Da Mariella: Il Ragù

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Dopo il mio primo post sulla sfoglia, era assolutamente inevitabile completare il piatto con la ricetta del Ragù.

Chi fosse in cerca di qualche idea per la tavola delle feste o anche solo di un corposo piatto della domenica troverà grandi soddisfazioni in un buon piatto di tagliatelle o di lasagne al ragù, una preparazione che appartiene alle origini della mia famiglia.

Il ragù che preparo segue la ricetta della mia nonna Maria. Già di per sé questa cosa è bellissima, perché mi fa sentire la forza e l’intensità delle radici che mi legano così saldamente alla mia famiglia e, in qualche modo, è come se mi rimettesse in collegamento anche con chi non c’è più. E poi c’è la soddisfazione, mista alla responsabilità, di farsi portavoce della tradizione familiare e di portarla avanti nel tempo.

Tuttavia, come per molti piatti della tradizione, anche in questo caso gli ingredienti, le dosi e le modalità variano da casa a casa, da zona a zona. Quella che vi mostro io oggi è quindi la ricetta della mia famiglia.

Il Ragù

Il Ragù

Ingredienti

Ingredienti

INGREDIENTI:

700 gr di polpa di manzo macinata

1 salsiccia

2 cipolle medie

3 carote

3 gambi di sedano

350 gr di passata di pomodoro + un cucchiaio di concentrato

mezzo bicchiere di vino bianco

mezzo bicchiere di latte

5 chiodi di garofano

un pizzico di cannella

salvia

rosmarino

olio

sale grosso

pepe

Trita le cipolle, il sedano e le carote, mettili insieme nella casseruola con un po‘ di olio e lascia rosolare per alcuni minuti. (Foto 1)

Quando le verdure sono ammorbidite unisci la carne macinata e la salsiccia sbriciolata. (Foto 2)

Appena la carne si è rosolata sfuma con il vino bianco. (Foto 3)

Dopo circa una decina di minuti, quando il vino si è evaporato aggiungi le spezie (chiodi di garofano, cannella, pepe) il sale, gli odori (salvia e rosmarino) (Foto 4)

Aggiungi la passata di pomodoro, il concentrato ed uno o due bicchieri di acqua calda se la passata è molto densa. (Foto 5)

Lascia cuocere a fuoco bassissimo per due ore circa mescolando ogni tanto. (Foto 6)

Aggiungi il latte. (Foto 7)

Lascia cuocere altri 5 minuti ed il Ragù è pronto.

BUON APPETITO!!

Fotos: Enrico Brogiolo




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Kurz nachgebellt: Dackel und Windhund zu verlosen!

DackelWie ich auch ist Dackel Platon ein Philosoph. Deswegen habe ich ihn gleich ins Herz geschlossen, als mir Frauchen das Büchlein an einem Adventsabend vorgelesen hat. Platon hat sich verliebt, na, diese Gefühle kenne ich ja auch zur Genüge. Der Unterschied ist, dass ich mich doch recht oft verknalle, viel häufiger als der Dackel. Vielleicht liegt es einfach an meinem Naturell, an meiner Persönlichkeit. Aber Platon scheint es richtig erwischt zu haben.

Wuff, lassen wir das, ich möchte Euch viel lieber ein wenig von dem Buch erzählen. Denn da gibt es noch jemand, eine sehr schöne Windhund-Dame, die Platon den Kopf verdreht. Hmmm, die wäre auch genau meine Kragenweite!

Sie war geschmeidig, anmutig, mit langer Schnauze und einem weißen Fell so dicht wie ein Teppich. Der eleganteste Hund, den man sich vorstellen konnte. Es war klar, dass sie dem Dackel das Herz brechen würde. Platon ist ein kleiner Dackel mit einer poetischen Ader und dem Mut eines Löwen. Die Königin ist ein stolzer Afghanischer Windhund, dessen Augen die Farbe der Nacht haben. An einem Weihnachtsabend begegnen sich die beiden – und der Dackel beginnt zu träumen. Dann gerät die Königin in höchste Gefahr …

Die wunderbar-skurrile Liebesgeschichte von Melania Mazzucco beweist, dass zu Weihnachten und in der Liebe nichts unmöglich ist.

