Kurz nachgebellt: Wir bleiben für immer

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„Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben.
Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird,
und auch, wenn der erste Rausch verflogen ist,
sehen sie uns noch immer mit genau diesem Ausdruck
in den Augen an.
Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug.“

Pablo Picasso

Und das ist wahr!

Euer Gaston Vizsla.

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Das kleine Glück im Herzen Afrikas

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Dieses Buch sollte in keinem Bücherregal fehlen. Denn es ist poetisch wie auch feministisch zugleich, ein Zeitzeuge und dazu wunderschön geschrieben.

Kaum ein Klassiker des 20. Jahrhunderts strahlt eine ähnliche Faszination aus wie „Jenseits von Afrika“. Mit ihrer melancholischen Liebeserklärung an Natur und Ureinwohner Kenias schuf Tania Blixen ein bewegendes Stück Weltliteratur.

Erinnert Ihr Euch noch an die Verfilmung? Mit Meryl Streep und Robert Redford? Daran, wie sehr wir mit den beiden mitgefiebert haben und wie wir am Ende des Filmes Tränen vergossen, als den beiden kein Happy End beschieden war! Dieser Film hat etwas ausgelöst, nicht nur bei mir. Ich habe mich mit meinen Freundinnen unterhalten, und wir alle fühlten mit dieser großartigen Frau mit, dieser Tania Blixen, die so perfekt von Streep dargestellt wurde.

„Eines der schönsten Bücher unseres Jahrhunderts.“
Truman Capote

Und nun dieses kleine Büchlein zum Einstecken, Mitnehmen und Nachlesen. Sich vielleicht noch die eine oder andere Stelle darin markieren. Genau die, die einem auch schon im Film so beeindruckt hatte.

Noch einmal zum Inhalt: Die Eingeborenen Ostafrikas, majestätische Berge und unendliche Savannen zogen Tania Blixen augenblicklich in den Bann, als sie 1914 nach Nairobi, ins koloniale Britisch-Ostafrika reiste, um dort zu heiraten und eine Kaffeeplantage zu betreiben. In farbigen Bildern beschreibt sie die märchenhaft-mystische Atmosphäre der Natur, erzählt von der Jagd, den Bräuchen der Einheimischen und von so mancher bewegenden Begegnung: Mit Kamante, einem kranken Kikuyu-Jungen, den sie zum Koch ausbildet, mit Häuptling Kinanjui, mit Berkeley Cole, der ihr Freund, und Denys Finch Hatton, der ihr Geliebter wird.

1937 erschienen, fanden Blixens berührende Erinnerungen weltweit Millionen begeisterte Leserinnen und Leser. Und die preisgekrönte Hollywood-Verfilmung durch Sidney Pollack – mit Meryl Streep und Robert Redford in den Hauptrollen – beförderte dieses Buch in den Rang des unvergesslichen Klassikers.

Tania Blixen: Jenseits von Afrika, 688 Seiten, 25 Euro.

Wie wäre es mit Schmökern am Wochenende? Zum Bestellen direkt auf das Buch klicken. Dann habt Ihr es rechtzeitig!

Zur Autorin: Tania Blixen (1885–1962), eigentlich Karen Blixen-Finecke, wurde nahe Kopenhagen geboren, studierte Kunst in Paris und Rom und ging 1914 nach Kenia, wo sie heiratete und fünfzehn Jahre eine Kaffeeplantage leitete. 1931 kehrte sie nach Dänemark zurück, erwirkte jedoch zuvor für „ihre“ Kikuyus ein Bleiberecht auf der Farm. Der Vorort von Nairobi, in dem die Hütten der Eingeborenen standen, trägt noch heute ihren Namen.

 

 

 

 

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Helle Orte

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Es gibt Orte, die ziehen Menschen an, die strahlen etwas Besonderes aus, die schenken neue Kraft. An diesen Orten berühren sich Himmel und Erde wie in einem Brennglas und machen diese Orte hell. So beginnen diese Orte zu leuchten. Sie berühren die Herzen der Menschen und strömen von dort hinaus in die Welt.

