Da Mariella: Sangria

DALL’ ITALIA CON AMORE

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FROM ITALY WITH LOVE

Fresca e piacevole la sangria è perfetta per l’estate. Bevanda alcolica a base di corposo vino rosso, frutta e spezie, la Sangria è diffusissima in tutta la Spagna, dove se ne conoscono infinite versioni fra cui anche la sangria bianca, tipica della Catalogna.

Popolarissima anche in Italia, non si può immaginare una serata estiva senza che il pensiero corra alla passionale bevanda rosso sangue.

Con il suo gusto intenso e speziato, e l’abitudine di berla ghiacciata, raccogliendo con un mestolo frutta e bevanda in egual misura da versare in ciascun bicchiere, la Sangria è entrata di diritto tra gli irrinunciabili di ogni festa estiva che si rispetti. E voi cosa aspettate? Correte a prepararla con la mia ricetta, e non dimenticate di invitare tutti i vostri amici!

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Ingredienti

INGREDIENTI:

Vino rosso corposo 1 l

Gassosa 500 g

Cognac 50 g

Arance 600 g

Pesche 400 g

Limoni 350 g

Mele 230 g

Zucchero 120 g

Cannella in stecche 2

Chiodi di garofano 6

Ghiaccio 450 g

 

PREPARAZIONE:

Spremere il succo di un limone e di un’arancia (Foto 1) e raccoglietene il succo in una ciotola capiente (Foto 2).

Prendete poi l’altro limone, tagliatene metà a fette e l’altra metà a dadini, senza eliminare la buccia (Foto 3). Procedete allo stesso modo con la rimanente arancia, tagliandone metà a fette e metà a cubetti (Foto 4).

Passate alle pesche: lavatele senza sbucciarle, tagliatele a metà per rimuovere il nocciolo e poi tagliatele a cubetti  (Foto 5).

Allo stesso modo, tagliate a spicchi la mela senza sbucciarla dopo aver rimosso il torsolo. Tagliatela quindi a dadini (Foto 6).

Versate ora il vino rosso nella ciotola dove avevate raccolto il succo degli agrumi (Foto 7), aggiungete lo zucchero, i chiodi di garofano e le stecche di cannella (Foto 8).

Mescolate delicatamente (Foto 9).

Procedete quindi ad aggiungere la frutta a cubetti (Foto 10 e 11).

In ultimo versate il cognac, mescolate, coprite con la pellicola e riponete la vostra sangria in frigorifero per almeno 3 ore a riposare in modo che i sapori di frutta e spezie si infondano nel vino (Foto 12).

Al momento di servirla aggiungete la gassosa ed il ghiaccio, un’ultima mescolata ed è pronta per essere servita!

 

 

 

 

 

 

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Keine Tränen für Allah

978-3-426-21434-3_Druck (Large).jpg„Wie ich von Tugendwächtern verurteilt wurde und dem Frauengefängnis von Mekka entkam.“

Kholoud Bariedah

Heute am Lese-Donnerstag möchte ich Euch die 1985 geborene Autorin Bariedah und ihr Werk vorstellen. Denn Bariedah ist eine saudische Aktivistin und hat ein schier unglaubliches Schicksal hinter sich.

Weil sie von der saudischen Religionspolizei beim Feiern mit Freunden erwischt wurde, wurde sie 2006 zu einer Gefängnisstrafe von vier Jahren und 2000 Stockhieben verurteilt. 2014 bekannte sie sich öffentlich zum Atheismus – als erste saudisch-arabische Frau überhaupt, die dies wagte. Ihre Geschichte hat sie in dem Buch „Keine Tränen für Allah“ literarisch verarbeitet. Kholoud Bariedah lebt heute in Berlin.

Zur Strafverkürzung lernte sie im Gefängnis den ganzen Koran auswendig – und wendet sich nach ihrer Freilassung öffentlich vom Glauben ab, um sich für die Rechte der Frau in der islamischen Welt einzusetzen.

