Noch nie war Ayurveda so einfach

Ayurveda

Ein paar Ayurveda-Kuren habe ich hinter mir. Sie haben mir immer gut getan und danach habe ich mich rundum wohl gefühlt. Und jetzt bin ich wieder genau an dem Punkt, mich gesünder und besser ernähren zu wollen. Nach diesen Behandlungen war es immer ganz leicht für mich, die guten Vorsätze umzusetzen, aber dann bricht das alte Essverhalten doch wieder durch. Kennen wir alle, nicht wahr? Schokolade, Saures und Süßes sind nicht die gesündesten Lebensmittel. Und welche Jahreszeit scheint besser zu sein als der beginnende Sommer? Ihr wisst schon, Bikini-Figur oder Waschbrett-Bauch sind wieder angesagt!!

„Ayurveda ist die Mutter der Heilsysteme der Welt“, sagt die renommierte Ayurveda-Expertin Dr. Vinod Verma. Anschaulich erklärt sie diese älteste ganzheitliche Lebensart und indische Heilkunst und zeigt, wie sie gezielt zur Förderung der Gesundheit eingesetzt werden kann. In ihrem neuen Ratgeber „Gesund durch Ayurveda“ stellt sie 50 einfache, schnell zuzubereitende und farbenfroh bebilderte Rezepte vor, die allesamt auf regionalen und saisonalen Lebensmitteln wie Apfel, Kürbis, Tomate und Kamille beruhen. Damit bietet Vinod Verma dem Vorurteil die Stirn, dass ein ayurvedischer Lebensstil nach exotischen und teuren Zutaten verlangt:  Bei den hier vorgestellten Rezepten benötigt man nur heimische Lebensmittel.

Daneben gibt die Pionierin der Ayurveda-Forschung einen umfassenden Überblick, in dem sie kurz und praktisch die Grundlagen des Ayurveda vermittelt und die Möglichkeit bietet, die eigene Konstitution (Vata, Pitta oder Kapha) selbst zu bestimmen. Die Rezepte helfen dabei, zu jeder Jahreszeit im eigenen Umfeld und in der Natur im körperlichen und emotionalen Gleichgewicht zu sein.  Ziel ist es, die Verdauung des Körpers optimal zu unterstützen und damit die Organe zu entlasten, was schließlich sogar zu einem Verjüngungseffekt führt.

Praxistipps zu einem gesunden Schlafverhalten, zum richtigen Atmen und zur regelmäßigen Entgiftung als Körperregeneration runden den Ratgeber ab. Daneben sind auch Ayurveda-Anwendungen und gezielte Yoga-Übungen Teil des Buches.

Na, dann mal los: So könnt Ihr aktiv etwas für Euer Wohlbefinden tun, den Körper heilen und auf lange Sicht gesund, in Balance und voller Energie bleiben. Und die Bikini-Figur oder der Waschbrett-Bauch kommen dann ganz von alleine. Bestimmt!

Dr. Vinod Verma: Gesund durch Ayurveda, 208 Seiten, 18,99 Euro. Gleich bestellen und mit den guten Vorsätzen beginnen. Hier!

 

 

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Wiedersehen mit der Alten Dame

Zum Hamburger Hafengeburtstag habe ich sie wieder gesehen: Die Eye of the Wind, mit der ich im Februar durch die Karibik segelte. Es war ein herzliches Wiedersehen mit der Alten Dame.

Die Atlantiküberquerung hat sie reibungslos überstanden, ab den Azoren sei es stürmisch gewesen, sagte mir ein Crew-Mitglied.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAUnd natürlich hatte ich meine Freundinnen bei der Stippvisite dabei, die die Eye unbedingt mal kennen lernen wollten.

Die eine, sie heißt auch Sabine, hat selbst ein Kapitänspatent und ganz klar, da war Fachsimpeln mit der Crew angesagt.

