Check in: Nine Flowers Guesthouse, Kapstadt

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Es liegt mitten im Herzen von Kapstadt: Das Nine Flowers Guest House, eine viktorianische Villa von 1881, geführt von dem Schweizer Matthias Schaffner und seiner norddeutschen Frau Marrin. Beide hatten sich von Anfang an – sie leben seit zwölf Jahren in Südafrika – in das Haus verliebt und es mit viel Mühe und Energie renoviert.

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img_6535-largeDer alte Innenhof wurde geöffnet und bepflanzt und die Zimmer mit Bädern ausgestattet. Zur Lounge kam ein Frühstücksraum hinzu. Herausgekommen ist ein liebevolles Kleinod inmitten der pulsierenden Metropole Südafrikas. Wir fühlen uns nach Ankunft gleich zuhause. Tendrai, die Hausangestellte führt uns mit einem warmen Lächeln in unser Zimmer. Jeder Raum steht für eine Blume des Landes und ist in ihrer jeweiligen Farbe gehalten.

Damit bekommt jedes Zimmer seine ganz besondere Individualität. Am Abend sitzen wir im Garten der Villa bei einem Glas roten südafrikanischen Pinot Noir. „Wir fühlen uns hier sehr wohl“, sagt Matthias Schaffner. „Das Schulsystem für unsere Kinder ist gut, die Lebenshaltungskosten sind erschwinglich und das Wetter ist klasse. Dazu gutes Essen und guter Wein.“

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KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAWegen des günstigen Wechselkurses Rand zu Euro kommen auch immer mehr Deutsche. Kapstadt ist eine Reise wert und wo beginnt man sie besser als an dem Ort, wo man sich ein Stückweit zuhause fühlt.

Info: Insider Tour

Marrin Schaffner von Nine Flowers Travel Service arbeitet mit Elela Africa zusammen. Gemeinsam mit Sandra Claassen koordiniert sie die Insider Tour.

Fotos: Enric Boixadós

Der Aufenthalt wurde von Elela Africa unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

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Da Mariella: Christmas Tenerina Cake

DALL’ ITALIA CON AMORE

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FROM ITALY WITH LOVE

La Tenerina è una specialità e un vanto della città di Ferrara dove è possibile assaporarla nella maggior parte delle pasticcerie del centro.

E’ una Torta al cioccolato bassa, senza lievito, con pochissima farina e tanto cioccolato; dalla consistenza umida e un cuore tenero e cremoso da cui prende appunto il nome „Torta Tenerina“ e una crosticina croccante che ricorda la scioglievolezza di una meringa.

In due parole, una delizia sublime!

Sicuramente tra le torte al cioccolato più buone che abbia mai mangiato.

Quando la si prova una volta, diventa la torta da preparare per ogni occasione… Perfetta per un dessert, un post cena informale o elegante, squisita al naturale, spolverata di zucchero a velo, accompagnata da una pallina di gelato alla vaniglia, ottima a colazione, a merenda, ideale da preparare con largo anticipo in previsioni di feste e buffet: è deliziosa anche il giorno seguente… Insomma, una vera delizia che incontra il gusto di tutti.

E’ proprio per questa sua versatilità che quest’anno sarà proprio lei la mia torta del pranzo di Natale!

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Ingredienti

 

INGREDIENTI:

Burro  100 gr

Zucchero  100 gr

Farina 50 gr

Cioccolato Fondente  250 gr

Latte  50 gr

Uova  3

PREPARAZIONE:

Fate a pezzi il cioccolato e poi scioglietelo con il latte a bagnomaria. (Foto 1 – 2)

A parte mescolare il burro a temperatura ambiente con lo zucchero fino all’ottenimento di una crema. (Foto 3–4)

Aggiungere i 3 tuorli alla crema di burro e zucchero. (Foto 5)

Aggiungere la farina setacciata. (Foto 6)

Mescolare bene il composto, meglio se con le fruste elettriche. (Foto 7)

Fate raffreddare il cioccolato fuso e poi aggiungetelo alla crema. (Foto 8)

A parte montate a neve i 3 albumi. (Foto 9)

Uniteli al composto mescolando adagio con un movimento dal basso verso l’alto. (Foto 10-11)

Versare il tutto in una tortiera precedentemente imburrata. (Foto 12-13)

Cuocete in forno a 170° per 30 minuti.

