100 Jahre: Die Schlacht um Verdun

P1060329 (Large)„Inmitten der maßlosen und grauenhaften Bilder, die ich erlebe, ist dieser Gedanke der Rückkehr in die Heimat wie ein strahlendes Licht im Dunkel. Mach Dir keine Sorgen, ich werde es überleben.“

Diese Zeilen schrieb der deutsche Maler Franz Marc in einem Brief an seine Frau am Morgen des 4. März 1916. Am Nachmittag war er tot.P1060333 (Large)P1060334 (Large)

Die Stadt in Lothringen mit ihren 19 Festungen, 19 Infanteriewerken und einem großen Straßennetz war zwar von 1914 bis 1918 umkämpft. Berühmt wurde sie aber für die als „Hölle von Verdun“ bezeichnete Schlacht, bei der sich deutsche und französische Soldaten zehn Monate lang in einem erbitterten Stellungskrieg bekämpften. Da Deutschland eine groß angelegte Offensive der alliierten Streitkräfte befürchtete und informiert war über den schlechten Zustand der französischen Verteidigungsstellungen, erwartete man sich in Verdun einen schnellen Sieg, der die Weltöffentlichkeit beeindrucken sollte.P1060352 (Large)P1060353 (Large)

Am 21. Februar 1916 startete die Großoffensive. Es war der Auftakt zu einer vernichtenden Schlacht, bei der rund 60 Millionen Granaten zum Einsatz kamen. Insgesamt gab es über 300.000 Tote und 400.000 Verletzte auf beiden Seiten. Zwar konnten die Deutschen vier Monate lang in Richtung Verdun vorrücken, aber der Widerstand der Franzosen zwang die Angreifer in einen Zermürbungskrieg, der auf beiden Seiten gleich hohe Verluste verursachte. Der deutsche Plan scheiterte.

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Am Schlachtfeld von Verdun war ich im Jahr 2012. Mein Hund Gaston begleitete mich.

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Auf einem Hausboot: Ein Stückchen Himmel auf Erden

L1200217 (Large)L1200203 (Large)Immer noch und voller nostalgischer Sehnsucht erinnere ich mich an die zwei Tage, die ich mit einem Hausboot in den Kanälen, den so genannten Backwaters, von Kerala unterwegs war.L1200233 (Large)L1200222 (Large)

Die Hausboote sind mit Seilen aus den Fasern der Kokospalmen zusammengebunden. Sie dienten in vergangenen Zeiten als Lastschiffe, die tonnenweise Material transportierten. Die Hotelboote der Somatheeram Group haben dabei ihre ursprüngliche Struktur nur leicht verändert. Dabei wird viel Wert auf Komfort gelegt. Es ist eine Reise in die Vergangenheit, in koloniale Zeiten, wie in einem Roman von meiner Lieblingsschriftstellerin Marguerite Duras.L1200209 (Large)

Die Boote haben ein oder zwei Schlafzimmer. Der Koch macht Speisen à la carte. Vegetarisch und Nicht-Vegetarisch, mit frischem Fisch, Krebsen, Scampi oder Langusten, je nach Gusto. Die Philosophie dabei ist, dem Leben der Menschen zu folgen, die seit ewigen Zeiten schon an den Ufern der Backwaters leben.

Die Tour wurde von der Somatheeram Group unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

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Kerala: Kathakali-Tanz

L1200362 (Large)Ich habe mir in Varkala einen Kathakali-Tanz angesehen. Es war nicht das erste Mal, da ich bereits in den 1990er Jahren in Südindien war und damals meine erste Begegnung mit dieser wohl berühmtesten Kunstform Keralas hatte. Sehr authentisch war das diesmal nicht, denn er fand in einer Art Kleintheater in einem Hinterhof statt.L1200365 (Large)

Viel schöner sind die Kathakali-Tänze in den Tempeln, wo sie ursprünglich auch entstanden sind. Während der die ganze Nacht andauernden Tempelfeste sind die Darsteller völlig versunken im Tanz zu Ehren der Götter. Die besondere Atmosphäre unterstützt dabei die Wirkung der Darbietung. Festlich gekleidete Einheimische, der Duft von Räucherstäbchen und ein von Öllampen erleuchteter Saal tun ihr übriges. Die Auffühurngen dauern dabei jedoch viele Stunden, und nicht, wie für Touristen angeboten, nur ein bis zwei Stunden.

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Eine eigene Geschichte

Backpacking„Jede Reise hat ihre eigene Geschichte.“

Mit dem Rucksack durch Australien 1988.

