Foto der Woche – Kinder zu verkaufen!

L1200782 (Large)Prater, Wien, Mai 2016

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Wien: 250 Jahre Prater

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Ich gehe nicht besonders gerne in Vergnügungsparks. Mit Ausnahme des Wiener Praters. Denn der atmet Geschichte.

Viele Schriftsteller und Komponisten, unter ihnen Adalbert Stifter, Felix Salten, Peter Altenberg, Robert Stolz und nicht zuletzt Graham Greene und Helmut Qualtinger haben seine ganz eigene Atmosphäre literarisch oder musikalisch für die Nachwelt festgehalten. Nicht zuletzt anhand dieser Aufzeichnungen sind sämtliche Facetten des Praters durch die Jahrzehnte und Jahrhunderte nachzuvollziehen.

Der Prater war einst ein kaiserliches Jagdrevier und nur dem Adel zugänglich bis der österreichische Kaiser Josef II. im Jahr 1766 das Areal den Wienerinnen und Wienern als Erholungsgebiet schenkte. Und weil der Kaiser auch die Errichtung von Gastronomie-Ständen genehmigte, dauerte es nicht lange, bis am Rande des einstigen Jagdreviers der Vorläufer des heutigen Wurstelpraters entstand. Erste Gastbetriebe wurden errichtet, Schaukeln, Ringelspiele und Kegelbahnen folgten.

1873 fand dort die erste und bislang einzige Weltausstellung in Wien mit 53.000 Ausstellern statt. 1895 wurde das Vergnügungsareal „Venedig in Wien“ errichtet, 1897 in dessen Mitte das Riesenrad, eines der Wahrzeichen der Stadt. Der Prater wurde zusehends zu einem Ort der Kultur und Unterhaltung.

Die „bessere“ Gesellschaft fuhr hier mit dem Fiaker aus, Kadetten und Wäschermädel hatten ihr Rendezvous, „Hutschenschleuderer“ und Kuriositätenkabinette wetteiferten um die Gunst des Publikums, Drehorgeln, Heurigensänger und Damenkapellen gaben ebenso ihre Melodien zum Besten wie Walzerkönig Johann Strauß oder die Operetten-Komponisten Joseph Lanner und Carl Michael Ziehrer. Zur Unterhaltung der Kinder wurden etliche Puppentheater in einfachen Holzbuden errichtet, von denen der lustige Hanswurst eine Hauptrolle spielte. Nach ihm wurde auch der Wurstelprater benannt.

1938 ging der Prater in das Eigentum der Gemeinde Wien über. Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile des Pratergeländes durch Bomben sowie durch den Bau von Schützen- und Splittergräben zerstört. Ein Großteil des Wurstelpraters fiel im April 1945 einem Brand zum Opfer. Nach 1945 wurde der Wurstelprater wieder aufgebaut.

Und heuer, 2016, feiert er sein 250-jähriges Bestehen.

Happy Birthday, Prater!

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Unknown …

FullSizeRenderSpeaking for me, I will go my way as I always did. Trying to find somewhere happiness, those happiness I felt before, long time ago. There is no more place for illusions, there are other things waiting for me, good things, maybe, I don’t even know.

Things, encounters, memories will still remain, always and for ever. Life has to go on, with the same motion as always, with the same rhythm as before, as long time ago …

Unknown

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Liebe und Langeweile

HelmeEs ist mal wieder an der Zeit für ein bisschen Literatur. Ich habe da was sehr, sehr schönes entdeckt. Eine kleine Kostbarkeit, sozusagen. Es geht um die Liebe. Um was denn auch sonst?

Es geht um eine geheime Liebe zuallererst, dann um eine offen gelebte Liebe und schließlich um eine langweiige Liebe, die in Routine ertrinkt. Mehr will ich dazu nicht sagen. Nur, dass es mir gefallen hat, dieses Büchlein, das ich während meiner Reise nach Wien gelesen habe.

„Manchmal ist die Liebe so groß, dass die Menschen nicht mit ihr leben können. So war es wohl. Wir waren wohl nicht dazu bestimmt, einander so intensiv, einander alltäglich und ständig zu ertragen. Wahrscheinlich funktionierte unsere Beziehung, ohne einen von uns zu gefährden, solange wir uns im Verborgenen und Geheimen trafen. Doch sobald wir grenzenlose Möglichkeiten und unendlich viel Zeit hatten, sobald wir die stürmische Phase des Verliebtseins hinter uns gelassen hatten und inmitten der Weiten der Zeit restlos füreinander hätten da sein können, kamen wir damit nicht mehr vernünftig zurecht.“

Aus Peeter Helme: Am Ende der gestohlenen Zeit, Aus dem Estnischen übersetzt von Uta Kührte, 108 Seiten, 18 Euro.

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Über das Glücklichsein

Janosch
„Also, wenn ich glücklich sein will, dann bin ich glücklich. Brauchen tu ich gar nichts. Brauchen würde mich abhängig machen von dem, was sein müsste, um das zu bekommen, was ich wünsche zu haben. Das wäre fatal.

