Safari-Notizen: Tag 5 als Urlaubs-Ranger

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Dieser Tag wird aufregend. Wir müssen Bäume und Sträucher fällen. Es geht um die Black Wattles, eine Baumart, die nicht endemisch ist und genauer gesagt aus Australien kommt. Und das ist nicht gut, denn dieses Gestrüpp hat einen großen Durst und nimmt den übrigen Bäumen, Pflanzen und Tieren das Wasser weg.

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Wir statten uns mit Sägen und Macheten aus. Es geht zu Fuß entlang eines ausgetrockneten Flussbettes. Nach dem Abholzen wird eine Lösung auf den Stumpf gesprüht, die das Nachwachsen verhindert. Wir fühlen uns schließlich mehr und mehr als Retter einer angegriffenen Natur. Schönes Gefühl.

Zurück im Camp chillen wir auf unserer „Privatterrasse“. Die hat jedes Zelt. Lesen, Nachdenken, in die Natur gucken. Einfach mal nichts tun. Und der Zivilisation Adieu sagen. Schon längst habe ich das gemacht. Abends sitzen wir am Lagerfeuer und reden. Über das gute Gefühl, das uns verbindet. Und nachts träumt der eine oder die andere sogar von den Black Wattles und wie er oder sie es geschafft hat, das Unkraut zu besiegen!

Nächsten Samstag geht’s weiter. Zur besten Sendezeit. Auf sl4lifestyle!

Info: Elela Africa

Fotos: Enric Boixadós

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Check in: Samahita Retreat, Ko Samui

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I had to do something good for my body. And for my soul. And for my spirit. I remembered my wonderful stay at Samahita Retreat 2 years ago. I did a 7 days Detox treatment and it was so good. After I woke up every morning with a smile. Yes, it made me happy for a long time even after.

What is Detox? Is it just a state of mind or even more? Yes, it is more. Detoxing is a journey of self-discovery, releasing the old, calling in the new, and becoming more centered and aligned with your true self. Sounds pretty spiritual? No, it is not. But it could be.

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Myself, I am not a very spiritual person. Not at all. But I know that Detox is good for my mind and my body. And that’s all what I have. I am sure that the process is a lifelong journey which has cumulative and deeper effects, every time you do it. I combined the retreat with yoga, meditation but also fitness, like power cycling and core workout.

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„Detoxification is a process of removing toxins from the body. Toxins are any substance or material that do not support the body’s metabolic functioning. Using this definition, a toxin can be chemicals such as pesticides and herbicides, heavy metals such as lead and mercury, hormones, and even foods that the body does not recognize as food to digest and absorb properly. Over time, toxins build up in the body, and can disrupt its optimal functioning. And of course, your body can attract all kind of diseases.“

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The Samahita Fitness Instructors: Sarah, Pernile, Katie and Sopanat.

Same as the last time I did sleep a lot during the first days. I was so tired and I had almost permanent headache and muscle ache. I knew I had to go through it. Not only the staff members and the physicians helped me to overcome it, but I was also on a special diet. My body got spoiled every day with massages and steam bath or infrared sauna. After the first 3 days I felt newborn. And the positive feelings are remaining …

Not to forget. I found new friends. And that is important: To have fellows who are also on Detox. Encouragement is so essential during these days. We were a group of wonderful women from all over the world. And we became friends. Friends with the same goal: Achieving a healthy body, mind and soul.

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Whenever you need a rest: Just embark to Samahita Retreat and let the body and mind journey begin … Think about, the island of Ko Samui is just one step away!

„Go your own way. Light your own path. Be your own guide.“
Prayama

During the next weeks I will introduce you to some inspiring people who work for you at Samahita retreat.

Every Monday, here at sl4lifestyle. Stay tuned!

In German language: Detox at Samahita. My article at Huffington Post Germany. Read here!

Samahita Retreat supported my stay. But my opinion is as always my own.

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Check in: Weinfarm Fraai Uitzicht 1798, Robertson

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Wir fahren weiter Richtung Robertson und unserer nächsten Unterkunft entgegen. Die Weinfarm Fraai Uitzicht 1798 wird heute geführt von dem deutschen Ehepaar Sandra und Karl Uwe Papesch. Vor rund 12 Jahren haben die ehemaligen Banker aus Hameln das Kleinod im südafrikanischen Weinland entdeckt und gekauft.