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Übers Schenken

IMG_5147„Schenken ist ein Brückenschlag über den Abgrund der Einsamkeit.“

Antoine de Saint-Exupéry

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Inspiration durchs Poladarium

9783944721385_cover_doppel (Large)Poladarium – Was?9783944721385_innen01 (Large)

Coole Polaroids für jeden Tag!9783944721385_kombo (Large)

Kunterbunt und crazy!

Ich erinnere mich an meine Polaroid-Kamera aus den 1980er Jahren. An die Zeit lange vor der digitalen Eroberung der Welt. Ich habe das sperrige Ding überall mit herumgeschleppt. Die quadratischen, leicht unscharften Fotos waren der Renner. Auf Partys und auf Reisen. Ich hatte immer genügend Filme dabei.

Schon damals porträtierte ich Menschen mit Hingabe und in den entlegensten Winkeln der Welt. Mit meiner richtigen analogen Kamera. Klar! Und das Schmankerl waren dann die Polaroids, die ich den Porträtierten mit auf den Weg gab, als Dankeschön sozusagen. Sie hängen bestimmt heute noch an den Wänden der Lehmhütten in Westafrika oder in den Bambushäusern im Goldenen Dreieck an der Grenze zu Burma.

Und jetzt das: Ein Kalender voller Polaroids von 366 Fotografen und Newcomern aus 24 Ländern. Und die Rückseite ist jeweils mit einem kleinen Text versehen, zur Inspiration oder Erklärung sozusagen. Von dem guten Stück habe ich durch eine Bloggerin erfahren. Und war gleich Feuer und Flamme! Einige Bilder sind genauso wie meine damals: Unscharf und leicht verwackelt. Was für Erinnerungen …

Als Hingucker für Schreibtisch, Fensterbrett, Hutablage, Schaufenster oder Nachttisch. Ganz bestimmt! Da läuft keiner vorbei!

Das POLADARIUM 2016, Format 8,8 × 10,7 cm, 380 Seiten, 366 Abbildungen hochwertig lackveredelt, schwarz geleimt, geliefert in stabiler Stülpdeckelschachtel mit Aufsteller und Aufhänger, englische Sprache, ISBN 978-3-944721-38-5, 29,80 Euro.

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Die Fotografin

Boyd_Fotografin (Large)Es hat mir mal wieder richtig Freude bereitet, die Geschichte der Fotografin Amory Clay zu lesen. Ich hatte es diesmal als Urlaubslektüre in Indien dabei. Es geht dabei um das Leben und die Lieben einer starken Frau, deren Schicksal tief in die Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts führt. Das Ergebnis ist ein schillerndes Porträt, das Realität und Fiktion auf kunstvolle Weise miteinander verwebt, und einige der zentralen gesellschaftlichen Brennpunkte der vergangenen einhundert Jahre erhellt.

Ein Klick, die Blende schließt – der Startschuss zu einem neuen Leben. Mit sieben hält Amory Clay ihre erste Kamera in Händen, eine Kodak Brownie Nummer 2, und mit ihr sind alle Weichen gestellt: Amory Clay wird ein Leben als Fotografin, Reisende und Kriegsberichterstatterin führen. Statt als Gesellschaftsfotografin in London zu bleiben, beschließt sie als junge, selbstbewusste Frau alles Vertraute hinter sich zu lassen und beginnt 1931 ein Leben voller Unwägbarkeiten in Berlin. Ein Berlin der Nachtclubs, des Jazz, der Extravaganz und Freizügigkeit— und am Vorabend des 2. Weltkrieges der ersten Anzeichen von Bedrohung und Willkür.

Anstelle von Ruhm bescheren ihr die Berliner Fotos zunächst nur einen handfesten Skandal, der sie fast die Existenz kostet. Erst ein Jobangebot in New York bei dem renommierten Magazin Global Photo-Watch verhilft ihr zum geplanten Durchbruch als Fotografin. Hier in New York trifft sie in Gestalt von Cleveland Finzi auch auf die vermeintlich große Liebe. Doch Amory Clay ist viel zu lebenshungrig, als dass sie zur Ruhe kommen würde. Die Aufträge führen sie fortan von einem gefährlichen Einsatz zum nächsten. In London gerät sie bei einer Straßenschlacht in einen faschistischen Hinterhalt, den sie nur knapp überlebt. Es folgen Stationen im Paris der Nachkriegszeit, Jahre später geht sie nach Vietnam. Die Liebe ihres Lebens führt sie schließlich nach Schottland, doch auch die glückliche Zeit an der Seite ihres Angetrauten Lord Sholto Farr ist nur von kurzer Dauer. Amory Clay führt kein einfaches Leben. Im Gegenteil – sie ist der Inbegriff einer Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist, die unerschrocken ihre Geschicke selbst in die Hand nimmt.

