„Ich liebe Dich, mein armer Engel, und Du weißt es nur allzu gut. Dennoch willst Du, dass ich es Dir schreibe. Du hast recht. Man muss sich lieben, man muss es laut sagen, und dann sollte man es schreiben.“
Victor Hugo (an seine Geliebte)
„Ich liebe Dich, mein armer Engel, und Du weißt es nur allzu gut. Dennoch willst Du, dass ich es Dir schreibe. Du hast recht. Man muss sich lieben, man muss es laut sagen, und dann sollte man es schreiben.“
Victor Hugo (an seine Geliebte)
H

Belgrade’s famous party district Savamala on the bank of the Sava river.
To get into a rhythm of the town I always try to explore a bit of the local club scene. There are a lot of hotspots in Belgrade, which I would like to introduce to you. Just party and have fun in one of the new hotspots of Europe!
Abandoned industrial spaces in Belgrade, like in many of the world´s cities, are particularly inspirational areas for creative people. Excellent locations in the city were once used as manufacturing facilities – brickyards, breweries, steel factories or slaughterhouses. Today they are the most attractive party zones. Belgrade´s quarter Savamala was among the first to become famous, but it recently received competition. Just check it out!
With this post I will start a small series on Belgrade, the Serbian capital.
Many would be quite shocked to discover that the space of this popular „techno cathedral“ was a slaughterhouse in the late 19th and 20th centuries. There are innovative DJs from around the world, concerts of alternative bands and hip-hop power. A cold grey space of about 1.000 square meters has positioned itself as a proper field for different artistic interventions, with which this city place also gained its visual authenticity – at the entrance to the main area of the club stands the „Crucifixion“ (a plaster cast of the body of the artist crucified on the cross).
Cetinjska 15
In the world of Belgrade clubbing the latest news is Cetinjska 15 – the address of the abandoned buildings of former Dorde Vajfert and Ignjat Bajloni breweries where six clubs have emerged in recent months. Zaokret is a relaxed venue for lovers of indie rock sound and acoustic gigs. Polet is tailored for a public that likes something different – experimental music concerts, poetry evenings, retro parties, etc. Kenozoik easily won over regular guests with its dance halls where resident DJs play proven pop and rock hits. Showroom provides an opportunity for young artists to test their skills on the big stage, while opposite this club is Elektropionir, which provides exclusive concerts of local and foreign musicians.
Ciglana
A club for lovers of heavy industry, Ciglana (brickyard), is located in a former brick factory. A group of artists, led by sculptor Viktor Kis, entered the premises of the former Trudbenik building company and converted it into probably the weirdest club that you will find in Belgrade. Its trademark is Kis´ giant metal sculptures, although the space is open to all artists and creative people who want to showcase their work. Original bands find a stage for performances there, while visual artists have a gallery for their works and performers have a dance podium for acrobatics. Ciglana is also open during the day, ensuring it also represents a unique place to escape from the bustle of the city.
The building which now contains Mikser House was once a steel factory that was abandoned after closing and which is today a design centre, concert hall, gallery space and one of the most successful examples of the new concept of cultural institutions that combine entertainment, educational, artistic and commercial activities. The story is similar when it comes to other places in Savamala, an abandoned former industrial area on the right bank of the River Sava, in the very centre of the city, and today the cultural and creative core of Belgrade. KC Grad, Tranzit, Depo Magazine – these are just some of the clubs that operate here, bringing together an urban team that is hungry for good parties and concerts, but also exhibitions, plays and artistic performances.
Hotel Recommendation here!
About 1967
The first night club in Belgrade opened in 1967. „Laza Šećer’s“, named after its owner, Lazar Šećerović, a descendant of former politician Jevrem Grujić. The latest trends in music and fashion could be heard and seen in that club, frequented by prominent local and foreign figures of the music, film, and fashion worlds, like Omar Sharif, Marisa Berenson, Alain Delon, marking the 1960s as the time of major social changes and freedoms in the former Yugoslav capital.
„Jeder für sich allein sind wir alle sterblich.
Zusammen jedoch werden wir ewig leben.“
Lucius Apuleius
Prater, Wien, Mai 2016

