Jubilee Pool, Penzance, Cornwall

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Der Art Deco Pool in Penzance, Cornwall wurde im Mai 1935 eröffnet. Gestaltet wurde er von Captain F. Latham und galt schon damals als ein sehr außergewöhnliches Bad. Es wurde auf den Battery Rocks nahe des Hafens gebaut.

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thumb_L1210114_1024Ein Reiseführer aus dem Jahr 1938 beschreibt den Jubilee Pool mit folgenden Worten:

„In many respects the design is unique architecturally, partly from a point of view of necessity in conforming with existing conditions of wave elements and rocks which controlled the outline. Streamlines have been used to the greatest advantage in meeting the direction of the storm waves, while a Cubist style has been adopted in the interior in providing diving platforms and steps. The whole pool is surrounded by high streamlined sea walls terraced up within the interior so as to give aspect and effect. They also serve to strengthen the structure.“

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Ein Besuch lohnt sich, nicht nur bei schönem Wetter!

 

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Not all those that wander are lost

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It’s a large old world out there. So unless reincarnation rapidly becomes legal then you have got one shot to experience as much as you can.

Our ancestors were born, lived and died in their villages. Getting anywhere was either done on foot, by boat or involved horses.

We are not constraint anymore, the next town, the next country are all within our easy grasp for the price of a night on the tiles. We are lords of our domain. We are our own travel agents. You want to go to France? You can book flights or busses from the shitter by prodding your fingers at your phone. Yours with a little bit of clacketly clack on a notebook.

Travel strengthens the soul and makes your mind glow. Whether you are just exploring other parts of Europe for the first time or going deep overseas to a place where you hope there will be adventures in finding out.

There are adventures for every budget. From the high end cocktail laden Maldive experience to the bargain rental car, maybe with a surfboard on top of it.

Getting out there, being amongst it, meeting new people, sampling new foods, experiencing other cultures and finding new places to slide is key.

If you are lucky enough to be on the frontiers, the edges of the known where there aren’t many people, then immerse yourself in the majesty of nature. Don’t instagram it. Just enjoy it.

Travelling gives us character. And we live a life well lived. Being on the road is where you get the anecdotes for when you are old and have somebody else to inspire for the life you lived.

Get inspired by adventures and then go and have one yourself.

Just try it!

What was your best adventure so far?

 

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Das Quellenbach-Parkhaus

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… in meiner Geburtsstadt Würzburg wird bald abgerissen. Zugegeben, es ist hässlich. Superneue Studenten-Apartments werden dort bald gebaut. Wieder geht ein Stück meiner Jugend fort. Denn ich bin ganz in der Nähe aufgewachsen. Das Parkhaus bedeutet mir was. Ich bin darin gefahren, um so die Einbahnstraße zu umgehen, die zu meiner Wohnung führte. Und ich erinnere mich an die ersten Skateboard-Versuche auf dem Oberdeck. Am Abend, als es dunkel war, und wir das Parkhaus für uns hatten.

Und jetzt kommt meine Blogger-Freundin Johanna zu Besuch, ich hole sie vom Bahnhof ab und fahre am Quellenbach-Parkhaus vorbei. Sie sieht es und ist begeistert, weist mich auf die marode Schönheit hin. Und ich habe es mit den Augen von früher betrachtet, als es zu meinem Leben gehörte. Unmittelbar. Ich wohne längst nicht mehr in seiner Nähe und komme nur noch selten daran vorbei. Aber es wird mir fehlen. Ganz bestimmt! Und es wird in meinen Erinnerungen verewigt werden, dank Johanna, die mich auf dieses Juwel aufmerksam gemacht hat.

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Landgut Furtherwirt, Kirchdorf, Tirol: Ein Ferienparadies für Klein und Groß

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Marlen Endler liebt ihren Job. Die gebürtige Sächsin lebt seit fast elf Jahren in Tirol und arbeitet als Kosmetikerin, Masseurin und Kinderschwimmlehrerin im Landgut Furtherwirt.

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Mit Marlen lernen auch die Kleinsten schwimmen.

In dem Familohotel fühlen sich nicht nur die Kleinen und Kleinsten wohl. Es ist ein Domizil für alle, in dem nicht nur Eltern glücklich werden sondern auch Omas und Opas. Denn es vermittelt ein Stückchen Heimat aus dem Bilderbuch, und genau dieses Gefühl kommt an.