In ihrem Buch schildert sie ihre schier unglaubliche und ergreifende Geschichte: Sie ist 20 Jahre alt, als sie 2006 mit einer Gruppe enger Freunde in einer Privatwohnung in ihrer Heimatstadt Dschidda feiert. Doch die Party wird von der saudischen Religionspolizei gestürmt – wenn junge Männer und Frauen gemeinsam feiern, ist dies nach saudischem Recht ein strafbares Vergehen. Kholoud wird zu vier Jahren Gefängnis und 2000 Stockhieben verurteilt.

Sie kommt in eine Besserungsanstalt für Frauen nach Mekka. Dort lernt sie viel über Frauen-Schicksale in ihrem Heimatland, wo junge Mädchen zuweilen nach verbüßter Haft und durchlittener Prügelstrafe das Gefängnis nicht verlassen können, weil sie dafür von einem männlichen Familienmitglied abgeholt werden müssten, die Väter sich jedoch von ihnen abgewandt haben.

Kholoud Bariedahs Vater hält zwar zu ihr, kann aber nicht verhindern, dass sie erst in Einzelhaft ausharren und dann die angeordnete Prügelstrafe über sich ergehen lassen muss. In der Besserungsanstalt gibt es allerdings eine Regel: Wer den Koran auswendig lernt, kann früher aus der Haft entlassen werden. Das ist nie zuvor einer der Insassinnen gelungen. Kholoud nimmt die Herausforderung an – und wird nach eineinhalb Jahren und „nur“ 600 Stockschlägen aus der Haftanstalt freigelassen.

Doch der Aufenthalt hat sie gezeichnet. Kann es wirklich Allah sein, der sie so grausam straft? Ist das im Sinne des Islam? Warum haben Frauen in ihrer Heimat keine Möglichkeit, sich gegen Unrecht zu wehren? Der Zweifel an ihrem Glauben wächst – in dessen Namen die Frauen in ihrem Land Saudi-Arabien wie Bürger zweiter Klasse behandelt werden.

Schließlich bekennt sich Kholoud Bariedah 2014 während eines Istanbul-Aufenthalts auf Facebook öffentlich zum Atheismus und ist damit die erste saudische Frau überhaupt, die diesen Schritt wagt. Nie mehr wird sie in ihr Heimatland zurückkehren können. Heute hat sie in Berlin eine neue Heimat gefunden.

Kholoud Bariedah: Keine Tränen für Allah, 320 Seiten, 16,99 Euro. Das E-Book kostet 14,99 Euro.

 

 

 

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It’s Selfie Time

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Das habe ich gerade im Buchladen entdeckt. Was es nicht alles gibt! Aber die Idee ist gut! Denn es ist Selfie-Time. Immer mal wieder! Millionen der beliebten Fotos erscheinen täglich auf Instagram und in anderen sozialen Netzwerken – schließlich möchte man ja die Meilensteine seines Lebens mit möglichst vielen Freunden teilen.

Für eine gewisse Abwechslung im Design der Bilder sorgen Photo Booth und Co. Der neueste Trend jedoch geht zu originell gestalteten Selfiekarten. Witzig und nostalgisch zugleich bieten sie den perfekten Rahmen für schöne Erinnerungsfotos, zum Beispiel auf Instagram. Die Box enthält 30 Spruchkarten für unterschiedliche Gelegenheiten. Beim Gestalten der eigenen Milestonecards wird die Fantasie angeregt. Und außerdem ist das doch eine ausgefallene Geschenkidee.

30 Fotokarten für dein #picoftheday, Karten mit Box, 9,99 Euro, versandkostenfrei innerhalb Deutschlands

Bestellen könnt Ihr die #picoftheday hier!

Es gibt sie auch noch als Einhorn-Motive oder als Dog Edition!

 

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„Hund, Frau, Mann“ im Torturmtheater Sommerhausen

„Wir Hunde und die Menschen sind in vielerlei Hinsicht verwandt. Zum Beispiel gehen wir mit Katastrophen ähnlich um. Wir akzeptieren sie.“

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Ein Mann, eine Frau und ein Hund. Und Letzterer ist sehr außergewöhnlich. Denn die Beziehungskrise eines Paares wird aus der Sicht des Tieres dargestellt.