Der Besuch hat Spaß gemacht. Und dann das Panorama! Denn im Hintergrund war die Elbphilharmonie zu sehen. Also Alt und Neu zusammen. Was für ein toller Kontrast!

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Meine Freundin Sabine hat selbst ein Kapitänspatent und war von der Eye begeistert.

Und hier für Euch zum Lesen meine Reportage über Segeln in der Karibik.

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Der abstrakte Lohengrin in der Elphi

Was will man mehr, wenn man in Hamburg zu Besuch ist? Für mich war es unter vielen anderen schönen Dingen der Besuch der Elbphilharmonie. Und diesmal auch ein Stück, das mich begeisterte. Sehr sogar! Familiär im Kleinen Saal aufgeführt faszinierte es durch die großartige Hauptakteurin Sarah Maria Sun und das kleine aber feine Orchester. Es ging um Lohengrin, diesmal aber ganz abstrakt. Nicht um den Lohengrin nach Richard Wagner, der sich seinerseits ja bei der mittelalterlichen Gralssage bediente, sondern um den nach Salvatore Sciarrino.

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Generalprobe des Lohengrin. Foto: Daniel Dittus

In Wagners Lohengrin geht es um die zu Unrecht des Brudermords beschuldigte Elsa von Brabant. Ihre Ehre wird von einem mysteriösen Ritter gerettet, der auf einem Boot erscheint, das von einem Schwan gezogen wird. Die beiden heiraten – unter der Bedingung, dass sie ihn nie nach seinem Namen und seiner Herkunft fragen darf. Als sie es doch tut, gibt er sich als Ritter vom Heiligen Gral zu erkennen und verlässt Elsa wieder, die daraufhin entseelt zu Boden sinkt.

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Sarah Maria Sun als Darstellerin der Elsa im Bann des mythischen Schwans. Foto: Daniel Dittus

Das Gedicht des Dichters Jules Laforgue, das Sciarrino als Vorlage für sein über 35 Jahre altes Werk nutzt, geht davon aus, dass Elsa nicht tot ist, sondern den Verstand verloren hat – und in der Rückschau über ihr Leben und die Begegnung mit dem Ritter sinniert. Dazu schuf Sciarrino eine Musik, die mit Wagner nichts mehr gemein hat, aber ein umso intensiveres psychologisches Porträt der gebrochenen Protagonistin zeichnet.

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Das kleine aber feine Orchester, hier das Österreichische Ensemble für neue Musik, spielt zu Sciarrinos Lohengrin. Foto: Daniel Dittus

Doch um was geht es überhaupt? Laforgue fasste seinen Text in zwei Kapitel an zwei Orten. Erster Ort: Am Meer. Elsa, noch nicht achtzehn, ist eine Vestalin, eine auf Jungfräulichkeit eingeschworene Priesterin der Mondgottheit. In einem Ritual bei Vollmond wird sie der „Unreinheit“ (des Techtelmechtels mit einem Mann) bezichtigt. Ein Ritter auf einem Schwan, von dem sie zuvor träumte, rettet sie vor der angedrohten Blendung, dem Verlust des Augenlichts.

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Die Tragödie um den Brudermord. Foto: Daniel Dittus

Zweiter Ort: Die Villa, die das Kultusministerium Lohengrin und Elsa für die Hochzeitsnacht zur Verfügung stellt, ein verwunschenes, leeres Gebäude. Doch aus der Liebe wird nichts, wohl nicht nur wegen ihrer „mageren Hüften“, die er verabscheut. Am Ende verwandelt sich das Federkissen in das mythische Federvieh, das sinnliche Erotik und Tod symbolisiert, und trägt den Märchenprinzen aus dem Gralsland in die Lüfte davon. Spätestens hier zeigt sich, dass dieser Lohengrin ein Seelendrama ist.

