Südafrika – Tiere, Steppe und mehr

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Südafrika. Mit Rangern unterwegs. Tiere hautnah. Durch die Savanne streifen und abends am Lagerfeuer sitzen. Und Kapstadt, Durban und die Garden Route natürlich auch erleben! Kommt einfach mit und folgt mir auf sl4lifestyle. Freue mich, Euch dabei zu haben! Die ersten Berichte kommen bald!

South Africa. With Rangers through the wilderness. In the evenings at the campfire. Enjoying the scent of the savannah and getting close to all kind of wild animals. And see Cape Town, Durban and the Garden Route. I am assisting Park Rangers at their daily work. And much more! Just follow my Web-Magazine sl4lifestyle. See you there! The first stories soon!

Foto: Nicola Mesken

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Ein Alpen-Thriller

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Ich war in den letzten Wochen einige Male in den Bergen. Immer wieder fasziniert von ihrer Aura und der geheimnisvollen Atmosphäre habe ich mich auf die Suche nach Alpen-Literatur gemacht. Und ich habe dieses Lese-Juwel entdeckt.

Im Herbst 1950 kommt der junge Wiener Historiker Max Schreiber in ein Tiroler Bergdorf, um einer kleinen Zeitungsnotiz auf den Grund zu gehen: Vor fast 100 Jahren soll in diesem Dorf eine Frau in ihrem Haus verbrannt sein, ohne, dass jemand den Versuch unternommen hätte, sie zu retten. Die Zeitung mutmaßte damals eine späte Hexenverbrennung, und Schreibers Interesse war geweckt. Doch die Dorfbewohner begegnen ihm mit Misstrauen, dem Fremden, der alte Geschichten ausgraben und das Dorf schlecht machen will. So sagen sie.

In seiner Einsamkeit und Isolation verliert sich Schreiber in der Liebe zu einer jungen Frau, um die auch ein anderer wirbt. Als ein Bauer unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, eine Scheune lichterloh brennt und der Winter mit ungeheurer Wucht und tödlichen Lawinen über das Dorf hereinbricht, spitzt sich die Situation dramatisch zu. Schreiber gerät unter Mordverdacht und verschwindet spurlos – nur seine Aufzeichnungen bleiben zurück.

Mehr als ein halbes Jahrhundert später reist der Amerikaner John Miller an seinem achtzigsten Geburtstag nach Innsbruck, um im Landesarchiv Schreibers Manuskript und die Unterlagen zu den Vorfällen damals zu sichten. Von seinen eigenen Schatten verfolgt, will er die letzte Chance nutzen, die Wahrheit zu erfahren.

Gerhard Jägers Debüt ist ein sprachgewaltiger Roman um eine unerfüllte Liebe, einen ungeklärten Mord und eine spannende Spurensuche. Über einen jungen Mann, für den eine Recherchereise zur Reise an die Grenzen seiner Persönlichkeit wird, der in den Bergen, in einer Extremsituation zwischen Misstrauen und Paranoia, Leidenschaft und Schaffensrausch, Todesangst und Klaustrophobie sich selbst und fast seinen Verstand verliert. Raffiniert, voller Rhythmus und Poesie erzählt Gerhard Jäger von der Magie, aber auch von der Brutalität eines Ortes, der aus Raum und Zeit gefallen scheint.

Gerhard Jäger: Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod, 400 Seiten, 22,99 Euro.

 

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Segeltörn Amalfi-Küste: Tag 2

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Segelfrauen!

