Checking in: Courtyard Marriott Belgrade

exterior (Large)Für mich war es die perfekte Adresse: Das Courtyard Marriott Belgrade liegt zentral am Platz der Republik, neben dem Nationaltheater und somit mitten im Zentrum Belgrads. Ich konnte alle Sehenswürdigkeiten, die zum Kennenlernen der serbischen Metropole unbedingt dazu gehören, bequem  zu Fuß erreichen.L1200842 (Large)

Mein Zimmer erfüllte mit einem Arbeitstisch und High Speed-Internet ein Ideal, das ich als Journalistin erwarte. Das Frühstücksbüfett war hervorragend, obwohl ich morgens außer Obst und/oder Müsli kaum etwas esse. Auch das war in verschiedenen Kombinationen vorhanden. Das frühere Möbelhaus ist heute ein 5-Sterne-Hotel, ideenreich kombiniert aus alten Bauelementen, wie Stahlstrukturen, und neuen Glasfassaden. Im Oktober 2015 erst eröffnete es.L1200844 (Large)

Hotelmanagerin Dunja Matic kam vor ein paar Jahren aus den USA in das Land ihrer Vorfahren. Den Schritt, nach Serbien zu kommen, bereut sie nicht: „In Serbien ist das Leben viel entspannter, die Leute haben noch Zeit füreinander, anders als in den USA, wo ich aufgewachsen bin.“

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Dunja Matic (links) mit Kollegin Olivera Skoric vom Courtyard Marriott Hotel in Belgrad.

„Die Stadt lebt in vollen Zügen, und das fast rund um die Uhr“, ergänzte Kollegin Olivera Skoric. Doch das sei längst nicht immer so gewesen. „In Zeiten des Kommunismus sind die Leute zuhause geblieben, es gab kaum Straßencafés oder Lokale, wo man ausgiebig feiern konnte. Damals lud man seine Freunde nach Hause ein.“L1200884 (Large)

Zum Hotel gehören Fitnesscenter und Bar/Restaurant „Credo“. Auf Wunsch wird das Essen auf dem Josper Grill zubereitet. Durch eine hohe Temperatur werden die Lebensmittel gegrillt, ohne sie durchzugaren.

Kuchentipp: Weiße Mousse au Chocolat-Torte!

Das Hotel erhielt von der nationalen Handelskammer die Auszeichnung „sozial verantwortlich“: Es unterstützt das SOS Kinderdorf in Serbien.

Die Autorin war Gast im Courtyard Marriott Belgrade. Ihre Meinung ist wie immer ihre eigene.

Tipps für Nachtschwärmer hier!

Belgrad in der Huffington Post hier!

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Hemingways Frauen

Hemingway1Ich finde, ich habe meine passende Schwimmbadlektüre gefunden. Augen schließen, am Poolrand sitzen und die Zehen ins Wasser tauchen. Und daran denken, dass man so überall verweilen könnte. An der Côte d’Azur ebenso wie an der Amalfi-Küste oder auf den Bahamas. Mehr als einen Pool braucht man nicht, um sich in die Stimmung von damals, den 1920er Jahren, zu versetzen.

Im Sommer 1926 fahren Hemingway und seine Frau Hadley von Paris in ihr Haus in Südfrankreich. Sie verbringen ihre Tage mit Schwimmen, Bridge, Drinks und Hadleys bester Freundin Pauline. Dass sie zugleich Hemingways Geliebte ist, scheint Mrs. Hemingway Nr.1 in Kauf zu nehmen – vorerst. Bald ist klar: Weder sie noch Pauline wird die letzte der Ehefrauen sein. Naomi Woods Roman über die Liebe vierer Frauen zu einem der berühmtesten Schriftsteller seiner Generation spielt zwischen den 1920er und 1960er Jahren in Frankreich, Kuba und Key West. Basierend auf Briefen und anderen authentischen Quellen, beschwört die Autorin nicht nur die immer wieder scheiternden Ehen mit dem Schriftsteller herauf, sondern auch die Atmosphäre in den Kreisen der Bohème jener Zeit.

Eine tragische, herzzerreißende, großartig erzählte Geschichte über das Scheitern vierer Frauen an der Seite eines charismatischen Mannes und erfolgreichen Schriftstellers.

Naomi Wood: Als Hemingway mich liebte, 368 Seiten, 20 Euro. Auch als Hörbuch lieferbar mit Sprecherin Brigitte Hobmeier (6 CDs, 19,99 Euro).

