Surf the BREXIT away …

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„One of my most memorable memories was having the ocean breeze in my face and feel the board under my body overlooking the waves. The sun was shining and I could have been anywhere in the world.“

I love to remember my last year’s stay in Ericeira, Portugal. There I have been on a surfboard for the first time in my life. Since then I love it. And I got to know that there is another great surf spot in the world: Newquay in Cornwall. This place is famous for its surfing with world class competitions held every year. But you don’t have to be a professional to enjoy the whole surfing experience.DSCF5218 (Large)

With 12 golden sandy beaches you are spoilt for choice. Whether it’s your first time on a surf board or it’s a matter of brushing up on your surfing skills. There is an array of surf schools in Newquay and plenty of places to hire surf boards and wetsuits.DSCF5240 (Large)

Surf schools run lessons for all ages and abilities – from the absolute beginner taking their first steps on a surfboard to those who want to improve on their existing skills. If you just want to try out surfing or bodyboarding at your own pace the town and beaches have plenty of shops where you can hire wetsuits and boards.

And after? Relax and take a stroll along the seafront allowing the sea to gently cover your feet to wash away any cares you might have had. Just listen to the sound of the sea. Fistral Beach is Newquay’s iconic beach, quite simply one of the most consistent and best surfing beaches in the UK and Europe.

As soon as possible I will try it out! For another great experience on a surf board!DSCF5226 (Large)

Photos: Enric Boixadós

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Petersberg: Ein Grandhotel und seine Geschichte

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAnsicht Petersberg (Large)„Im Grandhotel Petersberg wird man nicht nur übernachten, sondern man wird dort sein!“

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEs gehört zu meinen Lieblingshotels in Deutschland: Das Grandhotel Petersberg bzw.  ehemalige Gästehaus der Bundesregierung. Es liegt auf dem Petersberg bei Bonn, mit einem grandiosen Blick über das Rheintal. Heute gehört es zur Steigenberger Hotelgruppe. Besucht habe ich es vielleicht vor 15 Jahren zum ersten Mal. Als Teilnehmerin eines Kongresses. Und es war Liebe auf den ersten Blick. Auch, weil die Historie so interessant ist. Wo sonst erfährt man, dass in einer der steilen Serpentinenkurven Leonid Breshnev mit seinem neuen Mercedes, einem Gastgeschenk, hängen blieb und Totalschaden erlitt! Oder man erinnert sich an Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis, die hier ihre Traumhochzeit feierten, genau wie Michael und Corinna Schumacher 1995.

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Die Kapelle gleich neben dem Hotel.

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Standesamt im Hotel.

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Die Präsidentensuite für die Dame!

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Die Präsidentensuite für den Herrn!

DSCF5056 (Large)Nicht nur sie haben in der Präsidentensuite logiert, sondern auch Bill Clinton, der Schah von Persien, Nelson Mandela, Queen Elisabeth oder der Dalai Lama, der darauf bestand, das Bett hinaus zu manövrieren, da er lieber auf dem Boden schlafe. Und Clintons Leibwächter konnten direkt vom Fenster aus ihrem Präsidenten beim Joggen zusehen. Linda Bakker mag ihren Arbeitsplatz im Grünen. „Wir haben viele Naturliebhaber als Gäste. Es gibt im Siebengebirge und auf dem Petersberg fantastische Wanderwege“, betont sie. „Der Drachenfels trägt sogar den Spitznamen ‚höchster Berg Hollands‘. Ein großer Teil  unserer Gäste kommt aus den Niederlanden und den BENELUX-Ländern.“

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Blick auf das Rheintal.

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Blick auf Bonn.

Mittlerweile ist das Grand Hotel in die Jahre gekommen. Genau dieses Flair ist es, das einige so unwiderstehlich finden. Denn welches Hotel, außer dem Adlon in Berlin, atmet wohl so viel Geschichte? Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) investiert nun 35 Millionen Euro. „Ab nächstem Jahr wird renoviert“, ergänzt Hoteldirektor Michael Kain. Erfahrung hat er im Umbau großer Hotels. Kürzlich erst wurde unter seiner Leitung das Steigenberger Hotel in Düsseldorf erneuert. „Die besondere Atmosphäre bleibt erhalten“, verspricht er. „Wir haben ja auch noch ehemalige kleine Fahrerzimmer für die Chauffeure der Staatsgäste, die nicht mehr zeitgemäß sind. Die werden als Doppelzimmer oder Suiten zusammengelegt.“

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Meine De Luxe-Suite.

