Tiefen und Höhen im Leben

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Fühlt Ihr Euch auch manchmal so schrecklich unvollkommen? Und bewundert andere, die das Leben scheinbar problemlos hinkriegen? Die immer nur lächeln, als ob unser Dasein ein eines Kinderspiel ist?

Aber seht es doch mal von dieser Perspektive: Das ständige Streben nach Glück macht unglücklich. Und jetzt kommt’s: Unvollkommenheit ist ein Geschenk. Aha! Tatsächlich? Mit dieser These sensibilisiert Autorin Ulrike Scheuermann für die Kehrseiten des Lebens und gibt psychologische Lebenshilfe zum Ausstieg aus der Perfektionismusfalle. Die Folge der Jagd nach Glück und Erfolg ist nicht etwa mehr Sicherheit und Zufriedenheit, sondern innerer Stillstand. Doch nur wer die tiefsten Tiefen durchlebt, kann auch die höchsten Höhen erreichen. Es gibt kein Glück ohne Unglück, keinen Erfolg ohne Misserfolg. Erst wenn wir uns dessen bewusst werden und lernen, dies ins tägliche Dasein zu integrieren, werden wir innerlich frei und geben dem Leben mehr Intensität und Erfüllung.pippi-frech

Die Diplom-Psychologin skizziert hier einen Weg, wie echte Erfüllung gelingen kann: Indem wir das vermeintlich Negative nicht mehr verdrängen, sondern in unser Leben einfließen lassen, werden wir als Menschen ganz und können leben, was wir wirklich sind. Gerade die unperfekten Seiten sind die Kraft, die uns zum Kern unseres Selbst treibt und es möglich macht, innerlich zu wachsen.

Ulrike Scheuermann hilft seit über 20 Jahren Menschen dabei, ihr Wesentliches zu leben und begleitet sie bei ihrer persönlichen Entwicklung. Die Anfänge ihrer beruflichen Tätigkeit liegen in der Krisenintervention. In ihren Vorträgen und Büchern, in Seminaren und im Coaching vermittelt sie neue Wege, um innerlich frei, fokussiert und erfüllt zu leben.

In ihrer Akademie für Schreiben hilft sie Sachbuchautoren und anderen Berufstätigen beim inspirierten und erfolgreichen Schreiben.

www.ulrike-scheuermann.de

Ulrike Scheuermann: Innerlich frei. Was wir gewinnen, wenn wir unsere ungeliebten Seiten annehmen, 285 Seiten mit zahlreichen Illustrationen, 12,99 Euro.

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Segeltörn Amalfi-Küste: Tag 4

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Segelfrauen!

Ein schöner stürmischer Tag beginnt. Wir frühstücken an Bord. Die Crew wirkt mittlerweile wie ein eingespieltes Team. Die Zubereitung ist ein Kinderspiel, die Handgriffe für den Espresso in der kleinen Silberkanne, Obstschälen, Eier kochen und Brot schneiden sitzen. Auch wenn alles unter Bord doch recht klein ist.

Wir verabschieden uns von den Schweizer Herren und bedanken uns noch mal für den WLAN-Zugriff. Dann geht’s weiter Richtung Procida, der Insel vor Ischia. Wir genießen den Anblick der Amalfi-Küste. Direkt vor uns. Und dann, mitten auf dem Meer, erwischt es uns. Hohe Wellen und Windstärke 6. Wir segeln in rasender Geschwindigkeit.

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Einige von uns legen die Rettungsweste an. Der Wind weht uns um die Nase und wir fühlen, dass Segeln Leidenschaften entfachen kann. Gefahr, Reaktion, Schnelligkeit, Abenteuer auf See, das ist es, was man sich unter einem Leben auf dem Meer vorstellt. Genau! Und ein Bruchstück davon bekommen wir gerade mit. Daniela und Uli richten eine große Schüssel Salat an. Für später.

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Zwei Crew-Mitglieder sind seekrank und liegen unter Deck auf dem Sofa. Was das Leiden zwar noch verschlimmert aber hochkommen an die frische Luft wagen sie nicht. Was für ein aufregender Nachmittag. Erleichtert erblicken wir die Insel Procida in der Ferne. Eine Bilderbuch-Insel. Und Spielort einiger Filme, wie der über das Leben des chilenischen Poeten Pablo Neruda: „Der Postmann“. Oder der „Der talentierte Mister Ripley“ wurde hier gedreht.

