Check in: Afri Camps Klein Karoo, Oudtshoorn

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Wir kommen am Spätnachmittag auf der Farm nur wenige Autominuten von Oudtshoorn entfernt an. Afri Camps-Manager Heinrich – mit deutschen Wurzeln – begrüßt uns und führt uns zu unserem Boutique Zelt Nummer 3. Von der Holzterrasse aus sehen wir den kleinen See direkt vor uns, getaucht in ein goldenes Licht.

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Ich blicke hinauf zu den flachen Hügeln und sehe Zebras, Springböcke, Gnus und Kudus. „Wenn Ihr wollt, könnt Ihr gerne einen Spaziergang machen“, sagt Heinrich. Wir müssten uns nur ganz normal verhalten, sicher ist es auf alle Fälle.

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Er lacht und bringt eine Ladung Feuerholz heran. Nachts wird es zu Beginn des südafrikanischen Sommers noch oft recht kalt. Ich freue mich auf den romantischen Abend vor dem Kamin. Das Zelt ist geräumig, mit Badezimmer und zwei Schlafzimmer. Auch hier sorgen Heizdecken im Bett für das Wohlfühlerlebnis. Luxus Camping in der Wildnis!

Gegen Abend holt uns ein Fahrer vom nahen Restaurant Black Swan in Oudtshoorn ab. „Damit Ihr beim Abendessen eine gute Flasche südafrikanischen Wein genießen könnt“, lacht Heinrich. Dieser Fahrservice wird allen Gästen angeboten. Eine tolle Sache! Zurück im Zelt schüren wir den Kamin an. Eine Stunde ins Feuer gucken und die Ereignisse des Tages Revue passieren lassen. Und am nächsten Morgen steht ein Frühstückskorb vor dem Zelteingang. Na dann, auf einen neuen Tag. Wir beginnen ihn mit einem Abstecher zu den Erdmännchen und später mit einem Besuch auf der Highgate Straußenfarm.

Info: Insider Tour

Fotos: Enric Boixadós

Der Aufenthalt wurde von Elela Africa unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

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Endangered species: The Cheetahs

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Normally I am not a friend of tamed wild animals. But what I saw at Cheetah Outreach in Somerset West near Cape Town did please me.

Their Motto: “To promote the survival of the free ranging Southern African cheetah through environmental education and delivering in-situ conservation initiatives.”

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The cheetahs’s power as an ambassador to educate and transform cannot be duplicated. You must see it with your own eyes. At Cheetah Outreach they have handreared captive born cheetahs as representatives of the endangered free-ranging cheetah providing people with the opportunity to see and meet this majestic cat up close. All those cats are not suitable for release into the wild because they have not been skilled in survival techniques vital for their successful existence.

Furthermore there is a South African Cheetah Anatolian Shepherd Guard dog project, purchasing or breeding, placing and providing veterinary support, husbandry and monitoring for working dogs, which promotes non-lethal predator control.

The cheetah is threatened with extinction. Why? First thing is the conflict with livestock and game farmers and its reduced ability to survive in protected areas due to the presence of other large predators. When livestock is getting killed the farmers blame first line the cheetahs of doing it. But cheetahs normally don’t hunt livestock. But it’s their fault. Normal! The truth is, that livestock gets killed by other and larger predators. To provide the farmers with the Anatolian Shepherd Guard dogs is a first approach to protect their livestock and to save the cheetahs.

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Sehnsucht, bittersüß!

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Der Duft des Parfums der ersten großen Liebe, der Teddy aus der Kindheit, zauberhafte Bilder von einst verschneiten Weihnachten, das ist Sehnsucht. Und Nostalgie – was für ein bittersüßes Gefühl, denn es beinhaltet beides: Schöne Erinnerungen wie eben auch die Erkenntnis, dass diese Zeit nie wiederkommt.

Und gerade die Weihnachtszeit ist dabei eine ganz besonders nostalgische Zeit. Draußen ist es kalt und wir realisieren, dass schon wieder ein Jahr vorbei ist, und wir damit auch älter geworden sind. Doch auch ein bestimmter Geruch, ein Lied im Radio, der Anblick eines Gegenstandes, all dies kann Erinnerungen auslösen.