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Die zynische, schwarze Komödie mit bissigem Witz wurde von der Autorin Sibylle Berg geschrieben. Ich kenne die Kolumnen und auch Theaterstücke der Wahlschweizerin. Sie gefallen mir. Damit war klar, dass ich mir auch dieses Schauspiel im kleinsten Theater Deutschlands anschauen wollte.

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Daraus hat Angelika Relin in Zusammenarbeit mit der Münchner Regisseurin Eos Schopohl ein tolles  Bühnenstück gemacht. Es dreht sich nicht nur alles um Hund, Herrchen und Frauchen sondern auch und vor allem um den Wandel von Liebe zu Besitzanspruch, Misstrauen und Entfremdung. Aber auch das Internet und ein Blind Date kommen nicht zu kurz. Und immer geht es dem besten Freund des Menschen um den passenden philosophischen Tiefgang.

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Das Torturmtheater Sommerhausen

Schon sehr lange kenne ich dieses hübsche Theater und Kleinod, das gerade mal 6 Kilometer von meinem Wohnort entfernt liegt. Schauspieler und Regisseur Veit Relin hatte es 1976 übernommen. Gegründet wurde es 1950 von dem 1975 verstorbenen Regisseur Luigi Malipiero. Seit 2003 leitet Relins Frau Angelika die Geschicke des gerade einmal 60 Plätze fassenden Hauses in Sommerhausen südlich von Würzburg. Es gilt als eines der kleinsten privaten Theater in Deutschland.

www.torturmtheater.de

„Hund, Frau, Mann“

Das Stück steht noch bis 4. August 2018 auf dem Spielplan. Meine Empfehlung: Unbedingt ansehen! Und für alle Touristen, die in die Gegend kommen, ist es eine ganz besondere Erfahrung, im Turm des Künstlerdorfes Sommerhausen einem außergewöhnlichen Theaterstück beizuwohnen.

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Kartenbestellung: kartenbestellung@torturmtheater.de
Telefon: +49 (0)9333 – 268

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Fotos: Torturmtheater Sommerhausen

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Brads DNA – das Ergebnis

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Infos rund um den DNA-Test bei Hunden

DNA-Tests für Hunde„Die Anzahl der Tests schwankt etwas, vor Weihnachten steigt dies in der Regel an, aber im Durchschnitt liegen wir sicher bei 60 bis 80 Tests im Monat mit steigender Tendenz.

Viele machen den Test für deutsche Behörden, das heißt, dass Ordnungsämter immer häufiger einen Nachweis verlangen, ob es sich um einen Listenhund handelt oder nicht.

Der Wesenstest ist extrem teuer und eine äußerliche Beschau des Tieres ist immer eine subjektive Sache, selbst bei Betrachtern mit jahrelanger Erfahrung. Jetzt vor den Ferien hat die Anfrage nochmals zugenommen, wenn es um das Reisen ins Ausland geht. Es gibt in dem Sinne ja keinen Reisepass für Tiere. Gerade in Richtung nordischer Länder nehmen die Halter gerne das Gutachten mit, um es an den Grenzen zu Dänemark, Norwegen, usw. vorzuzeigen.

Das spricht sich leider erst langsam herum. Auch hier wissen viele Züchter und Vereine gar nicht, was es heute für Möglichkeiten gibt.

Jetzt in der Ferienzeit kontaktieren uns verstärkt auch Tierheime, die Hunde aus dem Ausland aufnehmen. Ohne zu wissen, um welche Rasse es sich handelt, ist ein Tier schwer vermittelbar. Also auch hier gibt es eine Chance für das Tier.

Der Test hat allerdings keinen Anspruch darauf, das ‚Absolute‘ und ‚Ultimative‘ darzustellen. Züchter reinrassiger Tiere lehnen diese Tests ab, im Grunde wohl aus Angst. Denn wir decken jetzt weit über 90 Prozent der gängigen Rassen ab und sammeln mit etwa 4 Laboren weltweit Daten. Damit werden die Ergebnisse immer präziser, und wir bekommen über die Jahre mehr Rassen dazu.“

Martin Schatzl von GALANTOS GENETICS

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Wissenswertes über einzelne Hunde-Kategorien. Wer gehört zu welcher?