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHeute geht es los. Ich war zwar schon auf einigen Segelbooten unterwegs, habe aber keine Erfahrung. Einige der Crew-Mitglieder haben Segelpatente und das ist auch gut so. Ich werde die Woche auf See genießen, ohne mich in die Seile zu werfen, ohne Masten einzuholen, sondern ab und an beim Spülen und Abtrocknen zu helfen. Ich lasse das ganz langsam angehen, habe kein schlechtes Gewissen, denn die anderen freuen sich aufs Anpacken. So weit, so gut! Wir segeln Richtung Amalfi. Unterwegs baden wir im blauen Meer. Uli und Daniela haben sich Flossen zugelegt. Und eine Tauchermaske. Also so richtig professionell flitzen sie durchs Wasser. Ich gemächlich hinterher.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERADann geht’s weiter. Wir legen im Hafen von Amalfi an. Hier beginnen wir auch mit unserem Ritual, dem Anker-Bier. Das hatte der Skipper vorgeschlagen. Eine lieb gewonnenen Tradition. Und wer kein Bier mag, kann ja etwas anderes trinken. Und dann machen wir uns schön. Aus den paar Klamotten, die wir dabei haben, suchen wir die schönsten aus. Für Amalfi eben! Denn hier ankert die High Society. In der Tat. Eine Luxusyacht neben der anderen. Da wollen wir schon mithalten.

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Amalfi-Küste!

Mitten in Amalfi finden wir ein Restaurant, wo wir ohne Vorbestellung auch alle Platz finden. Nach dem Abendessen und einem Eis auf der Hand geht es zurück aufs Boot. An Deck haben wir noch einen letzten Drink. Jeder ist todmüde. Von der Sonne, dem Seegang, dem Neuen und Unerwarteten. Die Kajüte teile ich mir mit Daniela. Für die ersten 2 Nächte. Uli darf allein in der Bugkabine schlafen.

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Barbara schläft gerne an Deck!

In den Genuß wird jeder von uns einmal kommen. Der Gerechtigkeit halber! Ich kann gut schlafen. Das heißt gar nichts, denn ich kann fast überall gut schlafen. Obwohl die Nacht schwül und heiß und stickig ist. Barbara verzieht sich aufs Deck, an die frische Luft und unter einen makellosen Sternenhimmel. Dort schläft sie bis zum Morgengrauen.

Bis nächsten Sonntag! Wieder zur besten Sendezeit!

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Kaffee und mehr

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Kaffeestrauch in Guatemala.

Mögt Ihr „Coffee to go“? Klar, ab und an bei Starbucks oder Tchibo oder sonst wo vorbei und sich den Muntermacher holen. Problemlos, praktisch gut! So weit, so gut! Wisst Ihr auch, dass der Verpackungsabfall eben dieser To go-Becher in die Tausende Tonnen geht. Und allein für den Kaffeepappbecherverbrauch in Deutschland müssen jährlich rund 2,5 Millionen Bäume gefällt werden. Damit wir eben ganz locker und lässig mit dem Kaffee in der Hand unseren Alltagsgeschäften nachgehen können.

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Jede Stunde wandern 320.000 dieser Becher in den Müll. Und dann gibt es ja auch noch diese Kapselkaffeegeschmacksvarianten. Bis zu 20 Alternativen gibt es. Und es fällt gar nicht auf, dass dabei für ein Kilo Kapselkaffee ein Vielfaches des Preises für losen Kaffee bezahlt wird.

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Kaffeepflückerinnen in Guatemala.

Durchschnittlich trinkt jeder im Jahr in Deutschland 162 Liter Kaffee. Ich erinnere mich an den Kaffeekranz bei meiner Großmutter. Wie sie noch den Kaffee per Handfilter aufguss. Und der roch und schmeckte so gut.

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Kein „Coffee to go“!

Und zum Kaffee gab es dann immer den neuesten Tratsch aus der Nachbarschaft dazu. Und das unwiderstehliche Stück Quarkkuchen. Niemand kam damals auf die Idee, mit dem heißen Kaffee in der Hand nach draußen zu gehen. Meine Großmutter hätte den Kopf geschüttelt und es nicht verstanden. Erst in den 1990er Jahren schwappte der erste „Coffee to go“ aus den USA zu uns rüber. Mal sehen, wie es weitergeht. Traditionen sind ja wieder gefragt. Sogar mehr denn je! Vielleicht gibt es demnächst wieder eine Kaffeerunde mit Handaufguss?