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Man muss es schreiben …

OLYMPUS DIGITAL CAMERA„Ich liebe Dich, mein armer Engel, und Du weißt es nur allzu gut. Dennoch willst Du, dass ich es Dir schreibe. Du hast recht. Man muss sich lieben, man muss es laut sagen, und dann sollte man es schreiben.“

Victor Hugo (an seine Geliebte)

 

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Belgrade: 9 places for dancing the night away

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Belgrade’s famous party district Savamala on the bank of the Sava river.

To get into a rhythm of the town I always try to explore a bit of the local club scene. There are a lot of hotspots in Belgrade, which I would like to introduce to you. Just party and have fun in one of the new hotspots of Europe!

Abandoned industrial spaces in Belgrade, like in many of the world´s cities, are particularly inspirational areas for creative people. Excellent locations in the city were once used as manufacturing facilities – brickyards, breweries, steel factories or slaughterhouses. Today they are the most attractive party zones. Belgrade´s quarter Savamala was among the first to become famous, but it recently received competition.  Just check it out!

With this post I will start a small series on Belgrade, the Serbian capital.L1200902 (Large)

Drugstore

Many would be quite shocked to discover that the space of this popular „techno cathedral“ was a slaughterhouse in the late 19th and 20th centuries. There are innovative DJs from around the world, concerts of alternative bands and hip-hop power. A cold grey space of about 1.000 square meters has positioned itself as a proper field for different artistic interventions, with which this city place also gained its visual authenticity – at the entrance to the main area of the club stands the „Crucifixion“ (a plaster cast of the body of the artist crucified on the cross).

Cetinjska 15

In the world of Belgrade clubbing the latest news is Cetinjska 15 – the address of the abandoned buildings of former Dorde Vajfert and Ignjat Bajloni breweries where six clubs have emerged in recent months. Zaokret is a relaxed venue for lovers of indie rock sound and acoustic gigs. Polet is tailored for a public that likes something different – experimental music concerts, poetry evenings, retro parties, etc. Kenozoik easily won over regular guests with its dance halls where resident DJs play proven pop and rock hits. Showroom provides an opportunity for young artists to test their skills on the big stage, while opposite this club is Elektropionir, which provides exclusive concerts of local and foreign musicians.

Ciglana

A club for lovers of heavy industry, Ciglana (brickyard), is located in a former brick factory. A group of artists, led by sculptor Viktor Kis, entered the premises of the former Trudbenik building company and converted it into probably the weirdest club that you will find in Belgrade. Its trademark is Kis´ giant metal sculptures, although the space is open to all artists and creative people who want to showcase their work. Original bands find a stage for performances there, while visual artists have a gallery for their works and performers have a dance podium for acrobatics. Ciglana is also open during the day, ensuring it also represents a unique place to escape from the bustle of the city.L1200897 (Large)

Mikser

The building which now contains Mikser House was once a steel factory that was abandoned after closing and which is today a design centre, concert hall, gallery space and one of the most successful examples of the new concept of cultural institutions that combine entertainment, educational, artistic and commercial activities. The story is similar when it comes to other places in Savamala, an abandoned former industrial area on the right bank of the River Sava, in the very centre of the city, and today the cultural and creative core of Belgrade. KC Grad, Tranzit, Depo Magazine – these are just some of the clubs that operate here, bringing together an urban team that is hungry for good parties and concerts, but also exhibitions, plays and artistic performances.

Hotel Recommendation here!

About 1967

The first night club in Belgrade opened in 1967. „Laza Šećer’s“, named after its owner, Lazar Šećerović, a descendant of former politician Jevrem Grujić. The latest trends in music and fashion could be heard and seen in that club, frequented by prominent local and foreign figures of the music, film, and fashion worlds, like Omar Sharif, Marisa Berenson, Alain Delon, marking the 1960s as the time of major social changes and freedoms in the former Yugoslav capital.

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Über die Ewigkeit

Gaston und Sabine„Jeder für sich allein sind wir alle sterblich.
Zusammen jedoch werden wir ewig leben.“

Lucius Apuleius

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Foto der Woche – Kinder zu verkaufen!

L1200782 (Large)Prater, Wien, Mai 2016

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Wien: 250 Jahre Prater

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Ich gehe nicht besonders gerne in Vergnügungsparks. Mit Ausnahme des Wiener Praters. Denn der atmet Geschichte.

Viele Schriftsteller und Komponisten, unter ihnen Adalbert Stifter, Felix Salten, Peter Altenberg, Robert Stolz und nicht zuletzt Graham Greene und Helmut Qualtinger haben seine ganz eigene Atmosphäre literarisch oder musikalisch für die Nachwelt festgehalten. Nicht zuletzt anhand dieser Aufzeichnungen sind sämtliche Facetten des Praters durch die Jahrzehnte und Jahrhunderte nachzuvollziehen.

