Urlaub an der Costa Smeralda, Sardinien

P1080668 (Large)(English and Italian version below)

Sardinien gehört zu meinem Leben dazu. Ich war über 25 Mal vor Ort, habe Freunde dort und in den Jahren auch die Sprache gelernt. Und ich spreche immer noch ganz gut Italienisch. Ich habe meine sardischen Freunde gebeten, für meinen Blog ein paar gute und preiswerte Angebote zu machen. Ich kenne diese Häuser und Wohnungen in Cannigione nahe Porto Cervo und Baia Sardinia persönlich und möchte die Tipps gerne an Euch weitergeben. Falls Ihr buchen wollt, bezieht Euch auf sl4lifestyle.

Do you like to explore Northern Sardinia with the famous Costa Smeralda? This spot belongs to my life since I have been there at least 25 times. And I have friends there who taught me the language. I still speak Italian quite well, even after all these years. I asked now my friends to recommend some houses and apartments for holidays. I know all of the houses in Cannigione near Porto Cervo and Baia Sardinia and can assure you to get an excellent holiday accommodation. Just refer to sl4lifestyle when you like to book.

Wir verfügen über 5 Appartements mit je zwei Schlafzimmern, 2 Bäder, einem weitläufigen Wohnraum mit offener Küche, großer Terrasse, TV, Waschmaschine, eigenem Parkplatz und Garten.
Der Mietpreis in den Monaten März, April, Mai, September und Oktober beträgt 12 Euro pro Person/Tag, während 28. Mai 2016 – 17. Juni 2016 14 Euro pro Person/Tag, vom 18. Juni 2016 bis 2.Juli 2016 17 Euro pro Person/Tag. Um dieses Angebot nutzen zu können ist eine Buchung von mindestens 4 Personen, ab einer Woche notwendig. Jedes der Appartements verfügt über ein Schlafsofa im Wohnraum.
Kinder im Alter von 1 bis 2 Jahren sowie die 5. Person sind gratis im Rahmen des Familienrabatts. Die Nutzung der voll ausgestatteten Küche, sowie die Endreinigung sind im Preis inbegriffen. Außerdem steht ein Zwei-Zimmer-Appartement mit insgesamt 4 Schlafplätzen zur Verfügung.

We have 5 apartments with 2 bedrooms, 2 bathrooms, living room-kitchen, large covered veranda with table and chairs, TV, washing machine, parking, garden. The cost is 12 Euro per person per day during March, April, May, September, October, from May 28st 2016 to  June 17th 2016 14 Euro per person per day, from June 18th 2016 to July 1st 2016 17 Euro per person per day. To take advantage of these prices we require a minimum of 4 persons and a minimum stay of 7 days. Each apartment has a sofa bed in the living room. A fifth adult or small children are in the discount price for families. Included is the use of the kitchen with all the necessary utilities and cleaning. In the same building we have an apartment with 1 bedroom and a sofa bed (4 beds).

Disponiamo di 5 appartamenti con 2 camere, 2 bagni, soggiorno-cucina, ampia veranda arredata, TV, lavatrice, posto auto, giardino.Affittiamo a 12 Euro al giorno a persona nei mesi di marzo, aprile, maggio, settembre, ottobre. Dal 28.5. 2016 – 17.6. 2016 14 Euro e dal 18.6. 2016 – 1.7. 2016 17 Euro a persona al giorno.Per usufruire di questi prezzi è necessario un minimo 4 persone e un soggiorno minimo di 7 giorni. Ogni appartamento dispone di un divano letto matrimoniale in soggiorno. Non pagano: quinta persona adulta o 1-2 bambini. Sconto per le famiglie. E’ compreso l’uso della cucina con tutto il necessario, consumi e pulizia. Nella stessa struttura abbiamo anche 1 bilo (4 posti letto).

www.residenzasarradientu.com
E-Mails: pat.asa@tiscali.it; mirkantoni@tiscali.it
skype:  patrizia.asara
skype:  mirkantoni
Patrizia Asara, Tel.: +39 3283914541

Fähren/Boats:
http://www.tirrenia-prenotazioni.it/
http://www.grimaldi-lines.com/
www.moby.it

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On a houseboat in Kerala: A slice of life

