10 Tipps zum Verreisen mit Hund

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Ich bin ja schon immer gerne verreist. Halt früher mit Frauchen! Sie hat immer tagelang vorher angefangen zu planen, was sie für mich alles mitnehmen muss. Habe ich nie so ganz verstanden, denn Spontanität sollte doch Euch Menschen ausmachen. Nix für ungut. Ich habe mal eine Reise-Checkliste für mich zusammengetragen. Damit bin ich immer ganz gut ausgekommen. Und Frauchen auch!

  1. Zuerst einmal die Einreisebestimmungen des Urlaubslandes checken und erfüllen. Wie sehen die für mich überhaupt aus?
  2. Meinen Heimtierausweis und meine Impfungen überprüfen (damit eventuell zum Tierarzt gehen).
  3. Meine Reiseapotheke durchsehen: Mücken- und Zeckenschutz (in südlichen Ländern gibt es die Sand- oder Schmetterlingsmücke, die Leishmaniose überträgt), Beruhigungstropfen, Sonnenschutz.
  4. Unbedingt für uns mitnehmen: Futter- und Wassernäpfe, Decke, Körbchen, Lieblingsspielzeug, Leine und Halsband bzw. Geschirr mit Adressanhänger, Tasso-Marke, Kotbeutel, Fellbürste und für den Notfall einen Maulkorb (ja, einen Maulkorb, sonst können wir vielleicht am Urlaubsort weder in der Straßenbahn noch in der Metro mitfahren! Und das wäre doch sehr schade!)
  5. Kontaktdaten deutsch sprechender Tierärzte heraussuchen (beim Tourismusverband nachfragen).
  6. Trocken- und/oder Dosenfutter und Snacks, wie Kauknochen (mmmhhhh!) von zuhause mitnehmen. Eventuell vertragen wir die Futterumstellung nicht.
  7. Hinsichtlich Flugreise: Die Airline rechtzeitig kontaktieren und auf einen Nonstop-Flug achten. Je nach Gewicht (meist bis 8 Kilogramm) können wir in der Kabine mitfliegen. Die Schwereren von uns müssen leider in den Frachtraum. Habe ich einmal gemacht. Hat mir nicht gefallen!
  8. Passende Transportbox besorgen und uns vorher daran gewöhnen.
  9. Mit dem Auto am besten abends oder nachts fahren, um Hitze für uns und Euch zu vermeiden.
  10. Und uns natürlich nie alleine im Auto lassen!

Dann mal schönen Urlaub!

Euer Gaston von Wolke 9!

Fehlen Tipps? Habt Ihr weitere?

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Traditionelle Tiroler Bergbauern-Handwerksgeräte

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Fruchtweinwinzer Ronni Knabl hat ein besonderes Hobby. Er sammelt traditionelle Handwerksgeräte aus dem Leben der Tiroler Bergbauern. Diese zeigt er gerne seinen Besuchern, die eigentlich den berühmten Paprikawein probieren wollen.

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Wenn Ihr vor Ort seid: Nachfragen und sich in die Vergangenheit der Bergbauern hineinträumen. Geht ganz einfach! Das Museum liegt von den Probier- und Verkaufsräumen nur einen Steinwurf entfernt und ist sehr sehenswert.

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A leap of faith

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„I was told very early on that you absolutely must be passionate about what you do. The longer I continue my journey, the more I realize that passion is contagious, and people will catch that passion and the fire will spread. Life is too short to spend 40 hours a week dabbling in the mundane. Sometimes your only mode of transportation is a leap of faith.“

Aurora James

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Einen See fürs Glück? Warum nicht!

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Ich weiß nicht mehr, wie der See hieß, den ich während meiner Radtour durch Bullerbü-Land vor einigen Jahren entdeckte, aber ich denke immer noch an ihn. Vielleicht hatte er überhaupt keinen Namen, wie viele andere Gewässer auch in der schwedischen Wildnis.

Er war nicht allzu groß, vielleicht 70 Meter lang und 30 Meter breit, dazu von hohen Bäumen umgeben. Und da gab es ein kleines rotes Holzhaus. Idyllisch. Doch Menschen sah ich weit und breit keine. Kurz zuvor hatte der Blitz eingeschlagen, gleich neben mir, in einem Baum. Ich sah die Flamme direkt von der anderen Seite der kleinen Straße aus emporsteigen. In einer überdachten Bushaltestelle hatte ich Unterschlupf gefunden. Glück gehabt!

