Kennt Ihr schon den „Büroschnauzenmonat“?

Brad (Large)

Brad informiert Euch heute über den „Büroschnauzenmonat“ Juni.

Nein? Dann wird es Zeit! Denn wir sind schon mittendrin.

Save the Date: 22. Juni 2018

Das Haustierregister TASSO, das viele Tierhalter kennen, nimmt den Juni 2018 zum Anlass, um mit dem „Büroschnauzenmonat“ das Thema in den Vordergrund zu rücken. Am 22. Juni wird auch in diesem Jahr erneut weltweit der „Take Your Dog To Work Day“, also der „Nimm-Deinen-Hund-mit-zur-Arbeit-Tag“ gefeiert.

Zwar sind die gesundheitsfördernden Effekte auf den Menschen durch Hunde längst wissenschaftlich belegt, nur den Rückschluss, dass die Tiere gute Büro-Begleiter sind, haben viele Unternehmen noch nicht gezogen.

Fragt doch mal Euren Arbeitgeber, ob Ihr an diesem Tag Euren Hund testweise mitbringen dürft!

Ein Hund am Arbeitsplatz ist Gold wert. Nicht nur, weil die Vierbeiner eine willkommene Ablenkung bieten. Die Büroschnauzen können viel mehr. Sie lockern die Arbeitsatmosphäre, bieten Gesprächsstoff mit den Kollegen, motivieren dazu, regelmäßig vom Bildschirm aufzublicken. Und in der Mittagspause erholen sich die Hundehalter – und häufig auch hundelose Kollegen – effektiv bei einer gemeinsamen Gassi-Runde. Hunde haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten und eine besondere Kommunikationsfähigkeit. Sie unterstützen den Stressabbau, denn beim Streicheln schüttet der Körper das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin aus. Und was hat der Vierbeiner vom Bürojob? Als soziale Tiere sind Hunde am liebsten mit dabei. Ob im Wohnzimmer oder im Büro, häufig lautet die Devise: Hauptsache bei meinem Menschen!

In Deutschland leiden immer mehr Arbeitnehmer unter der Belastung Ihres Arbeitsalltages. Burn-Out ist längst kein Randphänomen mehr. Nach Feierabend erschöpft aufs Sofa fallen: So enden viele Arbeitstage in Deutschland. Nicht jedoch bei denjenigen, die einen Hund halten. Für sie geht es nach der Arbeit erst einmal an die frische Luft. Egal wie das Wetter ist, nun ist Bewegung angesagt. Dabei fällt der Stress des Alltags viel schneller von ihnen ab.

Hundehalter sind häufig gesünder als Menschen ohne Haustier. Noch gesünder und zudem glücklicher sind diejenigen, die ihren Hund auch mit zur Arbeit nehmen dürfen. Deswegen setzt sich TASSO e.V. dafür ein, das Thema Bürohund voranzubringen.

Wer von Euch hat schon Erfahrungen zum Thema „Bürohund“ gemacht?

www.tasso.net

www.bv-bürohund.de

Veröffentlicht unter Aktuelles, sl4lifestyle empfiehlt ..., Tierschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Was, wenn die große Liebe vorbei ist?

Starnone, Auf immer verbunden

Was ist, wenn die große Liebe längst Vergangenheit ist? Wenn sich alles nur noch auf einen klitzekleinen Punkt reduziert? Was ist wichtig im Leben, was hält Paare wirklich zusammen? Ein schonungslos ehrlicher und zugleich ungemein berührender Roman darüber, was uns eine Ehe abverlangt – und was sie uns schenkt.

Vanda und Aldo können auf ein langes gemeinsames Leben zurückblicken, auch wenn sie nicht immer glücklich waren. Wie bei vielen Paaren erstickte auch ihre Beziehung irgendwann in Routinen. Als Aldo dann die jüngere Lidia kennenlernt, scheint die Ehe endgültig zerbrochen. Doch die neue Liebe kann die Bande, die die Kinder geknüpft haben, nicht lösen, und so kehrt Aldo nach Hause zurück. Inzwischen sind seit dem Bruch Jahrzehnte vergangen, und die Wunden der einstigen Verletzungen scheinen geheilt – bis zu jenem Tag, als die alte Narbe plötzlich schmerzhaft wieder aufbricht …

Domenico Starnone: Auf immer verbunden, 176 Seiten, 18 Euro.

Lesestoff fürs Wochenende? Dann gleich hier bestellen!

Veröffentlicht unter Literatur | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

How important is personal style?