L1200234 (Large)An unforgettable tour on a houseboat in South India. Indeed, just beaming me back to the colonial times is always a dream of me for many years. And during a Backwaters trip in Kerala it came true: This slice of history. I still remember the harmony and peace which surrounded me while floating through the channels, with about 5 kph. We anchored in a very quiet side arm after we passed a small area of Lake Vembanad. I ventured off the boat before sunset, wandered along the lush green rice paddies, loosing my awareness of time. And after I watched how slowly the sun went down. Down to the waters, down to the rice fields, down to the simple wooden houses of the inhabitants. As every day. For centuries. For ever and ever again.L1200231 (Large)L1200205 (Large)

I have been the only guest at the houseboat which belongs to Somatheeram group, one of India’s leading Ayurveda resorts. There was the cook and the captain only. I got a huge variety of Vegetarian Food (which I ordered beforehand), made by cook Roji Vargees. He works for the last 4 years on the boat. „Mostly we get tourists from Europe, some also from the US“, he adds.L1200243 (Large)

„We cover now a distance of 35 Kilometers“, mentions Captain Anoob. Every guest can choose his own tour. „On a 3 days houseboat trip we go as far as 200 Kilometers in total.“I enjoyed a comfortable bedroom made out of bamboo and wood furniture, as well as a spacious modern bathroom. I saw a couple of houseboats crossing our way. They were big and small. Both. Normally the boats tied together with coir from the coconut palms. They have been the cargo boats carrying tons of materials in the past. The Somatheeram houseboats got only modified and altered the original structure.

My time at the houseboat was one of the best trips. Will be back, for sure. And for a longer period of time. Promise!L1200236 (Large)

The Tour I made with a Premium Houseboat, one bedroom only. The boats in different sizes belong to the Somatheeram Group, which supported my stay. But my opinion is as always my own.

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Kurz nachgebellt: Nur noch Erinnerung

MemoryVor einem Monat, am 19. Januar 2016, am Vorabend meiner Reise nach Südindien, starb unser geliebter Hund Gaston während einer Notoperation in einer Würzburger Tierklinik. Er litt an Bauchbeschwerden, die sich letztendlich als Lebertumor und Blutungen im Bauchraum herausstellten. Er wurde nur 9 Jahre alt.

Leider konnte ich Euch davon nicht eher erzählen. Die Erinnerungen sind jedesmal und immer noch sehr überwältigend.

For the memories

Today, one month ago, on January 19, 2016, one day before I left for South India, my beloved Doggie Gaston died during an emergency surgery in an animal hospital. He had stomach pain for a short period of time. It was a liver tumor and bleeding in the abdomen. He was only 9 years old.

Sorry, I could not write about it earlier on the Blog.

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Auch Märchenheldinnen haben Figurprobleme

Dornro¦êschendia¦êt-2 (Large)Brigitte Obermeier ist bekannt für ihre außergewöhnlichen Inszenierungen im Theater Sommerhaus im unterfränkischen Künstlerort Sommerhausen. Zwar muss jetzt eine neue Spielstätte gefunden werden, doch das hält die Schauspielerin und Regisseurin nicht davon ab, woanders zu trumpfen. Mit der „Dornröschendiät“ hat sie die drei Märchenheldinnen Schneewittchen, Rapunzel und Dornröschen kurzerhand in den Sommerhäuser Rathaussaal verfrachtet. Dornro¦êschendia¦êt-4 (Large)Das tut der Geschichte keinen Abbruch. Das Haus ist wie gewohnt ausverkauft. In der Mehrzahl sind es Damen, die die Komödie um das leidige Thema Diät, versehen mit einem heftigen Augenzwinkern, besuchen. Dornro¦êschendia¦êt-3 (Large)Denn die drei Protagonisten haben es nicht leicht. Sie sind nicht mehr die Jüngsten, ein wenig aus der Form geraten und führen zudem gemeinsam das Beerdigungsinstitut „Roter Apfel“. Klar, dass es da auch zu Reibereien kommt. Als Amors Pfeil sie trifft, eine nach der anderen, versuchen sie, ihr Leben zu ändern. Die Pfunde müssen schmelzen, unbedingt! Ein Riesenspaß mit einem versteckten Hinweis auf das wahre Leben!Dornro¦êschendia¦êt-6 (Large)

Spielplan 2016 hier!

Fotos: Thomas Mangold

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Minukku, der weibliche Charakter im Kathakali-Tanz

L1200320 (Large)Kathakali ist eine fast 300 Jahre alte klassische Tanzform, die Facetten von Ballett, Oper, Maskenspiel und Pantomime vereint. Ihren Ursprung hat sie im südindischen Bundesland Kerala. Sie soll sich aus anderen darstellenden Künsten wie Kootiyattam, Krishnanattam und Kalarippayattu entwickelt haben. Kathakali erläutert Ideen und Geschichten aus den indischen Epen und Puranas. Weibliche Rollen, wie hier eine Minukku, werden traditionellerweise von Männern dargestellt. Sie spielen edle Charaktere, Frauen und Weise und haben blassgelbe Gesichter. Normalerweise tragen sie Saris (Frauen) oder orangefarbene Dhotis (Männer).