Katholiken werden zum Beispiel glücklich, wenn sie an ihre Erlösung glauben und dass ihnen ihre Sünden vergeben werden. Kommunisten werden glücklich, wenn sie den Besitz von anderen mit sich teilen können. Und Lebende können glücklich sein, weil sie noch leben. So geht das ewig weiter …“

Janosch alias Horst Eckert

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Indoor Skydiving in Wien

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Indoor Skydiving

(see English version below)

Ein bisschen mulmig war mir schon zumute. Mit bis zu 280 km/h im freien Fall in einer Glaskabine. Was einem Fallschirmsprung aus 4.000 Metern gleichzusetzen ist. Eigentlich. Zumindest wenn man die Augen schließt und sich vorstellt, in schwindelnder Höhe zu sein. Oder gerade aus einem Flugzeug zu springen. Luke aus London war mein Trainer.

Zum einen ging es darum, in den Windkanal einzutreten, zum anderen ging es um die richtige Körper-Balance, die man in der Luft halten muss. OK! Ich habe es geschafft! Und kann nun vergleichen! Zwischen meinem richtigen Fallschirmsprung aus 4.000 Metern Höhe vor ewigen Zeiten und dem in einer Windkabine. Klar, dass an das erste Erlebnis nichts herankommt, aber das Gefühl der perfekten Schwerelosigkeit hatte ich jetzt auch. Allerdings bin ich längst nicht mehr so mutig wie früher. Befürchte ich!

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Trockenübungen gehören natürlich dazu. Mit Trainer Luke.

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With the help of a glass flight chamber and wind speeds of up to 280 km/h I experienced freefall that is comparable to a parachute jump from a height of 4.000 meters. In Vienna. Luke from London was my instructor, who helped me into the wind channel and gave me the right instructions to keep my body in balance. Was fun! Really!

And now I can compare between my Parachute jump out of 4.000 meters long, long time ago and the wind chamber. It was similar, almost. But I am afraid I lost a bit of my courage to do parachuting again. More or less! When you are getting older you think more about the risks. Maybe! Well …

www.windobona.at

Fotos: Enric Boixadós

 

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Nerds auf vier Rädern

L1200486 (Large)… oder Kris und die coolen Rolling Geeks!

Rolling Geeks1Kris Rycken ist eigentlich Belgier. Und von Herzen Wahl-Malteser! In Vittoriosa, einer der Drei Städte, gleich gegenüber von Valletta, lebt er seit einigen Jahren. Dank einer Geschäftsidee. Oder seinem Erfindungsgeist. Denn Kris ist ein Nerd und hat sich seinen rollenden Gefährten bzw. seinen sprechenden Fahrzeugen verschrieben. Die hat er auch erfunden. Roboter auf Rädern! Sozusagen!

Die kleinen strombetriebenen Autos mit einem integrierten und vorprogrammierten GPS sind einfach zu fahren, quasi idiotensicher – wenn man will! Und mit diesen Rolling Geeks bekommt Ihr dazu noch alle wichtigen Informationen, quasi wie von einem Reiseführer. Denn die ulkigen Gefährten können sprechen!

Und in zweieinhalb Stunden könnt Ihr so die Drei Städte – Birgu (Vittoriosa), Isla (Senglea), Bormla (Cospicua) – problemlos ansehen. Zu Fuß schafft Ihr das Pensum nicht einmal an einem ganzen Tag!Rolling Geeks 2

Ban Ki-moon war auf alle Fälle begeistert. Denn den Generalsekretär der Vereinten Nationen hat Kris mal mitgenommen. Auf eine schnelle Runde durch die Gassen der Altstadt. Zwischen zwei Gipfelkongressen!

www.rolling-geeks.com

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Ein Haustier für das Immunsystem

DSCF3879 (Large)„Das Tier leistet einen Beitrag, damit in unserem Alltag positive Erlebnisse negative überstrahlen.“
Professor Reinhold Bergler

Heimtiere können psycho-physiologische Prozesse auslösen. Durch einen Hund kann sogar der Blutdruck gesenkt werden. Der subjektive Gesundheitszustand kann sich verbessern und Ängste werden reduziert. Scheidungen wirken sich meist destabilisierend auf die betroffenen Kinder aus. Die Zeit der Trennung ist geprägt von Sorge und Hilflosigkeit. War ein Hund in der Familie, traten die Symptome entweder geringer oder gar nicht auf. Ängste wurden nicht beobachtet. Das Kind betrachtet den Hund als Freund und Partner und erlebt mit ihm viele Alltagsfreuden. Diese wiederum stimulieren das Immunsystem zum positiven hin. Kinder fühlen sich nicht so einsam wie ohne ein Haustier. Somit kann ein Tier einen guten Einfluss auf das Immunsystem des Menschen haben.