Melania Mazzucco: Der Dackel und die Königin, 128 Seiten, 10 Euro.

Aufgepasst, Ihr lieben Vier- und Zweibeiner: Ihr könnt nämlich ein Buch gewinnen! Hinterlasst einfach einen Kommentar hier im Blog, warum Ihr das Buch gerne lesen würdet. Viel Glück! Einsendeschluss ist am Heiligen Abend 2014, 24 Uhr!

Viel Glück! Ich drücke Euch die Pfoten!

Euer Gaston.

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Weihnachtswünsche aus dem Südsudan

Ich arbeite oft in Krisengebieten und werde konfrontiert mit Vertreibung, Armut und Krankheiten. Trotzdem, ich möchte diese Arbeit nicht missen, denn sie erinnert mich immer wieder an das, was wir haben: An ein Land, das politisch stabil ist und daran, dass die meisten von uns durch ein funktionierendes Sozialversicherungssystem abgesichert sind.

Die Begegnung mit Menschen, oft auch meinen Interviewpartnern, berührt mich einerseits und erdet mich andererseits. Und ich bin froh darüber. Nicht zuletzt dadurch habe ich mein Gleichgewicht gefunden und weiß in etwa auch, was Glück bedeutet oder bedeuten kann.

Doch es gibt noch so viele andere Dinge, die ich zu schätzen gelernt habe. Richtig, ich habe sie erst zu schätzen gelernt, denn früher habe ich vieles als selbstverständlich, als Normalität betrachtet. Gesundheit, Freunde, Familie, Spaß am Leben – all das sind Dinge, die ich wertschätze und als kostbar erachte.

Für die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe war ich im Südsudan und habe Euch ein paar Geschichten mitgebracht, passend zu Weihnachten.

Asceta Milunga, Lepra-Patientin: "Ich hoffe, dass meine Behandlung an Weihnachten abgeschlossen ist und ich nach Hause gehen kann. Schön wäre ein eigener kleiner Laden, mit dem ich meinen Lebensunterhalt verdiene.“

Asceta Milunga, Lepra-Patientin (links): „Ich hoffe, dass meine Behandlung an Weihnachten abgeschlossen ist und ich nach Hause gehen kann. Schön wäre ein eigener kleiner Laden, mit dem ich meinen Lebensunterhalt verdiene.“

Schwester Veronika Rackova, Ärztin und Ordensfrau: "Nie werde ich mein erstes Weihnachten hier mit den Leprapatienten vergessen. Es war einfach, aber wunderschön. Zusammen mit uns erlebten sie ein Gemeinschaft und darüber waren sie sehr froh und glücklich."

Schwester Veronika Rackova, Ärztin und Ordensfrau: „Nie werde ich mein erstes Weihnachten hier mit den Leprapatienten vergessen. Es war einfach, aber wunderschön. Zusammen mit uns erlebten sie eine Gemeinschaft und darüber waren sie sehr froh und glücklich.“

Bismarck Dumba, Lepra-Patient: "Über ein T-Shirt würde ich mich sehr freuen. Auch würde ich gerne mit den Schwestern zu Abend essen und einen Softdrink bekommen."

Bismarck Dumba, Lepra-Patient: „Über ein T-Shirt würde ich mich sehr freuen. Auch würde ich gerne mit den Schwestern zu Abend essen und einen Softdrink bekommen.“

Dr. Hickson Joseph Lasu, Nationaler Koordinator Lepra, TB, Buruli Ulcer: "Wir brauchen Autos, die in der Lage sind, auch zu den entlegensten Regionen zu gelangen, also geländegängige Wagen, wie Toyota Landcruiser, aber auch geländegängige Motorräder."