Saint Tropez, September 2017

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Trend des Tages – Free Hugs!

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Rom, Spanische Treppe, Oktober 2017

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Römische Impressionen

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Es war wie früher. Meine Reise nach Rom mit dem Zug. Zugleich war es eine Reise in meine Vergangenheit. Wie oft habe ich als Studentin die Strecke München – Rom mit dem Zug zurückgelegt. Das langsame Annähern ans Ziel, die Berge, die vorbeiziehen um dann ab Verona in eine eher triste Landschaft überzugehen. Die roten Plüschsitze, die Enge im Abteil, all das war wie damals in den 1980ern. Schlafen im Zug und bei Ankunft am frühen Morgen im erwachenden Rom in einer Bar Cappuccino trinken.

Leben, einfach nur Leben. Viel mehr bleibt uns nicht!

Genießt die Rom-Fotos! Vielleicht wird sich die eine oder der andere auch erinnern wie es war, früher in Rom zu sein. Erzählt doch mal …

 

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The Pope and the Blind

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Some days ago I have been in Rome as a journalist and was very close to Pope Francis. A big part of his audience he dedicated to blind people who came with their dogs. There have been about fifty persons and the pope spoke and hugged every single one of them. Everybody else he let wait. This is the special charisma of this Argentinian church man who is a reformator and idol for many people in the world. Now I understand why …

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Nervenkitzel mit Dschungel-Thriller

Die Stadt des Affengottes von Douglas Preston

Von Gastautor Daniel A. Kempken

Dem Bestseller-Autor Douglas Preston gelingt eine spannende Mischung zwischen Sachbuch und einer Geisterbahn-Version des Dschungelbuchs.

Schon seit den Zeiten der spanischen Eroberung Zentralamerikas gibt es die Legende der Ciudad Blanca, einer weißen Stadt in den undurchdringlichen Regenwäldern der Mosquitia im Nordosten von Honduras. Doch bis dato hatte niemand den geheimnisvollen Ort gefunden. Ein rätselhafter Amerikaner namens Theodore Morde behauptete im Jahre 1940, Pyramiden und das gigantische Standbild eines Affen entdeckt zu haben.

Doch erst im Jahr 2012 gelang ein wirklicher Fund. Der Urwald wurde mit einer aufwendigen Lasertechnik der NASA durchleuchtet. Die Forscher entdeckten unter der dichten Vegetationsdecke gleich mehrere große Ruinenfelder. 2015 folgt eine leibhaftige Expedition in die Wälder. Bestseller-Autor Douglas Preston war dabei.

Prestons Reisebeschreibung ist fesselnd. Er verwandelt Honduras und seine Urwälder in die dramatische Kulisse eines seiner Fiktion-Thriller. Schlimmstes Dornengestrüpp und wilde Attacken wütender Tiere bringen die Forscher immer wieder in Lebensgefahr. Der Hubschrauber der Expedition wird von einem unaufmerksamen Geier beinahe zum Absturz gebracht. Der blutrünstige Jaguar schleicht um die von Killer-Milben und Sandflöhen verseuchten Zelte, und die Lanzenotter versprüht ihr tödliches Gift. Durch diese geschickten Geisterbahn-Effekte wird die Stadt des Affengottes, die im Grunde genommen ein Sachbuch ist, streckenweise zu einem fesselnden Thriller. Die längliche Beschreibung von Tropenkrankheiten erinnert dagegen eher an eine Regenwald-Ausgabe der Apotheken Rundschau.

Das Buch gibt einen recht guten Einblick in die Tatsachen, die sich hinter den Legenden von der Ciudad Blanca und der Stadt des Affengottes verbergen. Die Regenwälder der Mosquitia müssen in grauer Vorzeit einmal dicht besiedelt gewesen sein.

Douglas Preston: Die Stadt des Affengottes. Eine unbekannte Zivilisation, ein mysteriöser Fluch, eine wahre Geschichte, 380 Seiten, 20 Euro.

Zum Bestellen auf das Buch klicken. Dann habt Ihr den Lesegenuss pünktlich zum Wochenende!