Una volta cotta potete decorare la torta secondo la vostra fantasia, io ho usato i frutti di bosco ma è buonissima anche con una semplice spolverata di zucchero a velo.

Suggerimenti per il brindisi perfetto:

Se fino a poco tempo fa era comune credere che al cioccolato non si potesse avvicinare nessun vino, oggi possiamo ricercare tra i vini liquorosi e i vini passiti degli interessanti accostamenti.

Due esempi: il Barolo Chinato del Piemonte ed il Passito di Pantelleria dalla Sicilia.

BUON NATALE!

CIN CIN!

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Garden Route: Villiersdorp, Franschhoek und Stellenbosch

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Über die Garden Route am Kap in Südafrika habe ich schon viel gehört. Nun lerne ich sie zum ersten Mal kennen. Und ich bin begeistert. Diese drei Städtchen haben es mir wirklich angetan. In der Mitte eines Apfelanbaugebietes liegt Villiersdorp. Es ist die Ansammlung von alten viktorianischen Häusern, Hütten und Kleinbetrieben, die dem Städtchen ihren Charakter gibt. Wir stocken unseren Reiseproviant auf. Es macht Spaß, hier herumzulaufen. Und eine florierende Künstlerszene gibt es auch.

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KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAFranschhoek heißt eigentlich „Französisches Eck“, und so sieht es auch aus. Einst fanden hier französische Siedler ein neues Zuhause. Ihre landwirtschaftlichen Kenntnisse hatten sie mitgebracht und so boomten bald Landwirtschaft und Weinanbau. Das Hugenotten-Denkmal erinnert noch an die frühen Siedler und Namen wie Du Toit, De Villiers, Le Roux und Joubert kommen in der Region häufig vor. Das Monument ist aus Granit und wurde zum 250. Jahrestag der Hugenotten-Immigration eingeweiht. Die drei Bögen stehen für die Dreifaltigkeit. Die Frau davor hält eine Bibel in der Hand. Die zerrissene Kette symbolisiert die Befreiung von den religiösen Fesseln. Ich spaziere auf der Main Road entlang, stöbere in den Boutiquen und Galerien und setze mich auf einen Café au lait in ein Straßencafé. Und hier kaufe ich mir auch eine besonders schöne Halskette. Auf sie werde ich sogar unterwegs angesprochen. Scheint ein Unikat zu sein, was mich besonders freut, denn in vielen Läden gibt es Einheitsware und –schmuck.

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KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAStellenbosch ist als Tagesausflug gut von Kapstadt aus zu erreichen. Es liegt im Zentrum des Kap-Weinbaugebietes. Die Universitätsstadt mit rund 40.000 Einwohnern wurde 1679 gegründet und ist die zweitälteste Stadt Südafrikas. Ihre Universität mit einem ausgezeichneten Ruf wurde 1918 gebaut und hat heute knapp 13.000 Studenten. Es gibt hier hervorragende Zeugnisse kapholländischer sowie viktorianischer Architektur zu sehen. Vor dem Rathaus steht ein Nelson Mandela-Monument, das sehenswert ist, denn man erkennt es nicht auf den ersten Blick. Macht es einfach mal so wie ich und betrachtet es durch den Sucher Eurer Kamera. Verblüffend!KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Neue Kontakte knüpfen

Und hier noch ein Kunstprojekt, das mir in Stellenbosch begegnet ist. Man kann Zettelchen schreiben und sie in die Briefkästen legen. Jeder und jede kann diese dann öffnen und schauen, ob eine Notiz dabei ist, die ansprechend ist. So lassen sich ganz einfach neue Kontakte knüpfen!

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Segeltörn Amalfi-Küste: Tag 8

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Das war’s dann. Wir verlassen die „Thalys“. Mit den paar Habseligkeiten, die wir mit an Bord hatten. Jeder mit einem anderen Ziel. Meines liegt weiter südlich im Cilento.