Das Restaurant ist preisgekrönt und die 9 Gäste-Cottages sind mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Ich fühle mich sofort wohl. Mein Blick schweift über die große Anlage mit gepflegten Parkanlagen, den kapholländischen Herrenhaus, den Pool, den Kräutergarten und dahinter über die ausgedehnten Weingebiete.

Wir besichtigen den ältesten Weinkeller der Region und probieren einen roten Fraai Uitzicht Merlot und den ausgezeichneten Le neuf Papesch, benannt nach dem Hausherrn. Das Gourmet-Restaurant verspricht weitere lukullische Genüsse. Ein Weingut zum Verlieben und Verweilen!

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img_7608-largeInfo: Insider Tour

Fotos: Enric Boixadós

Der Aufenthalt wurde von Elela Africa unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

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Nothing left to lose

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„Freedom is just another word for nothing left to lose.“

Janis Joplin

Photo: Enric Boixadós

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Rhino traces

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Brendon analyzing rhino traces.

„I am very nervous, I am sad, I do not believe that my child will see a wild rhino anymore. This breaks my heart.“

Brendon Strydom, Ranger, Gondwana Game Reserve

 

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Kurz nachgebellt: Weihnachten auf Wolke 9/Christmas on Cloud 9

Weihnachts-Gaston (Medium)

(see English version below)

Liebe Freunde,

mich gibt’s nicht mehr. Leider! Aber irgendwie bin ich doch noch bei Euch. Ich sitze auf meiner Wolke 9 und gucke zu Euch runter. Ich kann das nämlich. Habe einen geheimen Aussichtspunkt entdeckt, von dem ich Euch sehen kann. Ihr feiert gerade Weihnachten. Schön! Das habe ich letztes Jahr auch noch mit Frauchen und Herrchen erlebt.

Also, dann macht’s mal gut. Ich bleibe noch ein bisschen hier sitzen und erfreue mich an den Lichtern da unten. Und an Euch. Bleibt gesund!

Euer Gaston.

Dear Friends,

I do not exist anymore. Not on earth. But I am still with you, somehow. Right now I am sitting on Cloud 9 (my cloud), peering to the earth. I can do this. Yes, it is possible for me. I found a secret spot from which I can look down. I see you celebrating Christmas. So lovely! Last year I was still down there, celebrating with Mum and Dad.

OK, that’s it for now. I stay for another while here at the edge of the cloud, watching you. And I enjoy those bright lights on earth and your happy faces. Stay healthy!

Yours, Gaston.

 

 

 

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Safari-Notizen: Tag 4 als Urlaubs-Ranger

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Am nächsten Tag wird es ruhiger. Wir untersuchen Wasserläufe und Tümpel. Dazu waten wir in die seichten Gewässer, nehmen Steine hoch und suchen sie nach winzigen Wassertierchen ab. Diese betrachten wir unter der Lupe und stellen anhand von Fachliteratur ihre Spezie fest.

Dadurch können wir die Qualität des Wassers auf einer Skala bestimmen. Hört sich kompliziert an, ist aber recht einfach. Brendon ist zufrieden. Das Ökosystem der Gewässer ist in Ordnung. Frösche, Krebse, Fische und Kaulquappen werden sich hier verstärkt ansiedeln.

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Brendon hat zwei weitere Steckenpferde: Vögel und auch Insekten. Immer wieder hält er an, um uns die gefiederten Gefährten zu erklären. Wir erkennen die Zusammenhänge: Sie sind ein wichtiges Glied im Zusammenspiel von der Natur im Busch. Leider habe ich es mit Vögeln nicht so. Kann sie mir einfach nicht merken. Aber interessant: Die anderen können es schließlich. Und bei jedem gefiederten Freund, der vor oder neben uns aufflattert, ertönt ein Wow! Brendon ist glücklich. Denn er liebt Vögel!

Nächsten Samstag geht’s weiter. Zur besten Sendezeit. Auf sl4lifestyle!

Info: Elela Africa

Fotos: Enric Boixadós

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Check in: Afri Camps Klein Karoo, Oudtshoorn

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Wir kommen am Spätnachmittag auf der Farm nur wenige Autominuten von Oudtshoorn entfernt an. Afri Camps-Manager Heinrich – mit deutschen Wurzeln – begrüßt uns und führt uns zu unserem Boutique Zelt Nummer 3. Von der Holzterrasse aus sehen wir den kleinen See direkt vor uns, getaucht in ein goldenes Licht.

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Ich blicke hinauf zu den flachen Hügeln und sehe Zebras, Springböcke, Gnus und Kudus. „Wenn Ihr wollt, könnt Ihr gerne einen Spaziergang machen“, sagt Heinrich. Wir müssten uns nur ganz normal verhalten, sicher ist es auf alle Fälle.