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Probiert den Test doch mal bei Eurem Mischlingshund aus und lasst Euch überraschen. Es lohnt sich! Hier ist er: dogDNA

Brads DNA-Test entstand in Kooperation mit dogDNA.

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Und wie sieht Brad das? Erst mal gaaanz relaxt!

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Afrika – eine Liebesgeschichte

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Afrika ist immer noch wie eine Liebesgeschichte für mich. Ich habe dort gelebt, und der Abschied fiel mir nicht leicht. Ich liebe das Buch Jenseits von Afrika von Tania Blixen und bin immer wieder auf der Suche nach ähnlicher Literatur. Jetzt habe ich diese mitreißende Geschichte über Freundschaft, Treue und Betrug vor dem schillernden Hintergrund Kenias der 1920er und 1930er Jahre entdeckt und möchte sie Euch gerne vorstellen.

Theo ist fünfzehn, als er mit seiner Familie in den 1920er Jahren aus England nach Kenia kommt. Dort lernt er den viel älteren Freddie und dessen Geliebte, die wunderschöne Sylvie kennen. Ihre exotische Welt wird auch sein Zuhause – ein Leben voller Glamour, Exzentrik, Affären und Partys, das berühmte Happy Valley Set. Theo verliebt sich in die unerreichbare Sylvie und lässt sich mitreißen von der abenteuerlichen Welt, wo scheinbar alles möglich ist.

Als Theo nach seinem Studium in England nach Kenia zurückkehrt, ist nichts wie zuvor. Das Land hat sich verändert, und er sich auch. Sein Vertrauen in die Freunde und ihre kleine Welt inmitten des kolonialen Afrika bekommt Risse – und die Lage wird zunehmend bedrohlich.

Die Autorin Kat Gordon erzählt elegant und einzigartig atmosphärisch von tiefer Liebe und großen Enttäuschungen, von wahren und falschen Freunden und von der Suche nach sich selbst.

Kat Gordon hat lange Ostafrika bereist und ein Jahr in Kenia gelebt. Sie studierte Englische Literatur in Oxford und machte ihren Master in Creative Writing am Londoner Royal Holloway College.

Eine ähnliche, aber ganz andere Geschichte erlebe ich jetzt. In wenigen Wochen reise ich als Krisenreporterin nach Mali. Damals, vor 20 Jahren habe ich das Land, ganz anders wie heute, als friedlich erlebt. Es gehörte, wie auch einige andere Länder Westafrikas, zu meiner Heimat. Auch wenn sie nur auf Zeit war.

Kat Gordon: Kenia Valley, 380 Seiten, 20 Euro.

Hier könnt Ihr es bestellen und gleich am Wochenende zu Lesen anfangen!

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Welche Vorfahren schlummern in Brad?

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Was meint Ihr? Welche Rassen schlummern in Mischlingshund Brad?
Seht ihn Euch mal genau an. Habt Ihr einen Tipp? Ich habe die DNA unseres mexikanischen Überraschungspaketes untersuchen lassen.

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Wie gut könnt Ihr schätzen? Derjenige von Euch, der am nähesten am Ergebnis liegt, gewinnt den Bestseller Beim zweiten Hund wird alles anders von Meike Dinklage.

Mitmachen könnt Ihr bis morgen abend, 4. Juli 2018,
22 Uhr. Bin schon sehr gespannt.

Dann lasst Euch überraschen. Am Freitag wird das Ergebnis von Brads DNA vorgestellt.

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Ein Cocktail für den Sommerabend

Cocktailbuch

Lust auf Happy Hour? Ein Cosmopolitan an der Bar, ein Mai Tai mit Freunden, ein Tequila Sunrise zum Ausklang eines entspannten Sonnentags. Ein Cocktail ist Urlaub im Glas, ein Kurztrip in die Karibik und nun jederzeit schnell und einfach in der eigenen Küche nachgemixt.