Der Prater war einst ein kaiserliches Jagdrevier und nur dem Adel zugänglich bis der österreichische Kaiser Josef II. im Jahr 1766 das Areal den Wienerinnen und Wienern als Erholungsgebiet schenkte. Und weil der Kaiser auch die Errichtung von Gastronomie-Ständen genehmigte, dauerte es nicht lange, bis am Rande des einstigen Jagdreviers der Vorläufer des heutigen Wurstelpraters entstand. Erste Gastbetriebe wurden errichtet, Schaukeln, Ringelspiele und Kegelbahnen folgten.

1873 fand dort die erste und bislang einzige Weltausstellung in Wien mit 53.000 Ausstellern statt. 1895 wurde das Vergnügungsareal „Venedig in Wien“ errichtet, 1897 in dessen Mitte das Riesenrad, eines der Wahrzeichen der Stadt. Der Prater wurde zusehends zu einem Ort der Kultur und Unterhaltung.

Die „bessere“ Gesellschaft fuhr hier mit dem Fiaker aus, Kadetten und Wäschermädel hatten ihr Rendezvous, „Hutschenschleuderer“ und Kuriositätenkabinette wetteiferten um die Gunst des Publikums, Drehorgeln, Heurigensänger und Damenkapellen gaben ebenso ihre Melodien zum Besten wie Walzerkönig Johann Strauß oder die Operetten-Komponisten Joseph Lanner und Carl Michael Ziehrer. Zur Unterhaltung der Kinder wurden etliche Puppentheater in einfachen Holzbuden errichtet, von denen der lustige Hanswurst eine Hauptrolle spielte. Nach ihm wurde auch der Wurstelprater benannt.

1938 ging der Prater in das Eigentum der Gemeinde Wien über. Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile des Pratergeländes durch Bomben sowie durch den Bau von Schützen- und Splittergräben zerstört. Ein Großteil des Wurstelpraters fiel im April 1945 einem Brand zum Opfer. Nach 1945 wurde der Wurstelprater wieder aufgebaut.

Und heuer, 2016, feiert er sein 250-jähriges Bestehen.

Happy Birthday, Prater!

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Unknown …

FullSizeRenderSpeaking for me, I will go my way as I always did. Trying to find somewhere happiness, those happiness I felt before, long time ago. There is no more place for illusions, there are other things waiting for me, good things, maybe, I don’t even know.

Things, encounters, memories will still remain, always and for ever. Life has to go on, with the same motion as always, with the same rhythm as before, as long time ago …

Unknown

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Liebe und Langeweile

HelmeEs ist mal wieder an der Zeit für ein bisschen Literatur. Ich habe da was sehr, sehr schönes entdeckt. Eine kleine Kostbarkeit, sozusagen. Es geht um die Liebe. Um was denn auch sonst?

Es geht um eine geheime Liebe zuallererst, dann um eine offen gelebte Liebe und schließlich um eine langweiige Liebe, die in Routine ertrinkt. Mehr will ich dazu nicht sagen. Nur, dass es mir gefallen hat, dieses Büchlein, das ich während meiner Reise nach Wien gelesen habe.

„Manchmal ist die Liebe so groß, dass die Menschen nicht mit ihr leben können. So war es wohl. Wir waren wohl nicht dazu bestimmt, einander so intensiv, einander alltäglich und ständig zu ertragen. Wahrscheinlich funktionierte unsere Beziehung, ohne einen von uns zu gefährden, solange wir uns im Verborgenen und Geheimen trafen. Doch sobald wir grenzenlose Möglichkeiten und unendlich viel Zeit hatten, sobald wir die stürmische Phase des Verliebtseins hinter uns gelassen hatten und inmitten der Weiten der Zeit restlos füreinander hätten da sein können, kamen wir damit nicht mehr vernünftig zurecht.“

Aus Peeter Helme: Am Ende der gestohlenen Zeit, Aus dem Estnischen übersetzt von Uta Kührte, 108 Seiten, 18 Euro.

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Über das Glücklichsein

Janosch
„Also, wenn ich glücklich sein will, dann bin ich glücklich. Brauchen tu ich gar nichts. Brauchen würde mich abhängig machen von dem, was sein müsste, um das zu bekommen, was ich wünsche zu haben. Das wäre fatal.

Katholiken werden zum Beispiel glücklich, wenn sie an ihre Erlösung glauben und dass ihnen ihre Sünden vergeben werden. Kommunisten werden glücklich, wenn sie den Besitz von anderen mit sich teilen können. Und Lebende können glücklich sein, weil sie noch leben. So geht das ewig weiter …“

Janosch alias Horst Eckert

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