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Lohengrin im Kleinen Saal der Elphi. Eine Tragödie, die mitreißt. Foto: Daniel Dittus

„In meinem Lohengrin entspringt die gesamte Handlung dem Mund der Protagonistin. Der Mund ist ein Zentrum, in dem sich die Realität bündelt und woraus sie ausstrahlt. Wir brauchen nicht mehr zu sehen, sondern nur zu hören“, sagt Sciarrino.

Weitere Aufführungen in der Elbphilharmonie hier!

 

 

 

 

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Spannung pur! Verwandte finden durch DNA-Analyse

MyHeritage DNA kit (Large)Menschliches Erbgut entschlüsseln. Bahnbrechende Erfolge in der Ahnenforschung. Wie Familienstammbäume funktionieren lest Ihr hier!

Was ist MyHeritage?

MyHeritage ist eine Online-Genealogie-Plattform, die unterschiedliche Dienstleistungen anbietet. Die Nutzer der Plattform können ihr Erbgut testen lassen, Stammbäume erstellen und Milliarden historischer Aufzeichnungen durchsuchen. Der Service ist in 42 Sprachen verfügbar und hat weltweit um die 80 Millionen Nutzer. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Israel.

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Seit dem Start im November 2016 hat das DNA-Labor MyHeritage Menschen auf der ganzen Welt geholfen, von unbekannten Familienmitgliedern zu erfahren und Verwandte kennenzulernen. Genetische Genealogie führt dabei zu neuen Erkenntnissen und kann Euer Leben komplett verändern.

Das Forschungsunternehmen ist führend in Europa und hat sich auf DNA-Matches, also DNA-Verbindungen, spezialisiert. Klar, die Weitergabe und Sammlung von Erbgut ist heikel und immer noch belastet durch die deutsche Vergangenheit. Es gibt genügend Vorbehalte, es nicht zu tun und genügend Gründe, es zu tun. In erster Linie müsst Ihr das mit Euch selbst klären. Spannend ist es auf alle Fälle!

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Doch um was geht es überhaupt bei MyHeritage? Das Wissensbedürfnis ist groß, denn die meisten von uns kennen DNA-Analysen nur aus dem Fernsehen, wenn es um ungeklärte Morde geht. Doch hier geht es in erster Linie um das Crowdsourcing von Forschungsdaten. Und es geht um den Wunsch, mehr über sich als Individuum und über mögliche Familienmitglieder zu erfahren. Es geht um Stammbaumforschung und um die Möglichkeit, durch DNA und Erbgutanalysen zu bestimmen, wer man ist und woher man kommt. Wir erinnern uns an Familienmitglieder, die Stammbaumforschung machen! Wie mein Großonkel zum Beispiel. Die letzten Jahrzehnte hat er damit verbracht, zu recherchieren: In Kirchenbüchern und auf Standesämter hat er Geburts- und Sterbeurkunden durchgeblättert und private Familienchroniken extrahiert. So weit, so gut. Mit MyHeritage geht nun Ahnenforschung ganz einfach. Einer Tochterfirma gelang es erstmalig, Abstammungsprofile von weltweit 86 Millionen Menschen plus ihrer Vorfahren auszuwerten.

Dabei entstanden fünf Millionen Stammbäume. Der größte unter ihnen verbindet 13 Millionen Menschen über elf Generationen hinweg. So berichteten Familienforscher aus den USA im Fachmagazin Science. Mittelpunkt dieser ambitionierten Studie ist Yaniv Erlich von der Columbia University in New York. Und genau hier braut sich der Zündstoff um die Forschungsergebnisse zusammen. Denn wieweit soll man seine persönliche DNA allgemein zugänglich machen? Für viele Menschen ist das ein No Go, andere hingegen sind neugierig, mehr über sich und mögliche Vorfahren zu erfahren. Das Risiko der persönlichen Entblößung ist dabei wohl immer vorhanden. Doch wie wird die Zukunft aussehen? Wird die DNA-Forschung einmal vollkommen selbstverständlich werden, damit wirklich jeder sein ganz persönliches weltweites Netzwerk individuell erweitern kann?