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Nach dem Ankern machen wir uns zu den Filmorten auf. Das macht Spaß, denn die Insel ist nicht allzu groß und zudem sehr malerisch. Skipper Erich empfiehlt uns das Fischrestaurant „Graziella“. Auch ein Drehort von „Il Postino“ („Der Postmann“). Wir essen ein für die Insel typisches Gericht: Spaghetti al limone. Ich hoffe, Mariella wird das mal als Rezept bringen! Zurück auf dem Boot trinken wir an Deck noch den einen oder anderen Limoncello! Wir lassen es uns so richtig gut gehen.

Nächsten Sonntag geht’s weiter! Wie immer zur besten Sendezeit!

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Kurz nachgebellt: 10 Monate ohne Euch

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Today 10 months ago I left this wonderful world. I still have memories but they pass away from day to day. Sometimes I am sad about it. Thanks Dog, I found many good friends up here. So, just remember me, with Dean Martins song Memories are made of this. I will listen to it on my Juke Box in the living room all day, thinking of you.

Yours, Gaston.

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Family matters

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„Family to me is really the meaning of everything,
Love itself being our greatest purpose …
Recognizing that we are all part of the human family,
but also part of the natural world, not separate from it.
This thinking can only lead to love and compassion for all life …
For me family is more than my immediate family.
It encompasses humans and our other animal cousins of the natural world, as well as our cousins the plants and trees.
With united thinking we can heal, protect and raise every vibration of all life here on Earth.“

Tasha Tilberg, Fashion Model

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Foto der Woche – Gipfeltreffen

OLYMPUS DIGITAL CAMERABerge haben etwas Magisches, sie bringen uns dem Himmel näher.

Leoganger Steinberge, Salzburger Land, Oktober 2016

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Segeltörn Amalfi-Küste: Tag 3

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Segelfrauen!

Ein neues Abenteuer beginnt. Es ist laut. Die Yachties um uns herum machen sich in allen Sprachen bemerkbar. Wir sind ziemlich verschlafen, denn es ist erst kurz nach 6 Uhr.

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Heute steht die Wanderung auf dem „Weg der Götter“ an. Alles muss schnell gehen, denn der Bus hinauf nach Bomerano geht in gut 45 Minuten. Rein in die Wanderschuhe und ein Regencape nicht vergessen. Heute ist es bewölkt. Die ganze Crew ist dabei. Nach Ankunft in Bomerano frühstücken wir erst einmal in der Dorfkneipe. Gestärkt beginnen wir den dreistündigen Marsch. Von den Panoramablicken unterwegs sind wir begeistert. Klar, der Hintergrund bietet sich perfekt für ein Gruppenfoto an. Wir strahlen alle in die Kamera.

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Die Gemeinschaft ist gut. Wir verstehen uns. Dann geht es endlose Stufen hinunter nach Positano. Schließlich der Bus zurück nach Amalfi und aufs Boot. Jetzt muss es schnell gehen. Nach Positano segeln können wir nicht mehr. Dafür ist es zu spät. Wir funken den Hafen in Salerno an, der uns einen Liegeplatz garantiert. Wir werfen den Motor an. Um die Segel zu hissen ist es zu stürmisch. Salerno ist nicht allzu weit weg. Gut, dass Skipper Erich nicht alles allein machen muss.

Einige Crew-Mitglieder haben selbst Segelscheine. Sicher legen wir schließlich an und genießen das Anker-Bier bzw. einen anderen Drink. Schweitzer haben die Yacht neben uns. Die charmanten Gentlemen gestatten uns, ihr WLAN zu nutzen. Wir checken unsere Mails und sonstiges. Mangels Sanitäranlagen duschen Uli und ich unter dem Schlauch mit Frischwasser, der uns an der Mole zur Verfügung steht. Splitterfasernackt, hinter einem Bett-Tuch. Die Schweizer sehen diskret weg.