Gegenstände, die in der Familie immer weitergegeben werden, sind etwas ganz besonderes. Sie bilden eine Brücke zu unserer Vergangenheit. Briefe und Tagebücher dokumentieren, was einmal gedacht, gefühlt, gesagt und erlebt wurde. Erbstücke verbinden uns mit unseren Vorfahren.

Fotoalben erzählen von einer längst vergangenen Welt. Erinnerungsstücke erlauben uns die mentale Rückkehr. Und damit auch das Gefühl der Nostalgie. Nein, die Vergangenheit sollte unser Leben niemals dominieren. Das Schwelgen in Erinnerung sollte nie einziges Ziel unserer Existenz sein. Aber ab und zu in Erinnerungen schwelgen, hat noch niemanden geschadet. Und der Gedanke an sie kann uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern!

Für welche 3 Dinge würdet Ihr Euch entscheiden, sie mitzunehmen, wenn sonst alles zerstört wird?

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Safari-Notizen: Tag 3 als Urlaubs-Ranger

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Es ist noch ganz früh am Morgen und wir sind auf der Suche nach der Löwenfamilie. Wir wissen durch die Sender, dass sie sich ganz in der Nähe im Unterholz befinden. Aber wir sehen sie nicht. Zumindest noch nicht! Nein, wir rechnen ganz und gar nicht damit, dass wir sie schließlich auf einer Lichtung antreffen, im frühen Sonnenlicht, die zwei Mütter mit ihren insgesamt 5 Löwenjungen. Sind die neugierig!

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Einer von den Kleinen setzt sich direkt vor den Wagen und bleibt da auch erstmal. „Wenn es sehr heiß ist, verschwinden sie schon mal unter dem Landrover“, sagt Brendon. „Dann haben wir ein Problem, denn wir können nicht wegfahren, sondern müssen die Situation aussitzen!“ Heute ist es nicht so. Die Löwenmutter bedeutet den Kleinen, weiterzuziehen. Die Gruppe trollt sich von dannen.

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Plötzlich hören wir ein tiefes Brummen. Der Löwenvater kommt aus dem Gebüsch und sieht sich nach dem Rest der Familie um. Als er in unsere Richtung blickt, verharrt er kurz. Wir sehen die klaffende rote Wunde an seinem Hinterteil. „Die hat ihn ein Büffel zugefügt“, erklärt Brendon.

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Dass mit wilden Büffeln nicht zu spaßen ist, wissen wir. Manche betrachten diese Tiere sogar als die gefährlichsten der Big Five. Denn mit ihnen gibt es die meisten tödlichen Unfälle in der Steppe. Wenn sie einmal auf einen zurasen, sind sie nicht mehr zu stoppen. Tja, Büffel eben!

Nächsten Samstag geht’s weiter. Zur besten Sendezeit. Auf sl4lifestyle!

Info: Elela Africa

Fotos: Enric Boixadós

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A journey to myself

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Dear friends,

it seems to me that in this whirlwind digital age where stress and disease levels are permanently on the rise, we find ourselves constantly consuming under the inescapable influence of society and mainstreams. Including myself, of course. I like to return to a natural way of living, in harmony with the planet and the things which are good for me. This is one of the most empowering things I want to do and my resolution for the new year.

Through my Web Magazine sl4lifestyle, I write to inspire individuals to return to their power, to travel to magical places and to try to create a more aware and connected life. Wellness and mindfulness are within everybody’s reach and there is a world of inspiration out there for us to tap into collectively.

Keeping on the path is never easy in our routine day by day. But as my Web community grows, I am always overwhelmed by the inspiration and possibilities that unfold in daily life.

After the death of my dog Gaston in the beginning of 2016 I decided to do a break in my life. Let’s call it Sabbatical or a long wandering or a travel to myself. Everything sounds right for me.

Come and join my journey. On sl4lifestyle. See you!