Ein MyHeritage-Sprecher erzählt von dem Test, der zwei Halbschwestern zusammen brachte, die Tausende Kilometer voneinander entfernt lebten: Tonny in Australien und Janny in Holland. Alles begann, als Jannys Nichte Annemieke – eine begeisterte Ahnenforscherin – ihre 80-jährige Tante bat, einen DNA-Test zu machen. Auch die 70-jährige Ahnenforscherin Tonny hatte erst vor kurzem einen DNA-Test gemacht.

Im November 2017 erhielten beide das Testergebnis, das eine genetische Übereinstimmung aufwies. Janny war sehr überrascht, dass sie ihre Halbschwester am anderen Ende der Welt gefunden hatte. Die einzelnen Teile fügten sich schnell zusammen: Janny und Tonny realisierten, dass sie denselben Vater hatten. Dieser war jeweils mit ihren leiblichen Müttern liiert gewesen.

1948 in Amsterdam geboren, nur ein paar Häuserblocks von Janny entfernt, zog Tonny als junges Mädchen mit ihrer Familie nach Australien. Die Eltern wollten ein besseres Leben und schlossen sich der Auswanderungswelle nach dem Zweiten Weltkrieg an.

Tonny fühlte sich jedoch der alten Heimat Holland mehr verbunden als der neuen, obwohl sie den größten Teil ihres Lebens in Australien verbracht hatte. Als sie mit ihrer Schwester Janny sprach, spürte sie plötzlich diese Liebe und Zuneigung, von der sie so sehr geträumt hatte. „Es ist überwältigend. Ich habe eine neue Familie gefunden! Wir haben die gleiche DNA, wir haben das gleiche Blut! Und das ist ein tolles Gefühl. Ich bin überglücklich.“

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Der DNA-Prozess – Schritt für Schritt

  • Du erhältst ein DNA-Kit mit genauer Anleitung.MyHeritage DNA kit - components (Large)
  • Von beiden inneren Wannenseiten nimmst Du jeweils einen Abstrich.
  • Du sendest die Proben in beigefügtem Umschlag an das Labor.
  • Techniker untersuchen Deine Probe und stellen sicher, dass sie intakt ist.
  • Die DNA wird aus Ihren Zellen im Proberöhrchen extrahiert und erweitert. Mit anderen Worten: Kopien der DNA werden gemacht um genügend Material zur Analyse zu haben.
  • Deine DNA wird auf einen maßgeschneiderten Chip zur DNA-Erbgutanalyse platziert und auf eine hohe Temperatur erhitzt, so dass sich die DNA mit dem Chip verbinden kann (Hybridisierung).
  • Ein Computer liest die hybridisierten Chips, wodurch die DNA-Daten erzeugt werden.
  • Die DNA-Daten durchlaufen eine strenge Überprüfung, um sicherzustellen, dass sie den hohen Qualitätsstandards entsprechen.
  • Die DNA-Daten werden auf die MyHeritage-Website hochgeladen, wo sie analysiert, angepasst und die Ergebnisse Dir präsentiert werden!
  • Du hast eine eigene Website mit persönlichem Password.

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Hier kannst Du Dein DNA-Kit kaufen. Wenn Du SL4LIFESTYLE eingibst, ist der Versand an Dich kostenlos.

Der Beitrag wurde von MyHeritage unterstützt.

 

 

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The Pope Francis Photo Diary

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Photo: Thomas Biasotto

In October 2017 I was in Rome to write about the Pope’s audience. I also had a photo accreditation and could use the Press Office of the Holy See for working and transmitting my interviews.

I always like to be in Rome because it is one of my favorite cities in the world. More than 30 years ago I visited the Italian capital the first time and I wonder how it changed. But the city is remaining its charme and its matchless atmosphere. I always discover new things when I am there. Amazing museums, monuments, fashion, food and people …

Here are some impressions of that day which is still in my mind.