1892 wurde auf dem Petersberg erstmals ein Hotel gebaut. Später, 1912, wurde es von Ferdinand Mülhens, dem Inhaber der Firma 4711 Kölnisch Wasser erworben und vor dem Ersten Weltkrieg zu einem Kurhotel ausgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Gebäude erst Sitz der Alliierten Kommissare und dann Gästehaus der Bundesregierung. Auch nach dem Berlinumzug gilt das Grandhotel sozusagen als deutsches „Camp David“. Die beiden Afghanistan-Konferenzen fanden hier 2001 und 2011 statt.

„Es gibt 88 Zimmer und elf Suiten“, ergänzt Linda Bakker. Letztere wie auch die Salons sind nach den Bundesländern benannt. Sie erzählt was es mit dem Adenauer-Teppich auf sich hat: Am 21. September 1949 fand der berühmte Antrittsbesuch Konrad Adenauers bei den Alliierten Hohen Kommissaren statt. Dabei ging es um die Unterzeichnung des Besatzungsstatuts, doch in die Geschichte ging das Treffen durch einen Schritt des Kanzlers ein.

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Der Salon mit dem „Adenauer“-Teppich.

Es war ein beherzter Tritt auf den Teppich in einem der Salons. Das wäre nicht schlimm gewesen, aber zum Zweck der Übergabe stellten sich die Alliierten Hohen Kommissare auf das gute Stück. Es markierte in diesem Zusammenhang die Siegerzone. Diese nahmen die Alliierten für sich ein, während die Besiegten, also der Bundeskanzler Adenauer und seine Minister, dem Protokoll nach davor ausharren mussten. Durch diesen kleinen Schritt befand sich nun auch der Deutsche Bundeskanzler in der „Siegerzone“.

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Die Rotunde.

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Charme alter Zeiten: Die „Big Animal’s Bar“.

Wir gehen weiter zur Big Animal’s Bar mit den Karikaturen sämtlicher deutschen Politiker als „große Tiere“. Die tiefen dunkelbraunen Ledersessel, die Barhocker, die Drinks – all das versprüht auch heute noch den Charme der alten Bundesrepublik. Und zu empfehlen ist der „Petersberg Spezial“ mit weißem und braunem Rum, Maracuja-Nektar, Ananassaft, Orangensaft, Mandelsirup und Grenadinesirup.DSCF5107 (Large)DSCF5102 (Large)

Mein Aufenthalt wurde von der Steigenberger Hotelgruppe unterstützt.

Fotos: Steigenberger Hotelgruppe, Enric Boixadós

 

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About Butterflies

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Shery’s Dream

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George Clooney: Augenblicke leben

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA„Am Comer See lebst Du das Leben, das Du führst, wenn Du Glück gehabt hast: Zwei Stunden Mittagessen, ein Glas Wein, Freunde sitzen herum und sprechen miteinander: Kofi Annan mit Willie Nelson und Woody Harrelson. Wilde, verrückte Gespräche. Ich liebe das. Und Abendessen um 21 Uhr – open end. Aber: Jeder muss sein Smartphone weglegen. Deshalb werden diese Augenblicke nie auf Fotos festgehalten. Weil ich immer wollte, dass wir sie leben.“

George Clooney

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Meeting Yoani Sánchez …

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAMeeting Yoani Sánchez, a Cuban blogger who has achieved international fame and multiple international awards for her critical portrayal of life in Cuba under its current government.

Sánchez is best known for her blog, Generación Y (Generation Y), which, despite censorship in Cuba, she is able to publish by e-mailing the blog entries to friends outside the country who then post them online. The blog is translated and available in 17 languages.

Time magazine listed her as one of the world’s 100 most influential people, stating that „under the nose of a regime that has never tolerated dissent, Sánchez has practiced what paper-bound journalists in her country cannot: Freedom of speech.“

 

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Medien, Freiheit, Werte

Global Media ForumDas Global Media Forum der Deutschen Welle (DW) im ehemalige Plenarsaal des Deutschen Bundestags in Bonn mit 2.000 Teilnehmern aus 110 Ländern. Drei Tage lang drehte sich alles um „Medien, Freiheit, Werte“. Ich war dabei. Und fand es super interessant. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte, meiner Meinung nach.

