Mein treuer Begleiter von damals …

OLYMPUS DIGITAL CAMERAGestern fand ich ihn wieder. In den Untiefen meines Wandschrankes. Das grüne Ungetüm mit den vielen aufgenähten Stickern ferner Urlaubsziele: Granada, Kufstein, Bordeaux, Portugal, Formentera, Paris. Wie viele lange Abende saß ich doch mit der Nähnadel in der Hand da und bearbeitete den festen Tuchstoff. Ich erinnere mich auch daran, wie oft ich mir dabei in den Finger stach.

Und nun, ganz plötzlich, halte ich ihn wieder in den Händen: Meinen Seesack! Den mit den vielen bunten Abzeichen. Um abzuhauen? Nein, um die Erinnerungen zu bewahren. An früher! Ich denke an die mondlosen Nächte auf den Campingplätzen zurück; der Seesack irgendwo ganz hinten im Zelt verstaut. An die Morgen, an denen ich diesen Sack verfluchte, weil die Unterwäsche und die Seife ganz unten verstaut waren.

Aber missen mochte ich ihn trotzdem keinen Moment! Ich fühlte mich immer so wunderbar, wenn ich ihn mir lässig über die Schulter warf, mal mehr, mal weniger ausgebeult. Weil es dann immer auch losging, in die Ferne, ins Unbekannte. Früher mit einer bunten Jugendgruppe von der Kirchengemeinde oder als Halbstarke mit dem CVJM, später dann auch schon mal allein oder mit einer Freundin auf Städtereise. Wenn er nur erzählen könnte …

Die trägen, heißen Sommer meiner Kindheit und Jugend, sie werden nie zurückkehren. Was bleibt, ist die Erinnerung, so lebhaft und intensiv, als könnte man alles noch einmal erleben, als wäre alles zum Greifen nah. Ein Versprechen, das sich nie mehr einlösen lässt.

Danke, Seesack! Für die Momente der Erinnerung …

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Road Trip im Herbst

OLYMPUS DIGITAL CAMERAIch sehe meine Freundin nicht allzu oft, aber diesmal haben wir uns für unser Treffen etwas Besonderes überlegt: Einen Road Trip mit ihrem Vintage-Jaguar durch Oberfranken. Hinzu kam, dass es ein schöner sonniger Herbsttag war.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.

Eduard Mörike
(1827, Erstdruck 1828)

 

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Those summer nights

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„Now we are here, lighting cigarettes, hand in hand, time is a threat. I know that you won’t stay another night. Will I see you again, maybe I might.
They never fade, those summer nights.“

Audrey Stieglitz

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Kurz nachgebellt: Tierversuche

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Ts, Ts, Ts – Tierversuche …  Ein No Go!

Hallo, Ihr Lieben,

etwa drei Millionen Tiere werden in Deutschland jedes Jahr in Tierversuchen missbraucht – diese Zahl präsentiert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft offiziell auf seiner Website. Allerdings erfasst das Ministerium weder „überschüssige“ Tiere aus der so genannten Vorratshaltung noch Tiere, die nicht den Versuchskriterien entsprechen und vorab getötet werden, oder wirbellose Tiere wie etwa Insekten. Die Dunkelziffer wird daher mindestens doppelt so hoch geschätzt und man kann davon ausgehen, dass vermutlich über sechs Millionen Tiere für und in deutschen Laboren gezüchtet, gequält und getötet werden.

Ergebnisse aus Tierversuchen sind nicht auf den Menschen übertragbar. Die „Wissenschaftler“ in den Tierversuchslaboren wissen, dass Zyankali (Kaliumsalz der Blausäure) für den Menschen tödlich ist, Schafe, Kröten und andere Tiere dieses Gift jedoch in großen Mengen vertragen; dass Insulin in der Humanmedizin eingesetzt wird, bei Hühnern, Kaninchen und Mäusen aber zu Missbildungen führt. Die „Forscher“ wissen auch, dass Mäuse eine Million Mal mehr Bakterien aufnehmen können als der Mensch, bevor sie eine Blutvergiftung erleiden. Obwohl 92 Prozent aller an Tieren getesteten Medikamente beim Menschen versagen, wird aus reinen Profitgründen jedoch weiter an Tierversuchen festgehalten.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bedient sich für ihre Tierversuche jedes Jahr mit mindestens 2,7 Milliarden Euro aus dem deutschen Steuertopf – der tierversuchsfreien Forschung stehen dagegen nur etwa 4 Millionen Euro zur Verfügung. In Deutschland ergibt sich daraus ein milliardenschwerer Umsatz für Labore, die Tierversuche durchführen.

