Safari-Notizen: Tag 1 als Urlaubs-Ranger

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Das Gondwana Game Reserve in Südafrika.

Irgendwie hätte ich nie gedacht, dass ich mich als Eco-Ranger eigne. Doch die Erfahrung hat mich etwas anderes gelehrt. Zupacken in der Wildnis, die gemeinsame Arbeit im Team (aus Fremden werden Freunde!), unerwartete Erfolgserlebnisse, spektakuläre Tierbegegnungen und Entspannung in bequemen Zelten und am Pool.

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Wildlife kombiniert mit Arbeit und Urlaub, wie passt das zusammen? Ich habe mich auf das Experiment eingelassen! Gondwana ist ein Big Five-Reservat, das heißt, es gibt dort Elefanten, Büffel, Nashörner, Löwen und Leoparen. Und die Möglichkeit, diese während unserer täglichen Streifzüge und Game Drives zu sehen, ist groß.

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Wir dürfen hinter die Kulissen eines Ranger-Lebens blicken. Brendon Strydom ist ein Ranger, aufgewachsen in Nelspruat ganz in der Nähe zum Krüger-Nationalpark. „Die Wochenenden und alle Ferien habe ich auf der Farm meines Großvaters verbracht“, sagt der Südafrikaner. Die Liebe zu Natur und Umwelt und ihr Bewahren wurde ihm sozusagen in die Wiege gelegt. „Dafür habe ich mich entschieden und will mich mein Leben lang dafür einsetzen. Und ich möchte, dass meine Kinder noch Nashörner in freier Wildbahn erleben können“, sagt er mit Blick auf seine schwangere Frau Stevie, die sich im Camp um die Belange der Gäste kümmert.

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Die Nashörner im Gondwana-Reservat werden Tag und Nacht von Patrouillen, bewaffneten Bodyguards, bewacht. „Ein Kilo ihres Horns erzielt auf dem asiatischen Markt 50.000 Euro.“ Wilderer lauern überall. Denn der Job ist lukrativ, auch wenn es für den einheimischen Schützen gerade mal umgerechnet 200 Euro gibt. Dann beginnt die Maschinerie. Das Horn wird vom Kopf abgetrennt und sofort per Schiff oder Privatflugzeug außer Landes geflogen. In Asien, vor allem in Vietnam, wird es als Aphrodisiakum (Potenzmittel) geschätzt.

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Solange keine Bewusstseinsänderung stattfindet, sind Nashörner vom Aussterben bedroht. „Und das kann in unmittelbarer Zeit sein“, sagt der 32-jährige Wildhüter nachdenklich. Und wir sehen die Nashörner tatsächlich. Wir haben sie aufgespürt, per Satellitenfunk und mit einer Antenne. Genau wie die Löwen sind auch die Nashörner mit einem Funkhalsband verbunden.

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Abends am Lagerfeuer haben wir uns alle eine Menge zu erzählen. Dazu kommen Gefühle, Emotionen und Kameradschaft.

Nächsten Samstag geht’s weiter. Zur besten Sendezeit. Auf sl4lifestyle!

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Info: Elela Africa

Fotos: Enric Boixadós

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Eine Frauengeschichte aus Barcelona

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Claudia Casademunt mit ihrer Familie.

„Spaß muss mir die Arbeit machen. Ich will sie mit Leidenschaft füllen.“

Claudia Casademunt

Ich kenne Claudia seit einigen Jahren. Wir hatten uns bei einem Essen mit Unternehmerinnen in Barcelona kennengelernt, zu dem ich eingeladen war. Die gebürtige Hamburgerin hatte gerade ihren Job als Einkaufsleiterin eines Chemieunternehmens gekündigt.  Sie war seit vielen Jahren in der katalanischen Metropole tätig gewesen. Doch der Moment war gekommen. Davor lag ein monatelanger „Beinahe Burn out Prozess“ und mit Hilfe eines Coachings konnte sie schließlich einen Schritt nach vorne machen. „Ich habe es nie bereut.“

„Zwei Monate war ich danach alleine auf Mallorca, um zu überlegen, was ich mit dem Rest meines Lebens denn anfangen soll. Ich wollte nie mehr fremdbestimmt sein. Zu dem Zeitpunkt war ich 52 Jahre alt.“

claudia-1847-web_2In ihrem Job waren ihr immer die Menschen am wichtigsten gewesen, auch andere hatten sie oft um persönliche Gespräche gebeten, um aus verfahrenen Situationen heraus zu kommen. Sie hatte erkannt, dass die ständigen Wechsel und Change Management-Prozesse im Unternehmen für Mitarbeiter und Führungskräfte ein großes Leidenspotenzial mit sich bringen. Diese Erfahrungen waren es, die Claudia für sich nutzen wollte.