Gemeinsam mit der Hotel-Familie Hagsteiner sind die Gäste hier zuhause. Einst ein Bauernhof haben schon seit 1593 viele Generationen in dem Haus für das Wohl ihrer Besucher gesorgt. Über die Jahrhunderte wuchs das Landgut zu dem, was es heute ist. Ein Hotel und ein Bauernhof, dazu ein Schwimm- und Wellnessparadies. Eben genau das Stückchen Heimat oder auch mehr, nach dem wir manchmal so zivilisationsgeplagten Reisenden so oft suchen.

Schwimmen lernen

Während Mama und Papa die zahlreichen Wohlfühlangebote genießen, lernen die Kleinen schwimmen. Das geht oft bereits nach etwa 10 morgendlichen Unterrichtstagen. „Kinder ab 4 Jahren kommen bei uns in den Anfängerkurs“, sagt die gebürtige Zwickauerin. Anbetracht dessen, wie viele Kinder ertrinken, nur weil sie nicht schwimmen können, ist das eine feine Sache.

Deutsche Schulschwimmbäder werden wegen mangelnder Finanzen geschlossen. Ein Urlaubsangebot mit dem passenden Schwimmunterricht kann durchaus Leben retten. „Jährlich passieren Schwimmunfälle mit tödlichem Ausgang“, bestätigt Simone Vollmer. Die Grundschullehrerin aus Gengenbach macht mit ihrer Familie im Landgut Furtherwirt Urlaub und sieht ihren beiden im Badesee tobenden Töchtern zu.

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Der Badesee vom Landgut Furtherwirt.

Denn neben dem Hallenbad gibt es auch noch einen idyllischen Teich vor der Tür. Die Lehrerin kommt auf ein allgemeines Problem zu sprechen: „Am Schwimmunterricht dürfen muslimische Mädchen generell nicht teilnehmen, da es die Familien nicht erlauben. So haben die Kinder keine Möglichkeit, überhaupt erst schwimmen zu lernen und sind extrem gefährdet.“

Unterwegs mit 2 PS

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Das Fohlen Zeeya mit 2 unterschiedlichen Augenfarben. Hier das Hellblaue.

Im Furtherwirt wird der Schwimmunterricht neben allen anderen Freizeitangeboten, wie Reitstunden und Kutschfahrten, gerne von den Eltern gebucht. Hotelwirtin Kathi Hagsteiner ist zufrieden: „Wir haben im Haus Platz für 44 Familien, der Kinderanteil liegt bei 50 Prozent.“ Persönlich sind ihr Familien mit vielen Kindern am liebsten, „weil dann die Kleinen braver sind“.

Insgesamt kümmern sich drei Kindermädchen fast rund um die Uhr um die jungen Gäste. Gleich nebenan ist der hoteleigene Reiterhof. Es gibt 16 Pferde und drei Fohlen. Dazu noch Kühe, die täglich auf die Weide kommen. Hier findet sie statt: Die Vorstellung vom Urlaub auf dem Bauernhof, wie es sie schon immer gab. Denn das Tiererlebnis mit Streicheleinheiten wird hier garantiert.

Reitlehrerin Doris führt die Stute Zamora an der Lounge. Die 11-jährige Lelia übt Trab und ist begeistert. Mutter Simone freut sich, wie begeistert ihre Tochter ist. Und dann ist da noch das zweimonatige Fohlen Zeeya, geboren mit einem grünen und einem hellblauen Auge. „Eine Besonderheit“, sagt Hotelwirtin Kathi. In der Zwischenzeit spannt ihr Mann Wolfgang die Kutsche an. Eltern mit Kindern warten am Wegesrand. Ein paar der Kleinen quengeln ungeduldig.

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Einen Besuch wert: St. Johann.

In der Tat ist es eine gute Gelegenheit, die Gegend um Kirchdorf und St. Johann mal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Nämlich sehr langsam, mit nur 2 Pferdestärken (PS)! Während der Fahrt gibt der Kutscher Tipps für weitere Ausflüge.

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„Mein Lieblingsplatz ist da droben, auf der Ebmahdalm“, sagt er und deutet in die Endlichkeit des Berges hinauf.

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Hotelwirt Wolfgang Hagsteiner gibt seinen Gästen gerne Geheimtipps.

„Da könnt Ihr vor der Hütte sitzen und alles ist still. Und anschließend weiterwandern zur Teufelsgasse, einer Schlucht im Herzen der Berge.“

Einer Sage nach hätte hier der Teufel höchstpersönlich ein gassenähnliches Labyrinth in den Fels geschlagen, um sündige Seelen in die Irre zu leiten.

Hotelwirt Wolfgang Hagsteiner hat jede Menge Geheimtipps parat. Und er kann erzählen von dem Leben früher, bevor der Tourismus in die Gegend kam.