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Giving an interview to a German Radio Station at the Press Office of the Holy See. Photo: Manuel Koch

 

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Falco – Das Musical

IMG_6727 (Large) (2)Ich habe seine Musik sehr gemocht, damals in den 1980ern. Klar, dass ich mir alle Langspielplatten gekauft habe. Und später die Musik-CDs.

Seine Songs mag ich immer noch. Sehr sogar! Falco hat mit seiner Musik eine ganze Generation geprägt.

Greifbar war der Sänger dabei nie. Und in eine Schublade hat er auch nicht gepasst. Zu konträr, kompromisslos und herausfordernd war er gewesen.

Alexander Kerbst als Falco

Es gab nur zwei Kategorien von Menschen, nämlich die, die ihn mochten und die, die ihn hassten. Dazwischen gab es kaum jemanden. Falco polarisierte mit seinen Songs wie kaum einer vor ihm. Denken wir doch an den Skandal um Jeanny zurück. Seine Jeanny, die, die einst im Wald lag, mit nur einem Schuh! Dieses Lied, das so eindeutig zweideutig war, die Gesellschaft aufschrien ließ und eine heftige Debatte nach sich zog.

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„Falco meets Amadeus“ im Jahr 2000 war das erste Musical über ihn. Ich besuchte es in Berlin. Und jetzt wird die Fangemeinde um den Österreicher wieder falconisiert. Vor drei Monaten feierte ein neues Stück über Hans Hölzel, wie Falco mit bürgerlichen Namen hieß, Premiere.

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Rechtzeitig zum 60. Geburtstag des Superstars. Als Hommage an das Leben des Wieners, der am 6. Februar 1998 bei einem Autounfall ums Leben kam. In der Dominikanischen Republik, wohin er sich zurückzog, als nichts mehr ging, als Drogen und Alkohol ihn schon längst kaputt gemacht hatten. Und doch: Dort komponierte er noch einige seiner besten Songs. Erinnern wir uns an Out of the Dark!

Alexander Kerbst als Falco

Der Wiener kam als Drilling zur Welt, seine beiden Geschwister starben bei der Geburt. Die Liebe zur Musik begann sehr früh. Schon als 5-Jähriger bescheinigte ihm die Wiener Musikakademie ein „absolutes Gehör“. Später rockte er als Exzentriker durch die Welt. Denken wir nur an Der Kommissar, Junge Römer und an Rock me Amadeus! Mit letzterem schaffte er es 1985 sogar auf Platz 1 der US-amerikanischen Charts.

Alexander Kerbst als FalcoAlexander Kerbst als Falco

Und jetzt das neue Musical, ein Muss für alle Fans. Ich habe es in Würzburg erlebt. Ein vollbesetztes Congress-Centrum, Besucher im Alter von 20 bis 80 Jahren, die die Hits teilweise auswendig kannten, ein lang anhaltender Schlussapplaus und drei Zugaben. Schöner hätte es für die Fans nicht sein können.

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Weitere Termine hier! Heute in Zwickau. Demnächst in Cottbus, Bremen, Kassel, Rostock, München, Wien und Linz!

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Fotos: Enric Boixadós, Dominik Gruss, Karin Haselsteiner, Marcel Klette.

 

 

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Tarantino ist Kult

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Tarantino – der Buchtipp zum Donnerstag!

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Reservoir Dogs – Wilde Hunde, 1992. Tarantino probt und fillmt mit Harvey Keitel (re.) und Steve Buscemi (li.) die Szenen im Lagerhaus. Foto: Alamy. Pictorial Press

Quentin Tarantino ist einer der erfolgreichsten und unverwechselbarsten Regisseure des US-amerikanischen Kinos. Mit seinem cineastisch anspruchsvollen visuellen Stil, komplexen Plots und radikaler Brutalität haben Tarantinos Filme über seine Karriere hinweg stets Jubel und Kritik gleichermaßen hervorgerufen.

