An sich selbst glauben: 7 Impulse gegen Lebenskrisen

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Es ist gar nicht so einfach: Das mit dem „An sich selbst glauben“ nämlich! Genau darum ging es im letzen Teil der Gesprächsreihe im Würzburger Mainfranken Theater mit dem Diplom-Psychologen und Coach Christoph Schalk. Und zudem auch noch um innere Stärke und um die eigenen Grenzen. Ganz schön viel für einen Abend!

Ja, der Glauben an sich selbst! Den hat man oder man hat ihn nicht. Man kann ihn auch nur zeitweise haben. Letzteres trifft wohl auf uns alle am ehesten zu.  Im Laufe des Lebens kann dieser durch Schicksalsschläge, Konflikte oder auch Verluste herausgefordert werden. Doch was zeichnet Menschen aus, die solchen Situationen mit hoher Resilienz, also Widerstand, begegnen? Also genau die, die sich nicht unterkriegen lassen! Nie oder scheinbar nie! Und wo liegen die Grenzen des Glaubens an sich selbst?

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Sinnkrisen fördern unser inneres Immunsystem heraus. Sagt man. Dabei geht es vor allem um den Spagat zwischen dem, was man muss und dem, was man darf. Und niemand ist wirklich immun gegen Lebenskrisen. Christoph Schalk begleitet Menschen in Veränderungsprozessen und beim Erreichen ihrer Ziele.

Er gibt seinen Zuhörern auch jene 7 Impulse, mit denen sich Krisen angehen oder bewältigen lassen. Ansatzweise zumindest.

1.Impuls – Veränderung

Man muss sich bewusst sein, dass die Bewältigung einer Lebenskrise nicht heißt, alles ist wieder so wie vorher. Eine Krise und ihre Bewältigung bedeuten auch gleichzeitig immer Veränderung und ein Hinterlassen von Spuren in unserer Seele. Zugleich ist das die Chance für ein persönliches Wachstum, aber eben nur eine Chance – ohne Garantie.

2. Impuls – Resilienz

Bei Resilienz geht es um die normale Fähigkeit eines jeden Menschen, Widerstand auszuüben. Und es geht um persönliche Einstellungen, die man steuern kann. Denn Menschen haben grundsätzlich die Fähigkeit, gut mit Krisen umgehen zu können. Es ist nur bei jedem einzelnen unterschiedlich ausgeprägt.

3. Impuls – Lernziel

Hier geht es um das Lernziel, das aus einer Lebenskrise hervorgeht. Es muss gelernt werden, Unsicheres und Unvermeidbares letztendlich zu akzeptieren. Die Weisheitstherapie gilt als ein Bestandteil, über Krisen leichter hinwegzukommen.

4. Impuls – Eigene Ressourcen

Hier geht es um das Erkennen eigener Einflussmöglichkeiten und dabei auch um die eigenen Kompetenzen und Ressourcen. Die richtigen Schritte müssen gesucht und gefunden werden, um wieder eigene Entscheidungen im Leben zu treffen.

5. Impuls – Abwärtsspirale

Hier geht es um die sogenannten „hausgemachten“ Krisen. Damit zerstören wir unser eigenes psychisches Immunsystem durch Selbstvorwürfe. Die Abwärtsspirale setzt sich durch negative Gedanken in Gang. Und Fremdvorwürfe, die sich an andere richten, verbrauchen zu viel von unserer seelischen Energie.

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6. Impuls – Beziehungen

Ein gesunder Glaube an sich selbst ist immer eingebettet in etwas, das größer ist als man selbst. Dabei kann es sich um das soziale Netzwerk aus Familie und Freunden handeln oder um die eigene persönliche Beziehung zu Gott. Die Gottesbeziehung muss in guten Zeiten entstanden sein, dann ist sie auch positiv. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es nur Vorwürfe wie „Gott, warum lässt Du das zu?“, was zu innerlicher Negativität führt.

7. Impuls – Innere Kraft

Die innere Haltung spielt eine entscheidende Rolle. Herausforderungen lassen sich dadurch durch innere Kräfte und Ressourcen meistern.

Nächsten Montag geht es weiter mit der Umsetzung von praktischen Tipps. Hier auf sl4lifestyle! Zur besten Sendezeit! Und immer in der ersten Reihe!