Seine Frau Kathi will die Tradition bewahren, das Zusammenleben von Mensch, Natur und Tieren. Und das natürlich auch an die Gäste weitergeben, diesen ganz besonderen Wohlfühlaspekt, der einen hier in den Bergen schon sehr verzaubern kann.

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Die Urzeit entdecken

Mit der Seilbahn geht es hinauf zum Triassic Park auf 1.600 Meter. Besonders junge Forscher kommen hier auf ihre Kosten. Denn wo heute ein 1.869 Meter hoher Berg aufragt, wogte vor Jahrmillionen das urzeitliche Tethysmeer.

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Der Cymbospondylus, der größte aller Ichthysosaurier, lebte vor 240 bis 210 Millionen Jahren. Er war 10 meter lang und Fleischfresser.

Auf der Steinplatte, Europas einzigem Trockenriff, wurden zahlreiche Fossilien gefunden. Der ideale Platz, um Kinder in die Rolle von Paläontologen schlüpfen zu lassen. Hier lernen sie, wie man das Alter von Fossilien bestimmt, sie entdecken versteinerte Korallen beim Wandern auf dem Triassic Trail, klopfen Steine, buddeln im Sand nach Fossilien und finden nebenbei heraus, wie die Urzeit Trias zu ihrem Namen kam. Und die Älteren können währenddessen den Gang zum Gipfelkreuz wagen. Als Belohnung winkt eine Panorama-Blick, die niemand so schnell vergisst.

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Genug für den Tag. Die Wanderer sind müde geworden. Zeit für die Großen, den großzügigen Wellnessbereich im Furtherwirt zu erkunden. Mit Sauna, Dampfbad und angenehmen Relaxzonen.

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Und Marlen ist auch noch da mit einem Angebot an Entspannungsbehandlungen. Wie wäre es mit einer Abhyanga-Massage oder einer Anti Stress-Behandlung? Auch die Kleinen dürfen schnuppern. Die Krabbelzwerge-Kennlernmassage ist ganz auf ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Mit Promis skifahren

Bis 20.30 Uhr gibt es Abendessen. Verschiedene Köche verwöhnen die Gaumen der Gäste. Für alle ist etwas dabei: Auch Vegetarier und Veganer kommen auf ihre Kosten. Dazu passend abgestimmt die edlen (Wein)-Tropfen aus der Region.

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Hans Eibl gründete einst die Skischule in Kitzbühel.

Hans Eibl, Mitbegründer der nahen Skischule Kitzbühel im Jahr 1972, sitzt auf der Terrasse und erzählt aus seinem ereignisreichen Leben. Das Skifahren liegt ihm im Blut: „Ich bin am Berg aufgewachsen, wir konnten im Winter nur auf Ski zur Schule gelangen“, schmunzelt der Skilehrer.

Heute leitet er im Winter die Skischule im Furtherwirt. Seine älteste Schülerin sei eine 70-jährige Engländerin gewesen. „Nach drei Wochen Unterricht konnte sie den Berg hinab wedeln“, erzählt der 64-Jährige.

Mit vielen Prominenten sei er schon skigefahren. Andreas „Anderl“ Molterer, Ernst Hinterseer, Mitglieder der Königsfamilie von Jordanien und Beckenbauer Junior gehören zum illustren Kreis dazu. „Meine Lieblingsabfahrt ist das Kitzbüheler Horn, für mich die schönste, die es gibt. Sie ist für die ganze Familie“, verrät er seinen ganz persönlichen Tipp.

Ein letzter Prosecco wird getrunken. Über den Bergen wird es dunkel. Zeit, um ins Bett zu gehen und noch den einen oder anderen Tiroler-Krimi zu lesen. Denn man möchte ja fit sein, für den Sprung in den Badesee am nächsten Morgen. Denn den gibt es ja auch noch. Gleich gegenüber, eingerahmt von Schilf und ganz idyllisch.

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Familotel Landgut Furtherwirt
Innsbruckerstraße 62
6382 Kirchdorf, Tirol
Österreich

Telefon: +43 5352 63150

E-Mail: info@furtherwirt.at

www.furtherwirt.at

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Fotos: Enric Boixadós

Passender Lesestoff für den Aufenthalt im Landgut Furtherwirt. Falls Ihr es spannend mögt gibt es hier ein paar erstklassige Krimis aus Tirol!

Georg Haderer: Sterben und sterben lassen

Bernhard Aichner: Totenrausch

Joe Fischler: Veilchens Blut

Lena Avanzini: Tirolerwut

Lina Hofstädter: Satansbrut

Der Aufenthalt wurde vom Landgut Furtherwirt unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

 

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Was Du für Deine Seele tun kannst!