Hintergrund: Die Dresdner Hausfrau Melitta Bentz erfand 1908 den Kaffeehandfilter – kurz den Melitta-Filter. Denn zu ihrer Zeit wurde der Kaffee noch mit dem Wasser aufgekocht. Und da kamen dann schon mal Kaffeesatz zwischen die Zähne. Ein Löschpapier aus dem Schulheft ihrer Söhne und eine durchlöcherte Dose waren ihr Prototyp. Und heute kennen wir fast alle die Melitta Unternehmensgruppe und an der Spitze steht Melittas Urenkel.

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Capri – auf immer und ewig

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„Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt“! Die Capri-Fischer, denen dieses Lied gewidmet ist, gibt es noch immer. Und das Lied aus den 1950er Jahren natürlich auch!

Mittlerweile ist es ein Ohrwurm. Das man vor sich hinträllert, einfach so! Und eigentlich gar nicht weiß, warum. Weil es so schön ist, so viel Sehnsucht birgt? Vielleicht genau deshalb!

Hört Euch erst mal diese Musik an und stimmt Euch damit ein wenig auf Text und Fotos ein. Denn es ist immer noch genau so! Zum Lied hier!

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWir sind auf dem Segelboot. Und fahren direkt auf diese grün schimmernde Insel zu. Und irgendwie erwarten wir, dass gleich Sophia Loren um die Ecke kommt. Und Clark Gable. Und sie sich genau so küssen werden, wie in dem Film „Es begann in Neapel“.

In dem die Loren den Gassenhauer singt: Tu Vuo Fa L´Americano, übersetzt „Du wärst so gerne Amerikaner“. Lied und Film sind uralt, gedreht wurde 1960. Genau hier, auf Capri!

Die Häuser am Hafen sehen noch genau so aus wie damals. Ehrlich! Wir ankern im Hafenbecken der Marina Grande. Die Insel ist von Touristen überlaufen. Wir wandern hinauf zur Villa Jovis. Einst lebte Kaiser Tiberius hier. Da ist es viel stiller und auch einsamer.

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Hinunter auf die berühmte Piazzetta gehen wir nach 18 Uhr. Denn dann sind die letzten Fährschiffe zum Festland abgefahren und somit die meisten Tagestouristen schon wieder weg. Nun ist es auf Capri fast idyllisch. Wir haben unseren Schlafplatz ja im Hafen. Zum Glück! Bevor wir in die Kojen fallen gehen wir ins Lo Zodiaco essen. Ein Fischrestaurant an der Marina Grande. Und sogar erschwinglich.

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Während wir auf das Essen warten, stimmt einer von uns das Lied an:
„Wenn bei Capri …“

Und ich ertappe mich dabei, wie ich mitsumme …

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Der Herbst in Schwarz-Weiß

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„Wenn der Herbst seine Farben verliert, kommt erst der wahre Herbst.“

Joachim Günther

Wie lässt sich typische Herbststimmung besser einfangen als in Schwarz-Weiß? Keine Frage, auch das Bunte des Herbstes hat seine schönen Seiten – zum Beispiel das farbige Laub oder die Drachen am Himmel -, aber die Lichtstimmungen sind doch am beeindruckendsten in Schwarz-Weiß-Bildern.

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Probiert es doch einfach mal aus?

 

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Das Glück austricksen

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Habt Ihr das Gefühl, in einer Tretmühle zu sein? In einem Hamsterrad? Dann nichts wie raus. Einfach loslassen! Jetzt, bevor es zu spät ist.

