Samahita Retreat: Gillian Breetzke

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„Samahita is my home away from home. Here it is where I am feeling settled. I come here already for the last 7 years. This place is so special to me, some kind of magic. I do share my meditation and yoga experiences with other people. My teaching is a reflection of my own practice. I teach what I practice because it is transforming my life. I hope to provide others with tools to inspire and support them to live in a more peaceful way.“

Gillian Breetzke, Administrator and Yoga Instructor at Samahita Retreat. She is from South Africa.

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Oamaru: Nostalgie pur!

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Es war reiner Zufall, dass ich Oamaru auf Neuseelands Südinsel besucht habe. Auf dem Weg in den Süden, immer der Ostküste entlang ans Ende der Welt. Und ich bin froh darüber, hier einen Zwischenstopp eingelegt zu haben.

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Denn Oamaru, rund 2 Autostunden südlich von Christchurch gelegen, ist Nostalgie pur, eine Zeitreise in die Vergangenheit. Ein Städtchen, in dem es leicht ist, sich in der guten alten Zeit zu wähnen. Einst war es eine bedeutende Hafenstadt, reich wegen dem wundervollen weißen Oamaru-Stein. Damals, im 19. Jahrhundert, wurden die vielen altehrwürdigen Gebäude errichtet, aus dem strahlenden Kalkstein der ganz in der Nähe liegenden Steinbrüche.

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Heute gehören die wohlhabenden Zeiten dieser bedeutenden Handelsstadt der Vergangenheit an. Es legen keine großen Schiffe mehr an, und das Hafenviertel gleicht einem liebevoll erhaltenen Freilichtmuseum.

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Es macht Spaß, durch die Straßen zu laufen und auf der Mole entlang mitten hinein in die tosenden Wellen des Südpazifiks. Die Stadt ist voller Kunstgalerien, -ateliers und Antiquitätenläden. Hier könnt Ihr Euch während eines Stadtrundgangs vorbei an eleganter viktorianischer Architektur verzaubern lassen.

Tipp: Kolonie der blauen Pinguine in der Nähe. Außerdem gibt es hier die seltenen Gelbaugen-Pinguine.

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Christchurch – Zeugnisse einer verletzten Stadt

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Riesige Wunden klaffen wie Krater in der zerstörten Stadt. Meterhohe Malereien, bizarre Objekte, bunte Fratzen und sanfte Märchenbilder legen sich wie riesige Verbände um die Betonwüsten. Und ich bin mittendrin. Es ist ein schöner Tag mit blauem Himmel und Sonnenschein.

Ich versuche, so viele Eindrücke wie möglich mit meiner Kamera festzuhalten. Das erste Erdbeben wütete in Christchurch 2010, das zweite überrumpelte die Stadt und seine Bewohner in schockartigen Wellen 2011 und das dritte folgte im November 2016, zerstörte einen Teil der Küstenstraße und streckte seine Fühler aus bis nach Wellington und Rotorua auf der Nordinsel.

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Knysna, Garden Route: Woodcutter Walk mit Judy

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Judy ist ein wandelndes Lexikon. Sie begleitet uns heute auf dem 3 Kilometer langen Woodcutter Trail mitten hinein in das Herz des Knysna-Waldes. Alternativ ist auch die 9 Kilometer lange Tour möglich. Die ehemalige Biologielehrerin beginnt die Wanderung an der Gedenkstätte der renommierten südafrikanischen Autorin Dalene Mathee an einer der ältesten Outeniqua Yellowwood-Bäume.

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Judy ist in Simbabwe aufgewachsen und lebt seit vielen Jahren in Südafrika. Sie ist mit ihren 75 Jahren absolut fit. „Ich bin Mitglied im Bridge Club, reise viel und arbeite in verschiedenen Naturschutzorganisationen mit. Und dann gibt es noch meine geliebte Kimberley, eine Stafford-Hündin. Das alles hält mich jung“, zwinkert sie.