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Check in: Parkhotel Bad Schandau, Sächsische Schweiz

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Es ist ein Haus mit viel Geschichte. Als wir am Parkhotel in Bad Schandau ankommen, blicke ich auf die Elbe. Und auf den Wintergarten, in dem wir die nächsten Tage frühstücken. Wir sind an einem historischen Ort, denn das Hotel geht bis auf das Jahr 1871 zurück. 1874 nächtigte sogar Albert, König von Sachsen, hier.

Wir sind also in guter Gesellschaft. Wir haben ein geräumiges Doppelzimmer mit Balkon und Weitblick auf die Elbe und die Hügellandschaft der Sächsischen Schweiz. Gegenüber vom Hotel liegt der Ostrauer Aufzug, mit dem man zum Luchs-Gehege und zu den Wanderwegen oberhalb des Ortes gelangt.

Wir logieren in der im Jahr 2002 eröffneten Residenz Elbblick, ein 4-Sterne-Hotel, das zum Komplex gehört. Es gibt 41 Zimmer, die große Mehrheit davon hat WLAN-Zugang. Doch gerade hier trifft man durchaus auch auf Hotelgäste, die außer einer schönen Landschaft, einem angenehmes Hotel und gutem Essen nur eines wollen: Sich endlich mal ent-digitalisieren. Warum auch nicht? Das auf „Sich besinnen“ liegt im Trend und gehört zu einer neuen alten Lebensphilosophie.

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Der Wellnessbereich ist modern und hat Dampfbad, Sauna und einen großzügigen Ruheraum. Unterschiedliche Massagen und Kosmetikbehandlungen werden angeboten. Der idyllische Außenpool fast direkt an der Elbe ist in den Sommermonaten geöffnet. Gern wäre ich geschwommen, aber es war noch zu kalt. Außerdem gibt es einen großen Hotelparkplatz, ein Plus für alle, die mit dem Auto anreisen.

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Im großzügigen hellen Wintergarten gibt es das Frühstücksbüfett und später am Tag ein italienisches Restaurant mit Blick auf die Gartenanlage und die Elbe.

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Was mir besonders gut gefiel ist die zentrale Lage. In wenigen Minuten ist man zu Fuß mitten in Bad Schandau oder am Aufzug, um wandern zu gehen. Mit dem Auto sind es zum Pfaffenstein und nach Königstein rund 15 Kilometer.

Dresden ist mit einer Autostunde auch nicht weit entfernt. Optimal lässt sich hier Kultur mit Natur verbinden. Ich komme gerne wieder.

Fotos: Enric Boixadós

Der Aufenthalt wurde von Pura Hotels GmbH unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

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6 good reasons to travel to Hong Kong

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Hong Kong – one of my favorite cities.

Hong Kong is a fascinating city. Few places on earth have quite so much to offer, packed into quite such a dense urban space, as Hong Kong. From extravagant architecture through to traditional districts, historic temples, and some of  the best shopping and nightlife, it has everything. After I lived there for a while I came back 20 years later. This spring. And still the fascination is the same.

Why should you visit Hong Kong?

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1. Because the Skyscrapers seem to touch the clouds here.

Any stay in Hong Kong should start with a trip on the Peak Tram up to Victoria Peak, the mountain on Hong Kong Island. From here, you truly feel like you have got the city on your feet. You see a forest of skyscrapers and you will understand why this city is often described as a vertical city. Look down and you see Central and Wan Chai. On the other side of the harbor is Kowloon. Sometimes a red-sailed junk crosses the harbor. And you can see the iconic green boats of the Star Ferry commuting between Central and Kowloon.

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2. Because you will also find traces of old Hong Kong here.

The temples have survived decades and centuries. One of the most impressive is Man Mo Temple in Sheung Wan. It is dedicated to 2 gods: man is the god of literature and Mo the god of war. Police and members of the triads, the local Mafia, frequent this temple for worshipping beside normal people. You find the traditional atmosphere of Hong Kong also in the districts Mong Kok or Sham Shui Po. The streets in this part of town are awash with tiny street kitchens, temples, colorful signs hanging above the streets and small shops.

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3. Because you can appreciate the good life here.

If you work long and hard with a very good income, then you can also live well in Hong Kong. And in such a cosmopolitan city as this, the setting for a good living is a vast range of different restaurants, bars, boutiques and shopping malls. The best districts for shopping are Central and Wan Chai if you are into local and unusual products. The choice places to meet in the evening are the Mid Levels district, Sheung Wan and Tsim Sha Tsui.

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4. Because art is playing an increasingly important role here.