„Gerade in Zeiten beständig wachsender Informationsmengen im Netz brauchen wir im weltweiten Zusammenleben Debatten um Werte und Orientierung, die unser politisches Denken, Reden und Handeln bestimmen.“ Das sagte Bundespräsident Joachim Gauck in einer Video-Grußbotschaft zur Eröffnung am 13. Juni 2016. „Nie gab es so viele Möglichkeiten zur Information wie heute. Wir sehen aber auch, dass damit zugleich die Möglichkeiten zur Manipulation und zur Desinformation wachsen – und diese von vielen auch skrupellos ausgenutzt werden.“

Umso mehr komme es darauf an, dass man „bewährten Medien, die zu Markenzeichen verlässlichen Journalismus geworden sind, auch weiterhin vertrauen kann. Und dass diese weiterhin unbestechlich, tatsachenorientiert und seriös berichten“, so der Bundespräsident. Gauck bestärkte die Teilnehmer darin, „sich eine eigene Meinung zu bilden und diese auch unerschrocken zu vertreten“.

Wirkliche Freiheit gibt es nur mit freien Medien. Das wird aber auch in Nachbarländern zunehmend infrage gestellt. Medien müssen vor politischem Einfluss stärker geschützt werden“, betonte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles.

Die SPD-Politikerin griff in ihrer Rede das Thema des internationalen Medienkongresses auf: „Medien. Freiheit. Werte.“ Politische Macht beschneide die Freiheit von Journalistinnen und Journalisten und den freien Zugang zu Medien. „Und da zeige ich mit dem Finger nicht nur auf andere. Wir müssen auch im eigenen Land Partei für die Pressefreiheit ergreifen.“ Nahles verwies auf Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen, wonach Deutschland in der Rangliste der Pressefreiheit unter 180 Ländern von Platz 4 auf Platz 16 zurückgefallen sei. „Werte sind nicht nur für Journalisten, sondern auch für Politiker Grundvoraussetzung für Glaubwürdigkeit“, sagte Nahles. Sie appellierte an die Journalisten, „Haltung zu zeigen, statt in Zynismus zu verfallen“.

„Sechs von sieben Menschen leben in Ländern ohne freie Medien. Das ist ein alarmierendes Hindernis für die globale Entwicklung“, ergänzte Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Silberhorn plädierte in Bonn für eine stärkere Einbindung der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Medien, da „Regierungen allein nicht das Ziel einer stärker von Gerechtigkeit geprägten Welt erreichen können“. Im digitalen Zeitalter könne das Internet dabei eine immer wichtigere Rolle spielen, zumal „schon heute die meisten Nutzer in Entwicklungsländern leben und vom Informationsaustausch profitieren“. Silberhorn verwies auf Projekte in rund 70 Ländern, darunter Uganda, Kenia und Indien, die sein Ministerium unterstütze. Eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der teilweise online-gestützten Projekte sei ein freier Zugang „mit starken partizipativen Möglichkeiten, einem wirklich freien Ideen- und Informationsaustausch“.

Mehr als 2.300 Beiträge waren für den 14 Sprachen umfassenden Wettbewerb „The Bobs – Best of Online Activism 2016“ eingereicht worden. Die Deutsche Welle hat im Rahmen ihres Wettbewerbs international herausragende Online-Aktivisten und -Projekte ausgezeichnet. „Die Gewinner verdienen die Auszeichnung, denn sie führen einen mutigen Kampf für Menschenrechte“, sagte Gerda Meuer, Programmdirektorin der DW, vor rund 300 Gästen bei der Preisverleihung.

Der ägyptische Polit-Satiriker Bassem Youssef und die kubanische Menschenrechtsaktivistin Yoani Sánchez überreichten die Preise an die Gewinner aus Bangladesch, Iran, Deutschland und Indien. In der Kategorie „Citizen Journalism“ gewann der Blog „Razor’s Edge“ aus Bangladesch. Die Dokumentation des 35-jährigen Filmemachers Nastiker Dharmakatha beleuchtet die Situation atheistischer Blogger in Bangladesch.

Hochrangige Politiker unterstützen die brutalen Morde an Aktivisten durch islamistische Milizen. Die Lage für Netzaktivisten habe sich „weiter dramatisch verschlechtert“, so ein Betroffener in Bonn. Allein  in diesem Jahr habe es vier tödliche Angriffe gegeben. Säkulare Aktivisten, Schriftsteller, Blogger, Lehrer und Angehörige von Minderheiten seien „nirgendwo mehr sicher“.