Wehren wir uns! Tun wir etwas dagegen! Reden wir darüber! Jetzt!

Euer Gaston.

Quelle: PETA

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Sister Love

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Thanks to the sisters Eliana and Elena from Rome for posing for my picture.

„I think my sister is one of the funniest people I know.
I’m just really glad she’s my sister and not someone else’s.“

Edie Campbell, It-Model from Great Britain

 

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Die Ebene von Paestum

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Der Segeltörn war zu Ende, und ich wollte ein wenig Kultur. Paestum. Warum nicht? Das lag ganz in der Nähe unseres Ausschiffungshafens Akropoli. Ich las ein wenig über diese archäologische Stätte und war angetan. Breite Alleen, riesige Tempel und eine sehr interessante Geschichte. Genau das war es, worauf ich Lust hatte! Nun möchte ich Euch den Ort kurz vorstellen, damit Euch die Fotos zumindest ein bisschen vertraut werden.

Gegen 600 vor Christus gründeten die Griechen eine Stadt, die sie Poseidonia nannten, dem Meeresgott zu Ehren. Die Einwohner bauten auch ein Heiligtum (Heraion), nicht nur, um ihre Göttin Hera von Argo zu ehren, sondern wahrscheinlich auch, um sich vor den Etruskern zu schützen, die sich auf der anderen Seite des Flusses angesiedelt hatten und eine nahe und drohende Gefahr darstellten. Dieses Heiligtum war in der ganzen griechischen Welt berühmt.

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Geschützt von mächtigen und nach und nach gefestigten Mauern, die zu den großartigsten des Altertums gehören, mit vier Toren gemäß den Himmelsrichtungen, der guten geografischen Lage, seiner Wasserläufe und der Fruchtbarkeit des Bodens erreichten Poseidonias Bewohner bald einen hohen Lebensstandard.

Mit dem Bau von drei dorischen Tempeln innerhalb nur eines Jahrhunderts erlangte die Stadt ihren Höhepunkt. Wegen ihrer Großartigkeit wollten die Lukaner sie erobern. Gegen 400 vor Christus nahmen sie die Stadt ein und änderten ihren Namen in Paistom. Später dehnte sich jedoch eine andere Macht aus: Rom. Nach dem Krieg gegen Pyrrhus im Jahre 273 vor Christus beherrschte Rom unangefochten dieses Gebiet und gründete dort eine lateinische Kolonie. Die Stadt bekam den Namen Paestum. Besonders der römische Senat schätzte diesen Ort sehr, da er während des Krieges gegen Hannibal Lebensmittel von Paestum bekommen hatte.

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Die Römer bauten prächtige Gebäude, wie den Säulengang des Forums, die Thermen, das Amphitheater und den Friedenstempel. Rund 800 Jahre nach ihrer Gründung verfiel die Metropole zusehends. Einige Bewohner flüchteten in die Berge, um Malaria und Sarazenen-Angriffen zu entgehen. Nachdem Paestum ganz verlassen wurde, geriet es in Vergessenheit. Für Jahrhunderte sogar, obwohl sich seine Tempel inmitten der dichten Vegetation erhoben und vom Meer aus sichtbar waren.

Es ist letztendlich auch Verdienst der Schriftsteller und Dichter des 16. und 17. Jahrhunderts, dass schließlich Paestum wiederentdeckt wurde, denn sie beschrieben den Ort und weckten damit die Neugier. Aber die tatsächliche Wiederentdeckung Paestums begann in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als Schriftsteller, Dichter und Künstler verschiedener Nationalitäten (unter ihnen Goethe, Shelley, Canova, Piranesi) anfingen, die berühmte Stadt zu besuchen.