Ich gehe nicht besonders gerne in Vergnügungsparks. Mit Ausnahme des Wiener Praters. Denn der atmet Geschichte.
Viele Schriftsteller und Komponisten, unter ihnen Adalbert Stifter, Felix Salten, Peter Altenberg, Robert Stolz und nicht zuletzt Graham Greene und Helmut Qualtinger haben seine ganz eigene Atmosphäre literarisch oder musikalisch für die Nachwelt festgehalten. Nicht zuletzt anhand dieser Aufzeichnungen sind sämtliche Facetten des Praters durch die Jahrzehnte und Jahrhunderte nachzuvollziehen.
Der Prater war einst ein kaiserliches Jagdrevier und nur dem Adel zugänglich bis der österreichische Kaiser Josef II. im Jahr 1766 das Areal den Wienerinnen und Wienern als Erholungsgebiet schenkte. Und weil der Kaiser auch die Errichtung von Gastronomie-Ständen genehmigte, dauerte es nicht lange, bis am Rande des einstigen Jagdreviers der Vorläufer des heutigen Wurstelpraters entstand. Erste Gastbetriebe wurden errichtet, Schaukeln, Ringelspiele und Kegelbahnen folgten.
1873 fand dort die erste und bislang einzige Weltausstellung in Wien mit 53.000 Ausstellern statt. 1895 wurde das Vergnügungsareal „Venedig in Wien“ errichtet, 1897 in dessen Mitte das Riesenrad, eines der Wahrzeichen der Stadt. Der Prater wurde zusehends zu einem Ort der Kultur und Unterhaltung.
Die „bessere“ Gesellschaft fuhr hier mit dem Fiaker aus, Kadetten und Wäschermädel hatten ihr Rendezvous, „Hutschenschleuderer“ und Kuriositätenkabinette wetteiferten um die Gunst des Publikums, Drehorgeln, Heurigensänger und Damenkapellen gaben ebenso ihre Melodien zum Besten wie Walzerkönig Johann Strauß oder die Operetten-Komponisten Joseph Lanner und Carl Michael Ziehrer. Zur Unterhaltung der Kinder wurden etliche Puppentheater in einfachen Holzbuden errichtet, von denen der lustige Hanswurst eine Hauptrolle spielte. Nach ihm wurde auch der Wurstelprater benannt.
1938 ging der Prater in das Eigentum der Gemeinde Wien über. Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile des Pratergeländes durch Bomben sowie durch den Bau von Schützen- und Splittergräben zerstört. Ein Großteil des Wurstelpraters fiel im April 1945 einem Brand zum Opfer. Nach 1945 wurde der Wurstelprater wieder aufgebaut.
Und heuer, 2016, feiert er sein 250-jähriges Bestehen.
Happy Birthday, Prater!
Speaking for me, I will go my way as I always did. Trying to find somewhere happiness, those happiness I felt before, long time ago. There is no more place for illusions, there are other things waiting for me, good things, maybe, I don’t even know.
Things, encounters, memories will still remain, always and for ever. Life has to go on, with the same motion as always, with the same rhythm as before, as long time ago …
Unknown
Es ist mal wieder an der Zeit für ein bisschen Literatur. Ich habe da was sehr, sehr schönes entdeckt. Eine kleine Kostbarkeit, sozusagen. Es geht um die Liebe. Um was denn auch sonst?
Es geht um eine geheime Liebe zuallererst, dann um eine offen gelebte Liebe und schließlich um eine langweiige Liebe, die in Routine ertrinkt. Mehr will ich dazu nicht sagen. Nur, dass es mir gefallen hat, dieses Büchlein, das ich während meiner Reise nach Wien gelesen habe.
„Manchmal ist die Liebe so groß, dass die Menschen nicht mit ihr leben können. So war es wohl. Wir waren wohl nicht dazu bestimmt, einander so intensiv, einander alltäglich und ständig zu ertragen. Wahrscheinlich funktionierte unsere Beziehung, ohne einen von uns zu gefährden, solange wir uns im Verborgenen und Geheimen trafen. Doch sobald wir grenzenlose Möglichkeiten und unendlich viel Zeit hatten, sobald wir die stürmische Phase des Verliebtseins hinter uns gelassen hatten und inmitten der Weiten der Zeit restlos füreinander hätten da sein können, kamen wir damit nicht mehr vernünftig zurecht.“
Aus Peeter Helme: Am Ende der gestohlenen Zeit, Aus dem Estnischen übersetzt von Uta Kührte, 108 Seiten, 18 Euro.