 

 

 

 

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The Chihuahua Connection

OLYMPUS DIGITAL CAMERASeen at Pampelonne Beach near Saint Tropez, September 2017.

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Photo Diary Pampelonne Beach, Saint Tropez

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Die Sonne taucht den Pampelonne-Strand bei Saint Tropez in warmes Licht. Noch ist der Himmel tiefblau und die Schaumkronen des Meeres schimmern silber bis zum Horizont. Unterbrochen nur von dem Weiß der Yachten, die vor Anker liegen. Beiboote bringen auch heute das Partyvolk an Land.

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Es sind die „Novorich“, wie man die jungen Russen nennt, die über genügend Geld verfügen, um Champagner für mehrere tausend Euro zu bestellen. Über die Lautsprecher am Bagatelle Beach ertönen die Hits des vergangenen Sommers. Während die Gäste im Sand tanzen, achten die philippinischen Kindermädchen auf ihre Kleinen.

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Letzte Sonnenhungrige räkeln sich auf den orangen Matratzen am Tahiti Beach, und am Nikki-Beach werden die Strandbuden winterfest gemacht.

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Fast ununterbrochen fliegen Hubschrauber im Start- und Landeanflug zu und von den Villen im Hinterland. Hier logieren die Reichen und jene, die unbekannt bleiben wollen. Die sich hier, mitten in den Hügeln an der Côte d’Azur ihren Rückzugsort auswählten, um anonym den Sommer oder auch mehr zu genießen.

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„Ein Bewohner lässt sich jeden morgen seine Croissants aus Monte Carlo einfliegen, die, die es in Saint Tropez gibt, schmecken ihm nicht“, sagt Schiffseigner Chris, der Gäste gerne mit aufs Meer hinausnimmt.

Spätsommer in Saint Tropez. Das letzte Aufbäumen des Lebens, bevor der Herbst endgültig einzieht.

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Frauenpower – Was sonst?

Das weisse Feld von Lenka Hornakova-Civade

Wieder mal ein Lese-Donnerstag. Diesmal geht es um Frauen. Um geballte Frauenpower. Drei Generationen lassen sich nicht unterkriegen. Eine Geschichte, die Mut macht und Hoffnung gibt, nie aufzugeben.

Magdalena, ihre Tochter Libuče und deren Tochter Eva teilen dasselbe Schicksal: Sie wachsen ohne leiblichen Vater auf. Aber statt an diesem Schicksal, das in den Augen ihrer Umgebung ein regelrechter Makel ist, zu zerbrechen, entwickeln sie jede auf ihre Art einen unbändigen Überlebens- und Freiheitswillen: Magdalena kämpft um ihre aussichtslose Liebe zu einem Sohn aus reichem Haus. Libuče hält mit ihrer Neugierde auf die Außenseiter der uniformierten Gesellschaft ihre Umgebung in Atem. Und Eva, die als Linkshänderin pädagogische Umerziehungsprogramme sabotiert und sich aus dem engen mährischen Dorf, in dem sie alle leben, fort nach Paris träumt.

Alle drei eint die Zuneigung zu ihrer ebenso mürrisch-verschlossenen wie unbeirrbar selbstbewussten, beinahe überlebensgroßen Großmutter „Maman Marie“, die sich als Hebamme im Dorf unentbehrlich zu machen verstand. Sie musste 1939 Wien verlassen, weil der Vater ihrer Tochter, ein Frauenarzt, mit seiner eigenen Familie vor den Nazis floh und sie mittellos zurück ließ. Eindringlich warnt sie Magdalena davor, schwanger zu werden, doch der Familienfluch zieht sich über drei Generationen von vaterlosen Töchtern, vom Untergang der k.u.k-Monarchie, über die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 bis zum Fall der Mauer 1989.

Appetit auf mehr? Für den Wochenend-Lesegenuss einfach auf den Buch-Link klicken und bestellen.

Lenka Horňáková-Civade: Das weiße Feld, 272 Seiten, 20 Euro.

 

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