Erfrischt machen wir uns auf dem Weg zum Restaurant in der Nähe des Hafens. Wir essen à la carte. Viel mehr wollen wir danach nicht unternehmen. Wir sind alle todmüde und haben Muskelkater. Heute schläft Uli in meiner Kajüte. Daniela darf sich in der Bug-Koje allein ausbreiten. Der Gerechtigkeit halber!

Nächsten Sonntag geht’s weiter. Wieder zur besten Sendezeit!

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Knut – mein Freund fürs Leben

OLYMPUS DIGITAL CAMERASpielen, kuscheln, einschlafen und träumen. Glückliche Kindheit! Was gehört dazu? Ein Stofftier, oder zwei oder drei. Ich hatte viele davon. Und ich habe sie alle geliebt. Auch die, die nicht mehr schön waren oder denen das Fell abgegangen ist.

Und später, viel später war ich verliebt in Knut. Erinnert Ihr Euch an den Star des Berliner Zoos? Der auch schon gestorben ist, leider! Ich konnte von dem kleinen Eisbären nicht genug kriegen, habe mir alle Dokus angeschaut und seine Geschichten mitverfolgt. Und dann war er plötzlich nicht mehr da.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ein paar Monate später habe ich ihn wiederentdeckt. In einem Spielwarengeschäft. Knut hatte einen Knopf im Ohr. Ich habe ihn mir zu Weihnachten gewünscht. Und bekommen. Jetzt habe ich Knut bei mir, er steht auf meinem Nachttisch. Er ist zu einem Freund geworden – zu einem echten Freund fürs Leben.

Habt oder hattet Ihr ein Lieblingsstofftier?

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Mitbringsel, Souvenirs!

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Meine liebsten Reisesouvenirs. Ich habe einige davon. Ein Blick auf den Kühlschrankmagneten, und es ist alles wieder da: Die Elche in Alaska, der Strand auf Sardinien, die Weite von Texas und New Mexico. Manche finden diese Dinger kitschig. Ich nicht! Zumindest nicht gleich, vielleicht später mal. Wenn ich sie betrachte, kommt meine gute Laune zurück und kleine Fetzen von Erinnerungen, die mich an damals denken lassen. Oft lache ich dabei. Oder bin traurig. Zum Beispiel wenn einstige Reisegefährten nicht mehr leben.

Und ich träume von dem nächsten Flug in die Ferne. Meinen besten Freunden bringe ich meistens etwas mit. Fast von jeder Reise. Und es zeigt ihnen: Ich habe an Dich gedacht. Etwas mitzunehmen scheint ein menschliches Grundbedürfnis zu sein, zumindest bei mir. Denn Mitbringsel waren das erste Massenprodukt der Geschichte. Captain Cook verließ Botany Bay 1770 mit Schilden und Speeren der eingeborenen Australier. Später wurde es friedlicher.

Souvenir-Löffel kamen in Mode. 1893 wurde auf der Weltausstellung in Chicago der erste Apparat vorgestellt, der Münzen in Andenken verwandelt. Die Automaten gibt es heute noch. Oder denken wir an die vielen Schneekugeln, die Ende des 19. Jahrhunderts von dem Wiener Erwin Perzy zum Patent angemeldet wurden. Ich denke, ein Souvenir gehört in jedes Rückreise-Gepäck! Unbedingt!

Wie seht Ihr das? Bringt Ihr Eurer Familie und Euren Freunden von Reisen etwas mit?

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Wie ein Ferrari

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„Das Nachtleben in Porto Cervo ist wie ein Ferrari: Viele PS, aber man muss sie zu fahren wissen.“

Alberto Verona, Clubbesitzer

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All about family

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„From the moment when you are created, you are part of something bigger than yourself. You are part of a group of people whom you can call family until the end of your days.

This given community makes you strong and always lets you know that, somewhere, you will be loved and accepted for the rest of your life – no matter what. A family teaches you how to give everything unconditionally, without wanting anything back, and how to share the most important aspects in life. Being part of a family makes you give up things for unity, but you realise you don’t regret it because in reality this is the path of true happiness.“

Lou and Nils Schoof, Models (brother-sister duo)

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