Doch dieser See war es, der mich rettete. Denn meine Gedanken wendeten sich ab, von dem Blitzeinschlag, der Gefahr, in der ich mich befand, hin zu den schönen Dingen an diesem Tag. Und da gehörte dieser See dazu. Unmittelbar. Das ist lange her.

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Wenn ich heute daran denke, habe ich fast kein Bild mehr vor Augen, das hier abgebildete zeigt einen anderen See in Schweden. Denn ich hatte damals vergessen, ein Foto zu machen. Aber ich spüre immer noch dieses Glücksgefühl von einst, das mich so unglaublich leicht machte. Ich rieche noch den leicht modrigen Geruch des Wassers und sehe die Mücken um mich herum tanzen. Ich wünsche mir, genau diesen See noch einmal zu sehen.

Am liebsten würde ich an einem See wohnen oder zumindest Urlaub machen. Einen langen Urlaub mit vielen Büchern, ganz ohne Laptop und Handy. Ich möchte einen See zu jeder Tageszeit und jeden Wetterumschlag in seinem Spiegelbild erleben. Und natürlich darin schwimmen. Jeden Morgen, mindestens eine halbe Stunde. In den Sommermonaten, bis in den Herbst hinein. Das ist mein Traum.

Und anschließend auf den Holzbohlen des Steges liegen, zu dösen, an nichts zu denken und wenn die Phase des Traums vorüber ist, zu lesen. Mit der Gewissheit, dass mir der Lesestoff nicht ausgehen wird. Mal ganz einfach leben, ohne großes Trara, ohne andere Leute um mich herum. Am Spätnachmittag möchte ich an seinem Ufer sitzen und dem Spiel des Lichts auf dem Wasser zusehen. Einfach so. Das stelle ich mir gemeinhin als Glückserfahrung vor. Der See als Lebensgefühl. Lassen wir das mal so stehen. Glücklich sein, barfuß laufen und die Freiheit genießen. Als Erinnerung an früher und als klitzekleine Alltagsflucht. Und irgendwie bedeutet ein See auch, dass man angekommen ist. Irgendwie …

Wie geht es Euch damit? Habt Ihr einen besonderen Platz für Eure ganz persönliche Glückserfahrung?

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Lesetipp für Barcelona

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Lese-Donnerstag! Die letzten Wochen kamen zu viele Dinge zusammen, und ich hatte keine Zeit, mich in Bücher zu vertiefen. Aber jetzt!

Wer von Euch reist im Urlaub nach Barcelona? Für den gibt es hier eine literarische, satirische und zärtliche Annäherung über die Grenzen der Liebe in einer gnadenlosen Welt. In Barcelona kreuzen sich die Wege der exzentrischen Schriftstellerin Alba Cambó und der unerschütterlichen Araceli, die alleine bei ihrer Mutter aufwächst. Wie ein Puzzle setzt Araceli die Biographie der geheimnisvollen, flüchtigen Alba zusammen, ein Strudel aus schillernden Geschichten über Menschen aus ihrer Vergangenheit und einen Hund, den eine Prostituierte auf den Namen Bret Easton Ellis getauft hat.

Die Autorin erzählt von Machtspielen zwischen Müttern und Töchtern, Schriftstellern und Lesern und – immer wieder und vor allem – Männern und Frauen, von Sehnsucht und Begehren, Liebe, Hass, Erotik, geplatzten Träumen und zerstörerischem Alltagstrott. Ein mal beißend komischer, mal poetischer Roman voller schonungsloser Zärtlichkeit, in dem hinter jedem Satz eine Überraschung lauert.

Lina Wolff: Bret Easton Ellis und die anderen Hunde, 304 Seiten, 22 Euro.

 

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Jubilee Pool, Penzance, Cornwall

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Der Art Deco Pool in Penzance, Cornwall wurde im Mai 1935 eröffnet. Gestaltet wurde er von Captain F. Latham und galt schon damals als ein sehr außergewöhnliches Bad. Es wurde auf den Battery Rocks nahe des Hafens gebaut.

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thumb_L1210114_1024Ein Reiseführer aus dem Jahr 1938 beschreibt den Jubilee Pool mit folgenden Worten:

„In many respects the design is unique architecturally, partly from a point of view of necessity in conforming with existing conditions of wave elements and rocks which controlled the outline. Streamlines have been used to the greatest advantage in meeting the direction of the storm waves, while a Cubist style has been adopted in the interior in providing diving platforms and steps. The whole pool is surrounded by high streamlined sea walls terraced up within the interior so as to give aspect and effect. They also serve to strengthen the structure.“

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Ein Besuch lohnt sich, nicht nur bei schönem Wetter!