Der französische Koch und Bestsellerautor Jean-François Mallet hat das Erfolgskonzept aus seinem Bestseller „Simplissime. Das einfachste Kochbuch der Welt“ nun auf die Welt der Drinks übertragen. Mit maximal sechs Zutaten werden klassische Mixgetränke wie Negroni und Singapore Sling, exotische Cocktails wie Mojito und Coconut Kiss und innovative Partybrausen wie Green Beast und Erdbeerbowle superschnell gemixt.

Layout und Bildsprache sind auf das Wesentliche reduziert, jedes Rezept kann ganz unkompliziert nachgemacht werden. Die besten Drinks ganz easy gemixt! Probiert es aus!

Habt Ihr einen Lieblings-Cocktail? Und die passende Anleitung zum Mixen?

sl4lifestyle verlost ein Cocktailbuch. Bei mehreren Antworten entscheidet das Los. Auf geht’s! Stellt Euren Lieblings-Drink vor!

Jean-François Mallet: Simplissime. Das einfachste Cocktailbuch der Welt. Richtig gut mixen mit maximal 6 Zutaten, 288 Seiten, Hardcover, 19,99 Euro.

Bestellen könnt Ihr das Buch gleich hier! Rechtzeitig zur Sommerparty am Wochenende!

 

 

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Check in: Hotel Cort, Palma, Mallorca

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Die Location des Hotel Cort kann zentraler nicht sein. Dazu das Flair der mediterranen Hauptstadt wie es im Buche steht. Das Rathaus von Palma ist gleich nebenan. Und auf dem großen Platz vor dem Hotel steht ein alter Olivenbaum, der einen besonderen Schutz genießt.

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Darunter sitzen Touristen und Einheimische gleichermaßen bei Tapas und Drinks beisammen und genießen die Stimmung. Ursprünglichkeit und Tradition – wie schön. Der Baum ist rund 600 Jahre alt und zu einem wichtigen Symbol Palmas geworden. 2003 wurde er in die Liste einzigartiger Bäume auf den Balearen aufgenommen. Der Olivenbaum war auf einer Finca bei Pollença herangewachsen und später ins Zentrum Palmas versetzt worden.

Ein Blick ins Hotel Cort

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Das Hotel Cort ist ein alter Stadtpalast, stilvoll renoviert mit wenigen Doppelzimmern dafür einer Anzahl an Suiten. Vom Balkon blickt man hinunter auf das Treiben der Flanierenden und fühlt sich angekommen. Wie zuhause, denn die skandinavischen Besitzer haben hier genau wie im Hotel Tres eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen. Das temperamentvolle Leben in der Hauptstadt bleibt hinter den dicken Mauern und auf der ruhigen Dachterrasse mit Pool und Liegestühlen außen vor. Solange man will.

Jedes Zimmer besitzt eine eigene kleine Bibliothek mit Kunst- und Designbüchern. Der deutsche Manager Sven Rasch kümmert sich um jeden einzelnen Gast selbst und weiß, was seine Besucher wollen oder auch nicht. Das Frühstück à la carte wird entweder draußen serviert oder im Restaurant hinter großen Fenstern. Auch bei kühleren Temperaturen kann man so am Geschehen auf dem Platz davor bestens teilnehmen.

Ich fühlte mich sehr wohl und habe unwillkürlich an die Zeit zurückdenken müssen, als die Schriftstellerin George Sand und ihr Geliebter, der polnische Komponist Frédéric Chopin, auf der Insel waren, damals im Winter 1838. Die Autorin bezeichnete Mallorca gar „als schönsten Ort der Welt“.

www.hotelcort.com

Fotos: Enric Boixadós

 

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Check in: Weyerhof, Bramberg, Österreich

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In Bramberg in den Kitzbüheler Alpen liegt der Weyerhof als idealer Ausgangsort für Ausflüge nach Zell am See, auf die Schmittenhöhe, zu den Kapruner Stauseen oder auf das Kitzsteinhorn. Mit fast 900 Jahren zählt das Anwesen zu den ältesten Gebäuden der Gegend. Heute ist es ein Hotel mit Spitzenküche, das Geschichte atmet. Einst war es der Edelsitz von den Bischöfen vom Chiemsee. Die kostbaren Fürstenzimmer aus der Renaissance- und Barockzeit, die sie während ihrer Jagdausflüge bewohnten, fielen 1940 einem Brand zum Opfer. Als Ursache wurde ein defekter Kamin vermutet.