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Judy in ihrem geliebten Knysna-Wald.

Dann erzählt sie von der Geschichte des Waldes, erklärt die verschiedenen Baum-, Pflanzen- und Kleintierarten. Eng mit der Geschichte Knysnas verbunden sind die früheren Holzfäller, die unter schwersten Bedingungen hier im Urwald lebten, um die Baumriesen mit Äxten und Sägen zu fällen und mit Hilfe von Ochsen aus dem tiefen Wald nach Knysna zu den Holzhändlern und den Sägemühlen zu transportieren.

Die Holzfäller (Woodcutter) arbeiteten sehr hart für wenig Lohn und wurden durch die Händler stark ausgebeutet. Die ersten Knysna-Woodcutter wurden von der Dutch East India Company bereits im Jahr 1776 eingestellt und die Hochkonjunktur der Holzfällerindustrie hier war im 18. und 19. Jahrhundert.

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Das Ende ihrer Geschichte kam 1939, als das Parlament eine Proklamation erließ und das Management, die Holzwirtschaft und den Schutz des Waldes übernahm. Den Holzfällern wurde eine jährliche Rente gewährt und gleichzeitig  das Arbeiten in den Wäldern verboten. Von dem einst 250.000 Hektar üppigen Urwald waren nun nur mehr 65.000 Hektar übrig. Bis heute ist Knysna immer noch eng mit der Holzindustrie verbunden. Auch heute noch darf kontrolliert Holz aus den einheimischen Wäldern geerntet werden.

Judy bietet auch nächtliche Wanderungen am Sedgefield Beach für alle an, die sich für den Mikrokosmos des Strandes interessieren!

www.gardenroutetrail.co.za

Fotos: Enric Boixadós

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Tuatara – a tiny Dinosaur

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May I introduce you to Henry? He is about 110 years old.

Tuatara are rare, medium-sized reptiles found only in New Zealand. They are the last survivors of an order of reptiles that thrived in the age of the dinosaurs, some 200 million years ago.

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Kat is 19 years old.

Tuatara once lived throughout the mainland of New Zealand but have survived in the wild only on 32 offshore islands. These islands are characteristically free of predators which are known to prey on eggs and young as well as compete for invertebrate food.

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The Southland Museum in Invercargill cares for over 100 Tuatara, all at different stages of development, from new born babies to teenagers, to world famous Henry, who is over 110 years old. Incidentally, Henry holds the world record for living in captivity for over 46 years.

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An adult Tuatara can survive on very little food, consuming only a quarter of its body weight per year. They are one of the longest living, slowest growing reptiles. They may live up to 150 years.On the top of a Tuatara skull, above the brain, is a third eye hidden under the skin.

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Here you see Henry and Kat. Kat is male and 19 years old.

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Erdmännchen oder Sonnenanbeter

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Mucksmäuschenstill sitzen wir auf den mitgebrachten Campingstühlen. Es ist kurz nach Sonnenaufgang und noch ziemlich kalt. Doch das macht den Erdmännchen normalerweise nichts aus, denn ganze Familien kommen aus der Kühle ihrer Sandbauten, um sich in den ersten Sonnenstrahlen den Bauch zu wärmen. Oh nein. Wir haben Pech. Es fängt an zu regnen.

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Und Regen mögen die witzigen Bewohner der südafrikanischen Steppe nicht. Überhaupt nicht. Trotzdem warten wir. Und da, plötzlich sehen wir ihn! Der Chef der Familie taucht auf, stellt sich auf die Hinterbeine und schnuppert in die Luft. Guckt rechts und links und nach vorne. Da sieht er die Aliens auf den Campingstühlen. Die ist er mittlerweile gewohnt. Er reckt sich höher und lässt sich schließlich auf seinen Po plumpsen. Jetzt sitzt er genau so da wie wir auf den Campinghockern. Was unser Erdmännchen-Abenteuer letztendlich zunichte macht sind die Regentropfen. Unser Geselle verschwindet im Bau. Das war’s dann für heute. Und morgen ist ein neuer Tag! Hoffentlich ohne Regen und mit viel Sonne!

