Tag der Freundschaft – 30. Juli 2017

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„Blumen können nicht blühen ohne die Wärme der Sonne. Menschen können nicht Mensch werden ohne die Wärme der Freundschaft.“

Phil Bosman

Und Tiere können ohne die Hilfe menschlicher Freunde oft nicht überleben. Auch an das sollten wir am Internationalen Tag der Freundschaft denken. Denn im Unterschied zu Menschen enttäuschen uns unsere zwei- und vierbeinigen Freunde fast nie. Das sollte es uns wert sein, Tiere als gleichwertig zu betrachten.

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Wie Du achtsam kochen kannst

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Es gibt in meinen Freundeskreis auch Personen, die keine Veganer oder Vegetarier sind. Und manche von ihnen wünschen sich ein Kochbuch. Ich habe mich also auf die Suche gemacht und in der kleinen Buchhandlung meines Vertrauens ein sehr schönes Exemplar gefunden. Auf alle Fälle habe ich Wert auf Regionalität und Achtsamkeit bei der Erstellung der Rezepte gelegt. Alleine schon die Optik des Buches hat mich angezogen. Das Richtige also für ein Geburtstagsgeschenk!

In „Sammeln|Ernten|Kochen“ stellt der Engländer Gill Meller 120 Rezepte vor, die von der Umgebung inspiriert sind, in der er lebt und arbeitet. Dabei führt ihn sein Weg vorbei an den Supermärkten und weit weg vom Lärm der Stadt. Er geht hinaus in die umliegenden Landschaften und findet seine Lebensmittel dort, wo auch ihr Ursprung liegt. Dabei hat diese Wertschätzung für frische, natürliche Zutaten auch seine Art zu kochen geprägt: Seine Rezepte enthalten meist nur drei bis vier Hauptzutaten, die sich harmonisch ergänzen und so für Finesse und den besonderen Geschmack sorgen.

In bester Koch- und Genießermanier präsentiert Meller einfache, ehrliche und saisonale Gerichte aus natürlichen Zutaten und zeigt uns, dass Muscheln von der Küste mit Brunnenkresseepüree und knusprigen Speck perfekt harmonieren oder mit Stachelbeeren aus dem Gemüsegarten ein leckeres Sorbet aufgetischt werden kann. Auch Rezepte mit regionalen Produkten aus Wald, Feld, Moor und Heide, aus dem Hafen, dem eigenen Obstgarten oder vom Bauernhof kommen dabei nicht zu kurz.

Ein Gaumenfest der saionalen Küche auf höchstem Niveau und eine Philosophie für achtsameres Kochen und Genießen!

Gill Meller (Rezepte), Andrew Montgomery (Fotos): Sammeln|Ernten|Kochen, 288 Seiten, 200 farbigen Abbildungen, 29,95 Euro

 

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10 Tipps zum Verreisen mit Hund

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Ich bin ja schon immer gerne verreist. Halt früher mit Frauchen! Sie hat immer tagelang vorher angefangen zu planen, was sie für mich alles mitnehmen muss. Habe ich nie so ganz verstanden, denn Spontanität sollte doch Euch Menschen ausmachen. Nix für ungut. Ich habe mal eine Reise-Checkliste für mich zusammengetragen. Damit bin ich immer ganz gut ausgekommen. Und Frauchen auch!

  1. Zuerst einmal die Einreisebestimmungen des Urlaubslandes checken und erfüllen. Wie sehen die für mich überhaupt aus?
  2. Meinen Heimtierausweis und meine Impfungen überprüfen (damit eventuell zum Tierarzt gehen).
  3. Meine Reiseapotheke durchsehen: Mücken- und Zeckenschutz (in südlichen Ländern gibt es die Sand- oder Schmetterlingsmücke, die Leishmaniose überträgt), Beruhigungstropfen, Sonnenschutz.
  4. Unbedingt für uns mitnehmen: Futter- und Wassernäpfe, Decke, Körbchen, Lieblingsspielzeug, Leine und Halsband bzw. Geschirr mit Adressanhänger, Tasso-Marke, Kotbeutel, Fellbürste und für den Notfall einen Maulkorb (ja, einen Maulkorb, sonst können wir vielleicht am Urlaubsort weder in der Straßenbahn noch in der Metro mitfahren! Und das wäre doch sehr schade!)
  5. Kontaktdaten deutsch sprechender Tierärzte heraussuchen (beim Tourismusverband nachfragen).
  6. Trocken- und/oder Dosenfutter und Snacks, wie Kauknochen (mmmhhhh!) von zuhause mitnehmen. Eventuell vertragen wir die Futterumstellung nicht.
  7. Hinsichtlich Flugreise: Die Airline rechtzeitig kontaktieren und auf einen Nonstop-Flug achten. Je nach Gewicht (meist bis 8 Kilogramm) können wir in der Kabine mitfliegen. Die Schwereren von uns müssen leider in den Frachtraum. Habe ich einmal gemacht. Hat mir nicht gefallen!
  8. Passende Transportbox besorgen und uns vorher daran gewöhnen.
  9. Mit dem Auto am besten abends oder nachts fahren, um Hitze für uns und Euch zu vermeiden.
  10. Und uns natürlich nie alleine im Auto lassen!