„So kam ich über die Ausbildung zum staatlich geprüften Psychologischen Berater zum Executive Coach. Das bedeutete für mich, Führungskräfte, Selbstständige, Künstler und Politiker in Situationen von Änderung und Weiterentwicklung methodisch zu begleiten. Dazu Perspektiven-Wechsel und mentales Aufräumen.  Und immer die Frage im Fokus: Was will ich eigentlich vom Leben und vom Beruf und wie komme ich dorthin?“

Die Mutter von zwei Töchtern hatte ihren Traumjob gefunden.  Denn viele Erlebnisse aus dem früheren Job halfen ihr dabei, sich in die Klienten hineinzuversetzen und mit ihnen den für sie positiven nächsten Schritt heraus zu arbeiten und in die Praxis umzusetzen. Mittlerweile ist sie in Barcelona, Oldenburg, auf Mallorca und in den USA tätig. „Ich bin ständig unterwegs, aber der Job macht mir Spaß und ich genieße es.“

Wichtig für Claudia ist vor allem, dass sie das Coaching überall ausüben kann. Örtlich ist sie nicht gebunden. „Meine Kunden sitzen in Deutschland, Spanien, der Schweiz und in den USA. Es sind sowohl Unternehmen, Verbände wie auch direkte Auftraggeber.“

Claudia lebt in Barcelona und Oldenburg. Ihr Mann Pedro ist in Barcelona geboren. Seit 500 Jahren ist sie die erste Person in seiner Familie, die nicht katalanisch ist. Für ihre Schwiegermutter war das am Anfang ein großes Problem, aber mit der Zeit wurde sie sehr liebevoll in die Familie aufgenommen. Mittlerweile sind Claudia und Pedro seit 42 Jahren verheiratet. Die alte katalanische Familie kommt ursprünglich aus Canoves, einem Dorf rund 40 Kilometer von Barcelona entfernt, im Montseny gelegen. Das frühere Gutshaus „Can Casademunt“ ist heute das Rathaus des Ortes.

Pedro hat beruflich immer mit Lebensmitteln zu tun gehabt und meistens für deutsche Firmen gearbeitet. Für die letzten 20 Jahre war er als Geschäftsführer für eine Kulmbacher Firma tätig. Heute, schon als Rentner, ist er der Firma weiterhin als Berater und in Spanien als Vorsitzender des Aufsichtsrates verbunden. Hinein gewachsen ist er in die Branche durch das Lebensmittelgeschäft seiner Familie in Barcelona, das einst in der Nähe der Sagrada Familia – der Kathedrale – lag, wo er  als Jugendlicher hinter dem Tresen stand. Jeder aus der Familie musste damals mit anpacken. Für Pedro und seine Familie war daher schon immer qualitativ hochwertiges Essen ein Muss. Eher wurde auf andere Dinge verzichtet. Gemüse und Fisch, zwischendurch auch mal Fleisch, kommen immer noch jeden Tag auf den Tisch. Alles wird frisch gekocht.

„Wenn wir in einer fremden Stadt sind und an einem äußerlich attraktiven Restaurant vorbei gehen, schlage ich oft vor, hier essen zu gehen. Oft bekomme ich ein ganz kategorisches Nein mit der Begründung, dass es hier nach altem Öl riecht und er hier nicht hinein gehen will. Womit wir dann also weiter suchen müssen!“  Pedro  sei durchaus kein Einzelfall, gutes Essen gehöre in Barcelona zur Kultur und ist ein großer Teil des sozialen und beruflichen Lebens. Viele wichtigen geschäftlichen Deals werden beim Essen verhandelt und vereinbart.

Vielen Dank, Claudia, für das Interview.

www.claudia-casademunt.com

Fotos: Nicola Mesken (1), privat (1)

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Check in: Gondwana Reservat, Garden Route

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Das Gondwana Game Reserve in Südafrika.