 

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Not all those that wander are lost

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It’s a large old world out there. So unless reincarnation rapidly becomes legal then you have got one shot to experience as much as you can.

Our ancestors were born, lived and died in their villages. Getting anywhere was either done on foot, by boat or involved horses.

We are not constraint anymore, the next town, the next country are all within our easy grasp for the price of a night on the tiles. We are lords of our domain. We are our own travel agents. You want to go to France? You can book flights or busses from the shitter by prodding your fingers at your phone. Yours with a little bit of clacketly clack on a notebook.

Travel strengthens the soul and makes your mind glow. Whether you are just exploring other parts of Europe for the first time or going deep overseas to a place where you hope there will be adventures in finding out.

There are adventures for every budget. From the high end cocktail laden Maldive experience to the bargain rental car, maybe with a surfboard on top of it.

Getting out there, being amongst it, meeting new people, sampling new foods, experiencing other cultures and finding new places to slide is key.

If you are lucky enough to be on the frontiers, the edges of the known where there aren’t many people, then immerse yourself in the majesty of nature. Don’t instagram it. Just enjoy it.

Travelling gives us character. And we live a life well lived. Being on the road is where you get the anecdotes for when you are old and have somebody else to inspire for the life you lived.

Get inspired by adventures and then go and have one yourself.

Just try it!

What was your best adventure so far?

 

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Das Quellenbach-Parkhaus

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… in meiner Geburtsstadt Würzburg wird bald abgerissen. Zugegeben, es ist hässlich. Superneue Studenten-Apartments werden dort bald gebaut. Wieder geht ein Stück meiner Jugend fort. Denn ich bin ganz in der Nähe aufgewachsen. Das Parkhaus bedeutet mir was. Ich bin darin gefahren, um so die Einbahnstraße zu umgehen, die zu meiner Wohnung führte. Und ich erinnere mich an die ersten Skateboard-Versuche auf dem Oberdeck. Am Abend, als es dunkel war, und wir das Parkhaus für uns hatten.

Und jetzt kommt meine Blogger-Freundin Johanna zu Besuch, ich hole sie vom Bahnhof ab und fahre am Quellenbach-Parkhaus vorbei. Sie sieht es und ist begeistert, weist mich auf die marode Schönheit hin. Und ich habe es mit den Augen von früher betrachtet, als es zu meinem Leben gehörte. Unmittelbar. Ich wohne längst nicht mehr in seiner Nähe und komme nur noch selten daran vorbei. Aber es wird mir fehlen. Ganz bestimmt! Und es wird in meinen Erinnerungen verewigt werden, dank Johanna, die mich auf dieses Juwel aufmerksam gemacht hat.

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Landgut Furtherwirt, Kirchdorf, Tirol: Ein Ferienparadies für Klein und Groß

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Marlen Endler liebt ihren Job. Die gebürtige Sächsin lebt seit fast elf Jahren in Tirol und arbeitet als Kosmetikerin, Masseurin und Kinderschwimmlehrerin im Landgut Furtherwirt.

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Mit Marlen lernen auch die Kleinsten schwimmen.

In dem Familohotel fühlen sich nicht nur die Kleinen und Kleinsten wohl. Es ist ein Domizil für alle, in dem nicht nur Eltern glücklich werden sondern auch Omas und Opas. Denn es vermittelt ein Stückchen Heimat aus dem Bilderbuch, und genau dieses Gefühl kommt an.

Gemeinsam mit der Hotel-Familie Hagsteiner sind die Gäste hier zuhause. Einst ein Bauernhof haben schon seit 1593 viele Generationen in dem Haus für das Wohl ihrer Besucher gesorgt. Über die Jahrhunderte wuchs das Landgut zu dem, was es heute ist. Ein Hotel und ein Bauernhof, dazu ein Schwimm- und Wellnessparadies. Eben genau das Stückchen Heimat oder auch mehr, nach dem wir manchmal so zivilisationsgeplagten Reisenden so oft suchen.

Schwimmen lernen

Während Mama und Papa die zahlreichen Wohlfühlangebote genießen, lernen die Kleinen schwimmen. Das geht oft bereits nach etwa 10 morgendlichen Unterrichtstagen. „Kinder ab 4 Jahren kommen bei uns in den Anfängerkurs“, sagt die gebürtige Zwickauerin. Anbetracht dessen, wie viele Kinder ertrinken, nur weil sie nicht schwimmen können, ist das eine feine Sache.