Forschung mit Wellensittichen

100 Wellensittiche inklusive Futter wurden in einem Altersheim für 8 Wochen an tierliebe Bewohner verteilt. Nach dieser Zeit wollte keiner mehr den Vogel zurückgeben. Auch wenn jeder dann selbst für das Futter zuständig war. Auch hier geht es um Alltagsfreuden und die Gewinnung eines positiven Lebensgefühls. Themen jenseits von Krankheiten werden plötzlich wieder interessant, und das Leben bekommt mehr Sinn.DSC_2478 (Large)

Trotzdem sollte sich jeder fragen, ob die Vor- oder die Nachteile einer Tierhaltung überwiegen? Wenn es mehr schöne als negative Alltagssituationen gibt, dann sollte man sich die Anschaffung eines Haustieres überlegen. Damit positive Erlebnisse die negativen überstrahlen! Und die Lebensqualität nimmt ganz nebenbei auch noch zu.

Grundlage dieses Textes ist eine Studie von Professor Reinhold Bergler zu Mensch-Tier-Beziehungen.

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Das schönste Archipel des Mittelmeeres

Yacht1 001Nord-Sardinien. Auf den letzten Metern verklingt der Motor und das Boot gleitet leise glucksend durch das immer hellere Türkis bis es mit sanftem Ruck auf dem Puderzuckersand zur Ruhe kommt. Keine Fußspur zeugt von früheren Besuchen, die Flutmarke ist gesäumt von ungesammelten Muscheln.Yacht 3 001

Allein die Zikaden scheinen Menschen zu kennen. Zumindest verstummen sie, sobald man ihnen zu nahe kommt. Weiter und immer weiter geht es die Felsen hinauf, bis wir ganz Caprera sehen, die zweitgrößte der sieben Inseln des Maddalena-Archipels. Der gleichnamige Nationalpark gilt als besonders artenreich, die Wasserqualität ist höher als irgendwo sonst im Mittelmeer. Unter uns liegt das Motorboot in der Cala Coticcio, dieser Bucht aus flüssigem Kristall. Noch in 40 Metern Tiefe marmoriert die Sonne Wellenmuster an den Meeresboden. Ein Bade-, Schnorchel- und Tauchparadies voller Fische und magischer Pflanzen. Erinnerungen an Bootstouren vor Nord-Sardinien …Yacht2 001

Anreise: Mit der Fähre von Palau nach La Maddalena. Weiter in den Hafen von Mangiavolpe. Dort entweder zum Bootsverleih und ab 20 Euro pro Stunde in der Nebensaison ein Schlauchboot mieten. Oder zu Fuß über die Felsen. Ein 1,5 Kilometer langer Wanderweg führt gleich an mehreren zauberhaften Mini-Buchten vorbei.

Tipp: Jetzt hinfahren! Anfang Mai nutzen lediglich Einheimische die Fähre. Zu kalt sei es, so glauben Touristen. Von wegen! Die beste Zeit, um bei frühlingshaften Temperaturen das Paradies zu genießen.

„It was all unknown to me then. Everything except the fact that I didn’t have to know. That it was enough to trust that what I’d done was true. To understand its meaning without yet being able to say precisely what it was. To believe that I didn’t need to reach with my bare hands anymore. To know that seeing the fish beneath the surface of the water was enough. That it was everything. It was my life like all lives, mysterious and irrevocable and sacred. So very close, so very present, so very belonging to me.
How wild it was, to let it be.“

Cheryl StrayedP1080614 (Large)

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Something about Personality

001… I was thinking of!

There’s one piece of feedback that I’ve been receiving. I do consider it as a compliment for me because I’ve devoted a bit of time and energy to its development. Well, how can I say: It is something about personality: From writing to photography, to fashion and to editing, it appears that I’ve created a continuity to my presence.

STYLE

Your personal style will always create a tone within your content that will follow through all of your platforms whether your style is glamouros, hippie, retro or rock & roll.

Sometimes I look back at some of the outfits, brands and items I wore in the 1990s and have to smile as I try to remember what was going through my mind at that time. But taking risks and experimenting really is important in the development and evolution of your style. So I stand by those black Satin disco Pants and salute them in the name of my own style evolution!

INDIVIDUALITY

Owning some kind of individuality? That’s cool. But it is not easy. No, it is not. And I don’t just mean the good things that make you an individual, I mean the things that simply make you. You! It can be anything you are doing, even with expressing yourself on your blog. It is easy nowadays with a bit of writing or photography. Sure it may not impress everyone. I have some exceptional human-beings in my life who accept me for who I am and embrace my flaws. However if you are being yourself, you are going to piss someone off at some point which happened to me too. I always try not to let negative people dampen my energy. Being yourself as an individual is always my number one choice, also because you never know who you might be inspiring.

AESTHETICS

Pictures really do speak a thousand words, they communicate so much more than many of us are able to communicate. I try that my photography is able to speak. There’s a reason why the likes on Instagram have changed the face of social media online. We can keep stories constantly flowing.

FEARLESSNESS

You really should have an element of fearlessness and establish your own style without fear of what anyone else says or thinks. I see indirects everywhere, I receive indirects myself every day and they will happen everywhere every day whether you do what you love or not. My advice is just to ignore it and silence those voices. Just be brave in who you are, what you love and how you love doing it.

Go for it! And don’t forget: Be your own greatest fan!

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