Dr. Hickson Joseph Lasu, Nationaler Koordinator Lepra, TB, Buruli Ulcer: „Wir brauchen Autos, die in der Lage sind, auch zu den entlegensten Regionen zu gelangen, also geländegängige Wagen, wie Toyota Landcruiser, aber auch geländegängige Motorräder.“

Katharina Kumi, 70 Jahre, ehemalige Leprapatientin: "Ich wünsche mir für mein Haus eine Latrine. Meine Notdurft verrichte ich in der Hütte in Behälter, und die Kinder entsorgen sie dann draußen. Das gefällt mir nicht.“

Katharina Kumi, 70 Jahre, ehemalige Leprapatientin: „Ich wünsche mir für mein Haus eine Latrine. Meine Notdurft verrichte ich in der Hütte in Behälter, und die Kinder entsorgen sie dann draußen. Das gefällt mir nicht.“

Joseph Klani Cirillo, Krankenpfleger und selbst ehemaliger Leprapatient: "Ich wünsche mir einen extra Anbau an die Gesundheitsstation, damit auch das Gesundheitspersonal eine Bleibe hat."

Joseph Klani Cirillo, Krankenpfleger und selbst ehemaliger Leprapatient: „Ich wünsche mir einen extra Anbau an die Gesundheitsstation, damit auch das Gesundheitspersonal eine Bleibe hat.“

Anthony Matere, Schuhmacher: "Ich wünsche mir eine Nähmaschine, um zum Beispiel Klettverschlüsse auf die speziell angefertigten Schuhe der Patienten zu nähen. Denn Schnallen sind unbequem und wenig handlich. Außerdem wünsch ich mir weitere Werkzeuge zur Fertigung von Schuhen für die Leprapatienten.“

Anthony Matere, Schuhmacher: „Ich wünsche mir eine Nähmaschine, um zum Beispiel Klettverschlüsse auf die speziell angefertigten Schuhe der Patienten zu nähen. Denn Schnallen sind unbequem und wenig handlich. Außerdem wünsch ich mir weitere Werkzeuge zur Fertigung von Schuhen für die Leprapatienten.“

Zur aktuellen Situation im Land:

Am 15. Dezember 2014 jährte sich der Ausbruch des Konfliktes im Südsudan. Der jüngste Staat der Welt steht kurz vor dem Kollaps, denn internationale und regionale Friedensbemühungen führten bislang zu keinem dauerhaften Frieden. Im Südsudan sind sämtliche staatliche Wohlfahrtsfunktionen weggefallen. Die Konsequenzen trägt die notleidende Zivilbevölkerung. Seit dem Ausbruch der Kämpfe gibt es etwa 1,44 Millionen Binnenflüchtlinge.

Seit Monaten verhandeln im äthiopischen Addis Abeba die Regierung des Südsudan und die Opposition unter Riek Machar über eine Friedenslösung. Trotz des Ablaufs zahlreicher Ultimaten der internationalen Staatengemeinschaft konnten sich die Konfliktparteien bislang noch nicht auf einen dauerhaften Frieden einigen.

Fotos: Enric Boixadós

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Kurz nachgebellt: Unsere Weihnachtsbäume

Liebe Freundinnen und Freunde,

wie Ihr wisst sind wir jetzt zu dritt bei sl4lifestyle: Mariella, Frauchen und ich. Und wir alle haben ganz unterschiedliche Weihnachtsbäume. Die möchte ich Euch nun vorstellen.

Welcher gefällt Euch am besten?

Euch allen einen glücklichen 4. Advent!

Euer Gaston.

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Da Mariella: Christmas Mood

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Il Natale è magia, è favola … lasciamoci affascinare dai colori, dalle luci, dagli addobbi, dagli odori e dai suoni natalizi. Lasciamoci emozionare nel vivere e gustare le sorprese.

Recuperiamo i nostri ricordi e le nostre sensazioni di bambini, restiamo un attimo in contatto con le emozioni che ci evocano …

Fotos: Enrico Brogiolo

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Danke! Grazie! Thank you!