Ein Hauch von Nostalgie in den Bergen

Heute befindet sich das geschichtsträchtige Haus bereits in sechster Generation in Besitz der Familie Meilinger und erhielt als besondere Auszeichnung den Namen „Erbhof“. Seit einigen Jahren steht Franz Meilinger Junior hinter dem heimischen Herd und kocht nach den Rezepten seiner Urgroßmutter Anastasia. Auch der Weinkeller im historischen Gewölbe nebst den alten Kachelöfen und den urigen getäfelten Stuben, Deckengewölben und historischen Steinmauern blieb erhalten. Originalstücke aus den Bischofssälen hängen als Hingucker an den Wänden genau wie kostbare vererbte Gemälde. Schwarzweiß-Fotografien einer längst vergangen Zeit versprühen den Hauch von Nostalgie, den der Weyerhof trotz seines modernen Ambientes immer noch und ganz zu Recht in sich trägt.

Der Weyerhof öffnet seine Tür

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„Als Bollwerk gegen die Nazis ließ meine Urgroßmutter von dem bekannten Salzburger Künstler Wilhelm Kaufmann eine Sonnenuhr an das Haus malen“, sagt Elisabeth Meilinger, die gemeinsam mit ihrer Mutter und dem Bruder Franz das Haus führt. „Christliche Symbole waren unter den Nationalsozialisten verboten“, ergänzt Franz Meilinger. Über die Sonnenuhr hält schützend die Madonna mit dem Kind auf dem Arm ihre Hand. Noch heute ist das farbenfrohe Gemälde neben dem Eingang das Wahrzeichen des Hauses.

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Altes bewahren und Neues schaffen

„Früher war es meine Pflicht, das Haus zu führen, von Anfang an. Ich bin damit auf die Welt gekommen“, sagt Mutter Elisabeth Meilinger. „Das wurde von mir einfach erwartet.“ Heute ist sie froh, dass sich die beiden Kinder für das Haus begeistern und mitmachen. Der Weyerhof steht damit für den erfolgreichen Generationenwechsel, mit dem es möglich ist, Altes zu bewahren und Neues zu schaffen.

Tochter Elisabeth gibt gerne Tipps für Ausflüge in die Region, zum Beispiel nach Kaprun. Die Stauseen und das Kitzsteinhorn sind für alle Bergfans ein Muss. Hoch über dem Kapruner Tal entstand in der Nachkriegszeit eine Wunderwelt der Technik, die schon damals ihrer Zeit voraus war und noch heute nichts von ihrem Mythos eingebüßt hat. Die beiden Hochgebirgsstauseen in Kaprun wirken fast wie Fjorde. Vor allem bei Schneeschmelze im Frühling, denn dann sind sie prall gefüllt und die Turbinen, hinter mächtigen Staumauern verborgen, laufen auf Hochtouren. Im Gebirge über Kaprun wird seit Jahrzehnten auf 2.040 Meter Höhe Strom erzeugt. Diese Wunderwelt der Technik kann während der Sommermonate besucht werden.

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Hinauf geht es mit Bussen und dem Lärchwand Schrägaufzug als ganz besonderes Highlight. Er ist Europas größter offener Aufzug und überwindet eine Steilstufe von 431 Metern. Beim Bau der Kraftwerksgruppe Kaprun waren neben den bis zu 4.000 Kriegsgefangenen mehr als 6.300 Zwangsarbeiter und zivile ausländische Arbeitskräfte eingesetzt. Über 120 Zwangsarbeiter sind zwischen 1940 und 1945 auf dieser Extrembaustelle ums Leben gekommen. Dem Leid und der Traumatisierung der in der Erfolgsgeschichte Kapruns oft vergessenen Menschen, die das nationalsozialistische Regime auf diese Baustelle verschleppt hatte, wird hier gedacht.