Hier schlüpft der 32-jährige Maneesh in die Rolle der Minukku und zeigt verschiedene Mimiken der Figur.


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Ein Indien-Reiseführer fürs Gepäck

L1200081 (Large)Altbewährt sind sie schon, meine Reiseführer aus dem Reise Know How-Verlag. Zumindest wenn ich allein reise, und ich mit einer deutschsprachigen Ausgabe zurechtkomme. Denn die Tipps sind umfassend und aktuell. Es gibt fast auf jede Frage eine Antwort: Die richtigen Impfungen und Medikamente, Geldtausch, Reisevorbereitung und was man tun kann, um zu verhindern, mal wieder ins Fettnäpfchen zu treten.

Lieber einmal mehr nachlesen, als das Nachsehen zu haben. Und was mir besonders gefällt ist der nicht erhobene Zeigefinger dabei! Also keine Belehrungen, sondern Ratschläge, die sich ganz einfach in Taten umsetzen lassen. Dabei viel Landesgeschichte, Tipps für stressfreies Reisen, Unterkünfte und Restaurants in allen Preisklassen.

Die Führer gibt es auch als Ebooks. Habe ich auch schon ausprobiert. Allerdings war mir bei dieser Reise nach Südindien einfach die Haptik wichtig, das Berühren, das Nachschlagen, das geräuschvolle Blättern, und, ganz wichtig, der Geruch der Seiten. Kommt natürlich auch immer darauf an, wie viel man sonst noch mit sich rumschleppt. Denn die Reiseführer sind schwer, unbestritten! Aber ich war nur zwei Wochen und mit entsprechend wenig Gepäck unterwegs, so dass ich mir ein zusätzliches Buch leisten konnte.

Martin und Thomas Barkemeier: Indien. Der Süden, Verlag Reise Know How, 815 Seiten, 24,90 Euro.

 

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Kerala Palace – Live in Legacy

L1200287 (Large)L1200262 (Large)“Accessible only by boat, silent place for a perfect relaxation and historical houses”, says Shaji P. Mathew about Kerala Palace when I ask him for 3 typical characteristics of the place. It is an Ayurveda Resort north of Allappuzha or Aleppey, the former colonial name, and about 18 Kilometers away from Kochi. Situated at Chempu on the coast of India’s southernmost state of Kerala the compound is a jewel. Manager Mathew welcomed me when I arrived by boat. The resort is located on an island at Vembanad lake.L1200252 (Large)L1200253 (Large)L1200254 (Large)

Truly, I felt like a guest visiting a palace 200 years back. Indeed, the impressive structures are centuries old and have been transported from their original locations and carefully reconstructed here.L1200267 (Large)L1200258 (Large)

L1200266 (Large)I moved in my Suite 208 at Chempulayil House. From the balcony I had a great view over the tropical setting of the resort. And the interior of this eco friendly place was just lovely. Bamboo and Wood furniture make the great colonial atmosphere which you normally know only from the movies. The historical building I stayed in was one among the many buildings on the banks of the Meenachil River in Pala. It was originally built in 1890 at the center of Pala market. Its ground floor was devoted to the warehouse and sales counters for tobacco and other natural produce. The upper storey – where my rooms were located! – housed many offices among which the most prominent was the first ever office of the Indian Communist Party in Meenachil Taluk. This impressive structure became a part of Kerala Palace in 2004.L1200272 (Large)L1200296 (Large)

The afternoon I spent at the pool with the view to the lake and with an one hour Ayurvedic massage followed by a talk with the Ayurveda physician. In the evening I went to the restaurant in a different historical building and enjoyed South Indian cuisine à la carte. Kerala has a cuisine by its own, which is hot and spicy. I loved it!L1200298 (Large)L1200300 (Large)

Kerala Palace belongs to the Somatheeram Group, which supported my stay at the resort. But my opinion is as always my own.

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Dogs for People – Strassenhunde in Rumänien

Dogs for People RO 2015

Emanuela und Hund Mulan während einer Therapie-Sitzung.