Danke an Euch alle fürs Folgen unseres Blogs und für das tolle Willkommen, das Ihr Mariella gegeben habt.

Dedicato a tutti i nostri followers, soprattutto Italiani. Grazie di seguire il nostro Blog. Il vostro supporto è il motivo per cui scriviamo e vogliamo continuare a farlo grazie al vostro sostegno. Assieme a voi vogliamo ridere, informarvi e naturalmente chiaccherare. Mariella scrive in Italiano mentre Sabine e Gaston in Tedesco e Inglese. Senza di voi il nostro Blog non sarebbe mai esistito. Siete semplicemente fantastici!

To all our new followers, mostly from Italy. You are just amazing. We thank you very much for following our Blog. Your support is our motivation to write. We are happy to continue with your participation. We like to laugh with you, to inform you and of course to chat with you. Mariella is writing in Italian and Sabine with Gaston are posting in German and English. Without you our Blog would never exist. You are just fabulous! Thank you.

 

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Für Leseratten – Geschenktipps!

Ich war mal wieder in meiner Lieblingsbuchhandlung und habe mich umgesehen, denn ich brauche noch ein paar Weihnachtsgeschenke. Das Schwierige daran ist, für alle Leseratten die passende Lektüre zu finden. Und diese Bücher sind mir wegen ihres Covers und des Inhaltes ganz besonders aufgefallen!L1160449 (Large)

Stress – das geht gar nicht! Stress in irgendeiner Form ist heute wirklich für jeden ein Thema – ganz gleich welchen Alters oder Geschlechts. Denn die Anforderungen des modernen Lebens setzen die meisten Menschen unter Druck – körperlich genauso wie seelisch. Mit ein paar Karteikarten gegen Stress und Unausgeglichenheit kämpfen? Scheint zu funktionieren. (Petra Orzech: Anti-Stress-Yoga. Kartenbox mit 18 Rezepten und 56 Asanas, 14,99 Euro).

Während die Frauen der Familie Bennet mit der Suche nach reichen Junggesellen beschäftigt sind, müht sich das junge Hausmädchen Sarah über Wäschebottichen und Töpfen ab. Sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass das Leben mehr für sie bereithält als den Dienst bei einer wohlhabenden Familie. Ist die Ankunft des neuen Hausdieners James ein Zeichen? Doch bald nimmt ein ganz anderes Liebesdrama seinen Lauf – denn James hütet ein großes Geheimnis. (Jo Baker: Im Hause Longbourn, 448 Seiten, 19,99 Euro).

Die junge Somalierin Samia hat einen Traum: Sie will eine große Läuferin werden und ihr Land bei den Olympischen Spielen vertreten. Verbissen trainiert sie in ihrer vom Bürgerkrieg zerrissenen Heimat. Als das olympische Komitee auf sie aufmerksam wird, scheint sich ihr Traum zu erfüllen. Bei Olympia 2008 in Peking kommt sie zwar als Letzte ins Ziel, aber ihr Foto geht um die Welt. Zurück in ihrer Heimat ist sie aber auf sich allein gestellt. So begibt sie sich – London 2012 vor Augen – auf die gefährliche, illegale Reise nach Europa. Tragisch und spannend. Nach einer wahren Geschichte. (Giuseppe Catozzella: Sag nicht, dass du Angst hast, 256 Seiten, 14,99 Euro).

Infektionskrankheiten, Geburtstagsfeten, erste Freundinnen – bei Margie Kinsky ist immer etwas los. Tagtäglich bändigt die Kabarettistin erfolgreich sieben Kerle. Sechs davon „selbstgemacht“, dazu Ehemann Bill „Der Holzfäller“ Mockridge, bekannt als Ehemann von Mutter Beimer aus der „Lindenstraße“. Mit ihrem unverwechselbaren Humor gibt sie uns tiefe Einblicke in das turbulente Leben eines italo-deutsch-kanadischen Künstlerhaushalts. In ihrem ersten Buch erzählt sie sehr schlagfertig die Geschichten aus ihrer Großfamilie. (Margie Kinsky: Ich bin so wild nach deinem Erdbeerpudding, 220 Seiten, 14,99 Euro).