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Nämlich genau 6.220 Schritte. Die gehst Du auf dem Weg der Sinne in Tirol. Am besten, Du startest unterhalb des Hotels Grafenast in Pill bei Innsbruck. Und dann rund zwei Stunden über einen verwunschenen Pfad laufen. Tief durchatmen und die Seele denken lassen. Und immer mal verweilen, entweder durch das Baumstamm-Labyrinth laufen oder sich an einer Installation über den Sinn und Zweck unserer Wegwerf-Gesellschaft Gedanken machen. Verschiedene Künstler haben auf diesem Weg Stationen eingerichtet, die sich zum Anregen, Nachdenken und Genießen eignen. Barfußlaufen kann man übrigens auch. Probiert es einfach mal aus!

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Hund im Auto bei Hitze: Was sagt die Rechtsprechung?

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Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN an alle Hundebesitzer: Wir Vierbeiner können in aufgeheizten Autos schon nach kürzester Zeit einen lebensbedrohlichen Hitzeschock erleiden.

Jedes Jahr kommen zahlreiche meiner Freunde ums Leben, da sie in überhitzten Autos zurückgelassen werden. Dabei unterschätzt Ihr auch mäßige Temperaturen.

Wir sollten also niemals allein im Auto zurückgelassen werden. Habt Ihr einen Termin oder müsst Besorgungen machen, ist es ratsam, uns zu Hause, in der Nähe unserer gewohnten Wasserquelle oder uns in dieser Zeit von jemandem betreuen zu lassen.

Wie sieht es rechtlich aus?

Hund in Not bedeutet Scheibe einschlagen!

Wenn sich ein Hund in einer offensichtlich lebensgefährlichen Lage in einem abgeschlossenen, überhitzten Auto befindet, rufen aufmerksame Passanten zunächst die Polizei oder Feuerwehr. Sollte sich der Zustand des Tieres bis zum Eintreffen der Rettungskräfte verschlechtern und der Fahrzeughalter trotz aktiver, laut ausrufender Suche nicht ausfindig gemacht werden können, darf die Autoscheibe eingeschlagen und das Tier in den rettenden Schatten befreit werden. Bevor dies geschieht, sollte aber der Zustand des Tieres per Foto- und Videoaufnahme dokumentiert und ein Zeuge hinzugezogen werden. Die Gefahr, eine Anzeige wegen Sachbeschädigung in diesem Notstand zu bekommen, ist sehr gering.

Euer Gaston.

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Schon mal was von Paprikawein gehört?

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Zwar hat der Vogelbeerschnaps in Tirol eine lange Tradition, doch was ist das nun mit dem Paprikawein? Ronni Knabl stellte sich nämlich einst die Frage, ob man nicht alles, was im Garten wächst und was genug Zucker und Fruchtsäure aufweist, als Fruchtwein produzieren könne. Gedacht, getan. Vor sechs Jahren begann die Erfolgsgeschichte, die letztendlich mit dem begehrten Paprikawein gekrönt wurde.

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Gemeinsam mit einem Partner pachtete der hauptberuflich tätige Masseur oberhalb von Pill in Tirol und nahe Innsbruck einen ehemaligen Versuchsgarten. „Ich finde es immer noch sehr spannend, was man aus den Produkten, die hier wachsen, machen kann.“ Es ist ein kleiner Betrieb, dem Ronni seine Freizeit widmet. Produziert werden nur 5.000 Flaschen Fruchtwein im Jahr sowie 200 Liter Schnaps. Der Fruchtweinwinzer deutet auf die verschiedenen Flaschen: „Die Wildheidelbeere ist unser Premiumwein.“

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Angeboten werden auch Holunderwein, Nusswein, Melonenwein und eben den ganz besonderen Paprikawein. Lust auf ein neues Geschmackserlebnis? Dann einfach vorbeischauen bei Ronni und sich beraten lassen. Übrigens, probieren darf man auch!

Und wenn Ihr Gast im Hotel Grafenast seid: Ronni und seine Weine sind ganz in der Nähe! Hotelwirt Toni Unterlechner vermittelt Euch gerne einen Besuch. Zum Wohl!

www.paprikawein.at

Facebook: Paprikawein

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Peer Woldrich, Künstler und Bogenschütze, Hotel Grafenast, Tirol

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Geboren und aufgewachsen in einem Schlosshotel in Tirol, wo sein Vater Hotelier war, begeisterte er sich schon früh für Pfeil und Bogen. Da fing es an, die Leidenschaft fürs Bogenschießen, zudem noch in einer der schönsten Bergwelten Europas.