DSCF1661 (Large)

In an age where we are overexposed to a high turnover of trends and fast fashion I want more and more to elaborate my personal style that feels unique and authentic to me. I try not to buy into trends and I often look to vintage stores for original pieces.

I’ve grown to accept and appreciate what works for me and what does not, and I always lean towards clothes that evoke an emotional response in me. And of course I love to get inspired by my travels and by the people I met on the way.

Above all, I like to invest in good quality pieces that withstand the test of time. Personal style should be an outlet for personal expression and creativity. It’s a celebration of, and a way to communicate my own individual personality, and that’s what makes it so important!

How important is personal or signature style for you?

Veröffentlicht unter Mode, Trend des Tages | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

The story I want to tell …

I’m inspired by the 1970s, and I love to wear Vintage. I mix different styles like streetwear and hippie, pared back with my basics to unify my outfit. I care about what I wear because it is the first thing that people see. It is important for me to reflect myself in my outfit. Clothes should not be a way to hide but instead a way to highlight myself. I love originality, and I don’t like it when everything looks the same.

One of the best things about fashion is the power it gives me to be whoever I want, whenever I want. Style has a significant impact on the way I feel and how people perceive me every day. Life is like a theatre play and clothes are kind of my costume, style defines my character and the story I want to tell the world.

Veröffentlicht unter Notabene, Reise, Sabine’s world: A travel diary | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ayurveda – Auf den Körper hören

IMG-20180213-WA0027

„Unser Leben ist alles, was wir haben. Und wir sollten es achten und Wert auf das legen, was uns gut tut, entgegen aller Verlockungen. Unser Körper gibt uns Zeichen, auch wenn sie manchmal sehr versteckt sind oder im Verborgenen liegen.“
Dr. Rajmohan

Ayurveda ist uralt, liegt aber voll im Trend. Der indische Bundesstaat Kerala ist „Kernland“ der Heilslehre. Dort habe ich Dr. Rajmohan kennengelernt. Er war mein Ayurveda-Arzt. Jetzt hat er ein Buch herausgebracht.

Ayurveda ist eine Wissenschaft für sich. Denn sie lindert nicht nur körperliche Beschwerden, sondern auch viele psychische Leiden. Darauf hat sich Dr. Rajmohan spezialisiert. Er will den Menschen als Ganzes behandeln.

„Während ich mich früher hauptsächlich mit der reinen Behandlung, also der Linderung körperlicher Schmerzen beschäftigte, befasse ich mich jetzt sehr mit der Psyche meiner Patienten.“ Zu Beginn steht immer eine längere Besprechung. „Es geht um das Kennenlernen, um die Erfassung der tatsächlichen Probleme“, sagt der 33-Jährige, der bei den besten Ayurveda-Ärzten Südindiens studiert hat.

Nicht alle, aber viele seiner westlichen Patienten haben eher psychische als physische Probleme, „was immer gerne auf körperliche Beschwerden geschoben wird“. Unter seinen Patientinnen und Patienten seien viele Workoholics. „Das ist für mich auch immer wieder eine Herausforderung, sie körperlich und seelisch fit für den Arbeitsalltag zu machen.“

Für eine Kur in Indien sprechen mehrere Punkte. So ist der medizinische Standard vom Staat vorgegeben: Nur studierte Ärzte mit dem Titel Dr. ayurved. und staatlicher Prüfung werden als ayurvedische Ärzte zugelassen.

Alle Arzneien werden hauseigen produziert. Die ayurvedischen Zentren haben eigene Kräutergärten mit Hunderten von Heilpflanzen. Daraus werden Medizin und Öle in einem Forschungslabor hergestellt. Ärzte und Wissenschaftler arbeiten gemeinsam an alten Rezepturen und neuen Kombinationen.

„Auch im Alter kann man mit einfachen Mitteln das Beste für den Körper tun. Dazu gehören Yogaübungen auf leeren Magen und eine sanfte Meditation“, sagt Dr. Rajmohan. In einer Ayurveda-Klinik sei eine zwei- bis dreiwöchige Behandlung als Grundlage am besten. „Die meisten Gäste aus westlichen Ländern sind sehr gesundheitsbewusst, ich gebe ihnen konkrete Tipps, auch für zuhause, um diese Prinzipien einzuhalten. Ob sie es auch wirklich tun, liegt dabei an ihnen selbst, an jedem einzelnen“, betont er.

Es sei tatsächlich nicht allzu schwer, ein langes und gesundes Leben zu führen. Wichtig ist dabei nur, auf den Körper zu hören.