Das ist aber einfacher gesagt als getan. Jeder will glücklich und erfolgreich sein. Und doch war es noch nie so schwer, das zu erlangen. Seit der Kinderheit lernen wir: Nur durch Disziplin werden wir im Leben weiter kommen. Je mehr die beruflichen und persönlichen Anforderungen steigen, desto mehr versuchen wir, uns anzupassen – alles besser, schneller und noch perfekter zu erledigen. Erfolg hängt einzig und allein von unserem Talent und unserer Geschwindigkeit ab – ohne Stress ist das nicht möglich.

glucklichAutorin Emma Seppälä entlarvt diese kontraproduktiven Theorien, und stützt stattdessen auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der kognitiven Psychologie und Glücksforschung, der Erforschung von Kreativität und Achtsamkeit sowie der Resilienzforschung. Sie belegt: Das Streben nach Glück beschleunigt unseren beruflichen und persönlichen Erfolg. Mehr Arbeit in weniger Zeit perfekt zu erledigen liefert zwar kurzfristig Erfolg, diesen bezahlen wir in Wirklichkeit aber mit einem hohen Preis. Mit unserem Wohlbefinden, Beziehungen und paradoxerweise mit unserer Produktivität. Sie schlägt stattdessen vor, einen Gang herunter zuschalten und uns auch die wichtige Zeit für uns selbst zu nehmen, wodurch wir leistungsfähiger sind.

In diesem praktischen und eingängigen Ratgeber zeigt Emma Seppälä sechs wissenschaftlich nachgewiesene Wege zu mehr Wohlbefinden und Erfolg im Leben auf. Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?

Dr. Emma Seppälä: Der Trick mit dem Glück. Mehr Erreichen durch weniger Tun.
Originaltitel: The Happiness Track. How to Apply the Science of Happiness to Accelerate Your Success, 272 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 18 Euro.

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Haltungsverbot für exotische Tiere

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Das war Pit, unser etwas schüchterneres Chamäleon. Gemeinsam mit Pat haben wir es vor dem Tod auf dem Voodoo-Markt von Lomé, Togo gerettet. Wir päppelten beide auf, und sie lebten frei in unserem Haus in Afrika. Foto: privat

Ich habe mal zwei Chamäleons gehabt. Als ich in Afrika lebte. Ich habe beide vor dem Tod gerettet. Auf dem Voodoo-Markt in Togos Hauptstadt Lomé sollten sie zu Pulver verarbeitet werden. Als ich sie mir in dem Transportsack ansah, waren sie schon ganz ausgetrocknet. Ich habe dem Händler ein paar Dollar gegeben, und Pit und Pat gehörten mir.

Bei uns zuhause im Norden Benins haben sie frei gelebt. Jeder von ihnen konnte einen Ficus Benjamina-Baum sein eigen nennen. Ohne Gitter, ohne Terrarium, ohne Absperrung. Manchmal sind sie durch die Wohnung gelaufen. Sie haben sich von Fliegen ernährt. Und die gab es genug. Sie wurden zahm. Pat mehr als Pit. Wenn ich die Hand hinstreckte, ergriff sie Pat sofort und hangelte sich an mir hoch. Pit wollte das nicht. Das haben wir respektiert.

Ich vergesse nie die Kraft, mit der Pats Krallen meinen Finger umschlossen hat. Vor allem, wenn er Angst hatte. Und die hatte er, sobald sich ihm unser Hund näherte. Doch der wusste, dass Pit und Pat zu uns gehörten und hat sie nie angerührt. Vor Chamäleons haben die meisten Afrikaner Angst. Dämonen, böse Geister steckten in ihnen. Nach einer Reise kamen wir zurück, und Pit und Pat lebten nicht mehr. Wir sahen nur noch ihre Kadaver. Unser Hauspersonal hat sie in Ruhe gelassen. Die Umstände, an denen sie starben, konnten wir nie aufklären. Nach Deutschland hätten wir sie nie mitgenommen.

Ein großer Teil der Tiere überlebt den Transport nicht.

Ein großer Teil der Tiere überlebt den Transport nicht.