Bis bald mal wieder. Auf einem anderen Schiff, in einem anderen Meer, vielleicht! Und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ahoi!

Schön, dass Ihr alle dabei wart! Und natürlich auch Ihr, liebe Leserinnen und Leser.

Ich hoffe, es hat Euch gefallen. Und vielleicht auch ein bisschen inspiriert.

Naja, vielleicht sieht man sich mal wieder? Auf den Weltmeeren. Wäre schön!

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Segeltörn Amalfi-Küste: Tag 7

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Wie spannend unser heutiges Programm doch ist! Dafür müssen wir nur schon sehr früh los. Also Ablegen, schnell raus aus dem Hafen und Richtung Blaue Grotte. Ja, die Blaue Grotte ist es, die wir erobern wollen. Im Ernst! Eigentlich ist es nicht erlaubt oder wird nicht gern gesehen, aber wir tun es trotzdem: Im Meer parken, ich meine, anhalten, ins Wasser springen und in die Blaue Grotte schwimmen. Hinein ins Ungewisse! Bevor die Touristenboote kommen. Also, halb verschlafen ins Meer hüpfen (spätestens dann werde ich wach!), zügig zur kleinen Öffnung kraulen, mich an der Kette festhalten und gegen die Wellen anschwimmen.

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Dazwischen immer mal abtauchen oder abtauchen müssen. Endlich bin ich drinnen und die anderen auch. Es ist einfach nur magisch. Zauberhaft, dieses Blau mit dem silbrigen Grund. Es ist die Lichtspiegelung, das ist mir schon klar, aber das ganze jetzt wissenschaftlich zu analysieren, würde den Zauber nehmen.

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Ein Boot passt definitiv nicht durch die winzige Öffnung. Irgendwie verstehe ich nicht, was die Touristen aus aller Welt auf den großen Ausflugsbooten davon haben, die Grotte zu besuchen, wenn sie sie eh nur von außen sehen können! Denn das Licht sehe ich nur von innen. Aber darüber mache ich mir im Moment keine Gedanken, sondern genieße einfach nur diesen seltenen Moment. Die Wellen schlagen höher an die Felsöffnung, wir müssen raus. In der Ferne sehen wir die ersten Ausflugsboot kommen, richtig große Ungetüme. Und in deren Sog zu geraten, nein, lieber nicht. Sobald die Wellen etwas abnehmen, schnappe ich die Kette und ziehe mich raus. Dabei schneide ich mir an den spitzen Felskanten in den Fuß. Na, nicht so schlimm. Das ist es wert!

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Wir sind alle wieder an Bord der „Thalys“ mit einem mehr oder weniger triumphierenden Lächeln auf den Lippen. Wir sehen uns die dicht gedrängte Masse an Touristen auf den heran nahenden Schiffen an. Sie alle haben Fotoapparate oder Handys zum Fotografieren bereit. Nur für was denn? Für die Öffnung zur Grotte? Na gut!

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Den weiteren Tag verbringe ich an Deck. Ganz entspannt, mit einem Krimi. Schließlich, am frühen Abend, erreichen wir wieder unseren Heimathafen Agropoli. Dort, wo alles begann. Vor einer Woche. Es erscheint mir in der Tat wie eine Ewigkeit. Das Anker-Bier zuerst! Lieb gewonnene Tradition! Zum Duschen in die Kabine am Hafen, die leider sehr verschmutzt ist. Aber wer kann das vorher wissen? Die Tür öffnet sich erst, nachdem eine Ein-Euro-Münze eingeworfen wird. Sauber war es eigentlich nie in den Sanitäranlagen der Häfen, in denen wir ankerten.

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Hier gibt es zumindest auch zwei Waschmaschinen. Nachdem einige von uns, auch ich, noch weiterreisen wollen, machen wir erst mal eine Trommel voll. Währenddessen gehen wir in ein Restaurant am Hafen zum Abendessen. Und wer bekommt wohl heute die Bug-Kabine? Ich! Denn wir haben sie für die letzte Nacht ausgelost. Und ich habe gewonnen! Glück gehabt, einfach nur Glück! Während ich schlafe, flattert die Wäsche draußen zum Trocknen im Wind.