In der Kategorie „Tech for Good“ wurde die App „Gershad“ aus Iran ausgezeichnet. Die App verzeichnet die aktuellen Aufenthaltsorte der  iranischen Sittenpolizei und dient als Frühwarnsystem, um ihr aus dem Weg gehen zu können. Gershad sei mehr als eine Crowdsourcing-App. Sie sei auch „der Beginn eines Dialogs über die willkürlichen Praktiken der Sittenpolizei und über die dringende Notwendigkeit, die Bürgerrechte in Iran zu stärken“.

Die indische Kampagne Stop Acid Attacks wurde in der Kategorie „Social Change“ ausgezeichnet. Die Aktion wendet sich gegen die in Indien verbreiteten Säureattacken gegen Frauen und schlage „eine Brücke zwischen der Gesellschaft und den Opfern, die sich zumeist vollständig isolieren und in Einsamkeit leben“, so die Jury.

Eine weitere Auszeichnung ging an die deutsche Initiative „Zentrum für  Politische Schönheit“ (Kategorie: „Arts and Culture“). Die politische Aktionskunst „will aufrütteln und zum Widerstand aufrufen“. Mit dem Projekt „Die Toten kommen“ protestierten die Organisatoren 2015 gegen die Folgen der europäischen Flüchtlingspolitik und erinnerten an die Menschen, die auf ihrer Flucht an den Außengrenzen Europas sterben.

Der Freedom of Speech Award der DW erhielt Sedat Ergin, der Chefredakteur der türkischen Tageszeitung Hürriyet. Bei der Preisverleihung sagte Ergin, Vorfälle in Bezug auf die Meinungsfreiheit gebe es „auch in Ländern, die vorgeben, Demokratien zu sein. Der europäische Kontinent ist nicht länger immun gegen diese autoritäre Tendenz.“ In seiner Laudatio für Preisträger Ergin sagte der Journalist und Herausgeber der Bild-Zeitung Kai Diekmann: „Die Pressefreiheit ist ein wertvolles und edles Gut. Wir dürfen nicht nachlassen, die furchtbare Situation der Pressefreiheit in der Türkei anzusprechen.“

Warten wir es also mal ab, ob die Medien-Welt wirklich besser wird!

 

 

 

 

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Neuer Reiseführer Bornholm

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So richtig in Schwung kommen! Reiseautorin Cornelia Lohs auf der Schaukel am Balka-Strand auf Bornholm!

Cornelia Lohs mag Dänemark. Sie hat sogar dort geheiratet. Und nun hat die Reisejournalistin auch noch einen Reiseführer herausgebracht. Über Bornholm, diese dänische Ostsee-Insel mit langen paradiesichen Stränden und schroffen Granitklippen. Die Insel sei zu allen Jahreszeiten schön, sagt sie. „Doch am liebsten mag ich die Insel im Herbst. Dann habe ich den 20 Kilometer langen Dueodde Strand ganz für mich allein!“

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Bauer Paulsens Cola trinkendes Hausschwein!

Bornholm„Das Amüsanteste, was mir auf der Insel begegnet ist, war das Cola trinkende Schwein von Weinbauer Jesper Paulsen“, erinnert sie sich. Bei mehreren Umrundungen mit Fahrrad, Bus und Auto ist sie auch vielen Insulanern begegnet. Und manche erzählen Legenden von Trollen, andere von ihrem Weingut, übrigens das einzige der Insel, und wieder andere von der Beschaulichkeit des Insellebens.

Ihr könnt erfahren, wo Gottes Heim liegt oder wo sich Dänemarks größte Windmühle befindet. Dazu gibt es jede Menge Restauranttipps, und Vorschläge für einen Aktivurlaub. Spannend wird es im Kulturhistorisk Museum. Hier erfährt der Besucher alles über die Seeroute der ehemaligen DDR-Flüchtlinge. Denn in der Ostsee starben weitaus mehr Fluchtwillige als an der Berliner Mauer. Historisches bietet das Urlaubsparadies also auch so einiges.

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Am Dueodde-Strand!

Und die weltbeste Lakritz soll es hier auch geben. Die rollt Johan Bülow noch mit der Hand. Unzählige Sorten, sogar mit Chili- und Kaffeegeschmack, stehen in den Regalen. Lakritz-Fans aufgepasst: Einfach mal in dem kleinen Laden in Svaneke vorbeischauen! Und ein wenig Hollywood-Flair gibt es auf Bornholm auch: Im Hafen des Ortes Gudhjem wurde „Pelle, der Eroberer“ unter der Regie von Bille August gedreht. Und der Film hat es sogar zu einem Oscar gebracht.