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Tarantino definiert einen Bildausschnitt am Set von Death Proof – Todsicher, 2006. Foto: Alamy Collection

Sie brachten ihm eine Menge Preise ein, darunter auch Oscars und Golden Globes. Filme wie Pulp Fiction, Kill Bill oder Inglorious Basterds wurden so gefeiert, dass fast jedes neue Werk sofort zum Kultklassiker avanciert. Tom Shone stellt alle Filme des Oscar gekrönten Regisseurs vor und wirft einen Blick auf das Leben Tarantinos, seine Laufbahn als Schauspieler und sein Talent als Drehbuchautor.

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„Große Künstler klauen, sie machen keine Hommage.“ Vorbild für den Schnitt der Kampfszenen in Kill Bill waren die Close-ups von Sergio Leone. Foto: Alamy AF Archive

Illustriert mit über 250 Bildern aus den Filmen und vom Set ist dieses Werk ein Tribut an den kreativen Filmemacher Quentin Tarantino und feiert ihn als passionierten Regisseur fesselnder Kultfilme, die von seinem individuellen Stil und seiner filmischen Kraft zeugen.

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Inglorious Basterds, 2009. Landa (Christoph Waltz) will einen Deal mit den Basterds aushandeln. Foto: Alamy

Zum Autor: Tom Shone ist einer der renommiertesten US-amerikanischen Filmkritiker und wurde vor allem durch seine zahlreichen Interviews mit den bedeutendsten Regisseuren und Schauspielern bekannt. Er schreibt für alle wichtigen Magazine von The New Yorker über New York Times bis zu Vogue und unterrichtet Filmgeschichte an der New York University.

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Pulp Fiction, 1994. Beim Schneiden der Szenen im „Jack Rabbit Slim’s“ wechselten Menke und Tarantino zwischen Totale und Nahaufnahme, um das richtige Gleichgewicht zwischen Anspannung und Intimität zu finden. Foto: Alamy Moviestore Collection

Tom Shone: Tarantino. Der Kultregisseur und seine Filme, 256 Seiten, 40 Euro.

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Will we ever be the same?

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Somewhere in Central America, at the beginning of the 1990s.

Why do we travel?
What we are hoping to find?
Why do we long for the unfamiliar?

Will we ever be the same once a travel ends?
Life is an incredible journey.
It is yours to create.

Make it a good one.

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Segeltörn mit der Eye of the Wind: Tag 7 – St. Martin

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Ein kleines Eiland in der Karibik. Saint Martin und Sint Maarten. Hier verlassen wir die Eye of the Wind nach einer Woche gefüllt mit Segelromantik. Ein Motorboot bringt uns an Land. Ein Blick zurück zur Crew, die uns nachwinkt. Schön war’s!

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Die offizielle Bezeichnung von St. Martin lautet „französisches Überseegebiet“. Sint Maarten dagegen gehört zum Königreich der Niederlande, ist aber autonom. 1848 und 1863 wurde auf beiden Teilen die Sklaverei abgeschafft. Beliebt bei Touristen aus aller Welt sind die 37 öffentlichen Strände, die pastellfarbenen Holzhäuschen und die freundlichen Bewohner, die jeden Fremden willkommen heißen.

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Es war am 6. September 2017, als die Welt unterging. „Ich hatte die Hölle vor Augen, als ich im Morgengrauen aus dem Fenster sah“, erinnert sich Stephen Wright. Dann krachte auch schon das Dach ein und eine Wand stürzte zusammen. Gemeinsam mit seiner Frau rannte er barfuß nach draußen. Seit 20 Jahren führt er das Grand Case Beach Hotel, aber noch nie hatte er einen Hurrikan wie diesen erlebt. Er deutet auf die zerstörten Teile seines Lebenswerkes. „Irma hat ganze Arbeit geleistet“, sagt er.