All the best, Sabine

 

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Check in: Nine Flowers Guesthouse, Kapstadt

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Es liegt mitten im Herzen von Kapstadt: Das Nine Flowers Guest House, eine viktorianische Villa von 1881, geführt von dem Schweizer Matthias Schaffner und seiner norddeutschen Frau Marrin. Beide hatten sich von Anfang an – sie leben seit zwölf Jahren in Südafrika – in das Haus verliebt und es mit viel Mühe und Energie renoviert.

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img_6535-largeDer alte Innenhof wurde geöffnet und bepflanzt und die Zimmer mit Bädern ausgestattet. Zur Lounge kam ein Frühstücksraum hinzu. Herausgekommen ist ein liebevolles Kleinod inmitten der pulsierenden Metropole Südafrikas. Wir fühlen uns nach Ankunft gleich zuhause. Tendrai, die Hausangestellte führt uns mit einem warmen Lächeln in unser Zimmer. Jeder Raum steht für eine Blume des Landes und ist in ihrer jeweiligen Farbe gehalten.

Damit bekommt jedes Zimmer seine ganz besondere Individualität. Am Abend sitzen wir im Garten der Villa bei einem Glas roten südafrikanischen Pinot Noir. „Wir fühlen uns hier sehr wohl“, sagt Matthias Schaffner. „Das Schulsystem für unsere Kinder ist gut, die Lebenshaltungskosten sind erschwinglich und das Wetter ist klasse. Dazu gutes Essen und guter Wein.“

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KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAWegen des günstigen Wechselkurses Rand zu Euro kommen auch immer mehr Deutsche. Kapstadt ist eine Reise wert und wo beginnt man sie besser als an dem Ort, wo man sich ein Stückweit zuhause fühlt.

Info: Insider Tour

Marrin Schaffner von Nine Flowers Travel Service arbeitet mit Elela Africa zusammen. Gemeinsam mit Sandra Claassen koordiniert sie die Insider Tour.

Fotos: Enric Boixadós

Der Aufenthalt wurde von Elela Africa unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

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Da Mariella: Christmas Tenerina Cake

DALL’ ITALIA CON AMORE

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FROM ITALY WITH LOVE

La Tenerina è una specialità e un vanto della città di Ferrara dove è possibile assaporarla nella maggior parte delle pasticcerie del centro.

E’ una Torta al cioccolato bassa, senza lievito, con pochissima farina e tanto cioccolato; dalla consistenza umida e un cuore tenero e cremoso da cui prende appunto il nome „Torta Tenerina“ e una crosticina croccante che ricorda la scioglievolezza di una meringa.

In due parole, una delizia sublime!

Sicuramente tra le torte al cioccolato più buone che abbia mai mangiato.

Quando la si prova una volta, diventa la torta da preparare per ogni occasione… Perfetta per un dessert, un post cena informale o elegante, squisita al naturale, spolverata di zucchero a velo, accompagnata da una pallina di gelato alla vaniglia, ottima a colazione, a merenda, ideale da preparare con largo anticipo in previsioni di feste e buffet: è deliziosa anche il giorno seguente… Insomma, una vera delizia che incontra il gusto di tutti.

E’ proprio per questa sua versatilità che quest’anno sarà proprio lei la mia torta del pranzo di Natale!

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Ingredienti

 

INGREDIENTI:

Burro  100 gr

Zucchero  100 gr

Farina 50 gr

Cioccolato Fondente  250 gr

Latte  50 gr

Uova  3

PREPARAZIONE:

Fate a pezzi il cioccolato e poi scioglietelo con il latte a bagnomaria. (Foto 1 – 2)

A parte mescolare il burro a temperatura ambiente con lo zucchero fino all’ottenimento di una crema. (Foto 3–4)

Aggiungere i 3 tuorli alla crema di burro e zucchero. (Foto 5)

Aggiungere la farina setacciata. (Foto 6)

Mescolare bene il composto, meglio se con le fruste elettriche. (Foto 7)

Fate raffreddare il cioccolato fuso e poi aggiungetelo alla crema. (Foto 8)

A parte montate a neve i 3 albumi. (Foto 9)

Uniteli al composto mescolando adagio con un movimento dal basso verso l’alto. (Foto 10-11)

Versare il tutto in una tortiera precedentemente imburrata. (Foto 12-13)

Cuocete in forno a 170° per 30 minuti.