Das erste was ich nach den letzten Kilometern im Landrover erblicke ist eine Ansammlung von geräumigen Zelten im Beige-Ton der Landschaft. Unser Mietauto, ein normaler Straßenwagen, haben wir am Eingang des Reservates abgestellt, denn das hier ist off road-Land.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAIch habe schon öfter von Glamp-Zelten gehört, die also Komfort und Rustikales vereinen. Also ein bisschen Glamour-Camping (Glamp)! Unser Zelt ist stabil und geräumig, mit Badezimmer (Dusche und WC) und Schlafraum. Dazu gibt es eine Privatterrasse, hervorragend für den Sundowner nach der Rückkehr aus der Wildnis oder zum Chillen und Lesen. Wir richten uns ein, hängen die Klamotten auf und verstauen den täglichen Bedarf in den Bastkörben. Dann ertönt ein langgezogener Laut.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAIch erfahre später, dass das Brendon Strydom ist, der täglich auf dem Kudo-Horn bläst, zum Aufstehen ermuntert, die Essenszeiten ankündigt und wann es in die Wildnis geht. Bald wird uns der Ton vertraut sein, denn die Armbanduhr legen wir für den Rest der Zeit weg.

Ranger Brendon kümmert sich um das Abenteuer und seine Frau Stevie um das Wohl der Gäste. Die Mahlzeiten aus der Safari-Küche sind ein Gedicht, auch für Vegetarier oder Veganer, und der Abend endet stets mit Geschichten am Lagefeuer.

In regelmäßigen Abständen erfahrt Ihr mehr über meine Abenteuer in der Wildnis. Denn ich habe als Urlaubs-Ranger mitgeholfen und dabei erstaunliches über die Wildnis und letztendlich auch über mich selbst gelernt. Also, bleibt dran. Jeden Samstag erfahrt Ihr Neues aus meinem Safari-Tagebuch. Bis Mitte Januar 2017!

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Info: Elela Africa

Fotos: Enric Boixadós

Der Aufenthalt wurde von Elela Africa unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

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Adios, Comandante!

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„Verurteilt mich, die Geschichte wird mich freisprechen.“

Fidel Castro, 1953

Fidel Castro ist tot. Bei dieser Nachricht musste ich erstmal durchatmen. Irgendwie war er doch unsterblich geworden. Ehrlich gesagt, mit seinem Tod habe ich gar nicht mehr gerechnet. Eine Ära geht zu Ende. Der Kubaner hat viele Titel: Revolutionär, Weltverbesserer, Diktator, Charmeur, Mörder.

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Tatsache ist, dass er fast ein Jahrhundert geprägt hat. Unbeugsam, starrsinnig, überzeugt und leidenschaftlich. Gemeinsam mit Che Guevara war er das Idol meiner Jugend. Und das ist er geblieben, zumindest immer noch ein bisschen. Bis heute.

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Ich war einige Male auf Kuba. Immer den Spuren nach. Denen von Fidel und Che. Herausgekommen ist ein Buch. Hier!

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Letter dedicated to a Canadian Grandma

julie-1Twenty three years ago I lost the most important person in my life unexpectedly and suddenly, I was devastated, my world was shattered. I was 20 years old and I still needed her more than she will ever know, she was my world. There is not one day that goes by that I don’t think about her and wish that we would have had more time together.

My Grandma Kyle meant the world to me, she was my grandmother, my mother and my best friend. We would spend hours talking, she truly cared about what was going on in my life. We shared secrets and stories, she had the face of an angel, a smile that lit up the room and a laugh that was contagious.

When I was a kid I was always with her it was my favourite place to be. As a teenager not much changed, I can’t count how many times her and I would go and do her errands. She drove and I would get her prescriptions, her mail and whatever else she needed or wanted. We’d stop and have lunch on the way to the grocery store usually at The Shed in Port Dover (Ontario), then we would go get her groceries. I would take her grocery list and the money and go in and get all of the things on the list, usually at the bottom of that list the word „pop“ was written, that was for me and it was her way of telling me to get 2 cans of Nestea that I drank – it always made me laugh.

I would bring out the groceries and put them in the car, then we would drive back to her place, I would help her get inside and settled then go back to the car for the groceries, bring them in and put them away for her. This was our routine and I would give anything to be able to spend one more day with her doing this.