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„Es war pures Glück, dass wir überlebten“, sagt Hotelmanager Stephen Wright.

Der Wetterdienst warnte bereits eine Woche zuvor. „Wir bekommen so viele Sturmmeldungen, oft passiert gar nichts.“ Doch diesmal war es anders, denn alles deutete auf einen Sturm ungeheuren Ausmaßes hin, der sogar einen Tsunami auslösen könnte.

Wright und sein Team waren gerüstet, doch hatten sie keine Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern erwartet. „Es war pures Glück, dass wir alle überlebten“, sagt der gebürtige Engländer. „Heute fühle ich mich stärker als je zuvor.“ Die Renovierung ist in vollem Gange. „Es wird alles neu gemacht, die Wiedereröffnung ist am 1. Oktober 2018“, sagt Gästebetreuerin Lynn Patrice-Taylor.

Vergeben ist das Wichtigste

Priester Marcin Karwot von den Steyler Missionaren ist einem Monat nach dem Orkan auf die Insel gekommen und hat das ganze Ausmaß der Zerstörung erlebt. „Es war ein fürchterliches Bild“, sagt der Pole heute. „Die Menschen haben sich zurück ins Leben gekämpft.“ Was ihn dabei am meisten berührte, war ihre Zuversicht. Er predigt in drei Kirchen auf St. Martin; täglich hält er mindestens eine Messe und am Sonntag bis zu vier. „Bei jedem Gottesdienst sind die Kirchen voll. Der Glaube ist sehr wichtig auf der Insel.“

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Priester Marin Karwot predigt in drei Kirchen im französischen Teil der Insel. Gerade jetzt brauchen ihn die Gläubigen mehr denn je. Täglich hält er mindestens eine Messe.

Er erinnert sich, wie er gemeinsam mit Caritas-Helfern in die Familien ging und fragte, wo denn die Not am größten ist. „Wir halfen, Arztbesuche zu vermitteln, wenn das Trauma unüberwindlich war.“ Unvoreingenommen glauben die Menschen auch weiter an Gott, zweifeln nicht an seiner Gegenwart. Viel schlimmer als der Sturm selbst war das Danach, die Plünderungen, die sogar von den Nachbarn begangen wurden. Und die damit verbundenen Enttäuschungen. „Noch heute muss viel aufgearbeitet werden.“

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Der Inhalt seiner Predigten beschäftigt sich deshalb besonders mit Vergeben und Verzeihen. „Der Hurrikan wird als Naturkatastrophe verstanden. Doch das, was sich die Menschen gegenseitig antaten, ist für viele unbegreiflich.“ Zwiespalt, Enttäuschungen und fehlende Menschlichkeit waren das Schlimmste für die Betroffenen. „Es ist nicht leicht, den Stachel des Hasses zu besänftigen, aber wir sind auf einem guten Weg.“ Dazu gehören auch die regelmäßige Abnahme der Beichte und das Zusprechen von Mut und Zuversicht. Pfarrer Karwot hört jeden Einzelnen zu, und sein Pfarrhaus steht für die Gläubigen offen. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, ist sich der 45-Jährige sicher.

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Stark sein müssen im Auge des Orkans

Ihn und seine Familie hat Irma mit voller Wucht getroffen. „Ich war in meinem Haus zusammen mit meiner Mutter, meiner Frau und den beiden Kindern. Plötzlich nahm der Wind das Dach mit.“ Es sei der Moment gewesen, als er richtig Angst bekam. Angst um sich und seine Lieben. „Ich durfte mir nichts anmerken lassen, ich musste stark sein. Meine Familie saß vor mir, jeder weinte und betete.“ Der gläubige Katholik hat nicht, wie viele andere, Gott die Schuld gegeben. „Warum auch? Bedanken wir uns etwa bei ihm, wenn alles gut geht? Nein! So können wir ihm auch nichts vorwerfen.“

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„Für meine Familie musste ich stark sein!“ Philippe Richardson spricht über seine Erfahrungen im Auge des Orkans.