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Eine Modeerscheinung ergab sich daraus, die unter dem Namen „Grand Tour“ bekannt wurde und Anhänger in ganz Europa fand. Damit wurde die Kultur Europas geprägt. Aber nicht nur! Der dorische Stil von Paestums Tempel hat auch die neoklassische Architektur in USA beeinflusst. Die Wanderausstellung „Das Glück Paestums“ kam erst kürzlich von USA nach Italien …

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Zum Verlieben: Das Pustertal

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Es ist schön dort, wirklich schön! Ich bin im italienischen Teil Südtirols. Sanfte, weite Wiesen, dunkle Wälder, Hochplateaus und kleine Dörfer, die sich hübsch der Sonne präsentieren, kennzeichnen das Pustertal. Je weiter sich das Tal nach Norden, Osten und Süden zieht, umso gebirgiger zeigt es sich, um dann schließlich ganz von den bleichen Riesen der Dolomiten vereinnahmt zu werden.

Mit dem Bau der neuen Bahnlinie im Jahr 1869 wurde das Pustertal zu einer Art Sommersalon der Wiener Gesellschaft. Hier traf sich alles, was im Habsburgerreich und im alten Europa Rang und Namen hatte, wie Gustav Mahler, Arthur Schnitzler oder Hugo von Hofmannsthal. Die Herrschaften wussten schon damals, wo es idyllisch ist. Ich möchte gerne noch einmal zurück kehren.

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Die Endlichkeit der Liebe

schenkelIch kenne Andrea Maria Schenkel als Krimiautorin. Ihre Thriller „Kalteis“ und „Tannöd“ habe ich verschlungen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Im Kino war ich dann auch. „Tannöd“ als spannende Inszenierung. Zwar waren dann die dargestellten Charaktere doch etwas anders als im Buch, aber das ist ja normal. Jetzt hat sie einen neuen Roman herausgebracht. Kein Thriller, wie ich ich erwartet habe. Aber trotzdem klasse. Und darum geht’s:

Regensburg – Shanghai – Brooklyn! Verfolgung, Existenzangst und Neuanfänge in fremden Ländern, das sind Carls Erfahrungen, als er 1950 in Brooklyn Emmi kennenlernt, die so wie er aus Bayern stammt. Bei ihr findet er Zuflucht, Geborgenheit und eine Liebe, die ein Leben lang tragen soll. Über die Vergangenheit reden beide nicht, zu schmerzhaft sind die Erinnerungen an das, was war. Aber Jahrzehnte später bittet eine Freundin Carl, die Briefe und Dokumente ihres verstorbenen Ehemannes, eines Holocaust-Überlebenden, durchzusehen. Nur widerwillig macht sich Carl an die Arbeit – und findet in Unterlagen aus dem KZ Dachau auch Hinweise auf Emmis Vergangenheit …

Andrea Maria Schenkel: Als die Liebe endlich war, 384 Seiten, gebunden, 22 Euro.

 

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True Friendship

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My Roman friend Eliana and me.

„True friendship improve all aspects of our lives. They give us camaraderie, encouragement, confidence and joy. All the qualities that improve our health and bring happiness to us.“

Unknown

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Yoga to go

sonnengrusYoga mache ich gerne auch mal auf die Schnelle zwischendurch. Um abzuschalten, zu entspannen und neue Energie zu sammeln. Ich bin kein Experte und kann die Übungen auch nicht besonders gut. Jetzt habe ich eine DVD entdeckt, mit der das Ganze kinderleicht umzusetzen ist. Sozusagen als Yoga to go!

Der Sonnengruß umfasst die grundlegendsten Übungen im Yoga – und er ist in seiner Vielseitigkeit kaum zu überbieten: Intensität, Dauer, Komplexität und die gewünschte körperliche oder spirituelle Wirkung der einzelnen Asanas des Zyklus lassen sich ganz nach Belieben anpassen. Nicht nur deswegen ist der Sonnengruß das älteste und gleichzeitig modernste Power-Workout für Körper und Seele mit unzähligen Übungsvariationen sowohl für Kraft und Energie am Morgen als auch für den perfekten Stressabbau am Abend.

Die DVD „Sonnengruß“ gibt es nun für den Morgen und für den Abend in einer Spezialedition.

5 Vorteile:

  1. Effizienter und variabler Übungszyklus für nur zehn bis zwanzig Minuten Training pro Tag
  2. Seit Jahrhunderten perfektioniert – und heute so aktuell wie nie zuvor
  3. Power-Workout für Körper und Seele
  4. Einfühlsam angeleitet von Yogameister Marcel Anders-Hoepgen
  5. Perfekt für jeden Trainingszustand und für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet

Namaste!

Marcel Anders-Hoepgen: Der Sonnengruß (Doppel-DVD), Spielzeit ca. 100 Minuten, 17,99 Euro.

 

 

 

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