Lübeck 1928: Christian Tolmein, ein vielversprechender junger Chemiker, ist mit Carlotta Dücker, der Tochter des Inhabers eines großen Stahlwerks. Beide schätzen einander, mehr nicht. Christian ist nicht besonders begeistert, als er seine Verlobte nach Kuba begleiten soll, um dort für die Dückerschen Stahlwerke den Zugang zu den Nickelvorkommen in der Gegend von Santiago zu erschließen. Auf der Karibikinsel leidet er unter der schwülen Hitze und den steifen gesellschaftlichen Verpflichtungen. Doch dann begegnet er eines Tages Yamilé, der Frau des Gouverneurs von Santiago. Sie ist eine selbstbewusste Frau mit einem rebellischen Geist, die große Sympathien für die entrechteten Minenarbeiter und Bauern in der Region empfindet. Wider alle Vernunft verliebt sich Christian in sie. Blind vor Liebe, will er nicht wahrhaben, dass er leichtsinnig alles aufs Spiel setzt, was sein bisheriges Leben ausgemacht hat. Und doch weiß er im Innersten: Manchmal muss man alle Brücken hinter sich einreißen, wenn man sein wahres Glück finden will. (Michael Wallner: Die Frau des Gouverneurs, 320 Seiten, 19,99 Euro).

Annas Mann betrügt sie mit einer jungen Kollegin. Anna geht. Sie packt etwas Wäsche zusammen und nimmt den erstbesten Flug, nach Edinburgh. Ihr Weg führt sie in die Nationalgalerie. Auf einem Gemälde von Gauguin beginnt eine Frau, als Rückenansicht dargestellt, plötzlich zu sprechen. Es ist der Anfang eines Spiels. Anna reist weiter. Sie steht vor Bildern in aller Welt und entdeckt Komplizinnen, die von Sehnsucht, Ehealltag, Liebe erzählen. In der Beschäftigung mit den Kunstwerken sieht Anna auf ihre eigene Ehe zurück und findet den Mut zu einem neuen Selbstbild. (Angelika Overath: Sie dreht sich um, 288 Seiten, 19,99 Euro).

Er ist jung, er bloggt und er macht Sachen, die en vogue sind: Yoga und Vegan zugleich. Dominik Grimm ist 27 und Yoga-Lehrer. Während derzeit deutschlandweit zwei starke Trends nebeneinander existieren – der Yoga-Boom und der Vegan-Hype – bringt Grimm beide Strömungen unter einen Hut. In seinem Buch zeigt er, wie man in kürzester Zeit zu mehr Gelassenheit und mentaler Stärke kommt – und zwar allein durch einfache Yoga-Übungen und vegane Ernährung. Zahlreiche praktische Umsetzungstipps sowie gesunde Superfood-Rezepte erleichtern jedem den Einstieg in eine yogane Welt, die ein völlig neues, frisches Lebensgefühl vermittelt. (Dominik Grimm: Yogan: Veganes Leben und Yoga, 256 Seiten, 14,99 Euro).

Hi Bücherwürmer, Ihr könnt gewinnen. sl4lifestyle verlost je ein Exemplar von Margie Kinskys: Ich bin so wild nach deinem Erdbeerpudding und Jo Bakers: Im Hause Longbourn. Schreibt in einem Kommentar, warum Ihr gerade diese Titel gewinnen möchtet. Viel Glück! Einsendeschluss ist kommender Sonntag, 21. Dezember 2014, 20 Uhr. Dann habt Ihr das Buch vielleicht sogar bis Weihnachten. Auf geht’s!

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Die Weihnachtsformel

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erst war der Weihnachtsmarkt en vogue. Ein vorweihnachtlicher Brauch war, ihn mindestens einmal zu besuchen. Zuvor gehörte er zum Überleben als Ort, an dem man Vorräte für einen langen Winter kaufte. Der Markt im Mittelalter galt als Lebensspender. Zu den ältesten gehört angeblich der Münchner Christkindlesmarkt, der bis ins 14. Jahrhundert zurückgehen soll.