Deutsche Schulschwimmbäder werden wegen mangelnder Finanzen geschlossen. Ein Urlaubsangebot mit dem passenden Schwimmunterricht kann durchaus Leben retten. „Jährlich passieren Schwimmunfälle mit tödlichem Ausgang“, bestätigt Simone Vollmer. Die Grundschullehrerin aus Gengenbach macht mit ihrer Familie im Landgut Furtherwirt Urlaub und sieht ihren beiden im Badesee tobenden Töchtern zu.

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Der Badesee vom Landgut Furtherwirt.

Denn neben dem Hallenbad gibt es auch noch einen idyllischen Teich vor der Tür. Die Lehrerin kommt auf ein allgemeines Problem zu sprechen: „Am Schwimmunterricht dürfen muslimische Mädchen generell nicht teilnehmen, da es die Familien nicht erlauben. So haben die Kinder keine Möglichkeit, überhaupt erst schwimmen zu lernen und sind extrem gefährdet.“

Unterwegs mit 2 PS

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Das Fohlen Zeeya mit 2 unterschiedlichen Augenfarben. Hier das Hellblaue.

Im Furtherwirt wird der Schwimmunterricht neben allen anderen Freizeitangeboten, wie Reitstunden und Kutschfahrten, gerne von den Eltern gebucht. Hotelwirtin Kathi Hagsteiner ist zufrieden: „Wir haben im Haus Platz für 44 Familien, der Kinderanteil liegt bei 50 Prozent.“ Persönlich sind ihr Familien mit vielen Kindern am liebsten, „weil dann die Kleinen braver sind“.

Insgesamt kümmern sich drei Kindermädchen fast rund um die Uhr um die jungen Gäste. Gleich nebenan ist der hoteleigene Reiterhof. Es gibt 16 Pferde und drei Fohlen. Dazu noch Kühe, die täglich auf die Weide kommen. Hier findet sie statt: Die Vorstellung vom Urlaub auf dem Bauernhof, wie es sie schon immer gab. Denn das Tiererlebnis mit Streicheleinheiten wird hier garantiert.

Reitlehrerin Doris führt die Stute Zamora an der Lounge. Die 11-jährige Lelia übt Trab und ist begeistert. Mutter Simone freut sich, wie begeistert ihre Tochter ist. Und dann ist da noch das zweimonatige Fohlen Zeeya, geboren mit einem grünen und einem hellblauen Auge. „Eine Besonderheit“, sagt Hotelwirtin Kathi. In der Zwischenzeit spannt ihr Mann Wolfgang die Kutsche an. Eltern mit Kindern warten am Wegesrand. Ein paar der Kleinen quengeln ungeduldig.

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Einen Besuch wert: St. Johann.

In der Tat ist es eine gute Gelegenheit, die Gegend um Kirchdorf und St. Johann mal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Nämlich sehr langsam, mit nur 2 Pferdestärken (PS)! Während der Fahrt gibt der Kutscher Tipps für weitere Ausflüge.

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„Mein Lieblingsplatz ist da droben, auf der Ebmahdalm“, sagt er und deutet in die Endlichkeit des Berges hinauf.

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Hotelwirt Wolfgang Hagsteiner gibt seinen Gästen gerne Geheimtipps.

„Da könnt Ihr vor der Hütte sitzen und alles ist still. Und anschließend weiterwandern zur Teufelsgasse, einer Schlucht im Herzen der Berge.“

Einer Sage nach hätte hier der Teufel höchstpersönlich ein gassenähnliches Labyrinth in den Fels geschlagen, um sündige Seelen in die Irre zu leiten.

Hotelwirt Wolfgang Hagsteiner hat jede Menge Geheimtipps parat. Und er kann erzählen von dem Leben früher, bevor der Tourismus in die Gegend kam.

Seine Frau Kathi will die Tradition bewahren, das Zusammenleben von Mensch, Natur und Tieren. Und das natürlich auch an die Gäste weitergeben, diesen ganz besonderen Wohlfühlaspekt, der einen hier in den Bergen schon sehr verzaubern kann.

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Die Urzeit entdecken

Mit der Seilbahn geht es hinauf zum Triassic Park auf 1.600 Meter. Besonders junge Forscher kommen hier auf ihre Kosten. Denn wo heute ein 1.869 Meter hoher Berg aufragt, wogte vor Jahrmillionen das urzeitliche Tethysmeer.

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Der Cymbospondylus, der größte aller Ichthysosaurier, lebte vor 240 bis 210 Millionen Jahren. Er war 10 meter lang und Fleischfresser.