Diese Hingabe hat er nie aufgegeben, auch nicht, als er viel später nach Lübeck zog, um dort das Abitur zu  machen. „Ich bin als Autodidakt zur Kunst gekommen“, sagt der 64-Jährige, der seit 19 Jahren im Hotel Grafenast als Kellner arbeitet. Die Nähe seiner Arbeitgeber zur Kunst begeistert ihn. Denn hier kann er sich austoben, als Bogenschütze und als Künstler.

Kreative Schießsäcke waren es, die ihm einfielen. „Normal schießt man auf irgendwelche Gummi-Tiere. Das ist doch nichts. Warum also nicht mal auf Kunst schießen?“, resümiert er. Gesagt, getan. Als gelernten Grafiker gelang es ihm, Bilder von Jeff Koons, Jasper Johns, Andy Warhol und Piet Mondrian auf wetterfeste LKW-Plane zu ziehen und diese Abbilder auf Schießsäcke zu nähen.

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Diese stehen nun im Garten von Hotel Grafenast und sehen klasse aus. Und der bogenschießende Künstler hat Großes vor: Einen Wald-Parcour will er anlegen und die Kunst-Säcke im Wald verteilen, aus Sicherheit natürlich immer an Hängen. „Für unsere kleinen Gäste will ich Kurse anbieten, ganz im Einklang mit der Natur.“ Woldrich geht es dabei nämlich vor allem ums intuitive Bogenschießen.

Und eine Idee für den Ruhestand hat er auch schon: Dann will er endlich sein Philosophie- und Kunstgeschichte-Studium zu Ende führen. Am liebsten in Innsbruck.

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Ich habe es auch mal probiert!

Fotos: Enric Boixadós

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Der Großglockner – Rendezvous in schwarzweiß

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Der Berg ist, wie schon in Farbe gezeigt, ein Traum!

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Ich habe ein Schwarzweiß-Foto im Familienalbum entdeckt. Verdammt lange her! Damals mit dem Lloyd hinauf zum Großglockner, und mit Opa am Gletscher einen Schneemann gebaut. Ich im Sommerkleid, klar, es war unser Sommerurlaub. Das war Ende der 1960er Jahre. Jetzt bin ich zum ersten Mal zurückgekehrt.

Hoteltipp: Das Alpenwelt Resort**** in Königsleiten im Salzburger Land, direkt an der Grenze zu Tirol und dem Zillertal.

Fotos: Enric Boixadós

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Schon mal Holzknecht-Krapfen probiert?

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Auch das gibt es im Bio Aktiv Hotel Grafenast in Tirol. Und gratis dazu den grandiosen Blick von der Alm übers Tal hinweg nach Innsbruck.

Hotelwirt Toni Unterlechner gibt für seine Gäste gerne mal einen Kochkurs. Denn kochen kann er auch! Und wie! Heute erobert er Eure Herzen mit den Holzknecht-Krapfen, aus einem alten Familienrezept. Auf geht’s! Nachkochen erwünscht! Berichtet mal, wie es geklappt hat! Auch für Veganer!

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Holzknecht-Krapfen

Teig:

250 g Mehl
3 Stück Eier
300 ml Milch
200 ml Wasser
1 Prise Salz

Fülle:

6 Stück Erdäpfel (festkochend) – das sind Kartoffeln auf österreichisch!!
200 g Graukäse
200 g Topfen
Schnittlauch
1 Zwiebel
etwas Wasser (falls die Fülle zu trocken ist)
Salz, Majoran, Petersilie, Minze, Pfeffer (nach Belieben)

Zubereitung:

Für die Holzknecht-Krapfen zuerst den Teig zubereiten. Dazu die Teigzutaten zu einem Palatschinkenteig zusammenrühren und mit wenig Pflanzenfett dünne Palatschinken ausbacken.

Für die Fülle die Kartoffeln kochen und klein schneiden. Graukäse zerbröseln und mit dem Topfen, Schnittlauch und der fein gehackten Zwiebel, die Ihr vorab in der Pfanne anschwitzt, vermischen. Mit den Gewürzen abschmecken und eventuell mit etwas Wasser die Fülle geschmeidiger machen, falls sie zu trocken ist.

Die Fülle auf den Palatschinken verteilen und diese zusammenklappen. Die Holzknechtkrapfen für ca. 5 Minuten in der Pfanne mit Butter bei mittlerer Hitze knusprig anbraten.

Tipp:

Serviert zu den Holzknecht-Krapfen einen guten Salat und ein Glas Buttermilch! So kommt das Almgefühl gleich richtig auf.

Euer Toni.

Fotos: Enric Boixadós

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