Fotos: Enric Boixadós

Der Tour wurde von Meerkat Adventures unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

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Friedensreich Hundertwasser und seine Toiletten

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Wer von Euch kann sagen, dass er (oder sie) ins Hundertwasser-Klo pinkelte? Die öffentliche Toilette war das letzte Projekt des bekannten österreichischen Künstlers, der im Jahr 2000 starb. Er lebte zum Teil in Österreich wie auch in der Bay of Islands in der Nähe von Kawakawa, nämlich auf seiner Farm Kaurinui.

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Die Toilettenanlage in Kawakawa besteht aus farbenfrohen Keramik-Säulen, bepflanztem Dach, bunten Kacheln und alten Glasflaschen als Fenster. Während der Bauphase arbeitete Hundertwasser eng mit lokalen Handwerkern oder Schülern zusammen, die Ziegel herstellten und Kacheln entwarfen.

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Falls Ihr auf dem Weg in die Bay of Islands seid, biegt einfach mal von der Route ab und fahrt ins Zentrum des kleinen Ortes Kawakama. Dort sind die Toiletten nicht zu übersehen. Sie sind auf alle Fälle einen Besuch wert, auch wenn Ihr nicht müsst!!

Info: Friedensreich Hundertwasser wurde 1928 in Österreich geboren. In den frühen 1970er Jahren kam er zum ersten Mal nach Neuseeland und verliebte sich in die Bay of Islands, dem nördlichsten Zipfel der Nordinsel. 1975 kaufte er die Farm Kaurinui in der Nähe von Kawakawa. Die Staatsbürgerschaft von Neuseeland erhielt er 1986, und 1990 wurde seine Person zum „Living Treasure of New Zealand“ erklärt. Er starb im Jahr 2000 an einem Herzinfarkt während der Überfahrt per Schiff von Europa nach Neuseeland. Auf Kaurinui fand er seine letzte Ruhestätte.

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Being an optimist – despite all!

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„Choose to be optimistic, it feels better.“

Dalai Lama

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Ghost Houses

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I saw them often during my travels through Thailand. The colorful and ornate spirit houses resemble miniature temples that are strategically positioned outside every home, business, school and in public areas. But what is it all above? Spirits abound everywhere in Thailand, and Thai people go out of their way to keep them happy.

Spirit worship is probably the oldest form of religion in the world, and when Buddhism came to Southeast Asia, it developed alongside the ancient spirit worship already in place. Today many of the beliefs remain intertwined with Buddhism and form part of everyday life for Thai people. One of these practices is the use of spirit or ghost houses.

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The construction can be simple. They can be constructed of wood, concrete or brick, and one often sees roadside shops with hundreds of colorful houses for sale. They are often decorated with little figurines of people and animals, incense holders and vases for flowers and some contain furniture.The position is very important. Spirit houses should never be placed where the shadow of the building will fall on it.

Families who believe in the spirit house and its importance, light incense every morning and ask the spirit to watch over and protect the home. The traditional offering include flower garlands, betel leaves, bananas, rice, chicken, duck, and a wide range of other things.

Are you planning to buy a house in Thailand? Be sure you will not upset the spirits then!

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Lake Taupo: Maori-Felsmural

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Es war Matahi Whakataka-Brightwell, ein Maori, der Ende der 1970er Jahre dieses monumentale, 10 Meter hohe Felsmural schuf. Der Legende nach zeigt es Ngatoro-i-rangi, den heldenhaften Maori-Anführer, der die Stämme der Tuwharetoa und Te Awara in die Region um Taupo brachte.

Die zweistündigen Ernest Kemp-Dampfschiff-Ausflüge gibt es 3 mal täglich. Während der Abendtour Getränke und Pizza inklusive.

Dieser Beitrag wurde von Ernest Kemp unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

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