Im 15. Jahrhundert eroberten in Nürnberg, Dresden und München die Mandelröster und Kastanienverkäufer die Weihnachtsmärkte. So begann ganz langsam die Atmosphäre, die uns heute bekannt ist. Wir alle kennen die Flyer der Touristenbüros, in denen mit den Weihnachtsmärkten geworben wird. Und wir kennen auch die so genannte Weihnachts-Sehnsuchts-Formel für Ausländer:

Holzbuden + Weihnachtsengel + Glühweinduft = Good Old Germany

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Kurz nachgebellt: Nach einer wahren Geschichte

Meine Freundin Senta.

Meine Freundin Senta.

Es war einmal Xuxá, eine junge Schäferhündin, die in einem kleinen Dorf im Süden Chinas zur Welt kam. Stundenlang konnte sie mit ihren Geschwistern im Gras toben. Die Kinder der Familie nahmen sie auf den Arm, streichelten und herzten sie. Xuxá wurde immer größer und mit einem Jahr war sie eine ausgewachsene Hündin mit prachtvollem schwarzbraunem Fell. Ihre Brüder hatte man schon längst verkauft. Sie war übrig geblieben. Eines Tages kam ein Händler mit einem Kastenwagen aus der Stadt, bezahlte für sie und nahm sie mit.

Xuxá wurde in einen engen Metallkorb gezwängt, in dem sie sich keinen Millimeter bewegen konnte. Die Fahrt in die Stadt war schmerzhaft, sie versuchte sich abzustützen, doch der Draht bohrte sich in die Ballen ihrer Pfoten. In einer Fabrikhalle wurde sie achtlos in ihrem Käfig in die Ecke geworfen. Auch andere Schäferhunde waren in engen Kästen eingepfercht. Xuxá hatte Hunger und Durst, doch man gab ihr weder Wasser noch zu fressen. Nachts träumte sie vom Grün des Grases, von ausreichend Futter und frischem Wasser. Im Morgengrauen zog man sie aus dem engen Käfig, legte ihr eine Drahtschlinge um den Hals und schlitzte sie bei lebendigem Leib auf. Ihre letzten Lebensmomente waren geprägt von qualvollen Schmerzen. Sie winselte, wälzte sich, vergeblich. Als man sie endlich gehäutet hatte, warf man ihren zuckenden Körper auf die kalten Steinfliesen. Xuxá war tot.

Kein Kommentar. Fotograf unbekannt.

Kein Kommentar. Fotograf unbekannt.

So wie ihr ergeht es Tausenden von Schäferhunden (und anderen Vierbeinern) in China. Begehrt wegen ihres Felles, werden sie geboren, um nach einem Jahr zu sterben. Genau dann, wenn der Junghund sein schönstes Fell hat und lebendig gehäutet deshalb, da der Angstschweiß des Tieres noch für einen besonders schönen Glanz sorgt. „Warum?“, werdet Ihr schockiert fragen. Begehrt sind Schäferhund-Felle vor allem für die mit Pelz besetzten Anorak-Krägen, die China in Massen exportiert. Leider machen sich die wenigsten Trägerinnen und vermehrt auch Träger Gedanken darüber, welcher Pelz wohl ihre Winterjacke, Mützen oder Stiefel ziert. Steht doch auf dem Label meistens „Asian Jackal“ oder „Asiatischer Waschbär“. Unvorstellbar für sie der Gedanke, dass es sich bei dem modischen Accessoire um das Fell von des Menschen treuestem Freund handelt.

