet wurden, oder sie ihr Futter mit Fischhaken gespickt herunterschlangen, um danach elendig zugrunde zu gehen. Sie erinnert sich an die toten Hunde am Strand am frühen Morgen, denen man sich durch Ertränken entledigt hatte.

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Sie verkaufte ihr Hab und Gut in Norwegen und zog auf die Insel im Golf von Krabi. Im Gepäck: Entschlossenheit und ehrgeizige Pläne, das Tierleid vor Ort einzudämmen. Das war der Beginn von Lanta Animal Welfare (LAW) im Jahr 2005, einer dieser Plätze auf unserer Welt, den es einfach geben muss, wenn man Tiere liebt und unterstützen möchte. Doch nicht nur das: Junie Kovacs eröffnete ihre eigene Kochschule Time for Lime, mit deren Erlösen sie auch das Tierheim unterstützen konnte.

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Das Engagement der Tierschützerin hatte sich schnell herumgesprochen, sowohl bei den Einheimischen wie auch bei den Touristen. Die lokale Bevölkerung bringt ihre Hunde und Katzen vorbei, sie werden gegen eine Spende oder auch gratis sterilisiert und wieder zurückgegeben. Die, die keine Heimat haben, die verletzten, kranken oder durch Unfälle gelähmten Tiere bleiben und werden mit Medikamenten und Physiotherapie aufgepäppelt.

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Und dann sind die, die zu jung sind, um sie auf die Straße zurückzubringen, dort, wo man sie aufgelesen hat. Viele bleiben, manche für immer, doch ein erstaunlich großer Teil der Tiere wird adoptiert: Lokal und auch international. Die Bildergalerie verrät es: Pepsi und Russin haben in Schweden ein neues Zuhause gefunden, Guy und Noodle in Kanada, Jack in England, Saam in den USA. Man erkennt die adoptionswilligen Hunde vor Ort an dem gelben Halsband mit der Aufschrift „Please adopt me!“ Und es gelingt. Häufig sogar. Denn das Tierheim unterstützt das Procedere der Ausreise. So schwer ist es gar nicht. Man muss es eben nur wollen!

Seitdem Trip Advisor Lanta Animal Welfare empfiehlt, finden täglich zur vollen Stunde Touren durch das Tierheim statt. Wer möchte, darf die Tiere streicheln oder mit ihnen Gassi gehen. Darüber freuen sich die Vierbeiner nämlich am meisten und natürlich über unendlich viele Streicheleinheiten.

Junge Freiwillige aus aller Welt arbeiten hier für Monate bei der Tierschutzarbeit mit und erzählen den Besuchern, dass die Sterilisierung von Straßentieren die Hauptaufgabe ist und auch die Impfungen gegen Tollwut, denn die Insel ist seit 17 Jahren tollwutfrei und soll es auch bleiben. Dank dem ehrgeizigen Engagement sind fast 90 Prozent der Straßentiere auf Ko Lanta sterilisiert, genauer wurden seit Eröffnung an insgesamt 15.000 Tieren der Eingriff durchgeführt.

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Im Moment (Stand Januar 2016) leben 50 Katzen und 40 Hunde im Tierheim. Alle Katzen können sofort zur Adoption abgegeben werden. Eine junge Helferin aus Kanada erzählt, dass sich jeden Abend um halb sechs wie auf Kommando alle Katzen zum Fressen versammeln. Während sie sich tagsüber in der für sie zugeteilten Absperrung tummeln können, schlafen sie nachts im „Katzenhaus“.

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Und eine deutsche Freiwillige berichtet, dass sich die Nachtwache jeden Tag einen Hund aussuchen darf, der dann bei ihr oder bei ihm mit im Aufenthaltsraum wachen darf und ganz viel Streicheleinheiten bekommt.

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Ist doch klasse, mit wie viel Herzblut ein Tierheim unterstützt werden kann. Man muss es nur wollen!

www.lantaanimalwelfare.com

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Help local animals at Lanta Animal Welfare (LAW)

thumb_p1020245_1024Rated on Trip Advisor as the Number 1 Thing to do on Ko Lanta, an island in Southern Thailand, Lanta Animal Welfare (LAW) is a non-profit organization working to relieve the suffering of local animals through sterilization, vaccination and medical care.

The rescue center is open daily to visitors who can tour the facilities and meet the animals. Whether you are interested in taking a dog for a stroll on the beach (some of the dogs love to swim) or are happier cuddling one of the many affectionate cats and doggies, LAW is the place where you can get your furry fix while contributing to a worthwhile cause.

www.lantaanimalwelfare.com

LAW started once with the Thai Cooking School Time for Lime. Read the incredible story!

Siehe auch Tierschutz auf Ko Samui. Hier!

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