For a long time commerce and art felt like awkward bedfellows, particularly when that art was contemporary. In recent years this has changed radically. Probably the most visible sign of this is the fact that Art Basel, the world’s most famous art fair, has had a huge impact of the art business in Hong Kong since 2013. Numerous other international galleries has now opened. For example, the Pedder Building in Central, has become a particularly interesting space for contemporary art. It is home to galleries, which are always showing exciting exhibitions. The Police Married Quarters on Hollywood Road, where the Colonial police were once accommodated with their families, is now home to lots of galleries, concept stores and studios.

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5. Because there are also trendy districts such as SoHo and PoHo here.

SoHo refers to South of Hollywood Road and PoHo is the name of the district between Po Hing Fong Street and Hollywood Road. There you can find all kind of Hong Kong’s trendsetters and hipsters. The area is also home to laid-back restaurants as well as chic cafés and a vast array of boutiques.

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6. Because you can stay at one or two of the world’s most traditional and celebrated hotels here.

When The Peninsula opened for business almost 90 years ago, it was known as the „finest hotel east of Suez“. And little has changed. The „Pen“ continues to be one of the luxury hotels in the city. Even if you are not staying at the Peninsula you can enjoy the afternoon tea in the hotel’s legendary lobby.

For more than 50 years, the Mandarin Oriental has a rich and proud history. In 1963, the hotel, was the tallest building on the island when it opened. It became a historic landmark – a status it still holds today.

Insider Tipp: Go for a sundowner to the Aqua Bar and Restaurant in the One Peking Tower by the harbor. The view of the Hong Kong Island skyline is just breathtaking.

 

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Wir sahen auch schon mal jünger aus!

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Gleich ist Wochenende. Und damit mein kleiner Tipp zur entspannten Lektüre. Denn ich erinnere mich mehr denn je an die Worte meiner Oma:

„Wenn Du nicht alt werden willst, musst Du jung sterben!“

Und aufs Altwerden hatte ich nie Lust und aufs Sterben erst recht nicht. Dann habe ich mich also doch fürs Altwerden entschieden. Und bin nun auf dem Weg dahin. Man muss ja schon mal vortesten, wie es dann so ist. Später halt! Und dieses Büchlein ist ironisch und sehr augenzwinkernd. Lest einfach mal und erkennt vielleicht:

Älterwerden: Wenn Frau in den Spiegel schaut und sich jünger in Erinnerung hatte!

In die Jahre kommen: Wenn Frau sich die Leichtigkeit der jungen Jahre zurück wünscht!

Verwelken: Wenn Falten, Schrullen und heikle Gemütszustände zunehmen!

Aha!

Monika Bittl schreibt über den tückenreichen Alltag einer Frau über 40. Kaum ist es ihr gelungen, die Nebenwirkungen des Älterwerdens mit viel Humor zu nehmen, muss sie feststellen, dass das Alter auch vor ihrem Bekannten- und Freundeskreis nicht Halt macht. So verfestigt sich von Jahr zu Jahr die Hypochondrie ihres Mannes – ein Schnupfen wird für ihn zur dramatischen Nahtoderfahrung. Der Nachbar, ein erfolgreicher Anwalt, hat eine ausgewachsene Lebenskrise, weil er sich einst dagegen entschied, Künstler zu werden. Und auch die attraktive beste Freundin steigert sich mit zunehmendem Alter in den Wahn hinein, einfach nie Glück zu haben – und verscheucht so noch den wild entschlossensten Verehrer.

Kurzum: Mit dem Alter wachsen die Krisen und wir alle werden nicht einfacher. Mit spitzer Feder und viel Humor nimmt Monika Bittl die Tücken des Lebens in der Lebensmitte aufs Korn – und stellt schließlich fest: Ein glückliches Leben nach 40 ist möglich, es kommt ganz auf uns selber an! Nun ja!

Monika Bittl: Ich hatte mich jünger in Erinnerung, 368 Seiten, 12,99 Euro.

Und gleich hier könnt Ihr das Buch bestellen! Bis Samstag ist es dann spätestens bei Euch!
Und als Kindle eBook gibt’s diesen Seelenratgeber auch. Hier!

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Schönheitsideale in der Südsee

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„Wer so lebt wie ein Palangi (ein Weißer), der bekommt auch die Krankheiten eines Palangi.“

Sprichwort aus Samoa

Schon Paul Gauguin hat seine Südsee-Schönheiten rundlich gemalt. Im Südpazifik ist es nach wie vor in, dick zu sein. Nicht nur als Frau! Auch die Männer sind stolz auf ihre Leibesfülle.