Einige von Euch haben Dokumentationen im Fernsehen gesehen. Leider werden sie meist nur im Nachtprogramm gezeigt, da sie an Grausamkeit nicht zu überbieten sind. Katzen werden bei lebendigem Leib in kochendes Wasser geworfen, um ihnen leichter das Fell über die Ohren ziehen zu können. Doch was könnt Ihr selbst angesichts dieser Grausamkeiten tun? Vor allem nicht wegsehen, sondern reagieren. Beispielsweise bei jedem Kauf eines mit Pelz versehenem Kleidungsstücks oder Schuhen nachfragen, woher das Produkt kommt, um welchen Pelz es sich handelt und sich die Produktpapiere zeigen lassen. Als Kunden habt Ihr das Recht dazu. Eine andere Möglichkeit ist, Petitionen an die politisch Verantwortlichen zu schreiben und mit dem Boykott von Produkten und Reisen drohen.

Mein Frauchen mit Ronja und Senta.

Mein Frauchen mit Ronja und Senta.

Mein Frauchen hat diese Konsequenz getroffen – obwohl sie früher einmal in Hongkong lebte und als Touristin in China unterwegs war.

Hier geht es nicht um Sentimentalitäten sondern um viel mehr: es geht um lebendige Wesen, die keine Lobby haben, die – anders als bei Menschen – nicht auf das ihnen zuteil kommende Unrecht aufmerksam machen können. Sie sind zum Sterben verdammt und zum Schweigen. Und hier zeige ich Euch noch mein Lieblingszitat. Es ist von Mahatma Gandhi.

„Die Größe einer Nation lässt sich daran ermessen, wie sie ihre Tiere behandelt.“

Wie recht er doch hatte.

Euer Gaston.

Mantel aus Hundepelz. Foto: Vier Pfoten International

Mantel aus Hundepelz. Foto: Vier Pfoten International

Anmerkung:

15 Hunde oder 40 Welpen, 25 Katzen oder 40 Katzenkinder werden für einen Mantel gebraucht. Schmuckstücke, Weihnachtsschmuck, Stiefelbesatz, Bommeln an Mützen, Handschuhbesatz, Taschenverzierungen, Spielsachen (auch für Tiere), Accessoires, etc. werden aus Katzen und Hundefell gefertigt und nicht deklariert bzw. als Kunstpelz verkauft. Katzen und Hunde werden dafür grausamst getötet. Das Unwissen vieler bedeutet die Hölle für diese Tiere. Erzählt es weiter. Danke für Eure Unterstützung.

Nähere Infos: www.gelabelt.de

Text wurde in der Huffington Post Deutschland veröffentlicht.

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Kurz nachgebellt: Gastons Weihnachtsgeschenk

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA(see English version below)

Er ist der Claude Monet der Hunde-Kunstwelt: Steven Beaupre. Der erfahrene Vizsla weiß, was stilbewusste Vierbeiner mögen. Und dem ist sich meine texanische Verlobte Lexi durchaus bewusst!Foto(1) Stevens bunte Pfotenabdrücke sind ein Vermögen wert und dazu einzigartig. Und Lexi weiß, wie sehr ich moderne Kunst liebe. Sie hat für mich ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk ausgesucht: Ein Originalgemälde von Steven. Das gleiche Bild bekam sie dann auch als Überraschung von Steven für sich selbst. Das ist wahre Liebe. Danke, Lexi, mein Schatz. Du kannst Dir nicht vorstellen, wie glücklich ich bin! Dein Gaston.

Steven lässt sich inspirieren.

Steven lässt sich inspirieren.

Gleich geht's los!

Gleich geht’s los!

Gastons Weihnachtsgeschenk von Lexi: Das fertig Kunstwerk.

Gastons Weihnachtsgeschenk von Lexi: Das fertig Kunstwerk.

He is the Monet of the dog art world: Steven Beaupre. The wise Vizsla boy knows what doggies like. Here it is: The precious Christmas present from my Texan fiancée Lexi: A paw painted work by Steven. Lexi knows that I am an Art Lover. She chose the best for me. And the special surprise was that she got just the same painting for her too. From Steven! He painted it also for her. I just cannot bark how happy I am.

Thanks, Darling Lexi! I love you.

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