Schon morgen geht’s weiter mit dem letzten Teil!

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Safari-Notizen: Tag 2 als Urlaubs-Ranger

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Mit weiteren 7 Rangern auf Zeit begleite ich Brendon auf seinen Touren. Wir sehen Zebras, Nilpferde, Gnus und Impalas. Sie werden lokalisiert, um ihre Wanderbewegungen festzustellen. Der eine von uns zählt, der andere trägt die Zahlen und Geschlechter der Tiere in eine Liste ein. Mit einem Satellitengerät können täglich Nashörner und Löwen gesichtet werden.

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Plötzlich taucht in der Dämmerung vor uns eine Herde grauer Riesen auf. Der riesige Elefantenbulle mit den mächtigen Stoßzähnen stellt sich gerade mal drei Meter vor unsererm Landrover Defender hin. Wir haben verstanden. Brendon fährt ein Stück zurück.

Gut so, damit ist der Elefant zufrieden und pflückt weiterhin gemächlich die Blätter von den Bäumen. Ein Elefantenkalb taucht zwischen den Zweigen auf. Schaut uns an und macht sich dann wieder von dannen. Mit den Wildtieren auf Du und Du, das ist es, was das Leben im Busch ausmacht. Wir sind voll dabei und sagen vor lauter Spannung kein Wort.

Nächsten Samstag geht’s weiter. Zur besten Sendezeit. Auf sl4lifestyle!

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Info: Elela Africa

Fotos: Enric Boixadós

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Meine Auszeit: Hinein in die Welt!

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Die Wohnungstür, die Bürotür hinter mir schließen und lange nicht mehr öffnen, zumindest nicht mehr für einige Monate, genau das ist es, was ich nun machen werde. Ich geh dann mal weg, raus aus dem Alltag und rein ins Leben. Ist doch einfach, nicht wahr?

blumeNein, eben nicht. Zumindest nicht ganz so einfach. Denn dieses neue Leben benötigt ein wenig Planung, bei mir dauerte das Vorbereiten ein halbes Jahr. Es ist mein Ausstieg aus dem Arbeitsleben auf Zeit, auch Sabbatical oder Auszeit genannt, egal, es ist eh fast das gleiche.

Ich bin dabei, mir diesen „alternativen Trend“ zu erfüllen, von dem viele Menschen träumen. Ich will nicht nur davon reden, sondern es auch wirklich tun. Irgendeine Umfrage hat ergeben, dass sogar bis zu 75 Prozent der Menschen dem Gedanken nicht abgeneigt sind, ihren Arbeitsalltag zumindest für einen begrenzten Zeitraum Adieu zu sagen. Und die, die sich wirklich trauen, tun es zwischen 3 und 12 Monate, manche sogar noch länger. Bei mir sind es erst mal drei Monate. Und ich gehe mit einer sehr positiven Einstellung an die Sache, also an meine sehr persönliche Auszeit, heran.

abenteuerWas ist denn überhaupt ein Sabbatical?

Das aus dem Englischen entlehnte Wort „Sabbatical“ stammt ursprünglich aus dem biblischen Kontext und vom hebräischen Wort „Sabbat“ ab. Dort heißt es: „Im siebten Jahr soll das Land eine vollständige Sabbat-Ruhe zur Ehre des Herrn halten.“ Damit gemeint ist eine Art Atem- und Ruhepause für Äcker sowie Ackernde.

Ich bin jetzt keine Ackernde sondern Journalistin und Bloggerin. Und ich kann mir eine kreative Phase weit weg wirklich gut vorstellen. Ganz weg sein will ich dann doch nicht, sondern ab und an mal was von mir hören lassen. Bleibt einfach dran, und lest mein Web-Magazin sl4lifestyle. Denn hier erfahrt Ihr, was sich in meinem neuen Leben so tut. Und wo ich bin! Ich nehme Euch visuell einfach ein Stückweit mit auf den Trip!