„Also, wenn ich glücklich sein will, dann bin ich glücklich. Brauchen tu ich gar nichts. Brauchen würde mich abhängig machen von dem, was sein müsste, um das zu bekommen, was ich wünsche zu haben. Das wäre fatal.
Katholiken werden zum Beispiel glücklich, wenn sie an ihre Erlösung glauben und dass ihnen ihre Sünden vergeben werden. Kommunisten werden glücklich, wenn sie den Besitz von anderen mit sich teilen können. Und Lebende können glücklich sein, weil sie noch leben. So geht das ewig weiter …“
Janosch alias Horst Eckert

Indoor Skydiving
(see English version below)
Ein bisschen mulmig war mir schon zumute. Mit bis zu 280 km/h im freien Fall in einer Glaskabine. Was einem Fallschirmsprung aus 4.000 Metern gleichzusetzen ist. Eigentlich. Zumindest wenn man die Augen schließt und sich vorstellt, in schwindelnder Höhe zu sein. Oder gerade aus einem Flugzeug zu springen. Luke aus London war mein Trainer.
Zum einen ging es darum, in den Windkanal einzutreten, zum anderen ging es um die richtige Körper-Balance, die man in der Luft halten muss. OK! Ich habe es geschafft! Und kann nun vergleichen! Zwischen meinem richtigen Fallschirmsprung aus 4.000 Metern Höhe vor ewigen Zeiten und dem in einer Windkabine. Klar, dass an das erste Erlebnis nichts herankommt, aber das Gefühl der perfekten Schwerelosigkeit hatte ich jetzt auch. Allerdings bin ich längst nicht mehr so mutig wie früher. Befürchte ich!

Trockenübungen gehören natürlich dazu. Mit Trainer Luke.

With the help of a glass flight chamber and wind speeds of up to 280 km/h I experienced freefall that is comparable to a parachute jump from a height of 4.000 meters. In Vienna. Luke from London was my instructor, who helped me into the wind channel and gave me the right instructions to keep my body in balance. Was fun! Really!
And now I can compare between my Parachute jump out of 4.000 meters long, long time ago and the wind chamber. It was similar, almost. But I am afraid I lost a bit of my courage to do parachuting again. More or less! When you are getting older you think more about the risks. Maybe! Well …
Fotos: Enric Boixadós
… oder Kris und die coolen Rolling Geeks!
Kris Rycken ist eigentlich Belgier. Und von Herzen Wahl-Malteser! In Vittoriosa, einer der Drei Städte, gleich gegenüber von Valletta, lebt er seit einigen Jahren. Dank einer Geschäftsidee. Oder seinem Erfindungsgeist. Denn Kris ist ein Nerd und hat sich seinen rollenden Gefährten bzw. seinen sprechenden Fahrzeugen verschrieben. Die hat er auch erfunden. Roboter auf Rädern! Sozusagen!
Die kleinen strombetriebenen Autos mit einem integrierten und vorprogrammierten GPS sind einfach zu fahren, quasi idiotensicher – wenn man will! Und mit diesen Rolling Geeks bekommt Ihr dazu noch alle wichtigen Informationen, quasi wie von einem Reiseführer. Denn die ulkigen Gefährten können sprechen!
Und in zweieinhalb Stunden könnt Ihr so die Drei Städte – Birgu (Vittoriosa), Isla (Senglea), Bormla (Cospicua) – problemlos ansehen. Zu Fuß schafft Ihr das Pensum nicht einmal an einem ganzen Tag!
Ban Ki-moon war auf alle Fälle begeistert. Denn den Generalsekretär der Vereinten Nationen hat Kris mal mitgenommen. Auf eine schnelle Runde durch die Gassen der Altstadt. Zwischen zwei Gipfelkongressen!