Una volta cotta potete decorare la torta secondo la vostra fantasia, io ho usato i frutti di bosco ma è buonissima anche con una semplice spolverata di zucchero a velo.

Suggerimenti per il brindisi perfetto:

Se fino a poco tempo fa era comune credere che al cioccolato non si potesse avvicinare nessun vino, oggi possiamo ricercare tra i vini liquorosi e i vini passiti degli interessanti accostamenti.

Due esempi: il Barolo Chinato del Piemonte ed il Passito di Pantelleria dalla Sicilia.

BUON NATALE!

CIN CIN!

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Garden Route: Villiersdorp, Franschhoek und Stellenbosch

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Über die Garden Route am Kap in Südafrika habe ich schon viel gehört. Nun lerne ich sie zum ersten Mal kennen. Und ich bin begeistert. Diese drei Städtchen haben es mir wirklich angetan. In der Mitte eines Apfelanbaugebietes liegt Villiersdorp. Es ist die Ansammlung von alten viktorianischen Häusern, Hütten und Kleinbetrieben, die dem Städtchen ihren Charakter gibt. Wir stocken unseren Reiseproviant auf. Es macht Spaß, hier herumzulaufen. Und eine florierende Künstlerszene gibt es auch.

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KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAFranschhoek heißt eigentlich „Französisches Eck“, und so sieht es auch aus. Einst fanden hier französische Siedler ein neues Zuhause. Ihre landwirtschaftlichen Kenntnisse hatten sie mitgebracht und so boomten bald Landwirtschaft und Weinanbau. Das Hugenotten-Denkmal erinnert noch an die frühen Siedler und Namen wie Du Toit, De Villiers, Le Roux und Joubert kommen in der Region häufig vor. Das Monument ist aus Granit und wurde zum 250. Jahrestag der Hugenotten-Immigration eingeweiht. Die drei Bögen stehen für die Dreifaltigkeit. Die Frau davor hält eine Bibel in der Hand. Die zerrissene Kette symbolisiert die Befreiung von den religiösen Fesseln. Ich spaziere auf der Main Road entlang, stöbere in den Boutiquen und Galerien und setze mich auf einen Café au lait in ein Straßencafé. Und hier kaufe ich mir auch eine besonders schöne Halskette. Auf sie werde ich sogar unterwegs angesprochen. Scheint ein Unikat zu sein, was mich besonders freut, denn in vielen Läden gibt es Einheitsware und –schmuck.

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KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAStellenbosch ist als Tagesausflug gut von Kapstadt aus zu erreichen. Es liegt im Zentrum des Kap-Weinbaugebietes. Die Universitätsstadt mit rund 40.000 Einwohnern wurde 1679 gegründet und ist die zweitälteste Stadt Südafrikas. Ihre Universität mit einem ausgezeichneten Ruf wurde 1918 gebaut und hat heute knapp 13.000 Studenten. Es gibt hier hervorragende Zeugnisse kapholländischer sowie viktorianischer Architektur zu sehen. Vor dem Rathaus steht ein Nelson Mandela-Monument, das sehenswert ist, denn man erkennt es nicht auf den ersten Blick. Macht es einfach mal so wie ich und betrachtet es durch den Sucher Eurer Kamera. Verblüffend!KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Neue Kontakte knüpfen

Und hier noch ein Kunstprojekt, das mir in Stellenbosch begegnet ist. Man kann Zettelchen schreiben und sie in die Briefkästen legen. Jeder und jede kann diese dann öffnen und schauen, ob eine Notiz dabei ist, die ansprechend ist. So lassen sich ganz einfach neue Kontakte knüpfen!

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Segeltörn Amalfi-Küste: Tag 8

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Das war’s dann. Wir verlassen die „Thalys“. Mit den paar Habseligkeiten, die wir mit an Bord hatten. Jeder mit einem anderen Ziel. Meines liegt weiter südlich im Cilento.

Bis bald mal wieder. Auf einem anderen Schiff, in einem anderen Meer, vielleicht! Und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ahoi!