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Die Südsee-Insulaner bezeichnen dicke Menschen als gute Menschen, weil ihnen als Geschenke Nahrungsmittel gegeben werden. Ein König oder ein Häuptling ist nur deshalb dick, weil das Dicksein ein Statussymbol ist. Genau so verhält es sich bei den Frauen. Die Polynesier haben nie Vorräte gesammelt, da alle Nahrungsmittel wie Fisch, Obst und Gemüse täglich frisch waren und in der Dorfgemeinschaft aufgeteilt wurden. Erst mit Einführung der Zahlungsmittel habe sich das Verhalten geändert.

Cola, Eis und Dosennahrung haben plötzlich zu unbekannten Erkrankungen wie Karies geführt. Immer noch spielt die Tradition in der Südsee eine große Rolle. In der Tat: Auf den Inseln leben die weltweit dicksten Menschen. Doch das Körperbewusstsein fängt an, sich zu verändern. Gerade junge Frauen orientieren sich mehr und mehr an den weltweiten Trends. Fernsehen und neue Medien gibt es mittlerweile auch auf den ganz entlegenen Inseln.

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Viele möchten nicht mehr so dick sein wie ihre Mütter und Großmütter. Eine neue Generation wächst heran. Und das sich daraus entwickelnde Bewusstsein ist ja nicht das schlechteste.

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Die Fotos sind auf Tonga entstanden, während meiner Reise in die Südsee.

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Top 5 – Die große Liebe zu sich selbst

5 Aussagen – 5 Übungen. Sicherlich können es auch mehr sein, aber auf diese hier kommt es an. Und sie sind recht einfach in der Umsetzung.

1.Sehe Dich selbst wie Deine beste Freundin/ Deinen besten Freund!

Die wichtigste Beziehung im Leben hast Du mit Dir selbst. Mach Dich also zu Deiner besten Freundin/zu Deinem besten Freund.

2. Sei stolz auf Dich und vergiss nicht, Dich zu loben.

Finde 5 Dinge an Dir, auf die Du stolz sein kannst. Helfen kann Dir dabei, was Du in der Vergangenheit bewältigt hast und was gar nicht so einfach war. Darauf kannst Du heute stolz sein.

3. 20 Minuten täglich für Dich.

Vergesse im Alltag nicht Dich selbst. Für alles hast Du Zeit, aber oft eben nicht für Dich selbst. Schenke Dir doch einfach in Zukunft mehr Zeit. 20 Minuten täglich wirst Du für Dich finden können. Lese in dieser Zeit in Deinen Lieblingsbuch, schreibe Tagebuch oder lege Dich hin und höre eine Entspannungs-CD. Du wirst sehen, dass es Dir nach den paar Minuten gut gehen wird. Deine Gedanken und vielleicht das Wirrwarr in Deinen Kopf haben sich strukturiert und es fällt Dir leichter, eine Entscheidung zu treffen. Denn Du hast Dich in einer sehr positiven Weise mit Dir selbst beschäftigt.

4. Spiegelübung – Klasse siehst Du aus!

„Wow, heute sehe ich wieder toll aus!“ Wann hast Du das das letzte Mal zu Dir selbst gesagt. Stelle Dich einmal am Tag vor den Spiegel und schaue Dich an. Gehe mit einem positiven Gefühl auf Dich und Dein Spiegelbild zu. Lass negative Gedanken außen vor. Betrachte Dich als etwas Einzigartiges und lerne, Dich zu lieben und Deinen Körper zu mögen. Sorge dafür, dass Du in diesen Momenten für Dich allein sein kannst.

5. Lass Kritik an Dir abprallen.

Kennst Du die Stimme in Deinem Kopf, die Dich ständig kritisiert? Wie kannst Du Deinen inneren Kritiker überwinden? Wenn er sich mal wieder zu Wort meldet, dann denke einfach „STOPP“!

Dieses Wort bringt Dich auf andere Gedanken. Dein innerer Kritiker wird Dich damit in Ruhe lassen. Und höre damit auf, Dich selbst zu kritisieren. Das ist wichtig. Lasse aber konstruktive Kritik zu. Denn die kann manchmal ganz gesund sein.

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3 Generationen von Frauen in Mittelamerika. Um sich selbst zu lieben ist auch die Unterstützung von Familie und Freunden wichtig.