Dr. Rajmohan: Sukhayu: The Ayurveda Way to a Healthy Life, 398 Seiten, 18 US-Dollar. Hier könnt Ihr es bestellen!

 

 

Veröffentlicht unter India, Literatur | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Check in: Hotel Bonsol, Illetas, Mallorca

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Schon die Schriftstellerin George Sand und ihr Geliebter, der polnische Komponist Frédéric Chopin, mochten Mallorca. Die Autorin bezeichnete sie gar „als schönsten Ort der Welt“, als sie den Winter 1838 dort verbrachten. Hundert Jahre später hatte die Insel gerade mal 40.000 Besucher. 1950 hatte sich die Zahl schon verdreifacht.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Den Touristenboom machten sich auch Rogelia und Antonío Xamena zunutze. Das junge Ehepaar kaufte 1953 ein Haus in Illetas nahe der Hauptstadt Palma, wo Antonío in einem Herrenkonfektionsgeschäft arbeitete. Später sollte es ein Hotel werden, wo 1955 auch der Hollywood-Schauspieler Errol Flynn einen Monat lang logierte. Er verliebte sich in die Gegend, mietete ein Haus ganz in der Nähe und bewohnte es für mehrere Jahre. Die Xamenas und Flynn wurden Freunde, und die Familie erinnert sich noch heute gerne an die illustre Gesellschaft, die der Star aus Hollywood als Hotelgäste mitbrachte.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wie alles begann …

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Martín Xamena, Hotelier.

Der Bürgerkrieg tobte immer noch als die kleine Rogelia Toro und ihre Familie 1938 die bitterarme Heimat Extremadura im Süden Spaniens verließen. Im friedvolleren Mallorca wollten sie ein neues Leben beginnen. Schon damals war der 16-Jährigen bewusst, dass sie ihre Madonna immer im Herzen tragen wird. Denn als kleines Mädchen war Roger, so lautete ihr Spitzname, an Meningitis – Hirnhautentzündung – erkrankt und fast gestorben. Es war diese Heilige, zu der ihre Mutter täglich betete und die sie ins Leben zurück brachte. „Außerdem half geweihtes Wasser aus Lourdes, das man dem Mädchen zu trinken gab“, ergänzt ihr Sohn Martín Xamena heute.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Mit 21 Jahren heiratete Roger ihren Antonío. Fortan lebte sie mit ihrem Mann in der Hauptstadt Palma. Er liebte es, im Meer zu schwimmen, und bald darauf zog das junge Paar nach Illetas. Antonío pendelte jeden Tag zur Arbeit nach Palma. Die junge Frau vermisste das Leben, das sie in Palma geführt hatte. Sie langweilte sich allein in dem großen Haus, denn sie war es immer schon gewohnt, Familie und Freunde um sich zu haben. Spontan entschlossen sich die beiden, aus dem weitläufigen Gebäude eine Pension zu machen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

Roger genoss es, für die Gäste zu sorgen und auch Antonío gefiel das Leben in Gesellschaft, wenn er abends nach Hause kam.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Bald darauf gab er seine Arbeit auf und widmete sich fortan den Gästen. Im Laufe der Jahre wurden weitere Häuser hinzugekauft, und das Gästehaus vergrößerte sich. Das Hotel Bonsol entstand.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Doch nie verlor Roger den Glauben an ihre Schutzheilige. Ihr zu Ehren ließ sie im Hotel eine kleine Kapelle bauen, in der sie täglich betete. Auch die Hotelgäste von heute können sie jederzeit zu einer stillen Andacht besuchen. Hinter dem Altar hängt die goldene Ikone mit dem Abbild der Heiligen. Links daneben steht die Figur der Mutter Gottes. „Als die Kapelle gesegnet wurde, war meine Mutter sehr glücklich“, erinnert sich der 73-Jährige.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Für die Madonna eine Kapelle

Heute führt er gemeinsam mit seinem Sohn Alejandro die 18.000 Quadratmeter große Anlage mit subtropischem Garten, mehreren Pools und Restaurants. Die einzelnen Gebäude sind durch Tunnel verbunden. Von der Rezeption hinauf führt eine Treppe in die Ahnengalerie mit den Porträts der Gründer. Die junge dunkelhaarige Roger trägt darauf ein langes schwarzes Kleid, ihr Mann Antonío blickt den Betrachter ernst an.