Schön, dass Ihr alle dabei wart! Und natürlich auch Ihr, liebe Leserinnen und Leser.

Ich hoffe, es hat Euch gefallen. Und vielleicht auch ein bisschen inspiriert.

Naja, vielleicht sieht man sich mal wieder? Auf den Weltmeeren. Wäre schön!

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Segeltörn Amalfi-Küste: Tag 7

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Wie spannend unser heutiges Programm doch ist! Dafür müssen wir nur schon sehr früh los. Also Ablegen, schnell raus aus dem Hafen und Richtung Blaue Grotte. Ja, die Blaue Grotte ist es, die wir erobern wollen. Im Ernst! Eigentlich ist es nicht erlaubt oder wird nicht gern gesehen, aber wir tun es trotzdem: Im Meer parken, ich meine, anhalten, ins Wasser springen und in die Blaue Grotte schwimmen. Hinein ins Ungewisse! Bevor die Touristenboote kommen. Also, halb verschlafen ins Meer hüpfen (spätestens dann werde ich wach!), zügig zur kleinen Öffnung kraulen, mich an der Kette festhalten und gegen die Wellen anschwimmen.

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Dazwischen immer mal abtauchen oder abtauchen müssen. Endlich bin ich drinnen und die anderen auch. Es ist einfach nur magisch. Zauberhaft, dieses Blau mit dem silbrigen Grund. Es ist die Lichtspiegelung, das ist mir schon klar, aber das ganze jetzt wissenschaftlich zu analysieren, würde den Zauber nehmen.

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Ein Boot passt definitiv nicht durch die winzige Öffnung. Irgendwie verstehe ich nicht, was die Touristen aus aller Welt auf den großen Ausflugsbooten davon haben, die Grotte zu besuchen, wenn sie sie eh nur von außen sehen können! Denn das Licht sehe ich nur von innen. Aber darüber mache ich mir im Moment keine Gedanken, sondern genieße einfach nur diesen seltenen Moment. Die Wellen schlagen höher an die Felsöffnung, wir müssen raus. In der Ferne sehen wir die ersten Ausflugsboot kommen, richtig große Ungetüme. Und in deren Sog zu geraten, nein, lieber nicht. Sobald die Wellen etwas abnehmen, schnappe ich die Kette und ziehe mich raus. Dabei schneide ich mir an den spitzen Felskanten in den Fuß. Na, nicht so schlimm. Das ist es wert!

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Wir sind alle wieder an Bord der „Thalys“ mit einem mehr oder weniger triumphierenden Lächeln auf den Lippen. Wir sehen uns die dicht gedrängte Masse an Touristen auf den heran nahenden Schiffen an. Sie alle haben Fotoapparate oder Handys zum Fotografieren bereit. Nur für was denn? Für die Öffnung zur Grotte? Na gut!

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Den weiteren Tag verbringe ich an Deck. Ganz entspannt, mit einem Krimi. Schließlich, am frühen Abend, erreichen wir wieder unseren Heimathafen Agropoli. Dort, wo alles begann. Vor einer Woche. Es erscheint mir in der Tat wie eine Ewigkeit. Das Anker-Bier zuerst! Lieb gewonnene Tradition! Zum Duschen in die Kabine am Hafen, die leider sehr verschmutzt ist. Aber wer kann das vorher wissen? Die Tür öffnet sich erst, nachdem eine Ein-Euro-Münze eingeworfen wird. Sauber war es eigentlich nie in den Sanitäranlagen der Häfen, in denen wir ankerten.

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Hier gibt es zumindest auch zwei Waschmaschinen. Nachdem einige von uns, auch ich, noch weiterreisen wollen, machen wir erst mal eine Trommel voll. Währenddessen gehen wir in ein Restaurant am Hafen zum Abendessen. Und wer bekommt wohl heute die Bug-Kabine? Ich! Denn wir haben sie für die letzte Nacht ausgelost. Und ich habe gewonnen! Glück gehabt, einfach nur Glück! Während ich schlafe, flattert die Wäsche draußen zum Trocknen im Wind.

Schon morgen geht’s weiter mit dem letzten Teil!

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