Zitat von Charlie Chaplin, das er an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959 schrieb:

„Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man ‚Authentisch-Sein‘. Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif, noch der Mensch dazu bereit war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich, das nennt man Selbstachtung.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man Reife.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich Selbstachtung.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man Ehrlichkeit.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das ‚gesunden Egoismus‘, aber heute weiß ich, das ist Selbstliebe.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man Einfach-Sein.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, das ist das LEBEN!“

Ich freue mich auf Eure Kommentare zum Thema „sich selbst zu lieben“!

Tipp: Nach vier spannenden Terminen der Gesprächsreihe „Woran glauben?“ im März und April im Mainfrankentheater in Würzburg bildet der Fachvortrag des Psychologen Christoph Schalk über den Glauben an sich selbst am 15. Mai 2017, 19 Uhr, den Abschluss. Dabei geht es um Denkanstöße aus der psychologischen Forschung und Erfahrungen aus der langjährigen Coaching-Praxis des Experten.

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You only have yourself

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„The most important relationship in your life is the relationship you have with yourself.“

Diane von Furstenberg

Because in the end, you only have yourself. Call it pessimistic or call it realistic … call it whatever you will.

But it is true. In the end, we only have ourselves when all of our worldly possessions and relationships are stripped away. But that’s not a bad thing! It’s just something we should aim to accept earlier in life – to prepare ourselves for the long and rough road ahead. Life was not made to be easy, seamless or plain. We’re put on this earth to make our lives as good as they can be, it is our decision what we do with the time that is given to us.

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„Embrace“ – Seinen Körper lieben lernen

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Wer ist schon mit seinem Aussehen immer zufrieden? Ich zumindest nicht. Foto: Nicola Mesken

Wer ist schon mit seinem Körper zufrieden? Ich nicht! Zumindest nicht uneingeschränkt. Ich denke, es geht vielen von uns so. Besonders uns Frauen. Der Bauchspeck, die neue Falte, die Schlupflieder, die Krampfadern und die kräftigen Oberarme. Hmmm! So ist es halt mal. Nein, so ist es nicht.

Unser Körper ist unsere Heimat. Punktum. Das ist mir bewusst geworden. Und dass wir nur diesen einen Körper haben, dem wir zumindest ein bisschen Liebe und Aufmerksamkeit schenken sollten.

Woher ich nun diese Erkenntnisse ziehe? In der Tat, es war ein Film, den ich mir gestern angesehen habe. Im Kino. In einem gut gefüllten Saal, die meisten Zuschauer waren Frauen.

Gehört habe ich schon länger von „Embrace. Du bist schön.“ Es ist das sehr ehrgeizige Projekt der Australierin Taryn Brumfitt, die ein „Vorher-Nachher-Foto“ von sich auf Facebook postete und damit die Lawine ins Rollen brachte. Denn ihr „Vorher-Foto“ war augenscheinlich schmeichelnder als ihr „Nachher-Foto“. Doch was brachte das alles, wenn ihr Weg zum Vorher-Foto ein sehr schmerzhafter war, der ihr jegliches Glücksgefühl raubte.

Daraus ist nun ein beeindruckender Dokumentarfilm geworden, der nicht nur Taryns Geschichte erzählt, sondern die vieler Frauen auf unserer Welt. Taryn ist für ihre Interviews und Dokumentationen um die Welt gereist. Und sie hat viele Frauen kennengelernt. Frauen, die verzweifelt waren und wieder Zuversicht und Hoffnung gefunden haben. Oder auch nicht.

Es sind bewegende Zeugnisse, die über die Kinoleinwand hinweg direkt in unser Herz gelangen. Uns zum Nachdenken anregen. Eine Frau, die wegen eines Gen-Defektes beeinträchtigt ist und sich umbringen wollte, macht eine bewegende Aussage:

„Als es soweit war und ich mich umbringen wollte, dachte ich noch einmal nach: Warum sollte ich nicht die negativen Gedanken, die mich und meinen Körper betreffen, in positive umwandeln. Warum nicht?“

Und heute ist sie mit ihrer „Besonderheit“ zu einem gefragten Model geworden. Ein Model, das auf Einschränkungen und Behinderungen aufmerksam macht. Im positiven Sinne. Denn genau davon erzählt dieser Film. Von den scheinbar Benachteiligten in unserer Gesellschaft, die es geschafft haben, zu sich selbst und ihren Körper zurückzufinden. Und ganz wichtig: Zu ihm stehen. Was durchaus nicht leicht ist. Aber einen Versuch wert. Denn das kann jeder schaffen: Sich annehmen und lieben lernen.

Schaut Euch diesen Film an. Er ist so wichtig.

Hier geht’s zum Trailer.