Dann mal schönen Urlaub!

Euer Gaston von Wolke 9!

Fehlen Tipps? Habt Ihr weitere?

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Traditionelle Tiroler Bergbauern-Handwerksgeräte

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Fruchtweinwinzer Ronni Knabl hat ein besonderes Hobby. Er sammelt traditionelle Handwerksgeräte aus dem Leben der Tiroler Bergbauern. Diese zeigt er gerne seinen Besuchern, die eigentlich den berühmten Paprikawein probieren wollen.

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Wenn Ihr vor Ort seid: Nachfragen und sich in die Vergangenheit der Bergbauern hineinträumen. Geht ganz einfach! Das Museum liegt von den Probier- und Verkaufsräumen nur einen Steinwurf entfernt und ist sehr sehenswert.

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A leap of faith

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„I was told very early on that you absolutely must be passionate about what you do. The longer I continue my journey, the more I realize that passion is contagious, and people will catch that passion and the fire will spread. Life is too short to spend 40 hours a week dabbling in the mundane. Sometimes your only mode of transportation is a leap of faith.“

Aurora James

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Einen See fürs Glück? Warum nicht!

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Ich weiß nicht mehr, wie der See hieß, den ich während meiner Radtour durch Bullerbü-Land vor einigen Jahren entdeckte, aber ich denke immer noch an ihn. Vielleicht hatte er überhaupt keinen Namen, wie viele andere Gewässer auch in der schwedischen Wildnis.

Er war nicht allzu groß, vielleicht 70 Meter lang und 30 Meter breit, dazu von hohen Bäumen umgeben. Und da gab es ein kleines rotes Holzhaus. Idyllisch. Doch Menschen sah ich weit und breit keine. Kurz zuvor hatte der Blitz eingeschlagen, gleich neben mir, in einem Baum. Ich sah die Flamme direkt von der anderen Seite der kleinen Straße aus emporsteigen. In einer überdachten Bushaltestelle hatte ich Unterschlupf gefunden. Glück gehabt!

Doch dieser See war es, der mich rettete. Denn meine Gedanken wendeten sich ab, von dem Blitzeinschlag, der Gefahr, in der ich mich befand, hin zu den schönen Dingen an diesem Tag. Und da gehörte dieser See dazu. Unmittelbar. Das ist lange her.

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Wenn ich heute daran denke, habe ich fast kein Bild mehr vor Augen, das hier abgebildete zeigt einen anderen See in Schweden. Denn ich hatte damals vergessen, ein Foto zu machen. Aber ich spüre immer noch dieses Glücksgefühl von einst, das mich so unglaublich leicht machte. Ich rieche noch den leicht modrigen Geruch des Wassers und sehe die Mücken um mich herum tanzen. Ich wünsche mir, genau diesen See noch einmal zu sehen.

Am liebsten würde ich an einem See wohnen oder zumindest Urlaub machen. Einen langen Urlaub mit vielen Büchern, ganz ohne Laptop und Handy. Ich möchte einen See zu jeder Tageszeit und jeden Wetterumschlag in seinem Spiegelbild erleben. Und natürlich darin schwimmen. Jeden Morgen, mindestens eine halbe Stunde. In den Sommermonaten, bis in den Herbst hinein. Das ist mein Traum.

Und anschließend auf den Holzbohlen des Steges liegen, zu dösen, an nichts zu denken und wenn die Phase des Traums vorüber ist, zu lesen. Mit der Gewissheit, dass mir der Lesestoff nicht ausgehen wird. Mal ganz einfach leben, ohne großes Trara, ohne andere Leute um mich herum. Am Spätnachmittag möchte ich an seinem Ufer sitzen und dem Spiel des Lichts auf dem Wasser zusehen. Einfach so. Das stelle ich mir gemeinhin als Glückserfahrung vor. Der See als Lebensgefühl. Lassen wir das mal so stehen. Glücklich sein, barfuß laufen und die Freiheit genießen. Als Erinnerung an früher und als klitzekleine Alltagsflucht. Und irgendwie bedeutet ein See auch, dass man angekommen ist. Irgendwie …

Wie geht es Euch damit? Habt Ihr einen besonderen Platz für Eure ganz persönliche Glückserfahrung?

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Lesetipp für Barcelona

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Lese-Donnerstag! Die letzten Wochen kamen zu viele Dinge zusammen, und ich hatte keine Zeit, mich in Bücher zu vertiefen. Aber jetzt!

