

Es ist noch ganz früh am Morgen und wir sind auf der Suche nach der Löwenfamilie. Wir wissen durch die Sender, dass sie sich ganz in der Nähe im Unterholz befinden. Aber wir sehen sie nicht. Zumindest noch nicht! Nein, wir rechnen ganz und gar nicht damit, dass wir sie schließlich auf einer Lichtung antreffen, im frühen Sonnenlicht, die zwei Mütter mit ihren insgesamt 5 Löwenjungen. Sind die neugierig!




Einer von den Kleinen setzt sich direkt vor den Wagen und bleibt da auch erstmal. „Wenn es sehr heiß ist, verschwinden sie schon mal unter dem Landrover“, sagt Brendon. „Dann haben wir ein Problem, denn wir können nicht wegfahren, sondern müssen die Situation aussitzen!“ Heute ist es nicht so. Die Löwenmutter bedeutet den Kleinen, weiterzuziehen. Die Gruppe trollt sich von dannen.

Plötzlich hören wir ein tiefes Brummen. Der Löwenvater kommt aus dem Gebüsch und sieht sich nach dem Rest der Familie um. Als er in unsere Richtung blickt, verharrt er kurz. Wir sehen die klaffende rote Wunde an seinem Hinterteil. „Die hat ihn ein Büffel zugefügt“, erklärt Brendon.


Dass mit wilden Büffeln nicht zu spaßen ist, wissen wir. Manche betrachten diese Tiere sogar als die gefährlichsten der Big Five. Denn mit ihnen gibt es die meisten tödlichen Unfälle in der Steppe. Wenn sie einmal auf einen zurasen, sind sie nicht mehr zu stoppen. Tja, Büffel eben!
Nächsten Samstag geht’s weiter. Zur besten Sendezeit. Auf sl4lifestyle!
Info: Elela Africa
Fotos: Enric Boixadós




Der alte Innenhof wurde geöffnet und bepflanzt und die Zimmer mit Bädern ausgestattet. Zur Lounge kam ein Frühstücksraum hinzu. Herausgekommen ist ein liebevolles Kleinod inmitten der pulsierenden Metropole Südafrikas. Wir fühlen uns nach Ankunft gleich zuhause. Tendrai, die Hausangestellte führt uns mit einem warmen Lächeln in unser Zimmer. Jeder Raum steht für eine Blume des Landes und ist in ihrer jeweiligen Farbe gehalten.

Wegen des günstigen Wechselkurses Rand zu Euro kommen auch immer mehr Deutsche. Kapstadt ist eine Reise wert und wo beginnt man sie besser als an dem Ort, wo man sich ein Stückweit zuhause fühlt.
















Franschhoek heißt eigentlich „Französisches Eck“, und so sieht es auch aus. Einst fanden hier französische Siedler ein neues Zuhause. Ihre landwirtschaftlichen Kenntnisse hatten sie mitgebracht und so boomten bald Landwirtschaft und Weinanbau. Das Hugenotten-Denkmal erinnert noch an die frühen Siedler und Namen wie Du Toit, De Villiers, Le Roux und Joubert kommen in der Region häufig vor. Das Monument ist aus Granit und wurde zum 250. Jahrestag der Hugenotten-Immigration eingeweiht. Die drei Bögen stehen für die Dreifaltigkeit. Die Frau davor hält eine Bibel in der Hand. Die zerrissene Kette symbolisiert die Befreiung von den religiösen Fesseln. Ich spaziere auf der Main Road entlang, stöbere in den Boutiquen und Galerien und setze mich auf einen Café au lait in ein Straßencafé. Und hier kaufe ich mir auch eine besonders schöne Halskette. Auf sie werde ich sogar unterwegs angesprochen. Scheint ein Unikat zu sein, was mich besonders freut, denn in vielen Läden gibt es Einheitsware und –schmuck.
Stellenbosch ist als Tagesausflug gut von Kapstadt aus zu erreichen. Es liegt im Zentrum des Kap-Weinbaugebietes. Die Universitätsstadt mit rund 40.000 Einwohnern wurde 1679 gegründet und ist die zweitälteste Stadt Südafrikas. Ihre Universität mit einem ausgezeichneten Ruf wurde 1918 gebaut und hat heute knapp 13.000 Studenten. Es gibt hier hervorragende Zeugnisse kapholländischer sowie viktorianischer Architektur zu sehen. Vor dem Rathaus steht ein Nelson Mandela-Monument, das sehenswert ist, denn man erkennt es nicht auf den ersten Blick. Macht es einfach mal so wie ich und betrachtet es durch den Sucher Eurer Kamera. Verblüffend!





















Nein, eben nicht. Zumindest nicht ganz so einfach. Denn dieses neue Leben benötigt ein wenig Planung, bei mir dauerte das Vorbereiten ein halbes Jahr. Es ist mein Ausstieg aus dem Arbeitsleben auf Zeit, auch Sabbatical oder Auszeit genannt, egal, es ist eh fast das gleiche.