Das und noch viel mehr könnt Ihr in Connies Reiseführer nachlesen. Und am besten dann gleich nach Bornholm reisen. Der Sommer ist ja noch lang.

Allerdings würde ich Hundebesitzern und ihren vierbeinigen Lieblingen von Dänemark als Reiseland abraten. Warum? Das erfahrt Ihr hier!

Cornelia Lohs: Insel-Trip Bornholm, Verlag Reise Know-How, 144 Seiten, 11,95 Euro.

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eBay und Co. – Wie Tiere verschachert werden

Tatort Internet (Large)Ein Welpe, der gegen ein Smartphone eingetauscht wird, ein Pitbull, der heimlich für professionelle Hundekämpfe angeboten wird, illegal aus Litauen importierte Welpen, ein trächtiger Affe, den seine Besitzer loswerden wollen, ein Wildschwein, das zum Training für Jagdhunde feilgeboten wird, ein vom Aussterben bedrohter Katta, der als „Haustier“ beworben wird oder ein Papagei im Tausch gegen einen Laptop – das sind nur einige Fälle, auf die die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN bei ihren Recherchen gestoßen sind. Sie alle sind auf fehlende Regulierungen im Online-Tierhandel zurückzuführen. Das berichtet Kampagnenleiterin Denise Schmidt. Es ist die traurige Wahrheit, mit der heutzutage viele Tiere konfrontiert werden.

VIER PFOTEN geht nun mit einer internationalen Kampagne entschieden gegen diese Betrugsfälle vor. Ein Online-Ranking listet die wichtigsten Kleinanzeigen-Plattformen auf und bewertet diese nach einem Kriterienkatalog. So kann jeder genau nachlesen, welche Plattformen bestimmte Tierschutzmaßnahmen bereits ergriffen haben. Wer die Kampagne zusätzlich unterstützen will, kann eine Petition unterschreiben. Darin werden die weltweit führenden Seiten wie etwa die eBay Classified Group aufgefordert, eine verstärkte Umsetzung von Tierschutzmaßnahmen auf ihren Verkaufsplattformen umzusetzen.

german-a4-portrait-and-landscapeRabbit portrait (Large)Tausende Anzeigen auf den unterschiedlichsten Webseiten weltweit bieten Haustiere zum Verkauf an. Die Tiere werden dabei, wie gewöhnliche Produkte, einfach auf Knopfdruck erworben. Einige Seiten listen sogar bis zu 200.000 Anzeigen für den Verkauf von Haustieren und erreichen teilweise über vier Millionen Nutzer. Die Plattformen profitieren dabei von der hohen Zahl an Klicks auf ihrer Seite und den dementsprechend hohen Werbeeinnahmen. Trotz allem gibt es auf einem Großteil der Plattformen nur wenige Regulierungsmaßnahmen. Daher bieten sie auch wenig Schutz für die Tiere, die dort verkauft werden und bergen auch diverse Risiken für die potentiellen Käufer.

Es sind schockierende Fakten rund um den illegalen Handel mit Haustieren auf Kleinanzeigen-Plattformen. Angeboten werden unter anderem illegal eingeführte Hundewelpen, gesetzlich verbotene Rassen oder vom Aussterben bedrohte Tiere aus Wildfängen. So geraten interessierte Käufer unter Umständen an kranke, gefährliche oder sogar illegale Tiere. Die Tierschutzorganisation hat eine umfassende Recherche auf 42 Kleinanzeigen-Plattformen in zehn Ländern weltweit (Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Südafrika und UK) durchgeführt und hier veröffentlicht.

4 geforderte Maßnahmen im Überblick:

1. Eine Verifizierung der Verkäufer, um anonyme Tierverkäufe zu vermeiden, denn nur so können illegale Aktivitäten gestoppt werden.

2. Überprüfungen der Anzeigen bevor diese geschaltet werden, damit illegale, irrführende oder unangemessene Inserate gar nicht erst online gehen können.

3. Verpflichtende Angaben über das angebotene Tier, wie der Gesundheitszustand, wichtige Pflegehinweise und Herkunftsnachweise, um dem Käufer ausreichend Information für die Kaufentscheidung zur Verfügung zu stellen.

4. Eine Liste von Tieren, die nicht verkauft werden dürfen, wie Primaten, bedrohte Tierarten, Wildfänge, zu junge oder trächtige Tiere.

Der Plattform-Checker hier!

Zum Film: Der VIER PFOTEN-Detektiv hier!