Wer von Euch reist im Urlaub nach Barcelona? Für den gibt es hier eine literarische, satirische und zärtliche Annäherung über die Grenzen der Liebe in einer gnadenlosen Welt. In Barcelona kreuzen sich die Wege der exzentrischen Schriftstellerin Alba Cambó und der unerschütterlichen Araceli, die alleine bei ihrer Mutter aufwächst. Wie ein Puzzle setzt Araceli die Biographie der geheimnisvollen, flüchtigen Alba zusammen, ein Strudel aus schillernden Geschichten über Menschen aus ihrer Vergangenheit und einen Hund, den eine Prostituierte auf den Namen Bret Easton Ellis getauft hat.

Die Autorin erzählt von Machtspielen zwischen Müttern und Töchtern, Schriftstellern und Lesern und – immer wieder und vor allem – Männern und Frauen, von Sehnsucht und Begehren, Liebe, Hass, Erotik, geplatzten Träumen und zerstörerischem Alltagstrott. Ein mal beißend komischer, mal poetischer Roman voller schonungsloser Zärtlichkeit, in dem hinter jedem Satz eine Überraschung lauert.

Lina Wolff: Bret Easton Ellis und die anderen Hunde, 304 Seiten, 22 Euro.

 

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Jubilee Pool, Penzance, Cornwall

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Der Art Deco Pool in Penzance, Cornwall wurde im Mai 1935 eröffnet. Gestaltet wurde er von Captain F. Latham und galt schon damals als ein sehr außergewöhnliches Bad. Es wurde auf den Battery Rocks nahe des Hafens gebaut.

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thumb_L1210114_1024Ein Reiseführer aus dem Jahr 1938 beschreibt den Jubilee Pool mit folgenden Worten:

„In many respects the design is unique architecturally, partly from a point of view of necessity in conforming with existing conditions of wave elements and rocks which controlled the outline. Streamlines have been used to the greatest advantage in meeting the direction of the storm waves, while a Cubist style has been adopted in the interior in providing diving platforms and steps. The whole pool is surrounded by high streamlined sea walls terraced up within the interior so as to give aspect and effect. They also serve to strengthen the structure.“

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Ein Besuch lohnt sich, nicht nur bei schönem Wetter!

 

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Not all those that wander are lost

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It’s a large old world out there. So unless reincarnation rapidly becomes legal then you have got one shot to experience as much as you can.

Our ancestors were born, lived and died in their villages. Getting anywhere was either done on foot, by boat or involved horses.

We are not constraint anymore, the next town, the next country are all within our easy grasp for the price of a night on the tiles. We are lords of our domain. We are our own travel agents. You want to go to France? You can book flights or busses from the shitter by prodding your fingers at your phone. Yours with a little bit of clacketly clack on a notebook.

Travel strengthens the soul and makes your mind glow. Whether you are just exploring other parts of Europe for the first time or going deep overseas to a place where you hope there will be adventures in finding out.

There are adventures for every budget. From the high end cocktail laden Maldive experience to the bargain rental car, maybe with a surfboard on top of it.

Getting out there, being amongst it, meeting new people, sampling new foods, experiencing other cultures and finding new places to slide is key.

If you are lucky enough to be on the frontiers, the edges of the known where there aren’t many people, then immerse yourself in the majesty of nature. Don’t instagram it. Just enjoy it.

Travelling gives us character. And we live a life well lived. Being on the road is where you get the anecdotes for when you are old and have somebody else to inspire for the life you lived.

Get inspired by adventures and then go and have one yourself.

Just try it!

What was your best adventure so far?

 

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Das Quellenbach-Parkhaus

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… in meiner Geburtsstadt Würzburg wird bald abgerissen. Zugegeben, es ist hässlich. Superneue Studenten-Apartments werden dort bald gebaut. Wieder geht ein Stück meiner Jugend fort. Denn ich bin ganz in der Nähe aufgewachsen. Das Parkhaus bedeutet mir was. Ich bin darin gefahren, um so die Einbahnstraße zu umgehen, die zu meiner Wohnung führte. Und ich erinnere mich an die ersten Skateboard-Versuche auf dem Oberdeck. Am Abend, als es dunkel war, und wir das Parkhaus für uns hatten.

Und jetzt kommt meine Blogger-Freundin Johanna zu Besuch, ich hole sie vom Bahnhof ab und fahre am Quellenbach-Parkhaus vorbei. Sie sieht es und ist begeistert, weist mich auf die marode Schönheit hin. Und ich habe es mit den Augen von früher betrachtet, als es zu meinem Leben gehörte. Unmittelbar. Ich wohne längst nicht mehr in seiner Nähe und komme nur noch selten daran vorbei. Aber es wird mir fehlen. Ganz bestimmt! Und es wird in meinen Erinnerungen verewigt werden, dank Johanna, die mich auf dieses Juwel aufmerksam gemacht hat.

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