Anfang Februar 2016 fand im rumänischen Bukarest die Eröffnung des neuen Zentrums für tiergestützte Therapie der Stiftung VIER PFOTEN statt. Hier werden Kinder mit Beeinträchtigungen von ehemaligen Streunerhunden therapiert. Bis zu 60 Kinder können im Jahr behandelt werden. Die Sitzungen werden von Physiotherapeuten und Hundeführern beaufsichtigt. Für die kleinen Patienten ist die Behandlung kostenfrei, das Therapiezentrum ist zu 100 Prozent spendenfinanziert.

Opening Animal-Assisted Therapy Centre RO 2016

Das neue Zentrum für tiergestützte Therapie in Bukarest.

Wir erinnern uns noch an die grausamen Massenmorde der Straßenhunde in Rumänien. Diese gehen auch jetzt weiter, leider ist das Thema nicht mehr so öffentlichkeitswirksam wie es vor zwei Jahren war. Die Tiere werden dort immer noch eingefangen und getötet.

Daher ist die Eröffnung des neuen Zentrums ein wichtiger Schritt für die Streunerhunde in Rumänien. Das neue Zentrum, soll zeigen, wie wertvoll diese Tiere für die Gesellschaft sind.

Ziel des Projektes ist, einerseits die öffentliche Meinung in Rumänien im Bezug auf Streuner zu verändern, indem man zeigt, wie wertvoll diese Tiere für die Gesellschaft sein können. Gleichzeitig ermöglicht das Projekt den Hunden ein besseres Leben und hilft Kindern und Jugendlichen mit geistigen und körperlichen Behinderungen.

Viele Streunerhunde eignen sich hervorragend als Therapiehunde. Ihre Eigenschaften wie Sensibilität, Verlässlichkeit und beeindruckendes Durchhaltevermögen machen sie zu ausgezeichneten Therapie- und Rettungshunden.

Die Arbeit mit diesen Tieren erfordert ein umsichtiges und regelmäßiges Training durch professionell geschulte Hundetrainer sowie ein passendes Umfeld und eine spezielle Ausrüstung.

Alle Hunde erfüllen die Internationalen Anforderungen an Therapiehunde und haben die nationale Prüfung zum Begleithund bestanden. Sie sind gerüstet für ihr neues Leben als Therapiehunde.

Die spezielle Tier-Mensch-Beziehung macht den großen Erfolg tiergestützter Therapie aus: Ein Tier begegnet einem Menschen unvoreingenommen, daher kommunizieren Menschen mit geistiger Behinderung meist leichter mit einem Tier als mit einer Person.

Das Team arbeitet mit zwei Psychologinnen regelmäßig in mehreren Institutionen im Großraum Bukarest. Die Kinder und Jugendlichen, die an der tiergestützten Therapie teilnehmen, werden zweimal in der Woche eine Stunde von „ihrem“ Therapiehund und dem Hundetrainer besucht. Alle Treffen werden von ihren Betreuern überwacht. Die Patienten machen leichte Übungen mit dem Hund, sie lernen z.B. wie sie den Hund füttern und belohnen können. Durch die Entwicklung einer tiefen Beziehung zu dem Hund wird ihr Selbstbewusstsein gefördert und sie können besser mit Alltagssituationen umgehen.

Die Psychologen stellen einen deutlichen Fortschritt im Verhalten der Kinder und Jugendlichen fest, die Entwicklung der Patienten ist sehr positiv. Sie agieren mit mehr Selbstvertrauen, können sich besser konzentrieren, sind weniger aggressiv und nehmen ihre Aufgaben mit den Hunden sehr ernst. Umgekehrt, wird den Hunden ein Ausmaß an Beachtung und Zuneigung zuteil, das sie nie erleben durften.

VIER PFOTEN ist die erste Organisation, die mit diesem Projekt die tiergestützte Therapie nach Rumänien gebracht hat. „Dogs for People“ ist die einmalige Chance zu zeigen, dass Streunerhunde eine der wichtigsten Aufgaben erfüllen können.

Fotos: VIER PFOTEN

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Als Frau allein unterwegs: Was tun gegen Belästigungen?

IMG_3902 (Large)Als Touristin muss man auf der Hut sein. Vor allem, wenn man alleine reist. Und vor allem in Indien, worüber ich gestern geschrieben habe. Andere Länder – vor allem die in Südostasien – sind dagegen relativ sicher. Apropos Indien: Auch ich hätte bei einer Gruppenvergewaltigung keine Chance. Sobald ich alleinreisend irgendwo ankomme, baue ich mir ein Netzwerk auf, das aus Hotelpersonal oder Leuten, mit denen man beruflich oder privat zu tun hat, besteht. So hat man schon mal einen Rückhalt, wenn man ihn braucht.