Die Hotels öffnen spätestens im Herbst 2018 erneut; viele davon sogar komplett renoviert und schöner als je zuvor. Aus jeder Katastrophe wächst eine Chance: Das kleine Eiland in der Karibik ist dafür das beste Beispiel.

Der Aufenthalt wird unterstützt von Office de Tourisme de Saint Martin.

 

 

 

 

 

 

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Warum Socken beim Sex so wichtig sind!

Cover Karlinder
Heute am Lese-Donnerstag geht es auf sl4lifestyle um Gesundheit, gutes Aussehen und Wohlbefinden. Wie kriegt man alles auf einmal hin? Dazu haben wir Lust auf Sonne, Sommer und Sport? Klar, doch dabei wollen wir uns auch in unserem Körper gut fühlen. Ein paar Pfunde sind schon runter, doch manchmal hapert es einfach mit der Gesundheit. TV-Moderatorin Charlotte Karlinder kennt sich nicht nur mit Medizin aus, sondern auch mit der Vorbeugung von lästigen Dingen wie Kopfschmerzen oder Orgasmusproblemen.

Wie kann eine Wäscheklammer bei Migräne helfen und warum ist Nudelwasser besser als jede Haarkur? Was hat schon eine Rosine täglich mit dem Blutdruck zu tun? Und wieso tragen Socken zu einem erfüllten Liebesleben bei? Diese und viele weitere einfache Tipps und Tricks für ein Leben voller Energie, Lebensfreude und Schönheit verrät die Gesundheits-Expertin Charlotte Karlinder in ihrem neuen Ratgeber. Und dabei geht es nicht darum, sich jeden Tag im Fitnessstudio abzumühen oder auf alles zu verzichten, was schmeckt. „Denn Gesundheit muss auch Spaß machen“, sagt die gebürtige Schwedin. Denn nur dann setzen wir unsere Vorsätze gerne um und halten sie auch durch.

Immer wieder erhielt die Moderatorin nach ihrer Sendung viele neue Fragen von Zuschauerinnen. Nun hat Karlinder ihre besten Tipps und Tricks in ihrem ersten Gesundheits-Ratgeber zusammengestellt – von Freundin zu Freundin. Die fast einhundert bestechend einfachen Ratschläge basieren auf wissenschaftlichen Studien und sind sofort im Alltag umsetzbar – ganz egal, ob es ums Abnehmen geht, ums Entspannen, mehr Energie, um Kinder und Familie, um schnelle Hilfe bei Alltagserkrankungen oder um mehr Weiblichkeit und ein aktives Liebesleben.

„Wenn man bedenkt, dass jede kleinste Veränderung, und sei es auch nur ein Glas lauwarmes Wasser am Morgen, uns länger in Gesundheit leben lässt, kann man eigentlich gar nicht mehr widerstehen“, betont die Autorin.

Ach ja, und die Sockenfrage hat sie auch gelöst: Sind beim Sex die Füße kalt, wird es auch mit dem Orgasmus nichts. Zumindest bei uns Frauen. Socken tragen wesentlich zum Gefühl der Geborgenheit im Bett bei und stehen einem gesundheitsfördernden Höhepunkt ganz und gar nicht im Wege. Und viele Männer sind Fußfetischisten und empfinden Socken bei ihrer Partnerin als durchaus anregend. Das liegt daran, dass die männlichen Hirnareale für Genitalien und Füße direkt nebeneinander liegen!

Charlotte Karlinder: Gesund ist das neue Sexy. Meine besten Gesundheitstipps für ein Leben voller Energie und Schönheit, 208 Seiten, 19,99 Euro. Hier könnt Ihr das Wohlfühlbuch gleich bestellen! Rechtzeitig zum Wochenende!

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