„Mein Vater war sehr gottgläubig“, sagt Martín Xamena heute. Früher hatte jeder mallorquinische Bauernhof eine Kapelle. „Es gab keine Autos, mit denen die Arbeiter zur Messe in die Stadt fahren konnten“, erklärt der Hotelier. „Deshalb wurden die kleinen Gotteshäuser direkt auf das Anwesen gebaut.“ Zudem es in jeder reichen Familie fast immer einen Sohn gab, der Priester werden sollte. Denn das gehörte zum guten Ton und wurde von der Gesellschaft wohlwollend akzeptiert. „Er las dann eine Messe pro Tag in den häuslichen Familienkirchen.“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und nachdem das Hotel für die Familie Xamena ein Zuhause wurde, durfte die Kapelle natürlich nicht fehlen. „Früher haben wir hier zu jedem Fest eine Messe gehalten“, sagt der elegante Mittsiebziger. „Mutters Geburtstag, Ostern, Weihnachten, manchmal gab es pro Monat sogar mehrere Anlässe“, schmunzelt er. „Und natürlich haben wir die Andachten auch mit den Gästen zelebriert. Für meine Mutter war das immer etwas ganz Besonderes.“

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

The place to be

Das Hotel Bonsol mit über 60.000 Übernachtungen pro Jahr liegt paradiesisch in der Bucht von Illetas mit eigenem Strandzugang. Es gibt drei große Open Air-Pools, einer davon beheizt, tägliche Yoga-Stunden, eine Wellness-Anlage und Fitnessraum. Alle Zimmer und Suiten blicken aufs Meer, die meisten davon mit Terrasse. Beliebt ist das Hotel bei Deutschen, Briten und Franzosen, viele der Gäste sind Stammgäste, die regelmäßig wiederkehren.

Mein Tipp: Ausprobieren und sich wohlfühlen!

www.hotelbonsol.es

Fotos: Enric Boixadós

Der Aufenthalt wurde vom Hotel Bonsol unterstützt.

 

 

Veröffentlicht unter Hotels, Reise, Sabine’s world: A travel diary, sl4lifestyle empfiehlt ..., Spain | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Auch mit Diabetes ins Leben zurück

sys_diabetes_cover_640x640

Mein Literaturtipp am Donnerstag! Diesmal für eine besonders betroffene Zielgruppe.

Zwar habe ich Diabetes nicht am eigenen Körper erfahren, doch ich habe eine Bekannte, die darunter leidet. Und ich weiß, wie schwer es ist, denn es betrifft alle Formen des Lebens.

Die Autorin Svea Golinske lebt selbst mit Diabetes Typ 1, hat sich aber nicht mit einer reinen Behandlung durch Medikamente abgefunden, sondern ihre Gewohnheiten geprüft und geändert: „Wäre ich Typ-2-Diabetikerin, hätte ich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei meinem Lebensstil keinen Diabetes mehr und aus eigener Erfahrung kann ich sagen: An Lebensqualität und Genuss mangelt es mir mitnichten.“

Diabetes Typ 2 entsteht durch einen ungesunden Lebensstil und wird häufig falsch behandelt. Wer seine Ernährung umstellt und sich mehr bewegt, kann seinen Typ-2-Diabetes aufhalten oder gar rückgängig machen. Svea Golinske hat für ihr Buch mit internationalen Ernährungsexperten wie Dr. Matthias Riedl von Die Ernährungs-Docs gesprochen und wissenschaftliche Beweise zusammengetragen.

Golinske fordert einen Paradigmenwechsel in den Ernährungsempfehlungen für Diabetiker. Bisher lauten diese, hauptsächlich Kohlenhydrate zu essen, Fett und Eiweiß zu reduzieren und mit Fruktose statt Haushaltszucker zu süßen. Die Therapie besteht oft darin, dass sich Betroffene genügend Insulin zuführen, um ihren Blutzuckerspiegel zu senken, statt aktiv ihren Lebensstil zu ändern. Gerade der Kohlenhydratstoffwechsel ist bei Diabetes aber problematisch. Und Insulin fördert Übergewicht.

Das Buch vermittelt Grundlagenwissen zu Ernährung, Makronährstoffen und Diabetes und erläutert anhand von Experteninterviews den aktuellen Stand der Forschung. Abschließend geben beispielhafte Sportübungen und Rezepte Anregungen für den neuen Lebensstil. Dabei ist es lesefreundlich aufgemacht und durch zahlreiche Illustrationen aufgelockert

Svea Golinske: Diabetes* ist heilbar, 208 Seiten, 19,95 Euro. Bestellen könnt Ihr es hier!