Ich reise seit vielen Jahren sehr oft allein und kann mögliche Risiken gut einschätzen. Das ist mein Vorteil. Ich habe eine gesunde Portion Misstrauen und bin nicht allzu vertrauensselig, wenn sich mir Fremde nähern. Und, ich bin distanziert und zeige es auch. Manche würden das für arrogant halten. Aber egal – das hat mir bis jetzt immer geholfen. Risiken geht man immer ein, wenn man unterwegs ist. Ich kenne zig Annäherungsversuche, sei es auf die sexuell motivierte Art oder auf die geschäftliche, also die, wo Menschen aus einem den größten Profit herausholen wollen. Beide Typen sind auf die gleiche Art sehr unangenehm. Klar ausgedrückt heißt es für mich, kalkulierbares Risiko Ja, unkalkulierbares Risiko Nein.

Tipps gibt auch die neue Ausgabe (2015) von Reise Know How-Verlag: Indien. Der Süden, Seite 666: Frauen unterwegs.

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Frauen sind oft die Verlierer

L1200070 (Large)… zumindest in Indien.

Normalerweise lese ich während meiner Zeit in Südindien täglich zwei englischsprachige Tageszeitungen: „The New Indian Express“ und „The Deccan Cronicle“. Beide liegen schon frühmorgens auf der Türschwelle zu meinem Cottage. Ich liebe es auf Reisen, lokale Zeitungen zu lesen. So bekommt man meist einen umfassenden Einblick in die jeweiligen Gesellschaften.

Ich habe mich während der letzten Monate, seitdem ich mit Indien zu tun hatte, mit den sozialen Fragen und Problemen beschäftigt, die das „neue Indien“ hervorbringen. Zum einen ist da von zunehmender Vernachlässigung alter Menschen die Rede, die von ihren Kindern verstoßen werden, weil sie nicht mehr in deren Gesellschaftsbild passen. Ich erinnere mich an ein Gespräch in Varanasi, wo man mir sagte, dass bei den Verbrennungszeremonien an den Ufern des Ganges weibliche Familienmitglieder nicht dabei sein dürfen. Sie seien zu emotional, hieß es.

Was wirklich dahinter steckt, habe ich erst jetzt erfahren, als ich einen Bericht las über eine ältere Frau, die in den Holzhaufen gesprungen war, in der ihr toter Mann verbrannt wurde. Auch heute noch sind Alleinstehende und Witwen in Indien nicht allzu viel wert. Frauen entwickeln Schuldgefühle, wenn ihr Mann vor ihnen stirbt. In diesem Fall hatten die Kinder ihre Mutter am Feuer allein zurückgelassen, sie wussten natürlich, was folgte. Eine bequeme Art, alte und von ihnen abhängige Menschen loszuwerden. Sie reduzieren sich zu Kostenfaktoren. Es hat funktioniert, die Frau konnte nicht mehr gerettet werden.

Jeden Tag berichten die Zeitungen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, häusliche oder sexuelle, aber immer auf Erniedrigung ausgerichtete Taten. Frauen müssen verheiratet werden, oft suchen die Eltern den Bräutigam aus und die Frau hat diese Entscheidung zu akzeptieren. Noch heute werden Mädchen gegenüber ihren Brüdern vernachlässigt, nach der Heirat setzt sich das Verhalten im Haus der Schwiegereltern fort, denn noch immer wohnen Paare nach der Hochzeit meist im Elternhaus des Mannes.

Häufig wird über Vergewaltigungen berichtet, oft auch begangen an minderjährigen Mädchen. Viele handeln von so genannten „Gang Rapes“, Vergewaltigungen begangen von mehreren Männer. Alle Bevölkerungsschichten sind davon betroffen. Auf den Dörfern, wo es keine Toiletten im Haus gibt, trifft es Mädchen und Frauen, die abends außerhalb ihre Notdurft verrichten müssen, ebenso wie Studentinnen in Städten, die von Bus-, Rikschafahrern oder sonst wem belästigt werden.

Wenn man all die News liest, bekommt man den Eindruck des Alltäglichen. Ist das ein indisches Phänomen? Ich habe mit Indern darüber gesprochen. Schulterzucken, Betroffenheit, auch sie haben keine Antwort darauf.

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Auch Touristinnen sind davon betroffen …

 

 

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