Autor William Boyd fühlt sich in sie ein und versteht es glänzend, mittels seines eigenhändig gesammelten Fotomaterials Fiktion und Geschichte miteinander zu verschränken. Nach seinem Erfolgsroman „Ruhelos“ hat er erneut eine unvergessliche Heldin geschaffen, eine verwegene, verblüffend moderne Frau, einen Künstlerroman, der das Porträt einer ganzen Epoche zeichnet.

William Boyd: Die Fotografin, 560 Seiten, 24 Euro.

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About Yoga and a special Yogi

Yoga can play a part in the process of self-discovery. I was always sceptical because I am not the very spiritual type of person. But after a long period of trying different styles I discovered Yin Yoga, also called Gentle Yoga. Thanks to my Yoga teacher Summer in Kosamui, Thailand, last year (www.summerdien.com).

Though I do Yoga not out of any spiritual motivation but just to strengthen my body and especially my back. I had lots of back problems in the past and since I am doing Yin Yoga it gets better and better.L1200410 (Large)

During my last days in South India I stayed at Krishnatheeram Ayurvedic Beach Resort at Varkala. There I met Sunil Kumar. He is a Hatha Yoga teacher but also gave me advices to do my gentle yoga during his classes. Sunil is a master of Indian philosophy, speaks some languages and also Sanskrit, the ancient language of India. He has acquired his learning and knowledge over a period of 12 years at the Sivagiri Ashram, and at universities in Kerala and Tamil Nadu.

Sunil’s class always begins gently with breathing and stretching, permitting the Yogis to slow the breath, the body and the mind. He speaks softly which lends itself to the feeling of peace and tranquillity. The class progresses with sun salutations and asana work. His class ends with a good sequence of relaxation. He works through the breath to relax every part of the body, and in so doing, reaches the mind and spirit. I felt my well-being and had a state of peacefulness in my mind.

www.yogavasishta.com

E-Mail: sunilyogabhavan@hotmail.com

Book recommendation001

Anji Pink: Guruji and his Pearls of Wisdom, 8,32 Euro.

The book is entwined with the teachings of a very special Yogi. The place, the people, the teacher; all combine to weave a true story of life based in tropical Kerala. Guruji’s nine pearls of wisdom are assertiveness, peacefulness, letting go, trust, dreams, kindness, detachment, happiness and love. The choice, as always and in all things, is yours.

 

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Krishnatheeram Resort, Varkala: Sleeping with the sound of the waves

L1200313 (Large)L1200306 (Large)L1200305 (Large)Ayurveda treatments, serenity, the sound of the endless waves touching the shore and the popular Varkala beach nearby, that’s what Krishnatheeram Beach Resort is all alike. Set on the majestic north cliff at Varkala it is a great holiday destination for body, mind and soul. Situated only about one hour from Trivandrum airport it is also an easy destination for some relaxing days before you fly home. So did I. Set on the coast line of the Arabian Sea you can find only here laterite cliffs hugging the shores of the ocean.L1200307 (Large)

At the resort there are cottages with thatched roof in traditional Kerala style, a lovely pool with a superb view to the ocean and tall coconut palm trees. In combination you can book an Ayurveda treatment package with medical consultation. Twice a day Yoga Master Sunil Kumar teaches Yoga on a platform with the perfect sea view. „We have many clients from central Europe“, says Resort Manager Subin George. „We would like to expand our destination also to US and Australian guests.“

Dr. P. J. Ajeeb is ayurvedic doctor at Krishnatheeram. „I wanted to become a healer. Therefore I studied 6 years at Kerala University.“ His patients are coming from all over the world. „During my study and even now I get connected with many healers for exchange and learning new techniques.“ He could even help an European woman with glaucoma therapy. „She was very happy when she could stop her daily eye drops. Now she continues with Ayurvedic medicine and she is fine.“.

Ayurveda comprises the science of life and is perhaps the oldest established system of medicine to the world. It is not merely a health faculty dealing with rejuvenation therapy but also focuses on prevention and rejuvenation of the body, mind and soul. „And Kerala is the land of Ayurveda“, adds Subin George. Indeed it is said by specialists that Ayurveda has the knowledge and methodologies to provide health care throughout the course of one’s life.

www.krishnatheeram.comL1200309 (Large)L1200412 (Large)

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Travelling light

OLYMPUS DIGITAL CAMERA„I like to travel light. When I see people in airports with a lot of luggage, I always think, they also have quite a lot of emotional baggage.“

Summer Dien

(Summer Dien is my friend and travels the world as a Yoga teacher. She only has 2 pieces of luggage, one of it you can see on this photo! Check her Website if you like to participate at her classes.)Yoga

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