Deutsche Großhändler importieren jedes Jahr etwa 600.000 Reptilien aus Ländern wie Vietnam, Tansania oder den USA – ein millionenschweres, unbarmherziges Geschäft, bei dem Sterberaten bis zu 70 Prozent bereits im Preis einkalkuliert sind.

Ermittler der Tierschutzorganisation PETA entdeckten bei einem deutschen Großhändler Königspythons, die teilweise schon seit über zehn Jahren in winzigen Plastikboxen gehalten werden, da sich offenbar keine Abnehmer finden. Fast bis zur Decke sind die Tiere manchmal jahrelang in den Boxen übereinandergestapelt.

Rackhaltung von Reptilien bei einem Händler.

Rackhaltung von Reptilien bei einem Händler.

Immer häufiger kommen bei Händlern und Züchtern schmale, schubladenähnliche Elemente – sogenannte Racksysteme – zum Einsatz, um möglichst viele Tiere platz- und kostensparend auf engstem Raum halten zu können. Diese Art der Lagerung bedeutet großes Leid für die sensiblen Tiere, weil sie nicht einmal die Möglichkeit haben, selbst ihre elementarsten Verhaltensweisen auszuleben: Sie können sich nicht fortbewegen, auf einen Ast klettern oder in der Sonne baden.

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Eine angemessene Versorgung mit Nahrung/Trinkwasser und bei Verletzung/Krankheiten findet meist nicht statt.

Im Frühjahr 2016 recherchierte PETA USA bei einem der weltweit größten Reptilienhändler, Reptiles by Mack aus Ohio, der auch deutsche Großhändler, beispielsweise in Baden-Württemberg, beliefert hat. Viele Reptilien sind krank und schwer verletzt, werden oftmals nicht tierärztlich versorgt und müssen tage- oder teilweise wochenlang ohne Trinkwasser ausharren. Oft wurden sie einfach mehrere Tage zum Sterben liegen gelassen.

Ein großer Teil der Tiere überlebt den Transport nicht.

Ein großer Teil der Tiere überlebt den Transport nicht.

PETA setzt sich für ein vollständiges Haltungsverbot exotischer Tiere in Privathand ein. Denn neben den entsetzlichen Bedingungen bei der Zucht und im Handel geht es den Tieren in den Wohnzimmern kaum besser.2015-2016-exotenhandel-009-c-peta-usa-large

Fotos: PETA (5)

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Kurz nachgebellt: Ein Gedicht für mich!

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It is the first time somebody dedicated a poem to me! Thanks so much,️ Darling Julie.

„The day you cross the bridge
From pup to man right by my side
We walked this earth together
We ran, we played, and I’ve laughed and cried
And loved you like no other
As time goes by your whiskers grey
And your legs are not so fast
My hand will stroke your weary bones
As we reminisce the past
The day will come when we will part
With sadness and great pain
But I know you will be waiting by the bridge
To make me smile again.“

Julie Hill

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Segeltörn Amalfi-Küste: Tag 1

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Agropoli, südlich von Neapel. Wir schiffen ein. Unsere 16 Meter Segelyacht „Thalys“ liegt friedlich im Hafen und wartet auf die neue Crew. Puh, sind die Kajüten eng. Und wir haben mal wieder viel zu viel dabei! Alles muss verstaut werden. Danach wird gemeinsam im Supermarkt von Agropoli eingekauft. Für den Haushalt auf See. Für gemeinsames Kochen, das Anker-Bier-Ritual, fürs Frühstück.

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Danach erstmal Pizza essen mitten in Agropoli. Die Vorfreude steht uns allen im Gesicht geschrieben. Außer dem Skipper natürlich. Denn der hat die Verantwortung und macht das ja nicht zum ersten Mal. Für ihn ist es zwar Routine, aber trotzdem nicht zu unterschätzen.

Weiter geht’s nächsten Sonntag mit Tag 2! Ihr könnt gespannt sein! Ahoi!

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