 

 

Veröffentlicht unter Literatur | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hotel Tres, Palma: Ein magischer Ort

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

Es ist ein magischer Ort! Ein Stadtpalast aus dem 16. Jahrhundert, hinter einer großen Holzpforte verborgen. Unweigerlich denke ich an das Mallorca früherer Jahrhunderte, als ich in den weiten Patio eintrete.

Aber: Es gibt Sonnenschirme und gemütliche Sitzecken. Ich bin im Hier und Jetzt! Das Hotel Tres in der historischen Altstadt von Palma verbindet mallorquinische Gastlichkeit mit skandinavischen Design. Die Besitzer sind Nordeuropäer und haben ihren Stil mitgebracht. Die Symbiose passt. Es gibt das Einzelzimmer mit Blick auf die Kathedrale und die Suite mit eigener Dachterrasse und Whirlpool.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ich kann von meinem Zimmer aus direkt auf die Gartenterrasse des bekannten Lokals Abaco blicken. Und die Möglichkeit, hinter alten Mauern schnell auch mal Sport zu machen ist eh mein Ding. Ein Fitnessraum im Erdgeschoss sowie Sauna und Infinite-Pool (klein aber fein!) auf der Dachterrasse mit Blick auf die Kathedrale runden meine Wunschliste ab.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Gläserne Treppen verbinden das historische Stadthaus mit einem 1950er Jahre-Gebäude. Auch das ganz im modernen und schnörkellosem Stil. Es gibt sieben unterschiedliche Zimmertypen. Das Frühstücksbüfett ist reichhaltig mit Smoothies, Fruchtsäften und verschiedenen Müslis, doch auch für den herzhaften Geschmack ist reichlich gesorgt.

DSCF1644 (Large)Für Joana Llado ist das Hotel eine Herzensangelegenheit. Sie ist seit der Eröffnung im Jahr 2004 dabei. Als Mallorquinerin kennt sie die Geschichte des Hauses und die früheren Besitzer, ein altes Familiengeschlecht aus Palma. In der Mehrzahl kommen die Gäste aus Deutschland, Schweden, Großbritannien und der Schweiz. „Unser Konzept ist ein dritter Raum. Denn wir wollen, dass sich die Gäste wie zuhause fühlen, also wie in einem dritten Zimmer, das man von daheim mitnimmt“, sagt Llado. Dieser Plan scheint anzukommen, denn allein 2017 gab es im Tres über 10.000 Übernachtungen.

„Unser Hotel ist mitten in der Stadt, doch wir hören den Verkehr nicht. Sondern Vogelstimmen“, sagt sie und deutet auf die Palmen im Innenhof. Und was würde Joana Llano für einen 4-Tages-Aufenthalt im Tres empfehlen: Am besten kein Auto mieten, denn Parkplätze sind in Palma Mangelware. Unbedingt den alten Zug von 1912 nach Soller nehmen, dort den Ort und den Hafen besichtigen. Und wer Wein mag, sollte die Anbauregionen und Orte Binissalem, Connell, Petra und Santa Maria del Cami besuchen. Einschließlich Weinverkostung, versteht sich! Diese sind leicht von Palma aus mit dem Zug zu erreichen.

Und am nächsten Tag den Bus nach Valldemossa nehmen und dort Coca di Patata probieren. Ein süßes mallorquinisches Kartoffelgebäck! Deià als weiteres Entdeckungsziel ist ein alter Künstlerort mit zahlreichen Restaurants. Hier in einem der vielen typischen Restaurants unbedingt das Mittagessen einplanen.

Stadtnahe Strände gibt es in Illetas oder Portixol. Cala Mondragó mit ihren kleinen Buchten liegt rund eine Autostunde entfernt. Den bekannten Strand Es Trenc würde Llado zurzeit nicht empfehlen, da es keine Strandbuden mehr gibt.