Und wenn Ihr es auch machen wollt, hier sind 3 Tipps für den Ausstieg auf Zeit:

  1. Überstunden oder Urlaubstage auf einem Arbeitszeitkonto ansparen
  2. Unbezahlten Urlaub nehmen
  3. Für einige Monate auf einen Teil des Gehalts verzichten und sich diesen dann während des Sabbaticals auszahlen lassen. So ist man weiter kranken- und rentenversichert.

Viel Glück, wir sehen und hören uns wieder aus der Ferne!

Sabine

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Check in: Pumula Lodge, Knysna, Garden Route

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Sie liegt im Herzen der Garden Route und bedeutet „Ort der Erholung“. Nach dem Aufstehen am frühen Morgen genieße ich den Blick auf die gepflegte Gartenanlage und hüpfe mal schnell in den Pool. In wenigen Minuten fahren wir mit dem Auto ins Städtchen oder zu den Heads, von denen man einen perfekten Ausblick auf Knysna und die Bucht hat.

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Die Besitzer Peter und Rensia Ellis bieten uns den Grill im Garten zum Benutzen an. Und wer Lust hat, kann hier ganz in der Nähe auf einem Weltklasse-Golfplatz seine Runden drehen. Vogelfreunde kommen auch nicht zu kurz, denn unsere gefiederten Freunde fühlen sich im mit einheimischer Flora bepflanzten Garten wohl. „Bis heute haben wir hier über 100 Arten gezählt“, ergänzt Peter. Und zum Frühstück sitzt man gemeinsam mit den anderen Gästen an großen Rundtischen und kommt sofort ins Gespräch.

Info: Insider Tour

Fotos: Enric Boixadós

Der Aufenthalt wurde von Elela Africa unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

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Eine Nikolausgeschichte

Jedes Kind freut sich über einen Teddy. Das ist meiner und ich habe ihn immer noch!

Jedes Kind freut sich über einen Teddy. Das ist meiner, und ich habe ihn immer noch!

Das Jahr neigte sich bereits seinem Ende entgegen. Der Dezember hatte begonnen und von überall blinkte und blitze es in den Straßen der Stadt. Die Schaufenster überboten sich mit leuchtenden Sonderangeboten. Das Fest der Liebe war nicht mehr weit und wer wollte seinen Lieben seine Liebe nicht mit Geschenken zeigen? Die Menschen drängten und drängelten. Sie schoben sich weiter durch die Geschäfte und den Konsum.

Zwischen all dem Trubel stand, ein wenig verloren, ein kleines Kind. Jeden Tag stand es vor dem Schaufenster eines kleinen Spielzeuggeschäftes, in dessen Fenster es einen kleinen Stoffbären sah. Der Bär schien es anzulachen und ihm dabei zu versprechen, dass er nur ihm gehören würde, wenn er erst einmal seinen Platz in diesem Laden verlassen hätte. Und das Kind antwortete ihm still, dass seine Liebe auch nur diesem Bären gehören würde, wenn … ja, wenn es das Geld hätte, um ihn sich zu kaufen.

Der Bär war gar nicht einmal so teuer, aber das Kind und seine Familie hatten kein Geld und so stand es Tag für Tag vor dem Bären und schaute ihm traurig ins Bärengesicht.

Kinder strömten unterdessen mit ihren Eltern oder Großeltern in den Laden und wieder hinaus, bepackt mit Tüten und Paketen. Niemand nahm von dem Kind Notiz. Fast niemand. Dem Ladenbesitzer war das Kind nicht entgangen und er betrachtete nachdenklich den kleinen Bären. Mürrisch war er mit den Jahren geworden. Vor allem in der vorweihnachtlichen Zeit, wenn sein Geschäft am besten lief. Wenn seine Kunden die Regale plünderten, um immer mehr und mehr, teurer und ausgefallener zu schenken. Und wenn der Gedanke der Weihnacht dabei immer mehr in den Hintergrund trat.

Nikolausabend war heute und mit einem plötzlichen Bedürfnis auch etwas Gutes zu tun, nahm er den Bären aus dem Fenster und trat zu dem Kind in die Kälte hinaus. „Da … hier hast du den Bären. Behandle ihn gut.“ Er drückte dem verdutzten Kind den Teddy in die Hand.