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Die sogenannte Heidnische Kirche am Mooserboden befindet sich unmittelbar neben der Moosersperre. Es handelt sich dabei um ein Ehrenmal für alle Toten, die beim Bau ums Leben gekommen sind. Mit der Inschrift „Aus Arbeit und Opfer ein Werk“ wird auch an die Größe dieses gewaltigen Projektes und an die Naturgewalten in den Hohen Tauern erinnert.

Gefertigt wurde das 14 Meter hohe Kunstwerk nach Plänen des Bildhauers Josef Magnus und besteht aus Beton. Es stellt den schützenden Mantel der Heiligen Barbara über die Kraftwerksanlagen und das Kapruner Tal dar. In den Jahren 1959 und 1960 ist es über einem gespaltenen Felsblock errichtet worden, der im heidnischen Volksglauben als sogenannter Schliefstein galt. Dem Aberglauben nach kann jeder Mensch, der durch den engen Felsspalt kriecht, dabei seine Sünden und Krankheiten ablegen.

Tagestipp Schmittenhöhe

Es ist pure Magie. Die Landschaft, die hinter einem liegt und die noch kommt. Fast geräuschlos gleitet die Seilbahn hinauf auf die Schmittenhöhe auf fast 2.000 Meter. Sanft bedecken Wolkenberge die Gipfel der sich auftürmenden Dreitausender. Man fühlt sich eins mit den Naturgewalten, die hier oben immer wieder aufeinanderprallen, sei es durch Gewitter, strahlendem Sonnenschein oder bei plötzlich auftretendem Starkregen.

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Gondeln im Wandel der Zeit

Die von Porsche im Jahr 2009 gestalteten Gondeln sind nicht nur zeitgenössisch sondern passen sich ideal der Alpenwelt an. Der traditionelle „Kistenlook“ war nicht mehr angesagt, vielmehr haben sich die Seilbahnanlagen in den letzten Jahren mehr und mehr zu Wahrzeichen der Alpenregionen entwickelt. Ergebnis der Porsche-Tüftelei ist eine Kieselstein-ähnliche Form ohne Volumeneffekte und mit großartiger Aussicht auf die Bergwelt.

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Oben angekommen fällt der erste Blick auf das Holzkirchlein. Die Elisabethkapelle ist Kaiserin Sissi geweiht. Am 10. September 1908, anlässlich ihres 10. Todestages, segnete das Gotteshaus der damalige Erzbischof Dr. Johannes Baptist Katschtaler. Die junge Sissi weilte am 7. August 1885 in Zell am See und wollte hinauf auf die Schmittenhöhe.

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Vor dem Bau der Seilbahn wurden die Gäste mit dem Schmitten-Wagerl, einem Pferdegespann, über einen Reitweg hinauf gebracht. Doch Sissi wollte zu Fuß gehen, was sich damals vor allem für Adelige nicht schickte. Am 9. August 1885 um 1 Uhr morgens setzte sie mit dem Bergführer Anton Ulmann ihr Vorhaben in die Tat um. Rechtzeitig kamen beide oben an, um den traumhaften Sonnenaufgang zu erleben. Über den nur mäßig steilen Reitweg hatte ihr Aufstieg rund drei Stunden gedauert. Sissi schaffte es als begeisterte Bergsteigerin in nur zwei Stunden und 16 Minuten.

Fazit für den Urlauber

Die Seele baumeln lassen und dazu die Magie der Berge spüren. Hier im Bilderbuch-Österreich ist beides möglich. Und der Weyerhof mit seiner Gastlichkeit trägt erheblich dazu bei.

www.weyerhof.at

Infos:

Fotos: Enric Boixadós

Der Aufenthalt wurde vom Hotel Weyerhof unterstützt.

 

 

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