Macht mit! Es lohnt sich. Zum Wohl der Tiere! Denn sie haben keine eigene Stimme, sie haben nur unsere!

 

Zur Online-Kampagne: www.petdeception.org

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Der Helferkompass – Gutes tun kann einfach sein

OLYMPUS DIGITAL CAMERAKürzlich war ich mal wieder in Bonn und habe meine ehemalige Arbeitskollegin und Freundin Monika besucht. Wir beide waren für einige Jahre beim Deutschen Entwicklungsdienst (DED) tätig und lernten uns über die humanitäre Arbeit kennen. Anschließend waren sie und ihr Mann Bernd für zwei Jahre in der Entwicklungszusammenarbeit in Malawi tätig. Jetzt hat es beide – mittlerweile mit kleiner Tochter – wieder in die ehemalige Hauptstadt gezogen. Und in den letzten Jahren habe sie ein ambitioniertes Internetprojekt entwickelt. Auch da geht es um das Thema Helfen, Gutes tun und Engagement.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Helferkompass führt deutschlandweit alle Organisationen, Vereine und Interessensgruppen – egal welcher Größe – auf, die sich in irgendeiner Weise sozial engagierten. Er bündelt auf seiner Website Aktivitäten und zeigt Möglichkeiten auf, wo und wie Ihr Euch einbringen könnt, sei es ehrenamtlich oder hauptberuflich.

Besonders übersichtlich ist die Karte, wo Ihr sowie den Bereich wie auch den Ort finden könnt, in dem Ihr Euch engagieren wollt. Denn oft fehlt einfach die Idee, was man genau tun kann, wo man mitarbeiten könnte oder wie man sich durch den Internetdschungel kämpfen kann. Der Helferkompass bündelt daher auf einer Seite die gesamten Möglichkeiten im Bereich „Gutes tun“ und führt durch die zahlreichen Angebote. Und davon gibt es viele – so kann man sich zum Beispiel über Friedensarbeit informieren, über Umwelt-, Natur- oder Tierschutz oder ein Angebot finden, wie und wo man sich in der Flüchtlingsarbeit engagiert.

Die Angebote richten sich nicht nur an Menschen, die sich ehrenamtlich oder hauptberuflich einbringen wollen sondern auch an Personen, die einmalig helfen wollen – sei es bei einem Projekt oder durch eine Sach- oder Geldspende. Zudem gibt der Helferkompass Tipps zu Vereinsgründungen, Links zu Jobangeboten oder allgemeine Hinweise, wie man allein durch den bewussten Einkauf von Fair Trade-Produkten Gutes tun kann. Buch- und Filmempfehlungen ergänzen das Angebot.

Monika und ihr Mann Bernd kennen nicht nur die ganze Palette an Möglichkeiten sozialen Engagements aus eigener Erfahrung sondern wissen auch, wie schwierig es sein kann, das Richtige zu finden. Als ich vor ein paar Jahren von ihrem Projekt hörte, war ich Feuer und Flamme und habe gleich Freunde und Bekannte angeschrieben, die selbst in Vereinen tätig sind.

Falls Ihr also bereits Mitglied in einem Verein seid oder selbst einen gegründet habt, so tragt ihn doch einfach in den Helferkompass ein. Und das Beste daran ist, dass es kostenlos ist.

Also, auf geht’s!

Nun möchte ich Euch die Gründer vom Helferkompass mal vorstellen:

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Monika Schimmelpfennig in Malawi.

Monika Schimmelpfennig arbeitet seit 20 Jahren im sozialen und entwicklungspolitischen Bereich, zurzeit bei Engagement Global in Bonn. Davor war sie in der Jugendhilfe, Obdachlosenarbeit, Zivilen Konfliktbearbeitung und Terrorismusprävention tätig.  Mit der Internetplattform möchte Monika Schimmelpfennig ihre Erfahrungen teilen und dazu motivieren, Euch sozial zu engagieren.

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Bernd Smuda unterwegs in Malawi.

Bernd Smuda arbeitet hauptberuflich bei der Deutschen Post in Bonn und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich als Mitglied und Vorstand bei action five e.V., einer kleinen Nichtregierungsorganisation in Bonn. Er weiß aus eigener Erfahrung, dass es vor allem für kleinere Vereine schwierig ist, Unterstützer zu gewinnen und an die Öffentlichkeit zu gelangen. Auch diesen kleinen Organisationen möchte er mit dem Helferkompass ein Portal bieten.

E-Mail: info@helferkompass.de
www.helferkompass.de

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