Heute abend (12. Mai 2017, ab 19 Uhr) gibt es dazu eine Live-Diskussion auf Facebook.
Mit dabei Schauspielerin Nora Tschirner, die Executive Producerin des Films.

Und weil es doch Nachfragen gab. Hier könnt Ihr den Film bestellen. Denn er lief tatsächlich nur an einem Tag. Schätzungsweise morgen habt Ihr dann die DVD rechtzeitig zum Wochenende.

Wer von Euch hat den Film auch gesehen? Berichtet doch mal, wie er oder die Diskussion Euch beeinflusst hat! Ich freue mich auf Eure Beiträge.

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Kleiner Vogel mit großer Lebensfreude

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„Penguin und Sam wurden unzertrennlich. Immer schaute einer nach dem anderen.“

Wieder mal ist Donnerstag, und es ist an der Zeit, Euch ein weiteres meiner Lieblingsbücher vorzustellen. Ehrlich gesagt, ich habe es an einem regnerischen Nachmittag in einem Rutsch durchgelesen. Es geht dabei um die bewegende Geschichte eines jungen, aus dem Nest gefallenen Vogels, der ein ganz großes Wunder vollbringt. Denn er gibt einer Familie aus dem australischen Newport die Lebensfreude zurück. Einfach so. Durch seine Gegenwart, durch seine Hingabe und durch seine Streiche.

Nach dem Sturz von Mutter Sam von einem morschen Geländer während eines Familienurlaubs in Thailand ist nichts mehr so wie es war. Für Ehemann Cameron und die beiden Kinder bricht eine Welt zusammen. Und Sam kann und will nach zahlreichen Krankenhausaufenthalten nicht mehr leben. Ihr fehlen schlichtweg Mut, Hoffnung und Zuversicht.

Und genau dann kommt Penguin. Dieser kleine zerzauste Vogel …

Mehr möchte ich Euch nicht verraten, denn allein schon die zauberhaften Bilder und rührenden Texte sind ein Fest für die Sinne. Es lohnt sich, ein wenig Zeit zu investieren. Fürs Lesen. Fürs Betrachten.

Vielleicht sogar an diesem Wochenende? Beim Familienausflug, Picknick oder beim Faulenzen auf der Couch! Und das Neueste, was ich gehört habe: Das Buch soll verfilmt werden!

Cameron Bloom, Bradley Trevor Greive: Penguin Bloom, 208 Seiten, 19,99 Euro.

Hier könnt Ihr das Buch bestellen! Rechtzeitig habt Ihr es spätestens am Samstag!
Penguin Bloom als Wandkalender 2018 hier!
Penguin Bloom als Kindle eBook hier!

Ein paar Sätze zu Sams Ehemann und Fotografen Cameron Bloom und dem Autor Bradley Trevor Greive:

Cameron begann seine Karriere mit 16 Jahren als Surf-Fotograf an den Stränden Sydneys. Als Fotograf reiste er mit seiner Familie durch die ganze Welt. Seine Arbeiten wurden in internationalen Zeitschriften wie Harper’s Bazaar, Vogue und dem Gourmet Traveller veröffentlicht. Penguin Bloom ist sein erstes Buch.

Bradley, 1970 in Tasmanien geboren, wurde mit „The Blue Day Book“ zum internationalen Bestsellerautor. Seine Bücher sind in 115 Ländern erschienen und verkauften sich bisher über 25 Millionen Mal. Für seinen außergewöhnlichen Beitrag zur Literatur und zum Naturschutz wurde ihm im Jahr 2014 der Order of Australia verliehen.

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Der Mut einer Frau

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„Ich werde zeigen, was eine Frau kann.
Sie werden den Mut Cäsars in der Seele einer Frau finden.“

Artemisia Gentileschi (1593 – 1653)

Artemisia Gentileschi ist die erste professionelle Malerin, die in der Kunstgeschichte Erwähnung findet. Ihre Bilder entstanden unter den Einfluss Caravaggios. Ihr bekanntestes Bild ist zweifelsohne „Judith enthauptet Holofernes“, ein biblisches Motiv, das sie mit ungewöhnlicher Brutalität darstellte. Die besondere Vorliebe für das Motiv der „Rächerinnen“ schrieb man gemeinhin ihrer frühen Erfahrung als Vergewaltigungsopfer zu, die ihr gesamtes Leben überschattete.

Zum Foto: Das Bild zeigt meine Großmutter mit ihren Brüdern. Es ist anno 1920 entstanden. Der Fotograf ist unbekannt.

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