Und in Palma selbst ist der Mercado Olivar ein Muss für alle Genießer. Wegen seiner lokalen Produkte. Oder um Austern zu essen und Cava zu trinken. Es ist das Markthallen-Ambiente und das Mittendrin sein zwischen Fremden und Einheimischen. Wer gerne Fisch ist, sollte das Restaurant Ca’n Eduardo in Palma am Meer unbedingt auf seiner Liste haben. Und dann gibt es am Samstagnachmittag noch den Tardeo, dieses Flanieren mit der ganzen Familie im Stadtteil Santa Catalina, bevor es für Nachtschwärmer heißt: Tapas essen in La Boveda, auf einen Cocktail ins Abaco, und den Rest der Nacht zum Abtanzen ins Tito’s.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Mallorca für ein paar Tage oder ein paar Wochen? Alles ist drin, es gibt immer etwas zu sehen und zu staunen. Und Tipps von Inselbewohnern wie Joana Llado sind immer noch die besten!

www.hoteltres.com

Fotos: Enric Boixadós

Der Aufenthalt wurde vom Hotel Tres unterstützt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Veröffentlicht unter Hotels, Spain | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Venedig – La Serenissima gibt sich die Ehre

L1170854 (Large)

La Serenissima ist die Heimat des ältesten Filmfestivals der Welt. Es begann 1932 …

DSC_1986 (Large)Ich habe mich ein wenig umgesehen. Venedig hat als Romantik-Metropole mittlerweile sogar Paris überrollt. „Der schönste Ort, den ich je gesehen habe“, sagt George Clooney. „Voller Magie, als wäre er Disneyland entsprungen.“ 2014 heiratete er seine Amal im neogotischen Palazzo Cavalli, dem heutigen Rathaus. Ex-Bayern-Spieler Bastian Schweinsteiger und die Tennisspielerin Ana Ivanovic schlossen hier den Bund der Ehe zwei Jahre später.

Erinnert Ihr Euch an „Honig im Kopf“? Til Schweiger drehte auch in Venedig, und der Film war mit 7,3 Millionen Kinobesuchern sein größter Erfolg. Immer wieder dient Venedig als Kulisse für große Filmproduktionen. Auch Hollywood hat das schon erkannt. Wir erinnern uns nur an „The Tourist“ mit Angelina Jolie und Johnny Depp!

Oder an James Bond, als er quer über den Markusplatz sprintet. Er jagt seine Geliebte, die ihn verraten und verlassen hat. Die Suche nach ihr führt ihn in ein Labyrinth aus verwinkelten Gassen, Innenhöfen und Brücken. Überall wimmelt es von Menschen, die sein Vorankommen erschweren. Ein Albtraum für die Filmcrew des 007-Abenteuers „Casino Royale“ mit Daniel Craig in der Hauptrolle. „Wir haben zum Teil direkt zwischen ahnungslosen Touristen gedreht. Man kann die Altstadt nicht einfach tagelang absperren und mit Hunderten Statisten drehen. Also rannten wir mit der Crew einfach quer durch das Getümmel. Diesen Urlaub werden manche von den Passanten bestimmt nicht vergessen“, erinnert sich der Brite.

Warum also dreht man einen Film in einer Kleinstadt, in die Jahr für Jahr rund 30 Millionen Touristen strömen und in der sämtliches Material nur auf dem Wasserweg transportiert werden kann? Weil La Serenissima, wie die Stadt liebevoll genannt wird, einmalig ist und eine Märchenkulisse bietet, die es so auf der ganzen Welt nicht mehr gibt. So einfach ist das!

Veröffentlicht unter Italy | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Was wäre das Leben ohne gute Freunde?

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das Schönste am Reisen ist doch, Orte und Leute kennenzulernen, die einem sonst nie begegnet wären. Die Erfahrungen, die ich dadurch gemacht habe, kann mir keiner mehr nehmen. Und es gibt keinen besseren Lehrstoff als das Reisen selbst. Klar, manchmal fühle ich mich erschöpft, durch Jetlag, lange Flüge und unbequeme Flugzeugsitze, aber um Neues zu sehen und zu erfahren nehme ich diese Nachteile meist gerne in Kauf.

Und mein Beruf gibt mir die Möglichkeit, Geschichten zu erzählen, die für die meisten fremd, abenteuerlich und andersartig sind. Die Faszination des Erlebten bleibt dann auch für mich und ist unbezahlbar.

Und immer wieder treffe ich auf meinen Reisen durch die Welt alte Freunde wieder. Freunde, die man Jahre, oft auch Jahrzehnte, nicht gesehen hat. Und es ist fast immer das Gleiche: Man erzählt, man erinnert sich, man lacht, als ob man sich gestern erst gesehen hätte. Das „Sich fremd sein und bleiben“ kenne ich dabei nicht.

Was wäre das Leben und erst das Reisen ohne gute Freunde? Ich auf alle Fälle bin froh, dass ich sie habe.

Veröffentlicht unter Reise, Sabine’s world: A travel diary | Verschlagwortet mit , , , , | 2 Kommentare