Das Kind betrachtete ihn glücklich. „Ich wusste, dass es den Nikolaus wirklich gibt. Vielen Dank, lieber Nikolaus.“ Verdutzt schaute der Ladenbesitzer das Kind an. „Nikolaus? Ich bin doch nicht der Nikolaus. Schau mich doch an, habe ich einen weißen Bart? Eine Bischofsmütze oder einen Stab?“

Nun lachte das Kind. „Nein, aber du musst dich doch auch gar nicht verkleiden. Meine Mama hat mir doch erklärt, wer der Nikolaus ist. Ein guter Mann, der den Menschen still geholfen hat, wenn sie in Not waren und denen etwas gegeben hat.“ Hier machte das Kind eine kleine Pause und fügte leise hinzu „die nichts hatten“.

Nachdenklich schaute der Ladenbesitzer das Kind an, das mit seiner Rede fortfuhr. „Siehst du, Nikolaus. Und so habe ich dich unter all den verkleideten Nikoläusen als den Echten herausgefunden.“ Es umarmte ihn einmal ganz fest und lief dann, den kleinen Bären glücklich an sich gepresst, nach Hause, um seinen Eltern von seiner Begegnung mit dem Nikolaus zu erzählen.

Der Ladenbesitzer aber sah an diesem Abend noch lange hinaus in die Nacht. Ja, Nikolausabend war heute. Und zum ersten Mal seit vielen Jahren begriff er dessen Sinn.

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Segeltörn Amalfi-Küste: Tag 6

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Segelfrauen!

Der heutige Tag ist bewölkt. Das tut unserer guten Laune keinen Abbruch. Im Gegenteil. Das Highlight steht an: Die Insel Capri. Oft besungen, oft bestaunt, geliebt und der Sehnsuchtsort schlechthin. Wir kennen ihn aus Filmen, wir hörten die Herz-Schmerz-Lieder über seinen Sonnenuntergang auf den alten Vinyl-Platten unserer Eltern, und wir erinnern uns an die Prominenz, die die Insel bevölkerte: Jack Lemmon, Warren Beatty, Faye Dunaway, Grace Kelly, Sophia Loren, Kirk Douglas, Jackie Kennedy und ihr Aristoteles Onassis …

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Jetzt kommen wir! Und das Fantastische passiert: Unsere „Thalys“ und damit auch wir, ihre Crew, bekommen einen Liegeplatz am Marina Grande. Mit den großen Yachten sind wir somit auf Du und Du. Denn die liegen direkt neben uns. Jetzt wollen wir erst mal ein wenig die Insel erkunden. Skipper Erich schlägt den Weg hinauf zur Villa Jovis vor. Die von Kaiser Tiberius, versteht sich. Nachdem wir alle nach den langen Stunden auf dem Meer ein wenig geschichtshungrig sind, sind wir einverstanden. Zuerst einmal geht es mit der Funicolare (Standseilbahn) nach oben. Dann noch mal ein gemächlicher Spaziergang von etwa einer Stunde vorbei an malerischen Häuschen und Gärten hinauf zum Museum.

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Immer wieder halten wir kurz an und bewundern den Blick nach unten, auf die Unendlichkeit des Meeres, den Golf von Neapel und den Vesuv in der Ferne. Die Ausgrabungen der Villa Jovis sind einen Besuch wert. Zumindest für Archäologie-Fans.

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Zurück auf dem Boot machen wir uns ausgehfein. Capris Restaurants und ihr Lockruf … Viel wollen wir nicht mehr laufen. Auch nicht mehr mit der Funicolare nach oben fahren. Wir bleiben direkt am Yachthafen. Abendessen mit Blick auf die Boote. Dann sind wir müde. Vom Segeln, vom Wandern und vom Essen. Noch einmal habe ich die Bugkabine für mich. Zwei von uns schlafen an Deck. Auch gut. Der Sternenhimmel und die frische Luft locken! Schläfrig vom leisen Geräusch der Wellen, die an die Bordwand schlagen, fallen mir die Augen zu.

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Nächsten Sonntag geht’s weiter! Wie immer zur besten Sendezeit!

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