I hung out with her and her friends, we would all go for dinner together. Her and I would watch TV together and just hang out. She loved pizza but none of her friends did so we would order pizza and watch movies together. I know it was one of her favourite things we did together, it was one of my favourites too. I went to two proms and each time we drove to Port Dover so she could see me all dressed up, I knew how important that was to her, it was important to me, she was a huge part of every aspect of my life.

She never had a lot of money, money’s irrelevant to me. It was the time we spent together and the love that we had for each other that made our relationship what it was. It was loving someone else more than yourself, she would do anything for me and I would do anything for her. She taught me so much, so much more than she ever knew. She taught me how to love unconditionally and that is priceless.

I know this is long, but today I want to celebrate her and everything she was and still is to me. I loved her more than anything in this world and I still do.

Julie

Thanks, Julie, to give me the permission to publish this wonderful memory.

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It breaks my heart

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„I am very nervous, I am sad. I do not believe that my child will see a wild rhino anymore. This breaks my heart.“

Brendon Strydom, Ranger at Gondwana Game Reserve (with his pregnant wife Stevie)

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Segeltörn Amalfi-Küste: Tag 5

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Segelfrauen!

Die Insel Procida ist ein wahres Kleinod. Kein Wunder, dass wir morgens alle noch ein wenig auf eigene Faust den Ort erkunden wollen. Am Mittag legen wir ab für die kurze Überfahrt nach Ischia. Erstmals regnet es heute fast den ganzen Tag. Das tut unserer guten Laune keinen Abbruch.

Und außerdem haben wir etwas vor: Wenn wir schon mal auf Ischia sind, wollen wir auch eine Therme besuchen. Wir entscheiden uns für die Tropical, die zu Fuß vom Hafen aus erreichbar ist. Leider nur für rund zwei Stunden, da um 18 Uhr Bade-Ende (nein, nicht Badeente!) ist.

Ich finde, die Anlage ist schon ein wenig in die Jahre gekommen, aber vielleicht bin ich einfach viel zu verwöhnt von den Spa-Landschaften in Deutschland. Dann stöbern wir noch ein wenig in den reizvollen Boutiquen auf dem Weg zurück zum Schiff. Heute haben sich unsere beiden Herren, Volker und Rainer, ins Zeug gelegt und ein wundervolles Abendessen gezaubert. Es gibt Spaghetti mit Tomatensoße für alle. Dass dieses einfache Essen nicht zu unterschätzen ist, zeigt die herrlich gewürzt Soße. Nachts ist es den meisten zu warm oder zu laut. Ich schlafe jedoch wunderbar, zumal ich ab heute die große Bugkabine für mich allein habe.

Weiter geht’s am nächsten Sonntag! Wie gewohnt zur besten Sendezeit!

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Safari-Notizen: Daktari und Co.

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Einmal im Leben als Ranger arbeiten? Ist doch fast unmöglich, denn es fehlt an Wissen und an der Ausbildung. Aber doch, es ist machbar. Ich habe es selbst erlebt und ausprobiert. Denn ich war mit einem richtigen Wildhüter unterwegs. Einem, der sich auskennt. Und mir ein klein wenig von seiner Welt nahe bringt. Eigentlich doch ganz schön viel! Und dem ich sogar helfen konnte! Ich meine, richtig helfen!

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Wildtieren in die Augen blicken, mit anpacken, Naturschutz aktiv betreiben und ein ganz klein wenig die Welt retten. Das wollen wir doch alle, nicht wahr? In den nächsten Wochen berichte ich Euch über meine Woche als Urlaubs-Ranger in Südafrika. Ich habe viel gelernt. Aber nicht nur. Denn das gute Gefühl bleibt.

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Immer Samstags. Zur besten Sendezeit. Auf sl4lifestyle. Für die nächsten 7 Wochen. Bleibt dabei und lernt Löwen, Nashörner, Büffel, Giraffen und Elefanten auf Augenhöhe kennen. Ich freue mich auf Euch!

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Seht Ihr? Direkt vor unserem Wagen!

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Ihr könnt das übrigens auch machen! Schaut mal bei Elela Africa rein! Sandra Claassen lebt seit 12 Jahren in Kapstadt und teilt gern ihr Insider-Wissen. Das Leben in der Wildnis hat sie gepackt und so hat sie sich auf Urlaube im Natur- und Artenschutz spezialisiert.

sandra-1-largeImmer mehr Reisende wollen mehr, als nur die Oberfläche eines Landes kennenlernen, vor allem, wenn es um Urlaube in ärmeren Ländern geht. Elela Africa bietet einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen und die Möglichkeit, etwas zu tun, etwas zurückzugeben von dem doch recht sorgenfreien Leben, das wir in Deutschland oder Europa führen. Dabei geht es um authentisches Reisen, das sich sehr an der Kultur Südafrikas orientiert.