Auf der Steinplatte, Europas einzigem Trockenriff, wurden zahlreiche Fossilien gefunden. Der ideale Platz, um Kinder in die Rolle von Paläontologen schlüpfen zu lassen. Hier lernen sie, wie man das Alter von Fossilien bestimmt, sie entdecken versteinerte Korallen beim Wandern auf dem Triassic Trail, klopfen Steine, buddeln im Sand nach Fossilien und finden nebenbei heraus, wie die Urzeit Trias zu ihrem Namen kam. Und die Älteren können währenddessen den Gang zum Gipfelkreuz wagen. Als Belohnung winkt eine Panorama-Blick, die niemand so schnell vergisst.

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Genug für den Tag. Die Wanderer sind müde geworden. Zeit für die Großen, den großzügigen Wellnessbereich im Furtherwirt zu erkunden. Mit Sauna, Dampfbad und angenehmen Relaxzonen.

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Und Marlen ist auch noch da mit einem Angebot an Entspannungsbehandlungen. Wie wäre es mit einer Abhyanga-Massage oder einer Anti Stress-Behandlung? Auch die Kleinen dürfen schnuppern. Die Krabbelzwerge-Kennlernmassage ist ganz auf ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Mit Promis skifahren

Bis 20.30 Uhr gibt es Abendessen. Verschiedene Köche verwöhnen die Gaumen der Gäste. Für alle ist etwas dabei: Auch Vegetarier und Veganer kommen auf ihre Kosten. Dazu passend abgestimmt die edlen (Wein)-Tropfen aus der Region.

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Hans Eibl gründete einst die Skischule in Kitzbühel.

Hans Eibl, Mitbegründer der nahen Skischule Kitzbühel im Jahr 1972, sitzt auf der Terrasse und erzählt aus seinem ereignisreichen Leben. Das Skifahren liegt ihm im Blut: „Ich bin am Berg aufgewachsen, wir konnten im Winter nur auf Ski zur Schule gelangen“, schmunzelt der Skilehrer.

Heute leitet er im Winter die Skischule im Furtherwirt. Seine älteste Schülerin sei eine 70-jährige Engländerin gewesen. „Nach drei Wochen Unterricht konnte sie den Berg hinab wedeln“, erzählt der 64-Jährige.

Mit vielen Prominenten sei er schon skigefahren. Andreas „Anderl“ Molterer, Ernst Hinterseer, Mitglieder der Königsfamilie von Jordanien und Beckenbauer Junior gehören zum illustren Kreis dazu. „Meine Lieblingsabfahrt ist das Kitzbüheler Horn, für mich die schönste, die es gibt. Sie ist für die ganze Familie“, verrät er seinen ganz persönlichen Tipp.

Ein letzter Prosecco wird getrunken. Über den Bergen wird es dunkel. Zeit, um ins Bett zu gehen und noch den einen oder anderen Tiroler-Krimi zu lesen. Denn man möchte ja fit sein, für den Sprung in den Badesee am nächsten Morgen. Denn den gibt es ja auch noch. Gleich gegenüber, eingerahmt von Schilf und ganz idyllisch.

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Familotel Landgut Furtherwirt
Innsbruckerstraße 62
6382 Kirchdorf, Tirol
Österreich

Telefon: +43 5352 63150

E-Mail: info@furtherwirt.at

www.furtherwirt.at

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Fotos: Enric Boixadós

Passender Lesestoff für den Aufenthalt im Landgut Furtherwirt. Falls Ihr es spannend mögt gibt es hier ein paar erstklassige Krimis aus Tirol!

Georg Haderer: Sterben und sterben lassen

Bernhard Aichner: Totenrausch

Joe Fischler: Veilchens Blut

Lena Avanzini: Tirolerwut

Lina Hofstädter: Satansbrut

Der Aufenthalt wurde vom Landgut Furtherwirt unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

 

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Was Du für Deine Seele tun kannst!

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Nämlich genau 6.220 Schritte. Die gehst Du auf dem Weg der Sinne in Tirol. Am besten, Du startest unterhalb des Hotels Grafenast in Pill bei Innsbruck. Und dann rund zwei Stunden über einen verwunschenen Pfad laufen. Tief durchatmen und die Seele denken lassen. Und immer mal verweilen, entweder durch das Baumstamm-Labyrinth laufen oder sich an einer Installation über den Sinn und Zweck unserer Wegwerf-Gesellschaft Gedanken machen. Verschiedene Künstler haben auf diesem Weg Stationen eingerichtet, die sich zum Anregen, Nachdenken und Genießen eignen. Barfußlaufen kann man übrigens auch. Probiert es einfach mal aus!

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