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Er lacht und bringt eine Ladung Feuerholz heran. Nachts wird es zu Beginn des südafrikanischen Sommers noch oft recht kalt. Ich freue mich auf den romantischen Abend vor dem Kamin. Das Zelt ist geräumig, mit Badezimmer und zwei Schlafzimmer. Auch hier sorgen Heizdecken im Bett für das Wohlfühlerlebnis. Luxus Camping in der Wildnis!

Gegen Abend holt uns ein Fahrer vom nahen Restaurant Black Swan in Oudtshoorn ab. „Damit Ihr beim Abendessen eine gute Flasche südafrikanischen Wein genießen könnt“, lacht Heinrich. Dieser Fahrservice wird allen Gästen angeboten. Eine tolle Sache! Zurück im Zelt schüren wir den Kamin an. Eine Stunde ins Feuer gucken und die Ereignisse des Tages Revue passieren lassen. Und am nächsten Morgen steht ein Frühstückskorb vor dem Zelteingang. Na dann, auf einen neuen Tag. Wir beginnen ihn mit einem Abstecher zu den Erdmännchen und später mit einem Besuch auf der Highgate Straußenfarm.

Info: Insider Tour

Fotos: Enric Boixadós

Der Aufenthalt wurde von Elela Africa unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

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Endangered species: The Cheetahs

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Normally I am not a friend of tamed wild animals. But what I saw at Cheetah Outreach in Somerset West near Cape Town did please me.

Their Motto: “To promote the survival of the free ranging Southern African cheetah through environmental education and delivering in-situ conservation initiatives.”

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The cheetahs’s power as an ambassador to educate and transform cannot be duplicated. You must see it with your own eyes. At Cheetah Outreach they have handreared captive born cheetahs as representatives of the endangered free-ranging cheetah providing people with the opportunity to see and meet this majestic cat up close. All those cats are not suitable for release into the wild because they have not been skilled in survival techniques vital for their successful existence.

Furthermore there is a South African Cheetah Anatolian Shepherd Guard dog project, purchasing or breeding, placing and providing veterinary support, husbandry and monitoring for working dogs, which promotes non-lethal predator control.

The cheetah is threatened with extinction. Why? First thing is the conflict with livestock and game farmers and its reduced ability to survive in protected areas due to the presence of other large predators. When livestock is getting killed the farmers blame first line the cheetahs of doing it. But cheetahs normally don’t hunt livestock. But it’s their fault. Normal! The truth is, that livestock gets killed by other and larger predators. To provide the farmers with the Anatolian Shepherd Guard dogs is a first approach to protect their livestock and to save the cheetahs.

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Sehnsucht, bittersüß!

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Der Duft des Parfums der ersten großen Liebe, der Teddy aus der Kindheit, zauberhafte Bilder von einst verschneiten Weihnachten, das ist Sehnsucht. Und Nostalgie – was für ein bittersüßes Gefühl, denn es beinhaltet beides: Schöne Erinnerungen wie eben auch die Erkenntnis, dass diese Zeit nie wiederkommt.

Und gerade die Weihnachtszeit ist dabei eine ganz besonders nostalgische Zeit. Draußen ist es kalt und wir realisieren, dass schon wieder ein Jahr vorbei ist, und wir damit auch älter geworden sind. Doch auch ein bestimmter Geruch, ein Lied im Radio, der Anblick eines Gegenstandes, all dies kann Erinnerungen auslösen.

Gegenstände, die in der Familie immer weitergegeben werden, sind etwas ganz besonderes. Sie bilden eine Brücke zu unserer Vergangenheit. Briefe und Tagebücher dokumentieren, was einmal gedacht, gefühlt, gesagt und erlebt wurde. Erbstücke verbinden uns mit unseren Vorfahren.

Fotoalben erzählen von einer längst vergangenen Welt. Erinnerungsstücke erlauben uns die mentale Rückkehr. Und damit auch das Gefühl der Nostalgie. Nein, die Vergangenheit sollte unser Leben niemals dominieren. Das Schwelgen in Erinnerung sollte nie einziges Ziel unserer Existenz sein. Aber ab und zu in Erinnerungen schwelgen, hat noch niemanden geschadet. Und der Gedanke an sie kann uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern!

Für welche 3 Dinge würdet Ihr Euch entscheiden, sie mitzunehmen, wenn sonst alles zerstört wird?

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