Die Ranger-Programme, wie ich sie im Eco-Camp erlebt habe, sind die Kernprodukte des bewussten Reisens. Sandra bietet aber auch maßgeschneiderte Touren – je nach Gusto – an. So könnt Ihr neben dem Einsatz als Eco-Ranger auch Land und Leute kennenlernen. Highlights sind der Besuch auf einer sehr schönen Weinfarm, Übernachten in komfortablen Zelten inmitten von Wildtieren auf einer Straußenfarm, das Safari-Erlebnis im Eco-Camp, die Waldführung mit Naturwissenschaftlern im Knysna-Wald, bezaubernde Wal- und Delphinbegegnungen, und, und, und …

Ich werde in den nächsten Wochen neben den Safari-Notizen auch über diese Tour entlang der Garden Route berichten.

Die Reise wurde von Elela Africa unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

Fotos: Enric Boixadós

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Da Mariella: Spaghetti al Pesto di Limoni

DALL’ ITALIA CON AMOREcover-large

FROM ITALY WITH LOVE

(Deutsche Übersetzung, siehe unten. English translation, see below.)

Voglio dedicare questa ricetta alla mia amica Sabine, che quest’estate ha viaggiato lungo la Costiera Amalfitana ed è rimasta infatuata delle bellezze di questa parte seducente di Mediterraneo.

Trascorrere le vacanze in questo tratto di Costa non significa solo mare, spiagge e paesaggi mozzafiato, ma anche buona cucina come vuole la tradizione partenopea.

Tantissimi sono ovviamente i piatti tipici della sua cucina, oggi ne ho scelto uno forse non molto conosciuto ma vi assicuro indimenticabile!

E‘ una specialità di Procida, un’isoletta incastonata tra le bellezze della Costiera ed i protagonisti indiscussi della sua gastronomia sono il coniglio, le melanzane, i pesci e i frutti di mare ma soprattutto i limoni.

Il limone isolano viene utilizzato per la realizzazione di svariate preparazioni culinarie, soprattutto perché più grande e dolce rispetto agli altri.

L’insalata di limoni, condita con aglio, olio, peperoncino e menta, è una delle specialità locali maggiormente abbinata al pesce fresco, mentre le lingue di suocera ripiene di crema al limone e i babà al limoncello sono due deliziosi dolci tipici a cui è difficile rinunciare.

Ottima è anche la produzione del limoncello e della crema al limone.

Uno squisito primo piatto procidano sono gli spaghetti al pesto di limoni, una ricetta semplice e deliziosa che qui vi propongo:

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Ingredienti

INGREDIENTI PER 4 PERSONE:

400 gr di spaghetti di grano duro

3 limoni di Procida di media grandezza

50 gr di pinoli

100 gr di parmigiano reggiano

un ciuffo di basilico

mezzo bicchiere di olio extra vergine di oliva

uno spicchio di aglio

pepe rosa

un mazzetto di prezzemolo

PREPARAZIONE:

Ricavare il succo da due dei tre limoni e versarlo nel contenitore del frullatore insieme ai pinoli leggermente tostati, metà del parmigiano grattugiato, all’olio, al ciuffo di basilico e allo spicchio d’aglio sgusciato. (Foto 1)

Frullare fino a quando non si ottiene una crema non troppo densa. (Foto 2)

Cuocere gli spaghetti in abbondante acqua salata e scolarli molto al dente. (Foto 3)

Versare gli spaghetti in una padella grande dove completare la cottura aggiungendo il pesto di limone. Aggiungere l’altra metà del parmigiano appena grattugiato e del pepe rosa macinato fresco insieme ad un trito fine di prezzemolo. (Foto 4)

Spadellare per un paio di minuti. Servire decorando i piatti con fette del terzo limone, ciuffetti di prezzemolo, qualche pinolo tostato e ed un pizzico di buccia di limone grattugiata.

A piacere si può arricchire il piatto con qualche pesciolino fritto.

Buon Appetito!

Deutsche Übersetzung:

400 g Spaghetti, 3 reife Zitronen von der Amalfi-Küste (ansonsten die unreifen Ersatz-Zitronen vom Supermarkt nebenan), 50 g Pinienkerne, 100 g Parmesan-Käse, 1/2 Glas Olivenöl, 1 Knoblauchzehe, rosa Pfeffer, 1 Strauß Basilikum, 1 Strauß Petersilie

Zwei der drei Zitronen auspressen, den Saft in einen Mixer geben, zusammen mit den vorher leicht gerösteten Pinienkernen, der Hälfte des geriebenen Parmesans, dem Öl, dem Basilikum und der geschälten Knoblauchzehe. Mixen, bis sich eine nicht zu dicke Paste entwickelt. Spaghetti in viel Salzwasser kochen und sie bissfest abgießen.  Diese dann in eine Pfanne geben, wo sie zusammen mit dem „Pesto al Limone“ fertig gegart werden. Parmesan und rosa Pfeffer hinzugeben, welcher vorher frisch gemahlen bzw. gerieben wurde, zusammen mit der frisch gehackten Petersilie.

Das Gericht nach Belieben auf einem Teller mit den Scheiben der 3. Zitrone, sowie Petersilien-Blättern, gerösteten Pinienkernen und einem kleinen bisschen geriebener Zitronenschale dekorieren.

Danke, Uli, für die wunderbare Übersetzung.

English translation:

400 grams of spaghetti, 3 lemons of Procida medium size, 50 grams of pine nuts, 100 grams of Parmesan cheese, a bunch of basil, ½ cup extra virgin olive oil, a clove of garlic, pink pepper, a bunch of parsley

Extract the juice from two of three lemons and pour it into the blender with lightly toasted pine nuts, half of the Parmesan cheese, oil and basil and the clove of garlic (Photo 1).
Blend until you get a cream not too dense (Photo 2). Cook the spaghetti in plenty of salted water and drain al dente (Photo 3). Pour the spaghetti in a large pan where complete the cooking, adding the lemon pesto. Add the other half of freshly grated Parmesan cheese and freshly ground pink pepper together with a fine chopped parsley (Photo 4). Sautee for a couple of minutes. Serve decorating the dishes with slices of the third lemon, parsley sprigs, some toasted pine nuts and a pinch of grated lemon peel.

If you wish, you can enrich the plate with some little fried fish.

Thanks, Mariella, for the great translation.

 

 

 

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The first time

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You think, you have been there, seen this and that and you will never really experience something for the first time. No! Open your eyes, dare to stray off the path and show a little courage! When we travel we continuously make new experiences: Enjoying the magic of the Costa Smeralda, feeling the hot sun on our skin in Benin, dancing the night away at the fullmoon parties of Ko Phangan.

1abd17dd70bbf139e2b50326e33ff9cfPremieres like these are essential. Because the reason we travel is not primarily to acquaint ourselves with new cultures, food or people but to gain new experiences. Alien ones. Scary ones. Experiences we never thought we would have. We travel in order to experience something for the first time. And this novelty is what informs the stories we later relate to friends and strangers. I am convinced that the more drastic the story is the better. Audiences love high drama. Picture postcard beaches are boring because everyone has seen one at least, but an experience with locals deep in the Congo Rain Forest not so much.

First-time experiences are special, even when you have an encounter with a poisonous snake in South East Asia or travel to the war torn countries of Africa or experience a possible bomb attack in the Near East. Yes, the world is not a safe place. And I was always drawn to those regions you normally cannot find in a travel catalogue. I went there.

5a8d2c2a35a62d5a512cef4160714a23Because of the adventures, of the first times. I am not afraid. Long time ago I left fear behind me. And later, very late, I learned about this feeling inside me: Gratitude. Because I always had luck during my travels, during my adventures.

In today’s world it is fear that prevents us from travelling. Years ago I decided I was tired of the life of a backpacker and ready for a bit more luxury. I had earned it, after all, and was certainly old enough to indulge. I don’t like anymore to use a padlock to keep my valuables safe. Recently, during my stay in a beautiful resort in Southern India, a member of the hotel staff came every evening in my hut with a pot of lovely smelling incense. And I was not bitten by mosquitos anymore. That really impressed me.

When I smell incense these days, I still remember my hut, the tropical environment and the magical atmosphere. It was perhaps my one thousandth first-time experience, but I will always remember it because I told you the story.

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